Aufrufe
vor 1 Jahr

Netzwoche 3/2019

44 Service Event Plus

44 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Bechtle IT-Forum 2019 Datum: 26.03.2019 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr Ort: Umwelt Arena Spreitenbach Kontakt: it-forum.ch@bechtle.com Veranstalter: Bechtle Gruppe Schweiz Anmeldung: www.bechtle-it-forum.ch 3 Keynotes, 30 IT-Sessions, 40 Hersteller und 1 Special Guest: Das Bechtle IT-Forum 2019 ist einer der grössten IT-Events der Schweiz und bietet für IT-Entscheider und -Mitarbeiter die ideale Plattform für mehr Know-how, Kontakte und den fachlichen Austausch. Erleben Sie Technologien und Services zu Cloud Computing, Security, Modern Workplace, Network, Business Applications, Collaboration, Infrastruktur und vielen IT-Themen mehr. Profitieren Sie von Spezialisten von Bechtle und führenden Herstellern vor Ort, von Use Cases unserer Kunden und vom grossen IT-Netzwerk. Die Welt der IT an einem Tag, an einem Ort: Das Bechtle IT-Forum 2019 am 26. März in der Umwelt Arena Spreitenbach. Melden Sie sich jetzt an! Ihre Gastgeber: Bechtle direct, Bechtle Steffen, ARP, Comsoft direct und Acommit. BECHTLE IT-FORUM Lehrgang «Machine Learning in der Praxis» Datum: 29./30.05. | 05./06.06. | 12./13.06.2019 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 09.00 – 17.00 Uhr Zürich Timo Klingler, timo.klingler@adnexo.ch adnexo GmbH https://bit.ly/2BgyAzg Die Implementation von Machine Learning erfordert spezialisiertes Know-how. Lernen Sie während dieses Kurses, wie Sie Machine Learning erfolgreich anwenden, welche Technologien zum Einsatz kommen und wie Sie Probleme durch Machine Learning in der Praxis lösen können. Themen: 1. Modul (zwei Tage): Python Grundlagen der Programmiersprache Python, Arbeit mit und Visualisierung von strukturierten Daten in Python. 2. Modul (zwei Tage): Machine Learning Pipeline Datenaufbereitung: Vom einfachen Datensatz zur automatischen Berechnung. 3. Modul (zwei Tage): Machine Learning Algorithmen Vertiefung in Machine Learning Algorithmen mit scikit-learn (supervised und unsupervised learning). Die einzelnen Kursmodule können auch einzeln oder als Firmenkurs gebucht werden. Kontaktieren Sie uns unter www.adnexo.ch für weitere Informationen. Sie organisieren Ihren Event. Mit uns erreichen Sie Ihre Teil nehmer. Unser Veranstaltungskalender macht Ihren Event bekannt! Tragen Sie Ihre eigenen Veranstaltungen unkom pliziert online unter www.netzwoche.ch/events ein; der Basis eintrag ist kostenlos. Mit einem «Event Plus»-Eintrag kombinieren Sie online und Print und werden nie mehr übersehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.netzwoche.ch/events Events, Kurse, Seminare, Workshops und andere Termine für die Web- und ICT-Branche. 03 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 45 Klassische Medien und Innovation – ein Widerspruch in sich? Die moderne Demokratie lebt von interessierten und gut informierten Bürgern. Trotzdem geht gerade bei Printmedien die Leserschaft stetig zurück. Der Leser informiert sich online, gratis, kurz und knapp. Am Ende bleiben weniger Gelder für Qualitätsjournalismus. Klassische Printmedien sind gezwungen, auf den Onlinezug aufzuspringen und ihr Angebot anzupassen. Ich warte immer noch darauf, dass mir jemand die Zeitung vorliest. Marcel Dobler, Präsident ICT-Switzerland und FDP-Nationalrat Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_125378 Mit den neuen Medien und Kommunikationsformen ist man schnell versucht, kurz die Headlines zu lesen und dann zu glauben, man sei informiert. Dem heutigen Tempo geschuldet, mit dem wir durchs Leben gehen, bleibt nur noch selten die Zeit, sich einem Artikel von A bis Z zu widmen. Das Kondensat ist gefragt, und zwar sofort! Aufgrund der Mobilität ist die sperrige Zeitung in vielen Situationen nicht mehr opportun. Als Konsequenz boomen die Gratis- Zeitungs-Apps, und die klassischen Zeitungen werden weniger und weniger. Das gängige Handwerk des Journalisten verschwindet. Unabhängige und qualitative Informationen sind gefragt Den Medien kommt in der Demokratie eine wichtige Funktion zu: Freier Zugang zu freien und fundierten Informationen ist zentral. Keine «Fake News», keine «Zeitungsenten» – gut recherchierte und vollständige Informationen. Nebst einigen wenigen Medien-Skandalen, die in der Diskussion wohl vernachlässigbar sind, besteht die heutige Problematik vor allem darin, dass die Informationen zwar in Hülle und Fülle vorhanden sind, sie aber immer wie weniger sauber eingeordnet und aufbereitet werden. Schaffen Printmedien den «innovativen Turnaround»? Ja, es stimmt, es ist immer weniger Geld für journalistische Leistung vorhanden, der Kostendruck wird immer grösser. Die Werbeumsätze von Google dagegen sind in den letzten Jahren förmlich explodiert. Die Firmen verschieben ihre Werbeausgaben von Offline zu Online, weil sie da alles auswerten und den Nutzen besser messen können. Die neuen Onlineangebote der Zeitungen können die verlorenen Werbeeinnahmen aus dem Print nicht kompensieren. Was ist also zu tun? Qualität verwässern und jammern? Der Strukturwandel findet statt, ob man das gut findet oder nicht. Es muss den guten Medienhäusern deshalb gelingen, ihre Produkte auf den Onlinekanal zu transferieren. Andere Branchen müssen genau so innovativ sein, um den Zeitgeist nicht zu verschlafen. Mit Innovation und Kreativität neue Märkte erschliessen Die Pendler etwa, damit meine ich Autofahrer, die während der Fahrt nicht Zeitung lesen können, und ÖV-Benutzer, die gerade keine Lust aufs Lesen haben, werden noch viel zu wenig als Zielgruppe erkannt. Ich warte immer noch darauf, dass mir jemand die Zeitung vorliest. Eine Kombination von Radio und Zeitung, sozusagen ein individueller Podcast von Zeitungsartikeln nach meinen Wünschen: Angenommen, man fährt als klassischer Zeitungsleser zirka 30 Minuten zur Arbeit. Gestützt auf die eigenen Interessen wählt man mehrere Themenfelder aus und lässt sich während der vorgegebenen Dauer genau zu diesen Themen die «Zeitung» vorlesen. Für diese Dienstleistung würde ich gerne bezahlen! Es kann doch nicht sein, dass am Ende staatliche Eingriffe nötig sind, um weiterhin qualitativ hochstehenden Journalismus zu finanzieren. Und der Bürger muss deswegen womöglich noch Zensur in Kauf nehmen. Seien Sie kreativ, liebe Medienhäuser, an den technischen Möglichkeiten scheitert es ganz bestimmt nicht! www.netzwoche.ch © netzmedien ag 03 / 2019

Archiv