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Netzwoche 3/2019

46 Last Curiosities

46 Last Curiosities Ziegen schlachten, 10 Tage schweigen und sich auf den Weltuntergang vorbereiten – Alltag im Valley osc. Das Silicon Valley ist Quell vieler schräger Storys. Einige davon hat «Der Standard» zusammengetragen. Facebook-Chef Mark Zuckerberg etwa habe sich 2011 in den Kopf gesetzt, nur selbst erlegte Tiere zu essen. Ein Opfer dieses Plans sei eine Ziege gewesen, der Zuckerberg mit einem Elektroschocker und einem Messer zu Leibe gerückt sei. Zeuge dieser Tat sei Jack Dorsey, CEO von Twitter, gewesen. Auch ein Sonderling im Tech-Tal, denn er spreche während zehn Tagen im Jahr kein Wort, um Konzentration und persönliche Einsicht zu steigern. Paypal-Mitgründer Peter Thiel interessiere sich besonders für Verjüngungsmethoden, um länger zu leben. Dazu lasse er sich Injektionen mit dem Blut jüngerer Menschen verpassen. Ein beliebtes Hobby im ganzen Silicon Valley sei schliesslich die Vorbereitung auf einen drohenden Weltuntergang. Elon Musk wolle sich dafür gleich in eine Mars-Kolonie zurückziehen. Die Mehrheit der Tech-Milliardäre bereite sich für den Ernstfall durch Landkäufe in Neuseeland vor. Sicher ist sicher. Gepfefferte Überraschung für Amazons Lageristen osc. Zwei Entwicklungen bewegen die Tech-Welt. Die eine ist der Einsatz von Robotern in der Arbeitswelt. Mensch und Maschine arbeiten oftmals Seite an Seite, was eine Herausforderung sein kann. Die andere Entwicklung besteht im fast schon unheimlichen Aufstieg von Amazon zum Welthandelshaus für fast jedes Produkt. Beides zusammen ergibt eine explosive Mischung, wie ein Unfall in New Jersey zeigte. Laut einem Bericht des US-Nachrichtensenders «ABC» beschädigte ein «Picker»-Roboter in einem Amazon-Lager eine Dose mit Anti-Bären-Spray. Der Inhalt aus hochkonzentriertem Pfefferspray entwich und mehr als 50 Mitarbeiter mussten medizinisch behandelt werden. Ob der Roboter für seine Verfehlung gemassregelt wurde, ist nicht bekannt. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! Liebe geht durch den Magen ssc. Es gibt etwas Neues für Singles: Die Refrigerdating-App von Samsung. Singles machen ein Foto vom Inhalt ihres Kühlschranks und posten es auf der Dating-Plattform. Durch einen Links- oder Rechts-Wisch zeigen Nutzer an, ob ihnen der Nahrungsmittelvorrat eines potenziellen Dates gefällt oder nicht. Der Rest funktioniert wie bei herkömmlichen Dating-Apps: Wer ein Match hat, wird benachrichtigt und kann anfangen zu chatten. Besonders praktisch: Wer zuhause den Family Hub Refrigerator stehen hat, braucht nicht einmal ein Foto des Kühlschrankinneren zu machen. Das Gerät verfügt über eine Kamera, mit der Fotos direkt auf die Dating-Plattform hochgeladen werden können. Der Schmelzkäse, der aus dem Automaten kommt jor. Zwei Scheiben Toastbrot, eine Scheibe Cheddar und ein Löffel dubioses Streichfett, von dem man annehmen sollte, dass es keine Butter ist. Das sind die Zutaten, aus dem der US-amerikanische Beitrag zum kulinarischen Weltkulturerbe gemacht ist. Das Problem: Die Wenigsten wissen, wie man «grilled cheese» so richtig zubereitet. Deswegen gibt es nun den «Cheeseborg». Eine Maschine, die den Traum fauler Käsefans wahr werden lässt. Wer auf die grossartige Idee kam, einen Automaten für gegrillte Käsetoasts zu entwickeln, bleibt im studentischen Dunstkreis der Carnegie Melon University verborgen. Jedenfalls lasse sich die Maschine auch mit dem Google Assistant steuern, berichtet «Heise». Wer hat den Dick Run erfunden? mur. Joggingrouten in Form eines Penis sind gerade der letzte Schrei. Doch wer hat sie erfunden? Über diese Frage streiten sich zwei Frauen leidenschaftlich – beide tragen den Namen Claire. Claire Pisano erklärte in einem Interview mit dem Lifestyle- und Jugendmagazin «Vice», wie ihr Instagram-Account «dick_run_ claire» entstand. 2015 habe sie sich beim Joggen verirrt und sei zum ersten Mal eine Strecke in Form eines Penis gelaufen. Das passte Claire Wyckoff gar nicht. «Fake Dick Run Claire hat meine Idee gestohlen», poltert diese auf Twitter. Denn ihr Instagram-Account «og_dick_run_claire» sei das Original. Sie sei bereits 2014 Penis-Strecken gelaufen und habe sogar eine «Masturbations-Route» veröffentlicht. Um die Sache ein für allemal zu klären, forderte Claire Claire nun zu einem «Dickathlon» heraus. Ob dieser zustande kam, ist allerdings ungewiss. Illustrationen: Fotolia (2): maxicam; venimo / iStock (4): FrankRamspott; id-work; kbeis; primo-piano 03 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

DIGITALES GESUNDHEITSWESEN – HOPE & REALITY // 07. & 08. MÄRZ 2019 // BERNEXPO PRESENTED BY INFOSOCIETYDAYS Am Swiss eHealth Forum 2019 wird das Augenmerk gezielt auf die Kluft zwischen Hoffnung und Realität im digitalen Gesundheitswesen gelegt. Zu häufig wird das Potenzial welches die Digitalisierung bietet noch schlecht ausgeschöpft. Gesundheitsfachpersonen sehen oft eher die Risiken als die Vorteile. Dabei könnten im digitalen Gesundheitswesen die Effizienz, die Behandlungsqualität, die Patientensicherheit und das Kosten­Nutzenverhältnis stark verbessert werden. Doch um die Vision Realität werden zu lassen, müssen alle gleich mitziehen. Foku s siert wird auf die aktuellsten Spannungsfelder. In Keynote­Referaten und Podiumsdiskussionen werden Brücken geschlagen und konkrete Lösungsansätze aufgezeigt. WEITERE INFOS: WWW.E-HEALTHFORUM.CH @ISD_eHEALTH

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