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Netzwoche 03/2021

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50 Management & Career

50 Management & Career Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Microsoft und Adecco lancieren Lernplattform ebe. Viele Menschen sind im Zuge der Coronapandemie arbeitslos geworden. Zeitgleich verlagert sich die Arbeitswelt in den digitalen Raum. Deshalb haben Microsoft und Adecco Schweiz eine neue Lernplattform konzipiert. Laut den Plattformbetreibern soll «Skills for Switzerland» Arbeitssuchenden für ihr spezifisches Berufsfeld Weiterbildungsinhalte, Stellenvorschläge und die Möglichkeit zu persönlicher Beratung bieten. Auf der Plattform finden sich Kurse, Webinare und Zertifizierungen von Microsoft Learning und Linkedin Learning. Kurse sind kostenlos, Zertifizierungen kosten für Angestellte 130 Franken und für Personen, die beim RAV angemeldet sind, 15 Franken. Swisscom erhöht Löhne jor. Swisscom-Mitarbeitende bekommen 2021 eine Lohnerhöhung. Im Schnitt steigen die Saläre um 0,8 Prozent. Die Lohnerhöhung fällt je nach Einkommensklasse unterschiedlich hoch aus. Für Mitarbeitende, deren Lohn über dem Lohnband liege, würden Einmalzahlungen ausgerichtet, heisst es weiter. Mit diesem Abschluss werde auch das ausserordentliche Covid-19-Jahr berücksichtigt. «Der Lohnabschluss würdigt die Arbeit, welche die Swisscom-Mitarbeitenden besonders auch im vergangenen schwierigen Jahr erbracht haben», sagt Daniel Hügli, Zentralsekretär der Syndicom. Homeoffice für die Bundesverwaltung msa. Homeoffice soll nicht vom Vorgesetzten abhängen – das hat Marco Romano (CVP/ TI) im Nationalrat gefordert. Er reichte eine Motion über einheitliche Bestimmungen für die Telearbeit in der Bundesverwaltung ein. Bundesangestellten solle es freistehen, Telearbeit zu nutzen, «soweit es mit der Ausübung ihrer Funktion vereinbar ist», sagte Romano gemäss «Admin.ch». Hybrides Arbeiten gehört für Führungskräfte fest zur neuen Arbeitswelt kfi. Hybrides Arbeiten ist für die meisten Führungskräfte zu einem festen Bestandteil der neuen Arbeitswelt geworden. Zu diesem Schluss kommt der Personaldienstleister Robert Half in seiner Arbeitsmarktstudie 2021. 88 Prozent der Arbeitgebenden sehen hybrides Arbeiten bereits als permanente Arbeitsform an, die auch in Zukunft bleiben werde. Das Modell bietet gemäss Robert Half diverse Vorteile: Unternehmen bleiben während der dynamischen Situation der Pandemie agil, was auch in Krisenzeiten die Geschäftskontinuität und Produktivität sicherstelle. Mitarbeitende profitieren von höherer Flexibilität und können Beruf und Privatleben besser miteinander vereinbaren. Ostschweizer Fachhochschule startet digitale Klassenzimmer und Lernfabrik Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Bild: turbodesign777 / iStock.com Diese Entwicklung zeigt sich auch auf dem Stellenmarkt, wie Robert Half mit Verweis auf eine Untersuchung des Arbeitsmarktanalysten Burning Glass schreibt. Ein Vergleich zwischen Juni 2019 bis Februar 2020 und März 2020 bis November 2020 zeige, dass die Anzahl der Ausschreibungen mit explizit genannter Homeoffice-Option um 156 Prozent gestiegen sei. Konkret sei das ein Plus von 5092 Stellen. Besonders spürbar sei die Steigerung in den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen (plus 91 Prozent), Assistenz- respektive Office-Fachkräfte (plus 165 Prozent) und im IT-Bereich (plus 75 Prozent). «Remote-Arbeit hat das Potenzial, den Arbeitsmarkt gewaltig zu verändern, da Arbeitgeber auf einen viel grös seren Pool an Talenten zugreifen und dadurch die Diversität am Arbeitsplatz vorantreiben können», äussert sich Matt Sigelman, CEO von Burning Glass Technologies. «Hiermit wird auch eine neue Notwendigkeit für personelle Einsatzbereitschaft geschaffen. Die Verlagerung hin zu Remote Work macht es für Arbeitnehmer unerlässlich, bereichsübergreifend zu arbeiten und Fachwissen mit Soft Skills zu kombinieren.» Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch kfi. Die Ostschweizer Fachhochschule (OST) treibt ihre digitale Transformation voran und verbindet dafür den thematischen Inhalt mit der Lehrmethode: Einerseits erhält das Thema Digitalisierung in der Lehre über alle Departemente hinweg einen grösseren Stellenwert. Andererseits entwickelt die OST digital gestützte Unterrichts- und Lernformen. Das geschieht im Rahmen der IT-Bildungsoffensive des Kantons St. Gallen (ITBO), wie die OST mitteilt. Ziel sei es, die digitale Transformation fassbar zu machen, um Studierenden entsprechende Kompetenzen zu vermitteln. Die erprobten digitalen Lehr- und Lernszenarien stehen künftig in einem Support-Service bereit und die Dozierenden würden entsprechend ausgebildet. Das Teilprojekt der OST, «Innovative Lehr- und Lernumgebung», habe zum Ziel, die digitale Lehre weiterzuentwickeln und eine Lernfabrik sowie Lernlabore aufzubauen. Das kantonale Bildungsprogramm finanziert das 5,16-Millionen-Franken-Projekt, das auf die nächsten sechs Jahre ausgelegt ist. «Der Bereich ‹digitale Lehre› zielt auf die schrittweise Etablierung innovativer, digital gestützter Lehr- und Lern szenarien», heisst es in der Mitteilung weiter. Das bedeute für die Studierenden eine stärkere Individualisierung und mehr Freiheiten in Bezug auf Lerntempo, -ort oder -materialien. Ferner soll eine digitale Lernfabrik entstehen, die mit einer «Smart Factory» mit realen Maschinen, Prozessen und Produkten verbunden sein soll. So werde die Industrie 4.0 erlebbar, heisst es in der Mitteilung. Behandelt werden Aspekte wie etwa Data Science in der Produktion, Integration von Datenflüssen in der Wertschöpfungskette, Planung und Simulation mit Digital Twins, Internet of Things, Machine-Learning-getriebene Predictive Maintenance und mehr. 03 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Aktuell 51 Google überarbeitet Education- Angebot Google erweitert sein Education-Angebot. Ab April gibt es neu vier Varianten von Lehr- und Lerndiensten anstelle von zwei. Ausserdem erhält die Education-Plattform Google Classroom zwölf Updates mit neuen Funktionen. Autor: Kevin Fischer G Suite for Education heisst neu Google Workspace for Education. Durch die Erhöhung von zwei auf vier Varianten will Google gemäss Blogeintrag besser auf unterschiedliche Anforderungen eingehen können. Die bisherige Gratisversion G Suite for Education heisst neu Google Workspace for Education Fundamentals. Für aktuelle Nutzer des Diensts ändert sich nichts ausser dem Namen und einigen neuen Features. Ausserdem kündigt Google folgende Bezahldienste an: ·· Google Workspace for Education Standard baut auf Education Fundamentals auf und biete Institutionen verbesserte Sicherheit durch Security Center, mehr Transparenz mit Tools wie erweiterten Audit-Protokollen und mehr Kontrollen wie eine erweiterte mobile Verwaltung, um das Onlinelernen sicherer zu machen. ·· Das Teaching-and-Learning-Upgrade baut auf Education Fundamentals oder Education Standard auf und biete erweiterte Videokommunikationsfunktionen in Google Meet. Ausserdem enthalte es Features, um Unterrichtserlebnisse in Classroom zu bereichern, und Tools, die kritisches Denken und akademische Integrität mit Originalitätsberichten unterstützen sollen. ·· Google Workspace for Education Plus (früher G Suite Enterprise for Education) baut auf Education Fundamentals, Education Standard und dem Teaching-and- Learning-Upgrade auf. Diese Variante enthalte alle Vorteile der anderen Dienste und sei eine umfassende Lösung mit erweiterter Sicherheit und Analytik, Lehr- und Lernfunktionen und mehr. Bild: katemangostar / Freepik Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Google Classroom wird mit anderen Education-Tools kompatibel Google kündigt für 2021 insgesamt 12 Updates für seine Lehr- und Lernplattform Google Classroom an. 1. Kompatibilität mit anderen Ed-Tech-Tools und -Inhalten dank Add-ons aus einem Marketplace 2. Einrichten von Klassen im Voraus und Synchronisierung von Stundenplänen direkt vom Schülerinformationssystem (SIS) 3. Automatischer Export von Noten aus Classroom ins SIS 4. Einfacheres Lösen von Problemen für Admins dank Classroom-Audit-Protokollen 5. Analysieren von Classroom-Aktivitätsprotokollen durch Exporte von Audit-Protokollen nach Big- Query 6. Das Engagement der Schülerinnen und Schüler tracken dank relevanter Statistiken darüber, wie diese mit Classroom interagieren 7. Offlinelernen dank aktualisierter Classroom- Android-App 8. Bessere Möglichkeiten, Bilder von Hausaufgaben einzureichen, dank Features wie Kombinieren von Fotos in einem Dokument und dem Zuschneiden und Drehen von Bildern 9. Einfacheres Benoten und Feedback geben über Mobilgeräte 10. Formatierungsmöglichkeiten für die Schrift 11. Originalitätsberichte in 15 Sprachen, um es Lehrkräften einfacher zu machen, potenzielle Plagiate zu erkennen 12. Ab sofort verfügbar: CS-First-Integration, ein kostenloser, einführender Lehrplan für Informatik WWW.NETZWOCHE.CH Propulsion Academy bietet Blockchain-Kurse an jor. Die Propulsion Academy baut ihr Bildungsangebot aus. Neu bietet die in Zürich ansässige Coding-Schule auch Blockchain-Kurse an. Ein sechswöchiges Teilzeitprogramm soll die Teilnehmenden zu voll funktionsfähigen Blockchain-Entwicklern machen, wie es in einer Mitteilung heisst. Auf dem Lehrplan stünden nicht nur die allgemeinen Konzepte, sondern auch die Vermittlung von praktischen Fähigkeiten. TI&M will 100 Mitarbeitende einstellen jor. TI&M will sein Geschäft mit Banken ausbauen. Der IT- Dienstleister ergänzt zu diesem Zweck seine Banking- Suite um neue Funktionen, wie er mitteilt. Bis zum Jahresende sollen folgende Features hinzukommen: Personalisierung und Automatisierung durch Analytics und künstlicher Intelligenz, erweiterte Robo-Advisor-Funktionen und Neo-Banken-Features wie Kartenmanagement inklusiver virtueller Karten und Konten. ICT Campus 2020: trotz Corona ein erfolgreiches Jahr rja. Die Pandemie hat dem Förderverein ICT Scouts / Campus zugesetzt: Die Umstellung in den virtuellen Betrieb und der Ausfall sämtlicher Netzwerkaktivitäten belasteten den Betrieb, wie es einem Bericht heisst. Ab April hätten die Campus-Aktivitäten virtuell stattgefunden. Das Team habe «beschäftigt und über Wasser gehalten» werden können, dies auch dank eines kurzfristig entwickelten technischen Support- Angebots für Lehrpersonen im Homeschooling und eines erhöhten Fokus auf interne Entwicklungsarbeit. Das Fazit des Jahresberichtes fällt dennoch positiv aus: So habe man den Skalierungs-Fahrplan mit drei neu eröffneten Standorten einhalten können. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 03 / 2021

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