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Netzwoche 03/2021

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24 People Live

24 People Live Drittstaaten wie Indien etc. in die Schweiz zu holen. Das « Wir müssen die entsprechenden Bedingungen schaffen, wenn wir hierzulande innovativ sein wollen. » Bild: KEYSTONE/Gaetan Bally Ivo Furrer, Präsident, Digitalswitzerland behindert den Markt – wir müssen also die entsprechenden Bedingungen schaffen, wenn wir hierzulande innovativ sein wollen und uns auf dem GCI-Rang fünf halten oder gar besser werden wollen. Hier haben wir einen ziemlichen Nachholbedarf. Corona hat die Defizite in der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung offengelegt. Wie kann Digitalswitzerland helfen, die Digitalisierung der Verwaltung voranzutreiben, die eigentlich längst beschlossen, aber nicht umgesetzt ist? Ja, man muss wirklich sagen, dass wir hier noch einen weiten Weg vor uns haben. Der ganze Austausch zwischen Hochschulen, Bund und Kantonen im Zusammenhang mit der Pandemie – etwa die Meldungen der Infektionszahlen, Todesfälle, Berechnungen von R-Wert etc. – hat weniger als nur dürftig funktioniert. Die durchgängige Digitalisierung in der Verwaltung scheint noch in weiter Ferne. Wenn das Bundesamt für Gesundheit eine kleine Ewigkeit braucht, um eine einfache Statistik zu erstellen, ist das aber nicht nur die Schuld des Bundesamtes, sondern das fängt schon bei den Kantonen an. Meine Feststellung ist, dass viele Digitalisierungs-Ideen an die Verwaltungen bei Bund und Kantonen kommuniziert werden, die dann mit den unterschiedlichsten Begründungen zurückgewiesen werden: keine Finanzen, keine Ressourcen, keine gesetzliche Grundlage, der politische Wille fehlt, oder «wir haben es im Griff». Wir sind aber mittlerweile so weit, dass die Probleme erkannt sind. Die Pandemie hat das offensichtlich gemacht. Wir stehen mit Digitalswitzerland staatlichen Stellen gerne unterstützend zur Verfügung. Was sagen Sie dazu, dass es erst eine Pandemie brauchte, bis flächendeckend allen klar wurde, welche Vorteile die Digitalisierung mit sich bringt? Ja, verrückt, nicht wahr? Die Pandemie war der beste Chief Digital Officer, den sich die Schweizer Wirtschaft hätte wünschen können. Vor der Pandemie gab es auf C-Level wahrscheinlich mehr Argumente gegen die Digitalisierung als dafür. Welche Prognose geben Sie für die wirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz für 2021 ab? Ich bin nicht berufen, eine solche Prognose zu machen. Da gibt es Experten, die das besser können als ich. Diese sagen – und ich neige dazu, ihnen zu glauben –, dass es einen schönen Aufschwung gibt, wenn es gelingt, die Pandemie in nützlicher Frist, also bis Ende des zweiten Quartals 2021, in den Griff zu bekommen. Dafür müssen aber bis Mitte des Jahres 60 Prozent der Bevölkerung durchgeimpft sein. Wir rechnen mit einem «W», wenn wir die wirtschaftliche Entwicklung grafisch betrachten. 03 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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