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Zukunft Banking: Best-of Swiss Fintech

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12 Zukunft Banking 02. Dezember 18 | netzwoche.ch/ZukunftBanking Start-ups Blockchain Elevator Pitch In Zug heisst es Crypto Valley, in Zürich gibt es den Trust Square – vier Jungunternehmen aus diesen Hubs treiben die Blockchain-Revolution an. Schweizer Blockchain- Boutique mit Vision Matthias Weissl Co-Founder & Chief Executive Officer, Verum Capital Verum Capital führt visionäre Blockchain-Ideen in einen strukturierten und zielgerichteten Prozess über. Dazu bündelt das am Zürcher Trust Square ansässige Start-up-Unternehmen die Kernbereiche Investment Banking, Business Modelling sowie Ausund Fortbildung zu innovativen Dienstleistungen. Verum strukturiert, steuert und realisiert wegweisende Blockchain-Projekte für etablierte Kunden und arbeitet mit einem Netzwerk an vertrauenswürdigen Partnern und finanzstarken Investoren, um Zugang zu neuen Finanzierungs- und Anlageformen zu ermöglichen. Verums Ambition ist es, im Bereich Blockchain eine Vorreiterrolle zu besetzen: 2018 hat das Start-up eines der ersten vollständig regulierten Initial Coin Offerings (ICO) der Schweiz durchgeführt und anschliessend Projekte in den Bereichen Banking & Finance, Supply Chain, Healthcare und Real Estate umgesetzt. Unter anderem betreut Verum die liechtensteinische Union Bank und führt zum ersten Mal in der Finanzgeschichte mit einer vollständig regulierten und lizenzierten Bank einen sogenannten «Token-Generating-Event» durch. Dabei handelt es sich um die Emission eines Security Tokens sowie eines Stable Coins, einer digitalen Währung, die eins zu eins mit einer Fiat-Währung hinterlegt ist, um die Volatilität zu eliminieren. Dank der Kombination aller nötigen Disziplinen kann Verum als One-Stop- Shop die umfassende Realisierung des Projektes übernehmen. Verum ist auch Mitgründer der «Berlin School of Sustainable Futures», einer Universität, die Master- und PhD-Lehrgänge mit Fokus auf Innovation und Nachhaltigkeit anbieten wird. Innerhalb dieses Projekts ist Verum mit der Konzeptionierung des Geschäftsmodells sowie dem Aufbau der Blockchain-Infrastruktur betraut. Dazu gehört das Erstellen eines Universitäts-Tokens und entsprechender Zertifikate, aber auch die Etablierung eines Inkubator-Programms, um den notwendigen Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Industrie zu bewerkstelligen. Mit einer qualitätsorientierten Herangehensweise ermöglicht Verum traditionellen Unternehmen den schnellen Einstieg in die Blockchain-Technologie. Aus diesem Grund beanspruchen bereits verschiedene führende Banken die Unterstützung des Start-ups in Bereichen wie Token Economics, Fund Tokenization und Due Diligence. Zum letzten Punkt hat Verum ein Rahmenwerk mit 450 Indikatoren entwickelt, um Qualitätsstandards für Blockchain-Projekte zu etablieren. Das Unternehmen ist zudem Mitglied in verschiedenen Blockchain-Arbeitsgruppen, in denen Repräsentanten von Regierungen, Aufsichtsbehörden und Finanzinstitutionen vertreten sind. Verums Ambition ist es, das Potenzial von Blockchain im Finanzbereich mit innovativen Ansätzen auszuschöpfen. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen bereits mögliche Zukunftsmodelle, etwa im Bereich Token M&A, entwickelt. Verum versteht sich dabei nicht als blosse Advisory-Boutique, sondern kann aus einer Hand den gesamten Prozess von Blockchain-Projekten, von der Ideenfindung bis zur erfolgreichen Realisierung, durchgängig unterstützen. Orion Vault ermöglicht Investitionen in digitale Kunst auf der Blockchain Der digitale Kunstmarkt hat in den letzten Jahren einen Boom erlebt, pflegt aber immer – obwohl er sich um digitale Kunst dreht – einen sehr altmodischen, « Offline »-Ansatz für Verkauf und Patronat. Die meisten digitalen Kunstwerke sind für Käufer nicht frei zugänglich, sondern werden von einem sehr kleinen Netzwerk von Maklern und « Insidern » kontrolliert, die den Zugang beschränken. Fehlende Technologielösungen verhindern, dass der digitale Kunstmarkt schneller wächst. Digitale Kunst sammeln und handeln Das Zuger Blockchain-Start-up Orion Vault will dies ändern und mit einer Technologieplattform Investitionen und Spenden in digitale Kunst ermöglichen, indem sie deren Eigentümerschaft auf Blockchain kodiert. Orion Vault bietet auch einen Marktplatz, um in der neuen digitalen Anlage-Klasse schneller, sicherer und kostengünstiger als bisherige Lösungen zu handeln. Die entsprechende App wurde an der Ausstellung « Perfect & Priceless – Value Systems on the Blockchain » der Kate Vass Galerie lanciert, die Orion Vault gesponsert hat. Die Blockchain-Anwendung von Orion Vault ist als dezentralisierte App ( « DApp » ) verfügbar. Orion Vault will damit neue Geschäftsmodelle für Galerien, Künstler, Kunstinstitutionen und Sammler schaffen, damit es einfacher wird, in digitale Kunst zu investieren und Patronate zu fördern. Investoren können so digitale Kunstwerke erwerben, die sicher in der Cloud gespeichert und über eine Blockchain zertifiziert sind. Sammler können damit digitale Fotografie, Performance, Video, algorithmische Kunst, Computerkunst usw. auf ihren Bildschirmen, etwa auf einem « Samsung The Frame » geniessen – quasi in der natürlichen Umgebung der Kunstwerke, die im digitalen Raum entstehen. Die Plattform erlaubt es auch, die Kunstwerke zu kaufen, zu sammeln, mit ihnen zu handeln und Portfolios zu erstellen. Patronatsmodell Für Künstler bietet Orion Vault auch ein spannendes neues Patronatsmodell an, bei dem Investoren aufstrebende Künstler, gegen eine zukünftige Gewinnbeteiligung oder andere Leistungen mit regelmässigen Spenden unterstützen können. Das steigert die finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit für Künstlerinnen und Künstler. Für Investoren und Kunstinteressierte ist es ein Vorteil, dass sie sich voll in den Kunstprozess einbringen können. Mit der Kodierung ihrer digitalen Kunstwerke profitieren Künstler von einer lebenslänglichen Übertragungsprovision, so dass sie auch nach dem ersten Verkauf noch von ihrer Leistung profitieren können. Joanna Pawluk, CEO und Mitgründerin der Orion Vault AG und Vorstandsmitglied der Swiss-Polish Blockchain Association, sagt : « Orion Vault bietet Künstlern eine wirklich innovative Möglichkeit, Geld zu verdienen, Patronate zu finden und von ihrer Arbeit zu profitieren – Joanna Pawluk CEO und Mitgründerin der Orion Vault AG, und Vorstandsmitglied der Swiss-Polish Blockchain Association ein Leben lang. Und Investoren können nun auch transparent und nahtlos in die Welt des Kunstinvestments einsteigen und ihre Sammlung mit einer Anlageklasse diversifizieren, die in den nächsten zehn Jahren enorm wachsen wird. Galerien können ihre Reichweite steigern und digitale Werke fördern. Sammler können ihre Portfolios nicht nur in der traditionellen, sondern jetzt auch in der digitalen Kunst aufbauen.» www.orionvault.com

netzwoche.ch/ZukunftBanking | 02. Dezember 18 Zukunft Banking 13 Oakura – eine Digitalwährung für Unternehmen zur Förderung von Innovation und Wachstum Oakura ist ein Schweizer Unternehmen, das von einem erfahrenen, international ausgerichteten Team von Ökonomen, Entwicklern, ETH- Absolventen und Juristen gegründet wurde. Das Ziel der Gründer ist es, ein System für die Förderung von Innovation und Wachstum in Start-ups und Unternehmen in der Schweiz und im Ausland zu schaffen. Der Name Oakura widerspiegelt dabei die Ambitionen der Gründer: Es setzt sich zusammen aus den Wörtern Oak (engl. Eiche, Sinnbild für ein nährendes Ökosystem) und Cura (röm. Göttin, wovon das engl. care/cure abgeleitet wird). Das Projekt baut auf der Blockchain-Technologie auf, welche die einfache Handelbarkeit von Vermögenswerten ermöglicht. So können traditionelle Vermögenswerte wie etwa Aktien mit sogenannten Tokens, das heisst digitalen Werteinheiten, verknüpft werden. Durch die so gewonnene Liquidität können diese Werte einer viel grösseren Käuferschaft angeboten und jederzeit übertragen werden. Oakura geht jedoch bereits einen entscheidenden Schritt weiter und kreiert eine Unternehmerwährung in Form von Tokens, die an die Wertsteigerung einer gesamten Innovationsökonomie gekoppelt ist. Die Währung vermag den Mehrwert, der durch unternehmerische Tätigkeiten und Innovationen von den Teilnehmern hervorgebracht wird, abzubilden. Dies ist gleichermassen revolutionär wie ambitioniert. Im Wirtschaftssystem von Oakura (der Oakonomy) können die unterschiedlichsten Akteure effizient zusammengebracht und damit starke Synergien zwischen Start-ups, Industrie- und Technologieexperten, Investoren, aber auch KMUs und Hochschulen freigelegt werden. Die Nutzung der einheitlichen Unternehmerwährung ermöglicht dabei die Transaktion ganz im Sinne der Blockchain trustless (d.h. ohne dass sich die Parteien kennen oder gar vertrauen müssten) und desintermediated (d.h. ohne zwischengeschaltete Intermediäre) abzuwickeln, sowie auch international, schnell und ohne signifikante Transaktions- und Wechselkursgebühren. Gerade der Zugang zu den richtigen Experten ist aufgrund der zunehmenden Spezialisierung von Arbeitskräften und dem stark wachsenden Bedarf flexiblerer Arbeitsmöglichkeiten (Gig Economy) heutzutage schwieriger denn je, insbesondere auch für Start-ups, die ständig mit Ressourcenknappheit und Zugang zu neuestem Industrie- und Technologie-Know-how zu kämpfen haben. Mit Oakura können Start-ups ihre eigenen Aktien einfach und schnell gegen Kapital in Form der Unternehmerwährung tauschen und erhalten so Zugang zu sprichwörtlichem «Smart Money». Ebenso können KMUs, private wie institutionelle Investoren und Unternehmer auf einen Innova- Oakura Team tionspool von Start-ups, Gründern sowie spezifischen Industrie- und Technologieexperten zugreifen. Wer Teil der Oakonomy werden möchte, sei es als ExpertIn oder Start-up, oder wer sich Zugang zu einem stark wachsenden, exklusiven Netzwerk verschaffen möchten, erfährt mehr unter www.oakura.io. vision& – das Fenster in die Welt der Blockchain-Anlagen Das Thema Blockchain wird oft auf den Anwendungsfall von Währungen reduziert. Die dezentralen Technologieansätze, die mit Bitcoin ins Leben gerufen wurden, schaffen generell aber ganz neue Möglichkeiten in der Datenaufbewahrung und -übertragung. Sie legen so den Grundstein für verschiedenste technologische und kulturelle Weiterentwicklungen. Viele, bereits länger angedachte Technologieentwicklungen, wie elektronische Identität, Internet der Dinge und ausgedehnte, öffentliche Elektromobil-Netzwerke, werden erst jetzt mit der Blockchain-Technologie möglich. Man kann also sagen, dass Bitcoin ein neues Technologiezeitalter eingeläutet hat. Die Thematik ist dermassen weitreichend und disruptiv, dass es sinnvoll ist, sich frühzeitig damit auseinanderzusetzen. Wer in die Zukunft investieren will, sollte sich überlegen, ein bis zwei Chips auf die aufstrebende Technologie zu setzen. Unzählige junge Unternehmen treiben hier Innovation voran, was interessante Investitionsmöglichkeiten bietet, aber auch entsprechende Risiken birgt. Deshalb empfiehlt es sich, sich dafür von Spezialisten beraten zu lassen. Die Gründer von vision& bedienen genau diese Nachfrage nach Spezialisten-Know-how und ermöglichen konventionellen Investoren, wie etwa Family Offices, den bequemen und sicheren Zugang zur Blockchain-Technologie. Mit langjähriger Erfahrung in der traditionellen Finanzwelt und dem Technologiewissen kombiniert vision& die nötigen Fähigkeiten, um Investoren in diese neue Technologiewelt zu begleiten. Als traditionell regulierter Vermögensverwalter bietet das Unternehmen bankfähige Produkte, die in einen diversifizierten Korb von Blockchain-Anlagen investieren. Mit einer Valorennummer versehen, kann das Anlageprodukt bequem bei der Hausbank gezeichnet und ins existierende Depot eingebucht werden, wo es periodisch bewertet wird. Aufgrund der sehr tiefen Korrelation mit anderen Anlageklassen, können Blockchainanlagen eine interessante Portfolio-Ergänzung sein. Bereits eine kleine Allokation kann signifikante Auswirkungen auf die Portfoliorendite haben. So erhöht die oft kritisierte Volatilität von Blockchainanlagen die Portfoliovolatilität nur marginal, ermöglicht aber an der Zukunft dieser neuen Technologiewelt teilzuhaben. In diesem frühen Stadium der Entwicklung ist es auch wichtig, über verschiedene Technologie-Ansätze und Anwendungsfälle zu diversifizieren. Deshalb arbeitet vision& Research-basiert, wozu das Büro im Zürcher Blockchain-Hub mit seinem vielfältigen Ökosystem äusserst hilfreich ist. vision& analysiert die einzelnen Projekte unter anderem in Bezug auf Business Case, Technologie, Team und Umsetzung. Einen Teil der eigenen Forschung lässt vision& in Studien fliessen, die wiederum für Aufklärungszwecke weiterverwendet und Interessenten, wie etwa Banken, angeboten werden. Die Publikationsreihe «Die Blockchain Story» will interessierten Leuten das komplexe Blockchain-Thema näherbringen und ist auf www.visionand.ch frei verfügbar.

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