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Netzwoche 01/2021

60 Service

60 Service Simap-Meldungen | Event Plus In Kooperation mit DIE SIMAP-MELDUNGEN DER SCHWEIZER IT-, TELEKOM- UND CE-BRANCHE. MEHR SIMAP-MELDUNGEN AUF NETZWOCHE.CH Bundesamt für Informatik und Telekommunikation entscheidet sich für Best Practice Consulting Zuschlag 1167991: (20001) 609 Betrieb Core-IT ESTV, Wartung und Weiterentwicklung SAP PSCD. Publiziert am 7.12.2020. Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT. Ausschreibung vom 19.6.2020. Offenes Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/ WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Bund (Zentrale Bundesverwaltung). Vergabe: Zuschlag an Best Practice Consulting AG, Münster, Zweigniederlassung Regensdorf. Althardstrasse 80, 8105 Regensdorf. Preis: 15 401 450 CHF. Begründung: Den Zuschlag erhält die Firma Best Practice Consulting AG, da das Angebot hinsichtlich der Erfüllung der qualitativen Anforderungen überzeugt. Der Anbieter sowie dessen Personal verfügt über grosse Erfahrung in der Pflege und Entwicklung von SAP-Systemen im Finanzund Buchhaltungsbereich. Der Preis entspricht hinsichtlich Stunden- und Tagesansatz den marktüblichen Ansätzen. Details: 1 Offerte eingegangen. Bemerkungen zum Preis (Ziffer 3.2). - Grundauftrag: CHF 2 456 800.00. - Optionen: CHF 12 944 650.00. Alle Preisangaben exklusive Mehrwertsteuer. Evaluationsdauer: 171 Tage. Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. Bundesamt für Informatik und Telekommunikation entscheidet sich für DXC Technology Switzerland Zuschlag 1165581: F20119 - AVAM-DMS Weiterentwicklung. Publiziert am 24.11.2020. Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT. Freihändiges Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Bund (Zentrale Bundesverwaltung). Auftragsort: Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT, Fellerstrasse 21, 3003 Bern. Vergabe: Zuschlag an DXC Technology Switzerland GmbH. Neue Winterthurerstrasse 99, 8304 Wallisellen. Preis: 7 285 831 CHF. Begründung: Freihändige Vergabe gemäss Art. 13 Abs. 1 Bst. c VöB: Aufgrund der technischen Besonderheiten des Auftrages kommt nur DXC Technology (vormals CSC Plönzke) als Zuschlagsempfänger in Frage, und es gibt keine angemessene Alternative. Details: Bemerkungen zum Preis (Ziffer 3.2). - Grundauftrag 01.01.2021 - 31.12.2024: CHF 2 172 379.00. - Optionen 01.01.2021 - 31.12.2024: CHF 5 113 452.00. Alle Preisangaben exklusive Mehrwertsteuer. Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. Bundesamt für Landestopografie entscheidet sich für Infogrips Informationssysteme Zuschlag 1165921: F20084 - Applikation AV-Geoportal: Wartung, Pflege sowie Weiterentwicklung. Publiziert am 25.11.2020. Bundesamt für Landestopografie swisstopo. Freihändiges Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Bund (Zentrale Bundesverwaltung). Auftragsort: Bundesamt für Landestopografie swisstopo, Fellerstrasse 21, 3003 Bern. Vergabe: Zuschlag an Infogrips Informationssysteme GmbH. Technoparkstrasse 1, 8005 Zürich. Preis: 797 500 CHF. Begründung: Artikel 13, Absatz 1, lit c VöB Bei der vorliegenden Vergabe handelt es sich um Leistungen zur Ergänzung und Erweiterung bereits erbrachter Leistungen sowie um Support und Wartungsleistungen, die aufgrund des geistigen Eigentums nur durch den bisherigen Leistungserbringer erbracht werden können. Eine Ausschreibung der Leistung zum jetzigen Zeitpunkt (z.B. als Eigenentwicklung) stellt aus wirtschaftlichen und technischen Gründen keine angemessene Alternative dar. Details: Leistungen bis und mit Ende 2024. Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. Bundesamt für Zivilluftfahrt entscheidet sich für Terreactive Zuschlag 1166299: (20222) 803 Erbringung von ICT-Aufsicht Dienstleistungen im Bereich der Aviation Security. Publiziert am 26.11.2020. Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL. Ausschreibung vom 22.7.2020. Offenes Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Bund (Zentrale Bundesverwaltung). Auftragsort: Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL, Mühlestrasse 2, 3003 Bern. Vergabe: Zuschlag an terreActive AG. Kasinostrasse 30, 5000 Aarau. Preis: 6 200 CHF. Begründung: Die Zuschlagsempfängerin hat als einzige Anbieterin die Eignungskriterien und die Technischen Spezifikationen jeweils vollständig erfüllt und sie hat zusätzlich bei der Bewertung einen hohen Punktestand erreicht, welcher die hohe Qualität des Angebots hinsichtlich der Zuschlagskriterien aufzeigt. Die Zuschlagsempfängerin hat somit das wirtschaftlich günstigste Angebot im Sinne des Beschaffungsrechts eingereicht und erfüllt die Anforderungen gemäss Pflichtenheft am besten. Details: 3 Offerten eingegangen. Evaluationsdauer: 127 Tage. Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. Anzeige KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS IT-Markt-Briefing: Frühjahrs-Update ICT-Markt Schweiz Datum: 05.03.2021 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 10.45 – 13.15 Uhr Radisson BLU, Zürich-Flughafen Corinne Jost, c.jost@msmag.ch MSM Research AG www.msmag.ch/itm Der Corona-Impact – das Virus und die Krise haben einen langen Bremsweg Der Einfluss der Pandemie wird noch eine Weile spürbar sein. Allerdings werden nicht alle Segmente des ICT-Marktes unter dem anhaltenden Druck leiden, wir erwarten 2021 eine deutliche Erholung des Gesamtmarktes. Am Frühjahrs-Update unserer traditionellen IT-Markt-Briefing Reihe vermitteln wir Ihnen auf der Grundlage unserer regelmässigen Umfragen bei ICT- und Business-Verantwortlichen einen fundierten Überblick, Insights und einen aktuellen Status zur Entwicklung des Schweizer ICT-Marktes bis 2022. Agenda Einfluss der Pandemie auf die Entwicklung des Schweizer ICT-Marktes, Forecast bis 2022 (Frühjahrs- Update) | Heutige Topmärkte und künftige Opportunitys | Die digitale Evolution und ihre Kerntechnologien | Die Cloud im KMU-Markt | Der Workplace im Wandel | Gedanken zur Marktbearbeitung In 2 ½ Stunden sichern Sie sich auf der Basis unseres Markt-Researchs topaktuelle, fundierte Grundlagen sowie Daten und Prognosen für Ihre Standortbestimmung und das Business Planning. Lassen Sie sich von unseren Erkenntnissen und Trendanalysen inspirieren und verschaffen Sie sich wertvollen Input und Empfehlungen für Ihre Planung und Strategiearbeit. Das Briefing richtet sich an CEOs, Geschäftsführer, Verkaufs-/Marketingverantwortliche, Product- & Business Development Manager. 01 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 61 Smart Apart – Activate the World Ein Traum: IT-Systeme, die selbstständig auf Veränderungen reagieren, sich selbst reparieren und schützen können. Seit Dekaden wird daran geforscht. Neue Entwicklungen zeigen, dass «selbstadaptive Systeme» den Weg in unseren Alltag und in unsere Unternehmen finden werden. « Ein Haus, das auf sich selbst aufpassen kann, ist der Traum vieler Besitzer. » Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und CTO Ambassador bei Swisscom. Er ist Autor und Coautor verschiedener Fachbücher. Die Wild Card finden Sie auch online www.netzwoche.ch «Activate the World», war das Motto von Mark Weiser, dem ehemaligen CTO von Xerox Parc. Er und seine Kollegen wollten bereits 1988 eine Welt erschaffen, in der hunderte kabellose, vernetzte intelligente Geräte als omnipräsente und unsichtbare Helfer unser Leben einfacher machen sollen. Was damals eine bahnbrechende Vision war, wird heute Realität. Unter dem Begriff «Self-Adaptive Systems» werden Anwendungen zusammengefasst, die fähig sind, während ihres Einsatzes das Verhalten und die Konfiguration selbstständig zu verändern. Aufbau Der innere Aufbau einer solchen Anwendung besteht immer aus zwei vollständig getrennten Teilen. Der eine Teil ist für die Interaktion mit der Umwelt zuständig. Damit sind beispielsweise Aktoren oder Sensoren gemeint. Ein zweiter Teil verantwortet die Adaption. Danny Weyns, Professor an der Katholischen Universität Leuven in Belgien, hat 2018 in seinem wunderbaren Überblick «Engineering Self-Adaptive Software Systems» ein einfaches konzeptionelles Modell entwickelt. Es geht davon aus, dass die Adaption durch drei logische Elemente realisiert wird. Sie implementieren Fachlogik, Verwaltung und Adaptionsziele. Die Fachlogik ist für die Ausführung bestimmter Aufgabenstellungen des Systems zuständig. Im Falle von Industrierobotern sind das beispielsweise Navigation, Fertigung oder Transport. Das Verwaltungselement realisiert die Adaptionslogik. Also etwa für die Anpassung der Navigation, um ein Ziel trotz Hindernisse rechtzeitig zu erreichen. Die Verwaltung steuert die Fachlogik über die Adaptionsziele. Selbstkonfiguration, Selbstoptimierung, Selbstheilung und Selbstschutz sind vier der typischen Ziele. Schwierigkeiten «Selbstadaptive Systeme» werden seit langem entwickelt. Die ins neue Jahr tanzenden Roboter von Boston Dynamics oder die selbstfahrenden Fahrzeuge sind lediglich die aktuellen Ergebnisse dieser Entwicklungen. Die entsprechenden Referenzmodelle aus der Kontrolltheorie wie beispielsweise MAPE-K (Monitor, Analyze, Plan, Execute and Knowledge) von IBM oder Modelle der kontextbasierten Selbstadaption sind gut etabliert. Die Realisierung verteilter selbstadaptiver Systeme und der Umgang mit unvorhergesehenen Situationen sind jedoch zwei Herausforderungen, die einer flächendeckenden Einführung dieser Technologie im Weg stehen. In diesen Bereichen werden gerade innovative Lösungen entwickelt. Neue Lösungen Ein Haus, das auf sich selbst aufpassen kann, ist der Traum vieler Besitzer. Schadensfälle werden vorausgesehen, verhindert oder zumindest gemindert. Das ist nur eines von vielen möglichen Einsatzgebieten. Mit der geeigneten Architektur können einfache und verteilte Sensoren und Aktoren – typische Smarthome-IoT-Komponenten – zu einem intelligenten «Self-Adaptive System» kombiniert werden. Wie so etwas gebaut werden kann, zeigte ein internationales Forschungsteam in der Dezember-Ausgabe 2020 der Zeitschrift «IEEE Computer» auf. Auch für den Umgang mit unvorhergesehenen Situationen gibt es Lösungen, wie etwa den Einsatz von künstlicher Intelligenz etwa in den Projekten des «paluno – the Ruhr Institute for Software and Technology» der Universität Duisburg-Essen oder die neuro-adaptiven Softwaresysteme von Barbara Weber, der Leiterin des Computer Science Institutes der HSG. Entsprechende Umsetzungen sind bald zu erwarten. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2021

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