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Zukunft Banking: Best-of Swiss Fintech

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14 Zukunft Banking 02. Dezember 18 | netzwoche.ch/ZukunftBanking Trust TabooKey digitalisiert das Vertrauen mit der Blockchain Das israelische Start-up TabooKey will mit einem auf der Blockchain basierenden Ökosystem Architektur und Anreizstrukturen der Cybersicherheit neu gestalten. Was kompliziert klingt, ist eigentlich ganz einfach und basiert auf gegensätzlichen Abhängigkeiten im System. Autor: Marc Landis Mit der zunehmenden Digitalisierung wird softwarebasierte Bedienung und Überwachung von Gegenständen alltäglich. Software übernimmt etwa die Überwachung unseres Gesundheitszustandes. Oder man vertraut ihnen Prozesse wie Robo-Advisory im Banking an, in der Hoffnung, dass die Maschinen mit ihren Algorithmen weniger fehleranfällig sind als Menschen. Aber Maschinen und Computer sind leicht kompromittierbar. Dies wird durch unzählige Enthüllungen von Sicherheits- und Datenlecks in jüngster Vergangenheit dokumentiert. Sie sind aber auch Manipulationen durch Menschen zugänglich. Vertrauen schaffen Das israelische Cybersecurity-Start-up TabooKey schickt sich nun an, das angeschlagene Vertrauen in Unternehmen und deren Produkte wiederherzustellen. Mit einem neuen Anreizsystem und einem dezentralen auf der Blockchain abgebildeten Verifikationsprozess können Unternehmen ihre Produkte sicher machen. Mit der sogenannten Proof-of-Intention-Lösung von TabooKey sollen kritische Arbeitsschritte sicher und unter Kontrolle gehalten werden können. Der dezentrale Verifikationsprozess von TabooKey unterscheidet sich von bestehenden Auditverfahren durch die Transparenz über die Prüfungshandlungen, die das Unternehmen eingerichtet hat ; die dezentrale Prüfung erfolgt wie heute durch beigezogene Drittpersonen als Prüfer, wobei diese eine dem Konsumenten offengelegte Geldleistung als Leistungsgarantie er- Anzeige Weiterbildung am Puls der Wirtschaft CAS Digital Finance CAS Digital Insurance CAS Blockchain Economy CAS Senior Financial Consultant MAS Banking & Finance fh-hwz.ch/banking-finance Betriebsumgebung Konsumenten • sie suchen nach Dienstleistungen, bei denen die Qualität derselben durch einen Sicherheiten-Pool abgesichert ist, und nicht nur der Ruf des Unternehmens und das Markenversprechen kaufentscheidend sind • dieser Pool dient als Qualitätsmerkmal und verlagert die Haftung für Schäden aufgrund fehlerhafter Produkte vom Verbraucher zum Anbieter Hersteller / Anbieter von Waren und Dienstleistungen ( Risikoverkäufer ) • sie verkaufen Waren und Dienstleistungen an Konsumenten • die Nutzung und der Betrieb der Waren und Dienstleistungen umfasst kritische Vorgänge, die im Falle eines Ausfalls zu schweren Schäden führen können sie stellen Sicherheiten bereit Risk Pool 1 Prüfer ( Risikokäufer ) Risiko-Marktplatz Risikokäufer 1 Risikokäufer 2 Risikokäufer 3 Risikokäufer 4 • übernehmen Risiken von Konsumenten • beteiligen sich am Smart Contract mit Sicherheiten und dokumentieren so die Qualität der Verifikation • durch die Einzahlung in den Sicherheiten-Pool weisen sie ihre Haftung nach TabooKey Ökosystem auf dem dezentralen Netzwerk Risk Pool 2 Entschädigung bei Nichteinhaltung der zugesagten Servicequalität Die Einlage fungiert als Sicherheit Investoren können Risikokäufer mit Sicherheiten gegen eine Art Zinsen unterstützen Investitionen von Geldgebern DAO Das Kapital der Investoren kann zur Unterstützung der Sicherheiten der Risikokäufer verwendet werden Sicherheiten-Pool zur Qualitätssicherung der Absichtsprüfer Investoren • Scheitert ein Risikokäufer, verliert der leitende Investor seine Einlage So funktioniert das TabooKey-Ökosystem mit gegensätzlichen Abhängigkeiten und Eigeninteressen der einzelnen Systemteilnehmer. bringen müssen. Sollte ein so abgesichertes Produkt dennoch kompromittiert sein, erhalten die Kunden den erlittenen Schaden in Form von Geld zurückerstattet. Die Mittel für die Erbringung des Schadenersatzes stellen Investoren in einer sogenannten DAO ( dezentrale anonyme Organisation ) zur Verfügung. Ausgeklügeltes System Wenn ein Prüfer nicht die versprochene Qualität erreicht, zahlt der im TabooKey-DAO eingebettete Smart Contract automatisch die von den Investoren gestellten Sicherheiten an die Kunden zurück, die sich auf diesen Prüfer verlassen haben. Dieses ausgeklügelte System führt dazu, dass durch gegensätzliche Abhängigkeiten und Eigeninteressen der Systemteilnehmer das ganze System sicher wird. Die Tatsache, dass dieser Verifikationsprozess in der Blockchain aufgezeichnet ist, kann auch als weiteres Sicherheitsmerkmal im Prozess genutzt werden. Erst wenn Absichtsprüfer ihre erfolgreiche Verifikation in der Blockchain aufgezeichnet haben, gilt ein Prozess als abgeschlossen. Diese Zustimmung kann in den gesamten Workflow-Prozess für die Freigabe eines Produkts integriert werden. Im Falle eines Software-Downloads überprüft beispielsweise das selbstfahrende Auto zunächst die Blockchain dahingehend, dass die damit verbundenen Verifikationsprozesse abgeschlossen sind, bevor es die betreffende Software herunterlädt. Fazit Wie alle DAOs hat auch TabooKey das Ziel, ein Ökosystem mit integrierten « Checks and Balances » zu schaffen. Durch den Einbezug von Investoren wird das TabooKey-Ökosystem ( Grafik ) zu einem Kreislauf, in dem das Verhalten aller Teilnehmer von implementierten gegensätzlichen Anreizen geleitet wird. TabooKey erlaubt den Kunden, Käufe aufgrund von messbarem Vertrauen zu tätigen. Ziel ist es, Manipulationen durch bessere Verifikationsprozesse zu verhindern, aber auch die Verhandlungsmacht der Kunden bei Schäden durch Manipulationen zu erhöhen. Dienstleister, aber auch ihre Berufshaftpflichtversicherer, müssen möglicherweise neue Produkte entwickeln, um an solchen Ökosystemen teilnehmen zu können. Der Markteintritt von TabooKey in der Schweiz steht unmittelbar bevor. Die Anwaltskanzlei Froriep begleitet das Start-up dabei. Über Froriep Froriep startete seine Geschäftstätigkeit 1966 in Zürich und hat sich zu einer der führenden Anwaltskanzleien der Schweiz mit fünf Büros in drei Ländern entwickelt. Froriep ist eine internationale Kanzlei, die Kunden auf der ganzen Welt zu Fragen rund um schweizerisches Recht berät. Sie hat ein auf disruptive Technologien spezialisiertes Team mit mehrjähriger Erfahrung in der Rechtsberatung von Distributed Ledger Technology Projekten. ( Quelle : Froriep ) HWZ-Inserat-Zukunft-Banking-143x218-2018-11-01.indd 2 02.11.2018 08:59:11

netzwoche.ch/ZukunftBanking | 02. Dezember 18 Zukunft Banking 15 Banking Innovation So unterstützt ERI Bancaire Bank Frick beim Blockchain-Banking ERI Bancaire ist als eine der grossen Anbieterinnen von Kernbankensoftware besonders aktiv, Banken bei der Digitalisierung zu unterstützen. Bank Frick aus Liechtenstein setzt seit vielen Jahren auf die Kernbankensoftware OLYMPIC Banking System von ERI, denn die Software bildet die Geschäftsprozesse der Bank Frick ideal ab. Interview: Marc Landis Die Finanzindustrie steckt durch den technologischen Wandel in tiefgreifenden Veränderungen. Wie ermöglicht ERI Bancaire mit ihrer Kernbankenlösung OLYMPIC die Digitalisierung des Banking? Marcel Schlagenhauf: OLYMPIC Banking System ermöglicht die Bankendigitalisierung für unsere Kunden durch eine hochmoderne Architektur, die maximale Flexibilität bei der Anbindung neuer Technologien und Lösungen bietet. Stets offen und nach funktionalen und technologischen Entwicklungen bestrebt ist ERI BIAN-Mitglied (BIAN = Banking Industry Architecture Network, Anm. d. Red.) und nimmt aktiv an Diskussionen, Workshops und am Austausch mit F10 Incubator & Accelerator teil. Wir bieten unseren Kunden eine grosse Auswahl an Open APIs und Webservices, und mit der Advisory-Lösung von OLYMPIC Banking System kommen Möglichkeiten für Robo und Artificial Intelligence hinzu. All das wird in einem Responsive Design präsentiert, das die Erstellung von kundenspezifischen Dashboards auf allen Kanälen ermöglicht. Welche Bedeutung hat Bank Frick als Kunde von ERI Bancaire? Schlagenhauf: Bank Frick hat eine sehr grosse Bedeutung für ERI, ist sie doch seit ihrer Gründung 1998 laufend mit OLYMPIC Banking System gewachsen. Wir durften die Bank dabei unterstützen, sich zu einer der führenden digitalen Banken in Europa zu entwickeln. Angebote von Bank Frick wie Blockchain-Anbindung und ihre Aktivitäten im Zahlungs- und Krypto-Währungs-Bereich haben unser System weitergebracht und ERI zu einem der führenden Softwareanbieter in diesem Sektor gemacht. Die Symbiose von modernem Bankfachwissen und erfahrenem Softwarehaus hat hier zum Ziel geführt und macht unsere Kunden-Lieferanten-Beziehung so besonders. Warum arbeitet Bank Frick mit der Kernbankensoftware von ERI Bancaire? Mauro Casellini: Mit ERI verbindet uns seit 20 Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit. In den letzten Jahren des starken Wandels der Bank hat uns die Plattform des Kernbankensystems OLYMPIC die notwendige Basis für die Abbildung der neuen Prozesse zur Verfügung gestellt. Die Flexibilität der OLYMPIC-Module ermöglicht uns die Einbindung der neuen Technologien und Bedürfnisse in die digitalen Abläufe der Bank, was für uns von entscheidender Bedeutung ist. Das Fürstentum Liechtenstein schickt sich an, dem Crypto Valley in Zug den Rang abzulaufen. Was macht Liechtenstein so attraktiv für die Krypto-Szene? Casellini: Das Crypto Valley ist schon lange nicht mehr nur auf Zug beschränkt, sondern hat sich als Begriff auf die ganze Schweiz und auch auf Liechtenstein ausgedehnt. Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen den relevanten Akteuren aus der Schweiz und Liechtenstein, wir sehen uns daher keineswegs als Konkurrenz. Es gibt Fälle, die aufgrund der Rechtslage in der Schweiz mehr Sinn ergeben, Marcel Schlagenhauf, Sales Manager, ERI Bancaire SA Über ERI Bancaire ERI Bancaire SA ist ein international tätiges Unternehmen, das kleine und mittlere sowie auch grosse multinationale Banken in mehr als 50 Ländern zu seinen Kunden zählt. Die Bankenlösung OLYMPIC Banking System ist für Private Banking sowie Wealth Management ausgelegt und richtet sich an Geschäftsund Privatkundenbanken. Seit fast 30 Jahren entwickelt, vertreibt und unterhält ERI die vollintegrierte, webgestützte und parametergesteuerte Front-to-Back-Bankenlösung Banking System. OLYMPIC ERI betreibt aktives Innovationsmanagement und ist bestrebt, mit technologischen Neuerungen und flexibler IT-Infrastruktur die Basis für ein offenes Banking-Ökosystem zu schaffen. Die Mitgliedschaft im BIAN ( Banking Industry Architecture Network ) und die Zusammenarbeit mit F10, dem mehrmals unter den 10 besten rangierenden europäischen FinTech Inkubator und Accelerator, bieten einen wichtigen Erfahrungs-und Wissensaustausch. Mit mehreren Start-ups wurden PoCs ( Proof of Concepts ) durchgeführt und unter anderem zu diesem Zweck eine Reihe von Open APIs entwickelt. Dank des topmodernen technologischen Niveaus von OLYMPIC Banking System und ihrer Aufgeschlossenheit gegenüber der Digitalisierung konnte ERI die hohen Ansprüche des langjährigen Kunden Bank Frick erfüllen, der als Pionier im Bereich des Blockchain-Bankings gilt. Das System bietet heute, nebst umfangreichen Funktionalitäten, eine offene, flexible und zukunftsorientierte Architektur. ( Quelle : ERI Bancaire ) andere wiederum in Liechtenstein. Es gibt aus unserer Sicht aber diverse Vorteile im Vergleich zur Schweiz. Dazu gehören sicher die kurzen Wege zu wichtigen Marktteilnehmern wie Anwälten, Treuhändern und Finanzmarktaufsicht sowie der Zugang zum europäischen Finanzmarkt. Ebenso das geplante Gesetz zu vertrauenswürdigen Technologien, das unsere Regierung vorantreibt. Trotz allem sehen wir uns in Liechtenstein nicht als Konkurrenz zum Crypto Valley, sondern als strategischen Partner. Über Bank Frick « ERI und OLYMPIC Banking System sind bereit für disruptive Technologien und unterstützen die Finanzmarktinstitute in ihren Digital- Banking-Vorhaben. » Bank Frick ist bekannt als Liechtensteins «Blockchain-Bank». Was bietet Bank Frick den Kunden aus diesem Bereich an? Casellini: Zum einen bieten wir mit unserem Geschäftskonto und dem Wertschriftendepot substanzielle Services für FinTechs und Firmen aus dem Blockchain-Bereich an. Für Letztere sind wir damit ein Pionier. Ergänzend offeriert Bank Frick die sichere Verwahrung mittels Cold Storage Wallets und den Wechsel von Krypto-Währungen in Fiat-Geld. Mauro Casellini, Head of Blockchain and Payment Service Providers, Bank Frick Bank Frick ist eine familiengeführte liechtensteinische Bank mit Sitz in Balzers. Sie wurde 1998 von Kuno Frick senior ( 1938–2017 ) gegründet und wird mehrheitlich von der liechtensteinischen Kuno Frick Familienstiftung ( KFS ) kontrolliert. Der Minderheitsaktionär Net1 hält 35 Prozent des Grundkapitals von Bank Frick. Der Finanztechnologiekonzern Net1 ist an der Nasdaq-Börse in New York gelistet. Strategisch fokussiert sich Bank Frick auf Dienstleistungen und Produkte für Finanzintermediäre wie zum Beispiel Treuhänder, Vermögensverwalter, Zahlungsdienstleister, Fondspromotoren und FinTechs. Zu den Alleinstellungsmerkmalen von Bank Frick gehört die hohe Fachkompetenz im Bereich des regulierten Blockchain-Bankings. Die Bank begleitet ICOs, verwahrt Krypto-Assets, handelt für Bank-Frick-Kunden mit führenden Krypto-Währungen und macht Krypto-Assets bankable. Für Intermediäre entwickelt Bank Frick massgeschneiderte Fonds und agiert als Verwahrstelle (Depotbank). Bank Frick ist als einzige liechtensteinische Bank Inhaberin von Acquiring-Lizenzen von Visa und MasterCard. Sie beschäftigt knapp 120 Mitarbeitende und betreibt eine Niederlassung in London, Grossbritannien. (Quelle: Bank Frick) Dank unserer Expertise im Bereich der Produktentwicklung begleiten wir Token Sales und erstellen individuelle Fondslösungen, basierend auf der Blockchain-Technologie. Ausserdem haben wir Zugriff auf ein grosses Netzwerk von Systemteilnehmern, wie zum Beispiel KYC-Dienstleister ( KYC = know your customer, Anm. d. Red. ) und Vermögensverwalter, die unsere Kunden während ihres gesamten Lebenszyklus unterstützen. Wir sehen uns als Serviceanbieterin der Blockchain-Welt, die Kunden mit mass- geschneiderten Lösungen und einer ganzheitlichen Beratung ein One-Stop- Banking ermöglicht, passend zu unserem Fokus auf Finanzintermediäre. Darüber hinaus evaluieren wir ständig neue Produkte, um unsere Kunden noch besser und vollumfänglicher bedienen zu können. Wo steht ERI Bancaire im Markt im Vergleich zu anderen Anbietern von Bankensoftware? Schlagenhauf: ERI ist ein international tätiges Unternehmen mit Kunden in über 50 Ländern. Bei kleinen bis mittelgrossen Banken im Private-Banking- und Wealth-Management-Bereich sowie bei multinational aktiven Bankengruppen im Wealth-Management-Geschäft sind wir marktführend. Mit knapp 30 Jahren Erfahrung und Spezialisierung in diesem Segment konnten wir unser System und unsere Prozesse nahezu perfektionieren. Dies wirkt sich in einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis sowie raschen und risikoarmen Migrationsprojekten aus. Bezüglich der Funktionalität erachten wir OLYMPIC Banking System als das umfassendste auf dem Markt. Dazu haben wir unser System vor Kurzem auf den modernsten technologischen Stand gebracht und sind, wie oben erwähnt, nicht zuletzt dank unserer innovativen Kunden Digital-Banking-tauglich. Auch hier sehen wir uns als branchenführend. Wie sieht aus Ihrer Sicht die Bank der Zukunft aus? Schlagenhauf: Das traditionelle Banking wird weiter digitalisiert. Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Robotisierung werden immer mehr an Bedeutung gewinnen und gezielt eingesetzt werden. Blockchain-Technologien und andere Innovationen werden mehr und mehr den « Mittelsmann » ausschalten und für die Banken eine Bedrohung, aber auch eine Chance darstellen. Traditionelle Bankdienstleistungen wie Kontoführung, Zahlungsverkehr, Kreditvergabe bis hin zu Private Banking und Wealth Management werden von neu gegründeten Firmen übernommen oder zumindest herausgefordert. Als Resultat werden die Margen weiter sinken. Um weiter bestehen zu können, werden Banken gezwungen sein, nebst höherer Automatisierung ebenfalls aktiv Innovationsmanagement zu betreiben. Kleinere Banken werden sich weiter spezialisieren müssen, wie das erfolgreiche Beispiel von Bank Frick zeigt. Grössere Banken betreiben jetzt schon eigene Labs und Digital Banking Factories. Wir sind gespannt, wo uns die Zukunft hinführt ! Casellini : Agilität, Geschwindigkeit und die Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse werden aus unserer Sicht immer wichtiger. Das erklärt auch, warum Unternehmen wie Revolut in so kurzer Zeit eine so grosse Kundenzahl gewinnen konnten. Banken müssen in ihrer Systemlandschaft agiler werden und die Bedürfnisse der Kunden befriedigen, anstatt in alten Prozessen denken. APIs und Open Banking sind dabei zwei Trends, an denen wir intensiv arbeiten und die aus unserer Sicht das Banking der Zukunft stark prägen werden.

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