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Zukunft Banking: Best-of Swiss Fintech

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20 Zukunft Banking 02. Dezember 18 | netzwoche.ch/ZukunftBanking Start-up mit Flair Vom Keller in die Chefetage Um die Digitalisierung als Chance nutzen zu können, braucht es Skills und die nötige Brainpower. Wie man heutzutage Talente findet und wie man sie hält, ist der Schlüssel zum Geschäftserfolg. Autor: Marc Landis Geheimnisvoll golden scheint die Luft zu glitzern zwischen Bürkli- und Paradeplatz, auch an wintergrauen Tagen. Die paar hundert Meter von den Schiffsanlegeplätzen Bahnhofstrasse aufwärts polarisieren und faszinieren zugleich. Der Mythos « Schweizer Bank » besteht, kein Zweifel, noch immer. Und mit ihm die schwarzen Limousinen, die in verborgenen Tiefgaragen verschwinden. Doch wachsamen Augen entgeht nicht, dass die Limousinen den modernen Elektroautos gewichen sind, Co-Working Spaces dicht gedrängt die Strassen säumen und die bodentiefen Scheiben der Eingangshallen transparenter geworden sind. Die Innovation hält Einzug. Und mit der Innovation eine neue Organisationskultur. Um die Vorteile dieser Organisationskultur geht es auch in der Peripherie. In den banken- und versicherungseigenen FinTech-Labs an den Stadtgrenzen liegen Effizienz und Vision in der Luft. Die Schweiz als Finanzplatz wird verteidigt, mit allen Mitteln. Gegen die Grossen zu kämpfen, scheinen die disruptiven kleinen und agilen Teams. Mit einem freien Blick nach vorne kann man Geschäftsmodelle und den Kunden neu erfinden. Der neu entstandenen Zielgruppe scheinen diese Alternativen zu gefallen. Langsam, aber stetig wandern Marktanteile in die Crowd. Gefühlt rasanter geht’s südlich der Limmatstadt zu und her. Das Crypto Valley in Zug zieht nationale und internationale Investoren an und macht vor, wie schnell Entwicklung gehen kann. Erwähnenswert und leise einen Schritt voraus sind die grossen Berner. Investiert wird bewusst und nicht zu wenig. Mit hochgekrempelten Ärmeln werden alte Strukturen verbannt und agile Teams geformt oder eingekauft. Der Standort Schweiz zeigt einmal mehr, dass Innovation erfolgreich betrieben werden kann. Als Kombination aus einer stabilen Basis und exzellenter Brainpower. Stefan Nägeli, CTO des führenden KMU-Kreditvergabe-Portals Swisspeers und Blockchain-Experte, kennt das Problem. « Um Vorreiter zu sein, müssen Arbeitgeber offener werden gegenüber Talenten und über die Landesgrenzen hinaus gehen. Kandidaten sind mobiler geworden und die heutigen Kommunikationsmittel vereinfachen vieles. » Dass sich viele kluge Köpfe an die Neuerfindung des Bankings gewagt haben, ist nicht zuletzt die Konsequenz der letzten Bankenkrise. 2008 hat vieles verändert. Produkt und wichtiger Treiber des heutigen Fortschritts ist der Abbau von Informationsasymmetrien. Die neue Welt setzt Transparenz voraus, besteht auf dynamische Digitalisierung. Ebenfalls auf Digitalisierung setzen fast alle der im Börsenindex SMI vertretenen Konzerne, über alle Industrien hinweg. Der Wille zum digitalen Wandel ist gross und sorgt für viele Veränderungen. Software-Administratoren und -Entwickler sitzen auch bei den Banken und Versicherungen nicht mehr im Keller zwischen blinkenden Serverracks. Sie haben sich hochgearbeitet in die Open Offices und Chefetagen und bringen mit ihrem Einzug Organisationsstrukturen durcheinander. Agile Tools für das Projektmanagement und die Produktentwicklung wie Scrum oder Kanban sind bereits zum Standard geworden. Die Menschen müssen lernen, Veränderungen rasch zu antizipieren, um schnell auf Kundenwünsche reagieren zu können. Massgeschneidert und doch Alexander Mazzara, Claudia Winkler und Tina Schwärzler von der digitalen Recruiting-Plattform Lionstep ( v. l. ) skalierbar sollen Produkte und Dienstleistungen in Zukunft sein. Genau bei diesen Aufgaben kann auch ein grosses internationales Beratungsunternehmen wie Deloitte sinnvolle Unterstützung bieten : « Bei den Themen Digitalisierung und Organisationsentwicklung in Grossunternehmen geht es für uns oft da rum, das Management wachzurütteln – denn dieses Commitment ist absolut notwendig ! Die Führung muss Digitalisierung nicht nur verstehen, sondern die digitale Kultur vorleben, hierarchische Silos aufbrechen, neue Formen der Zusammenarbeit forcieren, agile Teams bilden : Ohne diese Massnahmen kann der Wandel nicht erfolgreich bewältigt werden », sagt Jeroen Hermans, Manager bei Deloitte Schweiz und zuständig für Strategie und Transformation. Make or buy ? Ob Innovation eingekauft wird oder hausgemacht ist, Veränderungen wie diese müssen von den richtigen Leuten mit der richtigen Kultur umgesetzt und implementiert werden. Für viele etablierte Unternehmen stellt dies eine grosse Herausforderung dar. Nicht, weil sie sich gegen den Fortschritt wehren, sondern weil sie oft nicht die wichtigen, richtigen Leute finden. Dies ist die vielleicht grösste Herausforderung an der Transformation einer gesamten Industrie. Es braucht neue Brainpower und digitale Spezialisten, am besten total agil und offen für dauernde Veränderung. Und eben diese neuen Mitarbeiter sind rar. Bis 2026 erwartet die Schweiz einen ICT-Fachkräftemangel von 40 000, den Hochschulen gehen die Professoren aus, weil die Privatwirtschaft an alle Türen klopft. Um den Finanzplatz Schweiz weiter stark zu halten, müssen wir uns auch im Talent-Sourcing verändern und transparenter werden, über Landesund Netzwerkgrenzen hinaus denken und einer höheren und schnelleren Fluktuation proaktiv entgegenkommen. Digitalisierung dort einsetzen, wo klare Prozesse definiert sind, und den Menschen effizient einbinden. Die Organisation und Mitarbeiter schneller verstehen und Resultate messbarer machen. Unsere Zukunft, das Talent, muss ins Zentrum gesetzt werden. Und damit auch die Form, wie wir Talente finden und wie wir sie halten. Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Über Lionstep Lionstep unterstützt Unternehmen im Wandel bei der Identifizierung, Suche und Einstellung neuer Mitarbeiter in einer einzigartigen Kombination aus künstlicher Intelligenz und menschlicher Interaktion. Lionstep greift auf einen internationalen Pool von Talenten zurück und vereinfacht den Prozess für Arbeitgeber und Arbeitnehmer deutlich. Durch gezieltes Angehen potenzieller Talente erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer schnelleren Einstellung. Die Lionstep-Experten sind stets um die beste Kandidaten-Betreuung bestrebt und für hunderte neue Beziehungen zwischen Mitarbeitern und Arbeitgebern verantwortlich. Das transparente Preismodell passt sich jeder Unternehmensgrösse an. Die digitale Recruiting-Plattform hat sich schnell auf dem Schweizer, deutschen und spanischen Markt etabliert. Rund 300 Unternehmen wie Telefónica, Adidas, Mobiliar und eine Vielzahl internationaler Start-ups und Spin-offs nutzen den innovativen Service. Expertenkolumne Das Banking der Zukunft kommt aus der Cloud Digitale Innovationen sind eine Voraussetzung für die Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz – so auch im Finanzsektor. Dazu gehört auch der Einsatz von Cloud-Lösungen. Um den Schweizer Finanzplatz weiterhin an der internationalen Spitze zu halten, müssen die Rahmenbedingungen für technologische Innovationen wie den Einsatz von Cloud-Lösungen global erstklassig sein. Dafür müssen aber noch einige juristische Herausforderungen gelöst werden. Cloud-Lösungen ermöglichen mehr Effizienz und neue Geschäftsmodelle, besonders für kleinere Banken Voraussetzung für den Erfolg im Bankgeschäft ist die Fähigkeit, sich agil neuen Entwicklungen anzupassen. Aufgrund ihrer Spezialisierung können Cloud-Anbieter ihren Firmenkunden neue Businessfunktionen meist schneller und reibungsloser liefern als die internen IT-Abteilungen. Mit der Migration der Bankeninfrastruktur und Prozesse in die Cloud können Banken die Marktreife für innovative Produkte und Dienstleistungen radikal verkürzen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit deutlich steigern. Zudem ermöglicht eine Cloud volle Kostentransparenz und somit eine wirksamere Unternehmensführung. In der Cloud können neue Technologien wie die künstliche Intelligenz zum Experimentieren mit Geschäftsmodellen schnell, einfach und günstig genutzt werden. Beispielsweise können aufgrund von Korrespondenzen Kundenprofile erstellt oder mithilfe lernfähiger Software Prozesse automatisiert werden. Partnerschaften ermöglichen und fördern ein innovatives Ökosystem und gestalten dadurch die Wertschöpfungskette neu. Gerade kleinere Banken können so die Zugangsbarrieren für neue Märkte einfacher überwinden. Der Aufbau oder Einkauf der entsprechenden Kompetenzen und Ressourcen in der eigenen IT-Infrastruktur ist nicht mehr nötig. Gewisse Technologien, die früher nur grossen Unternehmen vorbehalten waren, werden damit auch für kleine Banken zugänglich und ermöglichen signifikante Skaleneffekte. Die Cloud-Anbieter stehen in den Startlöchern Verschiedene nationale und internationale Cloud-Anbieter sind bereits mit einem Angebot in der Schweiz oder haben ein solches angekündigt. Die Nutzung von Cloud-Lösungen durch Banken in der Schweiz ist aktuell jedoch mit rechtlichen und regulatorischen Unsicherheiten verbunden, welche die Migration der Banken in die Cloud verzögern. Aufgrund ihrer besonderen Bedürfnisse können Banken diese Dienstleistungen namentlich für kundenbezogene Daten noch nicht voll nutzen. Die Gewährleistung der Aufsicht, die Einhaltung des Bankgeheimnisses und der Beizug von Subunternehmen durch die Cloud-Anbieter sind einige der Herausforderungen, die es noch zu lösen gilt. August Benz Stellvertretender CEO und Leiter Private Banking & Asset Management der Schweizerischen Bankiervereinigung Die Bankiervereinigung gestaltet mit Aufgrund des grossen Potenzials im Bereich Cloud-Dienstleistungen engagiert sich die Schweizerische Bankiervereinigung stark in den Arbeiten zur Verbesserung der Rahmenbedingungen. Behörden, Provider und die Branche stehen dabei in einem engen Austausch. Im Zentrum der Arbeiten geht es um technische, organisatorische und rechtliche Massnahmen, um die Datensicherheit zu gewährleisten und regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden. Eine Strategie, ob, wie und welche Anwendungen auf die Cloud migriert werden, muss jedoch jede Bank für sich definieren.

netzwoche.ch/ZukunftBanking | 02. Dezember 18 Zukunft Banking 21 Digitalisierung ist Chefsache « Wir erhöhen mit unserem Ökosystem die Innovationsgeschwindigkeit unserer Kunden » FinTechs, Entwickler von Drittparteien, aber auch Banken erhalten bei Avaloq Zugang zu über 150 API Endpoints, die sie wie aus einer Art Bibliothek beziehen können. Damit ermöglicht Avaloq schnellere Innovation und hilft Banken bei der Digitalisierung ihres Geschäfts. Avaloq-CEO Jürg Hunziker orchestriert das global tätige Unternehmen seit einem Jahr. Interview: Marc Landis Sie sind nun 1 Jahr CEO von Avaloq, welches Fazit ziehen Sie? Jürg Hunziker: Das Jahr ist rasch vorbeigegangen, und das zeigt auch, dass es nicht nur für mich, sondern für uns alle bei Avaloq eine spannende Phase ist. Der Faktor Zeit – Neudeutsch « Time to Market » – ist heute, abgesehen von der eigentlichen Innovation, der wesentliche Treiber in der Transformation der Finanzindustrie. Die Welt dreht sich nicht schneller, aber die Erwartungshaltung an eine schnelle Umsetzung von Innovationen und neuen Geschäftsmodellen ist drastisch gestiegen. Wir sind strategisch gut aufgestellt, um die sich daraus ergebenden Bedürfnisse abzudecken. Wir streben nach Balance zwischen Kontinuität und kurzfristiger Innovation. Im Bereich Innovation experimentieren wir viel und lassen auch Fehler zu. Banken brauchen mehr denn je umfassende Gesamtlösungen, und darüber hinaus steigt die globale Nachfrage nach Prozessauslagerungen. Konsequenterweise entwickeln wir also nicht mehr nur Software, sondern betreiben diese für unsere Kunden auch als Outsourcing-Service. Ich habe viel Freude an der Firma und unseren Mitarbeitenden, die mit viel Herzblut für die Kunden da sind. « Mit dem Prinzip ‹ try fast, fail fast, learn fast › sind wir in der Lage, schnell abzuschätzen, ob eine Innovation vom Markt gut aufgenommen wird. So werden wir noch agiler. » Sie haben die Konzernspitze nach Ihrem Antritt umgebaut. Warum war das nötig? Nach der Stärkung unserer Kapitalund Aktionärsstruktur im Jahr 2017 war dies ein weiterer Schritt, um unsere Strategie noch schneller umzusetzen. Mit der neuen Organisation unter dem erweiterten Führungsteam können wir uns noch stärker auf die Kundenbedürfnisse und auf die Entwicklungen in den einzelnen Marktregionen fokussieren. Ein tragendes Element ist die internationale Expansion, die auch Innovation für unserer Schweizer Kunden hervorbringt. Zudem erlaubt uns die neue Struktur, unser Technologie- und Dienstleistungsangebot noch gezielter einzubringen, weil wir näher am Puls der globalen Märkte sind. Die Nachfrage nach Automatisierungslösungen im globalen Bankund Vermögensverwaltungsgeschäft nimmt laufend zu, woraus sich erhebliche Wachstumschancen für Avaloq ergeben. Diese Chancen können wir nun breit und effizient wahrnehmen. Eine neue weitere Stelle haben Sie mit dem Group Chief Product Officer geschaffen. Welche Aufgaben hat er? Der Chief Product Officer ist sozusagen ein Übersetzer zwischen Technologie und Service auf der einen Seite und Kunden und Märkten auf der anderen Seite. Dabei wird er eng mit unserem Group Chief Technology Officer und natürlich mit den Marktverantwortlichen zusammenarbeiten. Ich bin überzeugt, dass wir so unsere bestehenden Lösungen noch besser skalieren und unseren Kunden dabei helfen, ihre Kunden noch besser zu bedienen. Mit dem erweiterten Produktmanagement wollen wir mit schnellem Prototyping die Innovationskraft von Avaloq weiter erhöhen. Mit dem Prinzip «try fast, fail fast, learn fast» sind wir in der Lage, schnell abzuschätzen, ob eine Innovation vom Markt gut aufgenommen wird, und werden so noch agiler. Wie steht Avaloq wirtschaftlich da? Wie zufrieden sind Sie mit dem Halbjahresergebnis? Wir sind weiter solide gewachsen und haben im ersten Halbjahr Ergebnisse erzielt, die im Rahmen unserer Erwartungen lagen. Für das Jahr 2018 sind wir gut auf Kurs. Die Umsatzentwicklung war zwar etwas verhaltener, hauptsächlich weil die Tessiner BSI nach der Übernahme durch die EFG als Kunde weggefallen ist –, aber die Richtung bei unserer internationalen Expansionsstrategie stimmt. Wir haben in der Schweiz neue Kunden gewonnen und konnten auch international erfreulich zulegen, vor allem in Europa und in Asien, und wir haben weitere Investitionen getätigt, um unsere Marktstellung zu stärken. Wie unterstützt Avaloq die digitale Transformation bei Finanzdienstleistern? Wir automatisieren die Finanzbranche im Backoffice, im Frontoffice und in der Interaktion mit den Kunden und unabhängigen Vermögensberatern. Ein Beispiel dafür ist, dass wir im Backoffice Prozesse automatisieren und diese kaum mehr manuelle Eingriffe benötigen. Damit steigt die Effizienz eines Finanzinstitutes markant. Dazu kommen Digital-Banking-Lösungen von uns sowie von anderen FinTechs, von denen auch die Endkunden profitieren. Wir glauben, dass sich Finanzinstitute heute und in Zukunft vollumfänglich auf ihr Kerngeschäft und ihre Kunden fokussieren können. Technologie ist hierfür entscheidend, und wir helfen Banken bei dieser Transformation. Avaloq hat einen Venture-Fonds für FinTechs gegründet. Was bezwecken Sie damit? Mit Avaloq Ventures erhöhen wir die Innovationsgeschwindigkeit – sowohl unsere als auch die unserer Kunden. Wir gehen dabei in drei Schritten vor : Erstens machen wir innovative Startups und Unternehmen ausfindig. Zweitens verschaffen wir ihnen Zugang zu Risikokapital und Finanzierungen. Und drittens begleiten wir sie bei der Weiterentwicklung, schauen, dass sie ihr volles Marktpotenzial ausschöpfen und skalieren können. Eine klare Win-win-Situation : Avaloq verstärkt Jürg Hunziker, CEO, Avaloq sich innovativ und erschliesst sich zusätzliche Expertise und Lösungen. Die Start-ups erhalten Zugang zu Kapital, Know-how und einer globalen Kundenbasis. « Aktuell erhalten FinTechs, Entwickler von Drittparteien, aber auch Banken direkten Zugang zu über 150 sogenannten ‹ API Endpoints ›, die sie wie aus einer ‹ Bibliothek › beziehen können. » Wie bindet Avaloq FinTechs an die Avaloq Banking Suite an? Unsere Kunden sind automatisch Teil des Avaloq-Ökosystems und profitieren von einem offenen Marktplatz, dem Avaloq Software Exchange. Das ist eine Art App Store für Banken. Möglich machen wir dies durch offene Programmierschnittstellen. Aktuell erhalten FinTechs, Entwickler von Drittparteien aber auch Banken direkten Zugang zu über 150 so genannten Foto : Jürg Kaufmann «API Endpoints», die sie wie aus einer «Bibliothek» beziehen können. Avaloq ist am Lausanner Blockchain- und Crypto-Currency-Spezialisten Metaco mit 10 Prozent beteiligt. Warum? Wir beschleunigen Innovation und die Time-to-Market von neuen Produkten. Blockchain-Technologien und -Anwendungen prägen die Finanzbranche stark und führen zu einem Wandel der erbrachten Dienstleistungen. Metaco ist darauf spezialisiert, Banken und Finanzinstitute dabei zu unterstützen, die neuesten Blockchain-Technologien und -Systeme für sich zu nutzen. Metaco als Pionier hat diesen Trend früh erkannt. Mit unserer Beteiligung erschliessen wir zusätzliches Know-how eines Branchen-Leaders für uns und komplementieren damit unsere eigenen Lösungen im Bereich der Blockchain-Technologie. Welche Innovationen sind in naher Zukunft von Avaloq zu erwarten? Konkret befassen wir uns aktuell mit folgenden Themen: Blockchain, künstliche Intelligenz, Digital Advisory, Reduzierung der Total Cost of Ownership der Systemlandschaft und robotergesteuerte Prozessautomatisierung (RPA). Gerade bei diesen Themen treten wir besonders aufs Gaspedal. Dafür haben wir eine klar definierte Roadmap – aber natürlich sind auch andere Themen Bestandteil der Planung. Jedoch innovieren wir nicht nur auf Produktebene – auch unsere Arbeitswelten entwickeln wir weiter. Das heisst etwa, dass wir im Recruiting neue digitale Wege gehen, oder dass sich unsere Teams ihre Ziele selbst setzen. Ausserdem entstehen in Zürich und Bioggio zwei Neubauten, die unseren Teams zeitgemässe Räumlichkeiten bieten – während wir auch international weiterwachsen. Ausserdem bauen wir unser Ökosystem weiter aus und wurden gerade für unsere Zukunftsvision Avaloq.one in Asien von einem Fachpublikum ausgezeichnet. Digitale Fitness Auf einer Skala von 1 bis 10, als wie « digital fit » bezeichnen Sie … 7 5 sich selbst ? die Finanzbranche ? Über Avaloq 6 9 die Schweiz ? Avaloq ? Avaloq ist die treibende Kraft der Automatisierung und Digitalisierung der Finanzbranche. Aufbauend auf einer voll integrierten Bankensoftware schafft Avaloq leistungsfähige digitale Nutzererlebnisse. Banken und Vermögensverwalter beziehen die digitalen Lösungen von Avaloq über ein standardisiertes Business-Process-as-a-Service ( BPaaS )- oder ein Software as a Service ( SaaS )-Modell. Dies eröffnet Finanzinstituten die Freiheit, sich auf Produkt- und Vertriebsinnovation, Kundenservice, Kundenvertrauen und Wachstum zu konzentrieren – während Avaloq hinter den Kulissen den nahtlosen Betrieb sicherstellt. 158 Banken und Wealth Manager, die weltweit Vermögenswerte von zusammen mehr als 4 Billionen Franken verwalten, schenken Avaloq-Produkten Vertrauen. Avaloq ist der einzige unabhängige Lösungsanbieter in der Finanzbranche, der seine Software zugleich selbst entwickelt und betreibt – darum gehören Avaloq-Banking-Lösungen zu den effizientesten der Welt. Um Innovationen zu fördern, arbeitet das Unternehmen auf eine einzigartig kollaborative Weise mit Kunden, anderen FinTechs, Universitäten und Hunderten von Drittanbietern zusammen : im Avaloq Ecosystem. Avaloq hat seinen Hauptsitz in der Schweiz und beschäftigt weltweit über 2000 Mitarbeitende. Das Unternehmen betreibt drei Forschungs- und Entwicklungszentren in Zürich, Edinburgh und Manila sowie vier Service Centres in der Schweiz, Singapur und Deutschland. Zudem ist Avaloq mit Niederlassungen in den Finanz- und Innovationszentren Berlin, Frankfurt, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Paris, Singapur und Sydney vertreten. www.avaloq.com

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