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Netzwoche 3/2019

14 People Köpfe kfi.

14 People Köpfe kfi. Das Basler Unternehmen Magnolia hat seit Anfang des Jahres RISING STAR: TIM BROWN einen neuen CEO. Tim Brown übernahm die Leitung des Anbieters von Content-Management-Systemen (CMS). Er tritt in die Fussstapfen von Mitgründer Pascal Mangold, der sich nun auf sein Verwaltungsratsmandat konzentriert, wie das Unternehmen mitteilt. Brown arbeitete zuletzt für Oracle und war dort von Oktober 2015 bis April 2018 als Group Vice President beim Product Management tätig. Davor hatte er die New-Yorker Marketing-Tech-Firma Maxymiser geleitet, bis sie von Oracle übernommen wurde. Mit der Übernahme wechselte auch Brown zum Softwareunternehmen. Brown sieht es als eine seiner wichtigsten Aufgaben an, Magnolia bei Customer-Experience-Führungskräften auf der ganzen Welt bekannt zu machen. Dank des neuen Investors Elvaston will Brown verstärkt in die Spitzenprodukte und -dienstleistungen von Magnolia investieren. Brown sieht es als persönliches Ziel, das Unternehmen weltweit als Innovationsführer im Bereich der digitalen Kundenerlebnisse bekannt zu machen und den Mehrwert für die Kundschaft aufzuzeigen, wie er sagt. Das wolle er mithilfe seiner Erfahrungen schaffen, die er als Leiter der Softwareunternehmen Touch Clarity und Maxymiser gewonnen habe. Beide Unternehmen seien inzwischen zu wichtigen Playern im Bereich Website-Testing und -Personalisierung geworden. BERATUNGSFIRMA IMPACT MATTERS GEGRÜNDET DXC TECHNOLOGY BESTIMMT NEUEN GESCHÄFTSFÜHRER CRYPTO VALLEY ASSOCIATION HAT NEUEN PRÄSIDENTEN VON SWISSCOM ZU SWISSPRO Alex Lichtenberger René Mulder Daniel Haudenschild Mathieu Quartier jor. Neue Firma, neue Strategie: Anfang Februar hat Alex Lichtenberger Impact Matters gegründet. Das Unternehmen bietet Coaching, Beratung und Schulungen zu Themen wie DevOps, agile Zusammenarbeit und Lean Innovation an. «Dinge, die für den digitalen Wandel der Unternehmen zentral sind», wie Lichtenberger auf Anfrage mitteilt. «Wir stehen noch ganz am Anfang, aber es gibt bereits viel zu tun.» Lichtenberger war zuvor Geschäftsleitungsmitglied von Glenfis. Dort war er Agile Coach und Trainer und baute den Brand Pontine mit auf. Unter diesem Namen will Glenfis Brücken schlagen zwischen Business, IT-Entwicklung und Operations, wie auch zwischen Menschen, Prozessen und Technologien. eca. DXC Technology hat einen neuen Leiter des Schweizer Geschäfts: René Mulder. Mulder tritt die Nachfolge von Liliana Scheck an, wie der IT-Dienstleister für End-to-End-Lösungen mitteilt. Zuvor war Mulder als Director Sales und Area Sales Leader Switzerland bei DXC Technology tätig. Er kam im August 2017 zu DXC Schweiz. Davor arbeitete er für T-Systems als Geschäftsführer in den Niederlanden und mehrere Jahre als Vice President für den Vertrieb in der Schweiz. Mulder war davor in leitenden Positionen bei Swisscom und Siemens in der Schweiz sowie in Deutschland, Polen und der Tschechischen Republik, wie es in der Mitteilung weiter heisst. osc. Die Zuger Crypto Valley Association (CVA) hat Daniel Haudenschild an ihrer Generalversammlung zum neuen Präsidenten gewählt. Der ehemalige Chef von Swisscom Blockchain folgt auf Oliver Bussmann, der im Dezember angekündigt hatte, nicht mehr für die Präsidentschaft der Crypto Valley Association zu kandidieren. Die Veranstaltung im Dezember offenbarte einige Konflikte innerhalb des Blockchain-Verbands. Jenna Zenk, die dem CVA-Board im September beitrat, gab auf Twitter ihren sofortigen Rücktritt aus dem Vorstand bekannt. Wie «Finews.ch» berichtet, störte sich Zenk an der Wahl der Neumitglieder Kamales Lardi, Mattia Rallaggi und Martin Berweger in den CVA-Vorstand. lba. Swisspro hat einen Personalwechsel bekannt gegeben. Nach sechs Jahren Tätigkeit als operativer Leiter verlässt Eric Joliat das Unternehmen. Mathieu Quartier übernahm die Position für das Westschweizer Geschäftsfeld am 1. Februar. Quartier kommt von Swisscom, wo er zuletzt Head of Managed IT Services in Lausanne war. Insgesamt war er über elf Jahre für das Telekomunternehmen tätig. Quartier studierte Elektrotechnik und arbeitete bereits als Elektromonteur, Vertriebsingenieur sowie als Bau- und Projektleiter. Er zeichne sich durch fundierte Kenntnisse des wirtschaftlichen Umfelds und eine Affinität zur Westschweiz aus, schreibt Swisspro. 03 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

People Köpfe 15 BLOCKCHAIN-HUB TRUST SQUARE HAT NUN EINEN CHEF ELEKTRON HAT NEUES GESCHÄFTSLEITUNGSMITGLIED COMPUTACENTER SCHWEIZ BERUFT ERSTMALS CTO ZETAMIND GEHT AN DEN START Thomas Meister René Bürkler Remo Rigoni André Golliez kfi. Der Zürcher Blockchain-Hub Trust Square hat Thomas Meister zum General Manager ernannt. Die neu geschaffene Stelle beinhaltet die Gesamtleitung sowie den Auf- und den Ausbau des Unternehmens, wie Trust Square in einer Mitteilung schreibt. Zudem erweitere der Hub seinen inhaltlichen Fokus um die Themen Cybersecurity und Informationssicherheit. Meister hat laut Mitteilung Abschlüsse als Marketingleiter und Betriebswirtschafter HF. Danach sei er unter anderem als Projekt- und Fachmarktleiter bei der Migros eingestellt gewesen. Meister arbeitete als Verwaltungsrat des Media Markts Zürich und als Geschäftsführer des Media Markts Sihlcity, bevor er 2019 zu Trust Square wechselte. osc. Elektron hat René Bürkler als drittes Mitglied in die Geschäftsleitung berufen. Wie der Hersteller von Elektronik- und Smart-City-Systemen aus Au am Zürichsee mitteilt, wählte sein Verwaltungsrat den 43-jährigen Schweizer per 1. Januar zum Chief Operating Officer. Bürkler begann gemäss Mitteilung als Bereichsleiter der Geschäftsbereiche Zahlungssysteme und Elektronik bei Elektron. Er habe mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie. So sei er über fünf Jahre bei Angst+Pfister in verschiedenen Funktionen tätig gewesen, zuletzt als Group Procurement Leader. Der neue Chief Operating Officer betreue weiterhin die Bereiche Zahlungssysteme und Elektronik. osc. Anfang 2017 hat das Unternehmen Computacenter die Firma Citius übernommen. Per 1. Januar 2019 sei die Firma in «Computacenter Professional Services» umbenannt und in das Markenkonzept eingegliedert worden, schreibt Computacenter. Dies wirkt sich auch auf die Geschäftsleitung aus. Remo Rigoni, Gründer und ehemaliger Geschäftsführer von Citius, übernimmt bei Computacenter die Aufgabe des Chief Technology Officer (CTO). Die Führungsrolle schaffe Computacenter neu, wie das Unternehmen auf Anfrage sagt. Rigoni habe bereits ad interim seit mehreren Monaten in dieser neuen Funktion gearbeitet und sei bis Ende 2018 parallel noch CEO von Citius gewesen. jor. Drei Datenspezialisten haben das Unternehmen Zetamind ins Leben gerufen. Im Auftrag von Kunden will es Strategien für eine verantwortungsvolle und lukrative Nutzung von Daten entwickeln. Die drei Gründer sind André Golliez, Präsident der Swiss Data Alliance, Tom Kleiber, ehemaliges Geschäftsleitungsmitglied von Microsoft Schweiz, und Giulia Fitzpatrick, Verwaltungsrätin von Postfinance, wie es in einer Mitteilung heisst. Firmensitz ist im Impact Hub Zürich. Die drei Gründer wollen Unternehmen und Organisationen bei der Standortbestimmung unterstützen und agile Methoden vermitteln. Zetamind möchte seine Kunden dabei als Co-Creator, Coach und Know-how-Vermittler begleiten. BEYOND ICT: PRAFULL SHARMA, PARTNER UND HEAD OF DIGITAL TRANSFORMATION, KPMG SCHWEIZ Der diplomierte Informatiker Prafull Sharma blickt zurück auf über 15 Jahre Erfahrung in Management und Technologieberatung bei namhaften Kunden im Bereich Banking, Versicherung, Hightech sowie im öffentlichen Dienst. Interview: Oliver Schneider Warum kommen Sie morgens gerne ins Büro? Ich freue mich jeden Tag auf die Projekte, die ich mit meinem Team gemeinsam für unsere Kunden realisiere. Es motiviert ungemein, wenn es uns gelingt, unseren Kunden mit kreativen Lösungen einen Mehrwert bieten und ihnen damit Freude bereiten zu können. Jeder Tag ist voller Spannung und neuer Gelegenheiten. Daran hat sich in den letzten 18 Jahren nichts geändert. Worüber haben Sie kürzlich herzlich gelacht oder sich geärgert? Ich lache mehrmals täglich! Zum Beispiel gerade jetzt beim Beantworten dieser Frage über eine Nachricht, die ich von einem alten Schulfreund erhalten habe. Geärgert habe ich mich gerade kürzlich, weil ich mein Ladegerät schon wieder verloren habe. Wie würden Ihre Mitarbeiter Sie beschreiben? Ehrlich, offen, fördernd und bisweilen ein klein wenig chaotisch. Was würde Ihr 10-jähriges Ich zu Ihnen heute sagen? Mein lieber Prafull, der Bauch muss wieder weg – schnell! Gibt es ein Land, das Sie noch bereisen möchten? Es gibt so viele Orte, die ich noch gerne sehen will. Aktuelle Favoriten sind Island, Brasilien und Südafrika. Wenn Sie mit jemandem tauschen könnten, wer wäre das? Virat Kohli, dem Mannschaftskapitän des indischen Cricket- Nationalteams. Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Früher wäre diese Frage wohl einfacher zu beantworten gewesen. Die zunehmende Digitalisierung immer weiterer Wirtschaftsbereiche und ein immer höherer Rhythmus der Arbeitswelt machen eine langfristige Planung schier unmöglich. Mehr als ein Ziel zählt für mich der Weg, den ich beschreite. Ich möchte stetig dazulernen und mich fortwährend weiterentwickeln. Die Technologie gibt dabei den Takt an. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 03 / 2019

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