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Netzwoche 05/2021

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40 Products Neuheiten

40 Products Neuheiten Xiaomi macht die Smartphone-Linse flüssig Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Das neue Mi-Mix-Smartphone von Xiaomi verfügt über eine «Liquid Lense». lha. So gut wie alle modernen Premium-Smartphones haben ein grosses Modul auf der Rückseite mit mindestens drei eingebauten Kameras. Mit dieser Tradition könnte Xiaomi bald brechen. Denn wie «Der Standard» berichtet, hat der chinesische Hersteller kürzlich ein Video veröffentlicht, in dem die «Liquid Lense» für das Mi-Mix-Smartphone vorgestellt wird. Wie «Der Standard» ausführt, befindet sich im Kameraobjektiv des neuen Mi-Mix-Smartphones von Xiaomi eine Flüssigkeit. Dies mögliche es, mehrere Kameras in einer zu vereinen. Sowohl Tele- als auch Makroaufnahmen seien mit der «Liquid Lense» möglich. Der Autofokus und die Brennweite würden dabei mittels elektrischer Spannung geändert. Mit der Technologie soll die Kamera zudem schneller fokussieren. Während die Technologie für Smartphones neu ist, kommt sie in der Medizin und in der Industrie – etwa zur Überwachung von Fertigungsprozessen – bereits zum Einsatz. Flüssiglinsen können überall dort Vorteile bringen, wo Kameras schnell und automatisch fokussieren müssen. Auf Wikipedia heisst es, eine Flüssiglinse bestehe aus zwei verschiedenen Flüssigkeiten mit variabler Brennweite (Abstand zwischen der Hauptebene der Linse und dem Fokus) in einer Kammer. Dadurch kann eine Fokussierung oder ein Zoom realisiert werden. Vorteil einer Flüssiglinse sei, dass diese als Linse mit variabler Brechkraft besonders klein gefertigt werden könne, «was vor allem für Kameras in flachen Handys nötig ist». Instore Solutions setzt auf Self-Checkout Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Mit der Mishipay-App können Kundinnen und Kunden ihre Einkäufe selbst scannen und bezahlen. nsa. Die Schweizer Softwarefirma Instore Solutions gibt eine strategische Partnerschaft mit Mishipay im DACH-Raum bekannt. Mit der Lösung des Londoner Unternehmens, die sich an Einzelhändler richtet, kann die Kundschaft die Einkäufe mit dem eigenen Mobiltelefon scannen und bezahlen, wie Instore Solutions mitteilt. Bei der Nutzung der Mishipay- App sammeln Nutzerinnen und Nutzer auch Bonuspunkte «on the go», wie es in der Mitteilung weiter heisst. Verschiedene Sicherheitsstufen würden das Diebstahlsrisiko auf Null reduzieren. Ein Beispiel dafür sei Decathlon in Deutschland, wo die App mit der RFID-Warensicherung gekoppelt sei. Auch bei Leroy Merlin in Frankreich blieb die Inventurdifferenz nach Einführung der App unverändert. Zudem sei der Checkout merklich effizienter geworden. Laut Instore Solutions ist der Zeitgewinn mit ein Grund dafür, dass der durchschnittliche Warenkorbwert zwischen 3 bis 5 Prozent höher liegt: «Es bleibt mehr Zeit zum Einkaufen», schreibt das Schweizer Unternehmen. Die Mishipay-App lasse sich in nur wenigen Wochen in die Einzelhandelsprozesse integrieren, wie auch als Software Development Kit in bestehende Kundenkarten und Treue systeme, sowie mit allen gängigen Payment-Providern verknüpfen. Die App könne händlerübergreifend eingesetzt werden und logge sich über Geolokalisierung automatisch beim Betreten in das jeweilige Geschäft ein. Gemäss Mitteilung setzen in der Schweiz bereits Dufry und der japanische Lifestyle-Retailer Muji auf die Mishipay-App. 05 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Event 41 Cisco drängt ins As-a-Service-Geschäft Cisco will dereinst den Grossteil seines Angebots «as-a-Service» bereitstellen. Den Anfang macht der Netzwerkausrüster mit einem Hybrid-Cloud-Angebot. Anlässlich der Hausmesse «Live» präsentierte Cisco zudem ein passwortloses Login und eine neue Lösung fürs Netzwerkmonitoring. Autor: Joël Orizet Netzwerkausrüster Cisco hat an der diesjährigen « Live»- Konferenz seine Strategie in drei Worten auf den Punkt gebracht: connect, secure, automate. Die Botschaft lautet: Nicht alle können vom Homeoffice aus arbeiten – über 3 Milliarden Menschen haben noch nicht einmal Zugang zum Internet, wie Adam MacHale, VP Service Provider EMEAR bei Cisco, sagte. Die Lösung zur Überwindung dieser digitalen Kluft sei Konnektivität. Die solle nicht nur durch die Erhöhung der Kapazität entstehen, sondern durch mehr Energieeffizienz, sagte MacHale. Neues für Netzwerkbetreiber Cisco präsentierte anlässlich der Konferenz einige «Innovationen für das Internet der Zukunft». Der Netzwerkausrüster verkündete unter anderem Neuerungen seines Netzwerkprozessors Silicon One. Der Chip bildet die Grundlage für Ciscos Routing-Produkte. Er erreiche eine Performance von bis zu 25,6 Terabit pro Sekunde und sei damit die derzeit leistungsstärkste programmierbare Routing- und Switching-Plattform, teilt Cisco mit. Neu bietet Cisco auch eine Lösung für Routed Optical Networking an, mit der sich IP- und optische Netze zusammenführen liessen. Diese Lösung könne die Kosten des Internetbetriebs um 46 Prozent verringern, teilt Cisco mit. Das Produkt stammt von Acacia Communications. Cisco übernahm den Hersteller von optischen Komponenten für Glasfasernetze für 4,5 Milliarden US-Dollar. Ein passwortloses Log-in Was die Sicherheit angeht, hat Cisco neu eine passwortlose Authentisierungslösung namens Duo in petto. Damit sollen sich Nutzerinnen und Nutzer über Sicherheitsschlüssel oder mit ihren biometrischen Daten, also per Fingerabdruck oder Face ID respektive Windows Hello, in ihren Cloud-Anwendungen einloggen können. Cisco bringt die Lösung per Jahresende auf den Markt; im Sommer soll es eine Preview-Version geben. Zurzeit hätten Unternehmen im Schnitt 75 Security- Tools im Einsatz, was zu Silo-Strukturen führe. Die Antwort auf das Problem sieht Cisco in einer Gesamtlösung, die alle möglichen Daten aus dem Netzwerk «amalgamieren» soll, wie Gordon Thomson, VP Technology Acceleration, sagte. Der Vorteil von Ciscos passwortlosem Login liege in der Verbindung zu den hauseigenen Zero- Trust- und SecureX-Plattformen. Mehr Übersicht im Netzwerk Vor knapp einem Jahr übernahm Cisco Thousandeyes. Nun integrierte Cisco die Netzwerkmonitoring-Lösung des kalifornischen Start-ups in den Unternehmensbereich Appdynamics. Das cloudbasierte Monitoring-Tool soll für mehr Sichtbarkeit im Netzwerk sorgen. Cisco lanciert zudem ein Komplettangebot im Bereich Secure Access Service Edge (SASE). Kundinnen und Kunden können nun sämtliche SASE-Dienste von Cisco im Paket beziehen. Zu den Bausteinen des SASE-Angebots zählen Lösungen für Cloud-Security (Umbrella und Anyconnect), Zero Trust Network (Access Duo), SD-WAN (Viptela und Meraki) sowie Visibility (Thousandeyes). Alles im Abo Mit « Cisco Plus » will das Unternehmen seine Produkte « asa-Service» vermarkten. Kernstück des Angebots soll Networking-as-a-Service (NaaS) sein – inklusive Security, Monitoring, Rechenleistung und Datenspeicher. Als Erstes startet Cisco mit einem klassischen Cloud-Dienst namens Cisco Plus Hybrid Cloud. Das Angebot soll Mitte 2021 auf den Markt kommen. Im Verlauf des Jahres startet Cisco ein Selfservice-Portal auf Basis von Cisco CX Cloud. Zum Portal gehöre dann auch ein Marktplatz, auf dem die Servicepalette von Cisco und seiner Partner erhältlich sein soll. Cisco nennt das Portal « Cisco Plus Experience». Für sicheres Einloggen gibt es neu eine passwortlose Authentisierungslösung. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 05 / 2021

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