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Netzwoche 9/2019

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28 Web Aktuell

28 Web Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Streaming sorgt für viele Schadstoffe lba. Digitale Technologien verbrauchen mehr Ressourcen als oft angenommen, wie die NZZ schreibt. Der Befund stammt aus einer Studie der französischen Denkfabrik «The Shift Project». Die ICT-Branche sei für 3,7 Prozent der jährlich ausgestossenen Schadstoffe verantwortlich. Insbesondere Streaming-Dienste wie Youtube oder Netflix benötigen viele Ressourcen, berichtet die NZZ. ▸ Webcode DPF8_136501 Online-Casinos stehen vor dem Start jor. Die ersten Schweizer Internet-Casinos können im Juli online gehen. Vier Spielbanken reichten gemäss «Watson» entsprechende Gesuche bei der Eidgenössischen Spielbankenkommission ein. Möglich machte dies die Abstimmung über das neue Spielbankengesetz, das auch die umstrittenen Netzsperren vorsieht. ▸ Webcode DPF8_136256 UPC eröffnet Gaming- Pop-up-House kfi. UPC hat zusammen mit dem Verband Swiss Game Developers Association ein Popup-House eröffnet. Interessierte könnten am Limmatquai in Zürich Produkte von Schweizer Game-Entwicklern testen, teilt das Unternehmen mit. Damit soll die Vielfalt der Schweizer Game-Szene demonstriert werden. ▸ Webcode DPF8_136253 E-Sports gewinnt an Popularität ssc. In der Schweiz wird E- Sports immer populärer. Eine Umfrage der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ergab, dass 27,6 Prozent der Teilnehmer E- Sports als Sport wahrnehmen. Es sei davon auszugehen, dass sich E-Sports in Zukunft noch mehr etablieren werde. ▸ Webcode DPF8_137243 Mark Zuckerberg predigt Datenschutz osc. Facebook hat Anfang Mai in der Silicon-Valley-Hochburg San José seine Entwicklerkonferenz F8 durchgeführt. CEO Mark Zuckerberg habe dabei einen «grundsätzlichen Wandel» versprochen, berichtet die «NZZ». Das soziale Netzwerk wolle sich mit einem Fokus auf den Datenschutz neu erfinden. Der Neustart soll auf allen Plattformen des Unternehmens vonstatten gehen. Jegliche Kommunikation soll laut NZZ eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erhalten, Inhalte sollen nicht mehr unbegrenzt gespeichert werden. Statt öffentlich sollen sich die Nutzer vermehrt in kleinen Gruppen austauschen und heikle Nutzerdaten sollen nicht mehr auf Servern in Ländern gespeichert werden, wo auf diese «unrechtmässig zugegriffen werden könnte». Offen bleibe, welche Länder damit gemeint seien. Künstliche Intelligenz soll über Inhalte wachen Probleme wie Manipulationen von Wahlen oder Falschinformation wolle Facebook in Zukunft ernster nehmen und intensiv an den Themen arbeiten. Die Lösung laute künstliche Intelligenz. Facebooks Algorithmen sollen nach verbotenen Inhalten suchen und Kontexte besser verstehen können. Auch abseits von Fake News und Datenschutz präsentierte Facebook einige Neuheiten. Auf Instagram könnten Nutzer Produkte künftig direkt bestellen und bezahlen. Firmenkunden könnten auf Whatsapp ihre Produkte in osc. Die Autovermietung Hertz hat Accenture auf Rückzahlung von 32 Millionen US-Dollar plus Schadenersatz verklagt. Der Grund: Die Beratungsfirma setzte das Redesign der Hertz-Website sowie eine App gründlich in den Sand, wie «t3n» berichtet. Ursprünglich auf Dezember 2017 geplant, habe Accenture bis heute keines der Projekte ausgeliefert. Hertz habe schliesslich das Vertrauen verloren und den Rechtsweg beschritten, heisst es weiter. Anforderungen ignoriert Diverse Pannen hätten zu den Verzögerungen geführt. Accenture habe die neue Website mit weniger als der Hälfte der bestellten Features abgeliefert. Als Hertz Nachbesserung verlangte, habe Accenture weitere 100 000 Dollar verlangt. Weitere Probleme habe die technische Infrastruktur gemacht. Accenture habe den Wunsch nach universellen Programmbibliotheken ohne Wissen des Auftraggebers Mark Zuckerberg will Datenschutz und Privatsphäre künftig ins Zen trum von Facebook stellen. einem Katalog anbieten. Für den Facebook-Messenger gebe es künftig eine Desktop-App, mit der sich Gruppen- Video-Chats abhalten liessen. Die eigene Dating-App solle in mehr Ländern verfügbar sein. Zu guter Letzt habe Facebook ein Redesign angekündigt. Es betreffe die Anordnung der Tabs, die farbliche Gestaltung und das Firmenlogo. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_137005 Accenture fängt sich Millionenklage ein ignoriert. Ausserdem seien die Entwickler mit der CMS- Implementierungssoftware «Rapid» überfordert gewesen, weshalb sich die Einbindung lange verzögert habe. Auch mit der Sicherheit des Prototyps sei Hertz nicht zufrieden gewesen. Der entsprechende Code habe verworfen werden müssen. Accenture habe die Website ausserdem nicht auf Fehler überprüft. Hertz habe das schliesslich selbst machen müssen, was weitere 10 Millionen Dollar gekostet habe. Accenture wies die Klage des Auftraggebers laut «t3n» als «haltlos» zurück und wollte sich aufgrund des laufenden Verfahrens zu den Vorwürfen nicht weiter äussern. Dadurch bleibe vorerst unklar, ob nicht auch Hertz Fehler unterlaufen seien. Das müssten jetzt die New Yorker Richter klären. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_136708 09 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web App-Projects 29 Ihr App-Projekt in der Netzwoche Haben Sie eine App umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr App-Projekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: Name der App, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Marcel Urech NEUE APPS Netop Vision 365 One App MySwica Netop entwickelt mit Vision 365 eine App für das Klassenraum-Management. Sie richtet sich an Schulen, die Geräte und PCs mit Windows 10 und Office 365 nutzen. Lehrkräfte sollen mit der App die Geräte ihrer Schüler überwachen und Bildschirme und Tastaturen sperren können. Möglich seien auch Internetfilter und Zugriffssperren. Notwendig ist ein Zugriff auf Microsoft School Data Sync und Microsoft Teams. Die App gibt es im Microsoft Store. In der Schweiz ist die Software direkt bei Netop erhältlich. Die Preise für Netop Vision 365 sind gestaffelt und beginnen für 10 bis 99 Anwender bei 4,80 Euro pro Benutzer und Jahr. Die One-App gibt es seit November 2015. Zuerst war sie nur eine Zwei-Faktor-Authentifizierungslösung für Onlinezahlungen mit dem 3-D-Secure-Standard. Nun gibt es aber neue Funktionen, unter anderem Mobile Payment, eine Transaktionsübersicht und die Möglichkeit, die Kreditkarte vorübergehend zu sperren oder bei Verlust eine Ersatzkarte anzufordern. Im Bereich «Analytics», der auf der Personal-Finance- Management-Lösung von Contovista basiert, erhalten Nutzer Einsichten in ihr Kaufverhalten. Die App soll unstrukturierte Kundendaten klassifizieren und intelligent mit Metadaten anreichern. Centris und Adcubum haben für Swica das Portal MySwica entwickelt. Es ermöglicht den Versicherten, Mutationen vorzunehmen, Belege einzureichen und mit dem Kundendienst in Kontakt zu treten. MySwica bietet den Kunden so Einblick in ihre Versicherungsdaten. Sie können prüfen, ob ihre Franchise schon aufgebraucht ist. Die App zeigt zudem an, welche Leistungen von der Grundversicherung und den Zusatzversicherungen übernommen werden. Das Kundenportal löst die bestehende Rechnungs-App ab. Die Rechnungs-Scan-Funktion ist neu in MySwica integriert. Die App gibt es für Android und iOS. Auftraggeber Netop Solutions Auftragnehmer und Partner Netop Tech, Microsoft Technologien Windows 10 1709 (Fall Creator Update) oder höher, XAML, C#, C++, Universal Windows Platform APIs, Microsoft Graph Education APIs, .Net Framework, AWS, Office 365 Online seit März 2019 Auftraggeber Viseca Auftragnehmer und Partner Viseca, Netcetera, Contovista Technologien Swift und Objective C für iOS, Java für Android, Android Studio, XCode, Gradl, Fastlane, Jenkins Online seit Mai 2015, letztes Update im April 2019 Auftraggeber Swica Auftragnehmer und Partner Adcubum, Centris, Tessi Technologien Polymer (Portal) und Cordova (App) Online seit Mai 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 09 / 2019

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