Aufrufe
vor 10 Monaten

Netzwoche 19-20/2019

  • Text
  • Digitale
  • Projekte
  • Digital
  • Zuschlag
  • Swiss
  • Microsoft
  • Netzmedien
  • Schweiz
  • Schweizer
  • Unternehmen

26 People Live

26 People Live langjährige Verankerung in der Schweiz betrifft. Wir begrüssen den Wettbewerb auch. Ich glaube, dass eine gewisse Differenzierung dem Markt und den Anbietern guttut. Was ist Ihr Hauptargument für die Unternehmen, die sich zwischen Google und Microsoft entscheiden müssen? Wir sind seit 30 Jahren in der Schweiz präsent, und wir haben sehr viel in das Vertrauen unserer Kunden investiert. Für uns ist es das höchste Gut und tief verankert in der Microsoft-DNA. Wir machen das nicht erst seit gestern. Schon 1994 hat Bill Gates die Trustworthy-Computer-Initiative lanciert. Wir realisierten als Firma, dass Sicherheit und Datenschutz integrale Bestandteile unseres Geschäftsgebarens und unserer Technologie sein müssen. Darum verfolgen wir ein Geschäftsmodell, das die Privatsphäre und den Datenschutz unserer Kunden stark respektiert. Ich spüre von unseren Kunden und auf politischer Ebene viel Zuspruch, dass das Bekenntnis zu Vertrauen, Transparenz und Datenschutz in der Schweiz im Markt sehr stark unterstützt wird. AWS hat im weltweiten Cloud-Markt die Nase vorn. Warum ist das so? Amazon hat früher angefangen als die anderen. Das Unternehmen ist gewissermassen die Mutter des Cloud Computings. Daher hat es einen gewissen Vorsprung. Schauen wir die Marktanteile an, mag es so sein, dass Amazon vorne ist. Allerdings las ich kürzlich eine noch unveröffentlichte Studie, die Microsoft auf gleicher Stufe zeigt wie Amazon, was aktuelle und künftige Investitionen in Europa betrifft. Ich glaube, dass der Markt in Bewegung ist. Wir haben nicht das Gefühl, auf einer Aufholjagd zu sein. In der Schweiz haben wir derzeit 4600 Partner, die ihr Geschäft auf unserer Plattform aufbauen. Insofern blicken wir der Zukunft mit sehr viel Selbstvertrauen entgegen. Warum haben Sie überhaupt eine Cloud in der Schweiz gestartet? Dank der Nähe zu unseren Kunden verstehen wir ihre Bedenken und Bedürfnisse sehr gut. Wir haben verstanden, dass unsere lokalen Kunden ein urschweizerisches Verlangen danach haben, die eigenen Daten im eigenen Land gespeichert zu haben. Zudem sind die regulatorischen Anforderungen in der Schweiz, was den Umgang mit Daten angeht, insbesondere in den regulierten Industrien sehr hoch. Entsprechend adressieren wir das so. Unternehmen abgeschreckt hätte. Wir sind zufrieden, wie sich das Schweizer Datacenter entwickelt. Wir schalteten die Services Ende August auf und hatten damals 30 Early Adopters. Inzwischen sind drei Monate vergangen und wir haben weit über 100 Schweizer Unternehmen. Für wen lohnt sich die Schweizer Cloud besonders? Das lässt sich schwer pauschal sagen. Ein kleines Unternehmen hat dank der Cloud Zugang zu einer IT-Struktur, die bislang nur einem Grossunternehmen offenstand. Und grosse Unternehmen müssen nicht mehr einen bedeutenden Teil ihrer IT-Kosten in den ständigen Betrieb eigener Rechenzentren investieren, sondern erhalten die variablen Kapazitäten, die sie gerade benötigen. « Wir haben nicht das Gefühl, auf einer Aufholjagd zu sein. » Marc Holitscher, NTO, Microsoft Schweiz Sie bieten die Schweizer Cloud als Alternative zu Azure Amsterdam an. Wie viel teurer kommt einem Unternehmen die Schweizer Variante zu stehen? Azure ist ein Baukasten aus mehr als 175 Services mit unterschiedlichen Preisen. Wir haben einmal kommuniziert, dass der Aufschlag, über alles gesehen, etwa 20 Prozent beträgt. Aber je nach Kombination kann der Preisunterschied auch deutlich geringer ausfallen. Bisher konnten wir noch nicht feststellen, dass die Preise ein Schweizer Was hat Microsoft mit Azure Schweiz noch vor? Wir sehen Azure Schweiz als klares, langfristiges Bekenntnis zur Schweiz. Die verfügbaren Services bauen wir kontinuierlich aus. Derzeit arbeiten wir an weiteren Azure-Services. Noch in diesem Jahr rechnen wir mit Office 365. Im Verlauf des kommenden Jahres wird auch Dynamics dazukommen. Somit werden alle drei Clouds in der Schweiz verfügbar sein. Nach dem gelungenen Start freuen wir uns darauf, diese Investition weiterzutragen. 1920 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Perfekter Kaffeegenuss am Arbeitsplatz 10 bis 200 Tassen am Tag – Individuell auf Sie zusammengestellte Kaffee-Lösungen Ob Büro, Werkstatt, Retail, Coffee to go oder als Etagenlösungen für Spitäler und Heime. Ausbaubar bis zu einer Komplettlösung mit Festwasseranschluss, Zahlungssystem, Milchkühler usw. Den Einsatzmöglichkeiten des JURA Professional-Sortiments sind keine Grenzen gesetzt. Die Professional-Kaffeevoll automaten von JURA bieten alles, was in der Bewirtung von Gästen und Mitarbeitern zählt: Perfekte Kaffeespezialitäten auf Knopfdruck, einfache Be dienung und einen minimalen Aufwand für Nachfüllarbeiten. www.jura.com JURA – If you love coffee

Archiv