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Viewsonic ernennt

Viewsonic ernennt Schweizer Verkaufschef MENSCHEN fpo. Viewsonic hat einen Sales Director für die Schweiz ernannt. Wie der Hersteller aus den USA mitteilt, verantwortet Oliver Rudolf ab sofort das Geschäft in der Schweiz. Rudolf kommt von BenQ Schweiz, wo er fünf Jahre Key Account Manager war. Davor war er in derselben Funktion unter anderem bei Littlebit und ARP Schweiz tätig. «Mit Oliver Rudolf haben wir einen Vertriebsprofi mit zehnjähriger Erfahrung in der IT-Branche für uns gewinnen können. Er wird zusammen mit dem Sales-Team DACH nun in der Schweiz – einem für uns überaus wichtigen Markt – weitere Anteile gewinnen und den Kundenstamm ausbauen», schreibt Thomas Müller, General Manager DACH bei Viewsonic. Mit der Ernennung eines neuen Sales Directors will Viewsonic die Präsenz in der Schweiz stärken und das Wachstum in Europa auch auf die Schweiz übertragen, wie es weiter heisst. Der Hersteller von Monitoren und Projektoren für Privat- und Geschäftskunden sehe den Bereich interaktive Displays in Konferenz- und Schulungsräumen als sehr wichtiges strategisches Geschäft. «Die Schweiz ist als ganzjährige Tourismusdestination, starker Wirtschaftsstandort und aufgrund der hohen Kaufkraft ein attraktiver Wachstumsmarkt für unsere Lösungen», lässt sich Rudolf in der Mitteilung zitieren. Oliver Rudolf, Sales Director Schweiz von Viewsonic. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_124189 Neuer Head of Sales bei Oldfuture Matthias Kuratli, Head of Sales bei Oldfuture. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_124224 kfi. Das Technologieunternehmen Oldfuture hat mit Matthias Kuratli einen neuen Head of Sales & Marketing. Seit dem 1. Oktober ist er im Amt, wie das Unternehmen auf Anfrage bestätigt. Kuratli übernahm die Position von Stefan Stammbach. Stammbach arbeitete rund ein Jahr für Oldfuture. Nun kehrte er zu seinem ehemaligen Arbeitgeber Mobilepro zurück. Laut Linkedin arbeitete Kuratli zunächst als Eventmanager bei Appalooza Productions, danach acht Jahre lang bei Coop als Leiter Kommunikation in der Verkaufsregion Bern. In seine Zuständigkeit seien auch Public Relations und Werbung gefallen. 2013 wurde er Partner bei Gecko Communications. Während dieser Zeit übernahm er auch die Position als Geschäftsführer bei der Stiftung «Freude herrscht», die Jugendsport fördert, wie dem Profil weiter zu entnehmen ist. Auf der Website von Gecko Communications beschreibt Christian Hirsig, Co-Founder von Atizo, Kuratli folgendermassen: «Stillsitzen ist einfach nicht sein Ding. Solange aber seine Hirnzellen beim Rumtigern eine Idee nach der anderen generieren, hat niemand etwas dagegen. Mit Matthias zu Fuss direkt vom Hauptbahnhof an den Helvetiaplatz zu gehen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Alle paar Meter gibt’s einen kurzen Stopp, um jemanden zu grüssen oder einen kurzen Schwatz zu halten.» 8 Professional AV & Digital Signage

« Wir liefen eine Weile auf Sparflamme » Distributor Mobilepro aus Glattbrugg hat seit Oktober einen neuen CEO und seit 2019 einen neuen Besitzer. Im Interview spricht der ehemalige Verkaufsleiter Heinz Meli über seine neue Rolle als CEO, den neuen Mutterkonzern und den Digital-Signage-Markt. Interview: Fabian Pöschl MENSCHEN Kern & Stelly hat Mobilepro übernommen. Was wird sich durch die Übernahme bei Mobilepro verändern? Heinz Meli: Kern & Stelly ist einer der grössten Distributoren Deutschlands und gehört zur britischen Midwich-Gruppe. Das hat nur positive Auswirkungen für uns, wir werden personell ausbauen können. Was versprechen Sie sich vom neuen Besitzer? Wir gewinnen mehr Know-how, können beim Marketing profitieren und gewinnen mehr an Gewicht bei den Lieferanten. Vielleicht nehmen wir auch die eine oder andere Marke von Kern & Stelly in unser Sortiment auf, aber das müssen wir noch analysieren. Sie sind seit Mai nach dem Abgang von Daniel Baumeler Interims-CEO und seit Oktober CEO von Mobilepro. Wie haben Sie diese Zeit erlebt? Die Zeit war turbulent, alle waren überrascht, dass es so schnell ging. Nicht nur Daniel Baumeler verliess uns, auch andere Mitarbeiter kündigten, weil sie sich etwa der Militärkarriere widmen wollten. Wir mussten deshalb mehrere Mitarbeiter auf einmal ersetzen. Ausserdem war ich wegen eines Vorfalls für eine Weile im Spital. Das war zwar nichts Schlimmes, aber wir liefen eine Weile auf Sparflamme. Nun haben wir die Zeit aber gut gemeistert. Wie lange lief Mobilepro auf Sparflamme, und wie haben Sie die Zeit überbrückt? Das waren vielleicht zwei Monate. Aber wir haben unser Möglichstes getan, jeder Mitarbeiter trug dazu bei und half den Kollegen aus, damit es schnell wieder vorwärtsging. Wir haben ein motiviertes Team mit einem ausgezeichneten Spirit, deshalb sind wir jetzt auch wieder voll auf Kurs. Weshalb ging Daniel Baumeler? Das müssen Sie die ehemaligen Mobilepro-Besitzer von Omega fragen. Dazu kann ich nichts sagen, weil ich zu wenig involviert war. Professional AV & Digital Signage 9

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