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Netzwoche 3/2019

36 Products Neuheiten

36 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Huawei lanciert 5G- Modem kfi. Huawei hat sein erstes kommerzielles 5G-Gerät präsentiert. Das Modem «Huawei 5G CPE Pro» beinhalte den Chipsatz «Balong 5000», teilt der chinesische Netzwerkausrüster mit. Das Modem kam bereits bei der Vorstellung der ersten Schweizer 5G-Antenne von Sunrise zum Einsatz. Mit dem Produkt sollen Downloadgeschwindigkeiten bis zu 6,5 Gigabit pro Sekunde möglich sein. 1 Gigabyte sei innerhalb von 3 Sekunden heruntergeladen, verspricht Huawei. ▸ Webcode DPF8_123584 Dell bringt Notebooks ins Klassenzimmer ssc. Dell hat ein neues Notebook auf den Markt gebracht. Das Dell Latitude 3300 Education eigne sich besonders gut für den Bildungssektor. Das Notebook hat ein 13-Zoll- Display mit integrierter Full- HD-Touch-Option. Die Akkulaufzeit betrage bis zu 17 Stunden. Im Inneren arbeiten je nach Ausstattung Intel-Celeron-, Pentium- oder Core-i5- Prozessoren. Dell habe die Geräte auf die Belastung im Schulalltag hin geprüft, heisst es in der Mitteilung. Der UVP beträgt 657 Franken. ▸ Webcode DPF8_123149 Plantronics lanciert Video-Konferenzlösung kfi. Das auf Kommunikationstechnologie spezialisierte Unternehmen Plantronics hat ein neues Produkt für Konferenzräume angekündigt. Es handelt sich um eine Videoleiste mit dem Namen Polycom Studio, wie das US-amerikanische Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Das Gerät sei eine Videokonferenzlösung für kleine bis mittelgrosse Meetingräume und für Mitarbeiter, die PCs und Macs nutzen. Es werde noch dieses Quartal in Europa erhältlich sein. ▸ Webcode DPF8_124900 Swisscom lanciert Web-Abo für EU lha. Ab dem 25. Februar ist das neue Swisscom-Mobile-Abo «inOne mobile go» verfügbar. Für einen monatlichen Abo- Preis von 60 Franken könnten Kunden innerhalb der Schweiz und der EU unbegrenzt telefonieren, SMS und MMS versenden und Daten mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde übertragen, wie Swisscom mitteilt. In Kombination mit «inOne home» kostet das Abo 80 Franken pro Monat. Bestehende Kunden würden nicht automatisch migriert, könnten aber unkompliziert auf das neue Abo wechseln. Abo wird von Handykauf getrennt Ebenfalls neu sei, dass das «inOne mobile go»-Abo vom Handykauf getrennt werde. Damit reagiere man auf veränderte Kundenbedürfnisse, schreibt Swisscom. So seien subventionierte Geräte kein wesentlicher Grund mehr für die Anbieterwahl. Kunden könnten nun separat ein neues Smartphone beziehen – etwa per Ratenzahlung – und ihr altes Handy bei Swisscom in Zahlung geben. lha. Logitech hat mit Logitech Tap ein Touch-Control-Display für Konferenzräume vorgestellt. Als ein integrierter Baustein von Logitechs Raumlösungen erlaubt das Gerät One-Touch-Video- Calling, wie der Peripherie-Hersteller schreibt. Zu Logitechs Raumlösung gehöre, abgesehen vom Tap Touch Controller, auch eine Conferencing-Kamera. Das Display basiere auf offenen Standards, was eine grosse Auswahl an Integrationen erlaube, wie interaktive Whiteboards oder Raumsteuerungsfunktionen. Des Weiteren bietet Swisscom Kunden ein «Rundum-sorglos-Paket» fürs Smartphone in Kombination mit dem neuen Abo an. Für 25 Franken im Monat seien darin unter anderem eine Versicherung gegen Sturz-, Display- und Wasserschäden sowie bei Geräten von Apple und Samsung eine garantierte Express-Reparatur innert dreier Stunden an Arbeitstagen enthalten. Die Abos «Swiss mobile flat» und «inOne mobile basic» sind ebenfalls ab dem 25. Februar verfügbar. Laut Swisscom eignen sie sich für Nutzer, die ihr Smartphone nur in der Schweiz nutzen oder nicht von unlimitierten Daten profitieren wollen. «Swiss mobile flat» koste 65 Franken im Monat, das «inOne mobile basic»-Abo 25 Franken. Für Wenignutzer kündigte Swisscom für April ausserdem ein neues Einstiegsangebot an. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_123796 Logitech stellt Touch-Control-Display vor Neue Hardware von Logitech. Flexible Platzierung dank Halterungen Gemäss Angaben von Logitech hat das Tap-Touch- Display eine Bildschirmdiagonale von 10,1 Zoll und verfügt über einen HDMI-Anschluss. Durch ein breites Angebot an Tisch- und Wandhalterungen könne das Display flexibel platziert werden. Über das Gerät sollen Nutzer Zugriff auf Kollaborationsplattformen wie Google Hangouts Meet Hardware, Microsoft Teams Rooms und Zoom Rooms haben. «Mit Tap erweitern wir unseren Ansatz zur Meeting- Kontrolle», lässt sich Scott Wharton, Vice President und General Manager von Logitech Video Collaboration, in der Mitteilung zitieren. «Tap ermöglicht nicht nur One-Touch- Videos mit den weltweit führenden Anbietern von Collaboration-Lösungen, sondern stellt auch den komplexen und kostspieligen Status quo von Touch-Controllern infrage, indem es eine zuverlässige Lösung liefert, die für eine Vielzahl von Anwendungen weit über Videokonferenzen hinaus eingesetzt werden kann.» Logitech Tap soll im Frühling auf den Markt kommen. Das Gerät ohne Zubehör sei zu einem empfohlenen Preis von 999 US-Dollar erhältlich. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_124360 03 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Event 37 Die ISE wächst und wächst – und entwächst ihrer Heimat Die ISE, die Fachmesse für Digital Signage und Professional AV, hat die Branche in Amsterdam zusammengebracht. Dort zeigten Panasonic und Epson, was mit Projection Mapping möglich ist, Samsung kitzelte noch mehr Auflösung aus «The Wall» heraus, LG krümmte LED-Signage-Walls und Ricoh demonstrierte, wie ein Whiteboard Besucher begrüssen kann. Autor: Coen Kaat «Ich weiss, das sage ich jedes Jahr, aber die ISE 2019 ist wirklich die bisher grösste ISE!» Mit diesen Worten hatte Mike Blackman, Managing Director der ISE, die Journalisten begrüsst – nur eine Stunde bevor er die diesjährige Ausgabe der ISE, die Leitmesse im Bereich Digital Signage und AV, in Amsterdam eröffnete. Panasonic und Epson glänzen mit Project Mapping Eines der grossen Themen unter den Ausstellern der diesjährigen Messe war Projection Mapping, wie Blackman sagte. Beim Projection Mapping werden Beamer genutzt, um dreidimensionale Objekte zu beleuchten. Die projizierten Bilder passen sich dabei der Oberfläche der beleuchteten Objekte an. Auf diese Weise werden etwa Gebäude, Personen oder Skulpturen dekoriert. Panasonics diesjähriger Showstopper stand ganz im Zeichen des Project Mappings. Das Unternehmen verschmolz dieses Jahr dafür reale Tänzer mit projizierten Bildern – während eine Dome-Projektion die Szenerie für die Showeinlage darstellte. Auch Epson hatte sich dem Projection Mapping verschrieben. Um zu Epsons Stand zu gelangen, ging der Besucher durch den Epson Vortex. Dabei handelte es sich nicht etwa um ein Wurmloch – auch wenn die Installation wohl nicht nur «Star Trek»-Fans auf den ersten Blick an eine Einstein-Rosen-Brücke erinnerte. 16 Laserprojektoren bestrahlten einen Tunnel, der zum Stand des Herstellers führte. Die Besucher wurden dabei von Laserscannern erfasst und ihre Bewegungen in die Projektion eingebunden. Samsung bringt Line-up auf den neuesten Stand «Rein äusserlich betrachtet, mögen unsere aktuellen Produkte unverändert aussehen», erklärte Daniel Périsset, Head of B2B bei Samsung Schweiz. Der grosse Unterschied zum Vorjahr sei das, was die Displays zeigten. Seit dem Vorjahr habe Samsung intensiv am Innenleben seiner Lösungen gearbeitet. «The Wall» etwa wie auch einige andere Displays am Stand glänzten mit einer deutlich verbesserten Bild- und Farbqualität. Samsungs neue Retail-Displays waren zunächst wenig überraschend, bis man die Rückseite sah. Die Semi-Outdoor-Displays der OMN-D-Serie sind doppelseitig. Ricoh zeigte Whiteboard, das Schatten spürt Das japanische Unternehmen Ricoh zeigte an der ISE derweil sein neues interaktives Whiteboard. Das 86 Zoll grosse 4k-Display ist das grösste des Herstellers und verfügt über eine spezielle Touch-Technologie: die Shadowsense- Technologie. Hierzu sind kleine Lichtquellen- und Lichtsensoren rund um das Display verbaut. Diese sehen und reagieren auf den Schatten eines Fingers, noch bevor dieser den Bildschirm berührt. Das Prinzip ist vergleichbar mit den üblichen Infrarot-Touch-Displays. «Die sind in der Regel aber viel empfindlicher und fehleranfälliger», sagte Christian Funke, Business Development Manager CS / ITS bei Ricoh Schweiz. Langsamer Abschied von Amsterdam Das stetige Wachstum der ISE hat Konsequenzen. Die Messe verabschiedet sich langsam von der niederländischen Hauptstadt. Nächstes Jahr, vom 11. bis zum 14. Februar, wird sie zum letzten Mal in Amsterdam ausgetragen. Anschliessend zieht sie in ihre neue Heimat um und wird fortan im Kongresszentrum Gran Via in Barcelona stattfinden. Der Abschied fällt schwer, wie Blackman sagte. «Amsterdam war immer grossartig für uns. Und wir werden sicherstellen, dass die ISE 2020 die bis dato grösste Veranstaltung im RAI sein wird!» Epsons Project-Mapping-Tunnel, der Epson Vortex, band die Besucher über Laserscanner in die Projektion mit ein. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_125565 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 03 / 2019

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