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Netzwoche 19-20/2019

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28 Web Aktuell Theorie:

28 Web Aktuell Theorie: Der «Weissraum», oft auch als «Negativraum» bezeichnet, WWW.NETZWOCHE.CH Jung von Matt/Tech startet in der Schweiz osc. Zwei Jahre nach der Gründung in Hamburg gibt es Jung von Matt/Tech bald auch in der Schweiz. Das Netzwerk aus Development, User Experience und Design, IT-Architektur und agiler Projektleitung setzt auf technologiegetriebene Brand Experiences und Business Solutions, wie es in einer Mitteilung heisst. Jung von Matt/Tech startet am 1. Januar 2020. Das Unternehmen soll Kunden bei der Umsetzung von Techprojekten in der Marketingkommunikation unterstützen. Bild: gilaxia / iStock.com Schweizer Entwickler mögen Javascript – und eben auch nicht i PROGRAMMIERSPRACHEN Die beliebtesten Programmiersprachen 1. SQL 2. HTML 3. Java 4. CSS 5. Javascript 6. Typescript 7. Python 8. C# 9. Bash/Shell 10. C++ Bundesrat will keine Whatsapp-Hintertür osc. Der Bundesrat hat auf die Anfrage von FDP-Ständerat Josef Dittli geantwortet. Die Regierung wolle Messenger nicht dazu zwingen, Nachrichten zu entschlüsseln, berichtet «Nau.ch». Auch Strafverfolgungsbehörden sollen keinen Zugriff auf Whatsapp & Co. erhalten. Die Behörden hätten aber auch andere Möglichkeiten, an Messenger- Daten zu kommen. Schweizer Bürger seien zum Schutz ihrer Daten auf effiziente Schutztechnologien angewiesen, zitiert «Nau.ch» den Bundesrat. rja. Schweizer Entwickler sind multilingual, wenn es um Programmiersprachen geht. Dies zeigt die Auswertung des ersten Swiss Developer Surveys, den Swiss Made Software durchführte. Jeder der 1000 Befragten beherrscht demnach im Schnitt sechs Programmiersprachen. 25 Entwicklersprachen haben einen klaren Fokus, wie die detaillierten Resultate zeigen. Unter den am meisten genutzten Sprachen finden sich etwa Java, Python, C#, aber auch für Website-Programmierung oft genutzte wie HTML, CSS, Javascript und PHP. Pro und kontra liegen nahe beieinander «Was die Entwickler wollen und denken, ist am Ende vielschichtig», schreibt Swiss Made Software in der Zusammenfassung der Resultate. Klar erkennbar sei die Leidenschaft der befragten Entwickler für Technologie. Dazu gehörten mitunter auch «theologisch anmutende Grabenkämpfe darüber, was man ausmustern oder behalten sollte». So finde sich etwa Javascript ganz oben in den Ranglisten sowohl der beliebtesten wie auch der unbeliebtesten Sprachen. Und es gibt sowohl Entwickler, die sie einführen wie auch ersetzen möchten. Java (also ohne «script») sei eine starke Kraft in der Schweiz. Auch Typescript, die Sprache, die oft Javascript ersetzt, ist im Kommen. Generell seien die verwendeten Sprachen, Frameworks und Plattformen für Entwickler von zentraler Bedeutung, schreibt Swiss Made Software. Die Entscheidung, was genutzt Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch werde, beeinflusse Arbeitseifer, Zufriedenheit und Arbeitsplatzwahl massgeblich. MÜLLERS KLEINES ABC W wie Weissraum Christopher Müller Inhaber und VRP von Die Ergonomen Usability AG. stammt aus dem Buchdruck und meint die nicht bedruckte Fläche einer Seite. Dieser scheinbar ungenutzte Teil ist aber ganz und gar nicht nebensächlich. Vielmehr dient er dazu, Inhalte zu gliedern, zu gewichten, zu gestalten und damit einfach zugänglich zu machen. Der Umgang mit Weissraum ist anspruchsvoll und damit etwas für Fachleute – nicht nur bei Drucksachen, sondern auch im Web und bei Benutzeroberflächen. Realität: Oft läuft das im Alltag aber so: Die Webdesigner lieben Weissraum. Sie wenden viel Zeit und Hirnschmalz auf, um reichlich davon möglichst manierlich zu platzieren. Manch ein Auftraggeber hingegen hält ihn eher für eine Designermarotte, für vergeudeten Platz, den man besser nutzen könnte. Weil halt befiehlt, wer bezahlt, werden die Seiten dann bis unter den Rand mit Text, bunten Böxchen, sinnfreien Stockfotos und allerlei anderem Tand befüllt. Und sollte noch ein Fitzelchen Weiss übrig sein, wird ihnen noch ein peppiges Hintergrundbild aus dem CI-Fundus untergeschoben. Nun fühlt sich der Auftraggeber zwar angemessen abgeholt und hält seine Botschaft für effizient transportiert. Nur die Nutzer aber fragen sich, ob sie das, was sie suchen, nicht anderswo rascher, bequemer und hübscher verpackt finden – und schwupp, sind sie weg! Klar, man stösst hier und da auch auf Sites, die es übertreiben. Dort dominiert der Weissraum die Inhalte in unzulässiger Weise. Aber deutlich öfter ist das Gegenteil der Fall. Fazit: Die Qualität einer Website korreliert nicht mit der Informationsdichte pro Pixel. Viel wichtiger wäre, die richtige Balance zu finden zwischen Form und Inhalt. Die Nutzer wollen nämlich Seiten, die ihnen gefallen und die Orientierung erleichtern. Hier kann Weissraum enorm helfen, sofern er mit Sinn und Verstand platziert wird. Und wenn das Design auch noch die Werte transportiert, für die der Betreiber steht – umso besser! Die Kolumne finden Sie auch online www.netzwoche.ch 1920 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Projects 29 Ihr App-Projekt in der Netzwoche Haben Sie eine App umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr App-Projekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: Name der App, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: René Jaun NEUE APPS Shubidu Shubidu ist eine App zur gemeinsamen Terminverwaltung. Primär richtet sie sich an Vereine, Schulklassen oder Familien. Nutzer können Termine eintragen und anzeigen lassen. Als Premium-Funktion offeriert Shubidu einen Scan-Service, bei dem die Nutzer ihre Einladung fotografieren können. Mit dem neuesten grossen Update erhielt Shubidu eine Familienkalenderfunktion. Jedes Familienmitglied erhält hierbei nicht nur einen eigenen Kalender, sondern kann auch jederzeit sehen, was bei der ganzen Familie in nächster Zeit ansteht. Laut Entwicklern lassen sich die Kalender auch in Drittanwendungen integrieren. BBC Bircher Smartconnect Die Firma BBC Bircher Smart Access installiert Sensoren an Industrietoren. Diese Sensoren wurden bislang mittels einer speziellen Fernbedienung eingerichtet und gewartet. Das alte Produkt sei wenig intuitiv, kompliziert und fehleranfällig gewesen, wie es in einer Mitteilung heisst. Nun hat das Unternehmen eine App entwickeln lassen, welche die Fernbedienung ablöst. Damit lassen sich die Sensoren in Betrieb nehmen, konfigurieren und auf den neuesten Stand bringen. Die App analysiert Fehlermeldungen, leitet diese weiter und wertet Nutzungsdaten aus. Die Kommunikation mit den Sensoren erfolgt via Bluetooth. Meepl Mit der Meepl-App kann jeder Anwender ein virtuelles 3-D-Profil seines Körpers erstellen. Hierzu macht er zwei Fotos von sich: Eines von vorne und eines von der Seite. Daraus extrahiert Meepl die Silhouette und errechnet rund 50 individuelle Körpermasse. Das so erstellte 3-D-Körperprofil lässt sich dann bei verschiedenen Diensten weiter nutzen. Laut dem Hersteller erhält man etwa Empfehlungen für Massanfertigungen oder man kann in einem «virtuellen Umkleideraum» die online angebotenen Kleider anziehen. Dadurch soll laut Entwickler die Menge an Retouren im Onlinehandel deutlich reduziert werden. Auftraggeber Shubidu Auftragnehmer Mühlemann & Popp Technologien iOS: Swift; Android: Java Betriebssysteme iOS, Android Online seit Juni 2018, mit Familienkalender seit Juni 2019 Auftraggeber BBC Bircher Smart Access Auftragnehmer Yoo Technologien Kotlin (Java & C++), Programmier-Pattern MvvM + Event Bus, Azure Mobile SDK, Framework Uniter, Crash logs fabric.io Betriebssystem Android Online seit Februar 2019 Auftraggeber Fision Auftragnehmer Fision Technologien Visual Computing und Machine Learning: React Native Betriebssysteme iOS, Android Online seit November 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 1920 / 2019

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