Aufrufe
vor 1 Monat

Netzwoche 06/2021

  • Text
  • Salesforce
  • Swiss
  • Technologieprovider
  • Softwareentwickler
  • Digitale
  • Schweizer
  • Netzmedien
  • Digital
  • Schweiz
  • Unternehmen

28 Web Projects Ihr

28 Web Projects Ihr Webprojekt in der Netzwoche Haben Sie eine Website umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr Webprojekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: URL, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer, Partner) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Eric Belot NEUE WEBSITES www.picknick.ch Auf picknick.ch finden Fans des gemeinsamen Essens im Freien nachhaltige Angebote inklusive Tipps für Events und die perfekte Location in Zürich, wie die Webagentur Update mitteilt. Kundinnen und Kunden erhalten alles Nötige für ihr Picknick, praktisch aufbereitet in einer ausrangierten und als Picknicktisch verwendbaren Holzkiste zusammengestellt. Beliefert werden Kunden und Kundinnen im Umkreis von 5 Kilometern vom Restaurant «Weisses Rössli» in Zürich Enge. Um die regionale Herkunft und die verantwortungsvolle Herstellung der verwendeten Lebensmittel zu gewährleisten, stamme ein Teil der verwendeten Produkte von Farmy.ch. Besonders wichtig sei den Betreibern ausser der Transparenz bezüglich Herkunft der Produkte auch deren Frische und hochwertige Qualität. Auftraggeber Damn Delicious, Restaurant Weisses Rössli, Zürich Enge; Webagentur Update Auftragnehmer und Partner Farmy.ch Technologien CMS Processwire, PhP/MySWL.LG Online seit Juni 2020 www.wetipi.com Auf wetipi.com läuft der Prozess von der Wohnungssuche bis zur -übernahme komplett digital. Ziel ist laut dem Betreiber, einen sogenannten SaaS-enabled-Marketplace für den DACH-Raum zu errichten. Im Zentrum stehe das intelligente Matchmaking. Dies spare viel Zeit und Nerven, sowohl für Wohnungssuchende als auch für Vermieter. Ausserdem werde dadurch die Immobilienentwicklung der Städte unterstützt. KI-Algorithmen würden automatisch passende Wohnungen anzeigen sowie das Bewerbungs- und Anmeldeverfahren beschleunigen. Der Prozess verlaufe mit Wetipi wie folgt: Traumwohnung definieren – Profil anlegen – zurücklehnen und auf passende Angebote warten – für die Traumwohnung komplett digital bewerben. Im Anschluss erfolge die persönliche Besichtigung – physisch wie virtuell. Auftraggeber Wetipi Auftragnehmer Wetipi Technologien AWS Frankfurt, Node, React, NoSQL, Elastic Search, Sagemaker Online seit April 2021 www.vettrust.ch Wenn etwa die Katze erbricht oder der Hund nicht mehr frisst, können Haustierbesitzer und -besitzerinnen auf Vettrust.ch eine Videokonsultation beim Tierarzt vereinbaren. Viele Kunden scheuen pandemiebedingt den Weg in die Klinik oder in die Praxis, was für die Tiere fatal enden kann. Die Tierarzt-Gruppe hat ein neues telemedizinisches Angebot eingerichtet, mit dem Tierarzt-Konsultationen von zuhause per PC oder Smartphone erledigt werden können, wie Vettrust mitteilt. «Die Konsultation kann über die Vettrust- Homepage gebucht werden und kostet 39 Franken für einen Termin von zirka 15 Minuten. Sollte ein Besuch in der Praxis erforderlich sein, erfolgt die Einschätzung, ob es sich um einen Notfall handelt», erklärt Andrea Kamm, ärztliche Regionalleiterin bei Vettrust. Auftraggeber Vettrust Auftragnehmer und Partner Praxismanagement Software Vetera, Vetstoria Technologien Lösung von Vetstoria, die Vettrust via API in sein System eingebunden hat Online seit 17. März 2021 06 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Technology Aktuell 29 Blockchain soll Sozialhilfe entlasten jor. Forschende der Hochschule Luzern (HSLU) und das Sozialamt Zug haben Einsatzmöglichkeiten der Blockchain im Sozialwesen untersucht. Fazit gemäss einer Mitteilung der HSLU: Die Technologie könnte die Abläufe in der Sozialhilfe stark vereinfachen, indem sie die Datenverwaltung erleichtert und den Sozialhilfebeziehenden die Kontrolle über ihre Daten zurückgibt. So lasse sich ein Problem entschärfen, das Datenschützer immer wieder kritisieren: Wer Sozialhilfe bezieht, überträgt dem Sozialamt eine Vollmacht über seine privaten Daten und verliert damit die Hoheit darüber. «Fürs Personal auf den Sozialämtern wäre es zu aufwändig, Klientinnen und Klienten jedes Mal um Erlaubnis zu fragen, bevor sie deren Daten an Dritte weitergeben», sagt Marc Zimmermann, Dozent am Departement Soziale Arbeit der Hochschule Luzern. Die Zunahme von Sozialhilfegesuchen in der Folge der Coronapandemie habe dieses Problem verschärft. Zimmermann führte die Untersuchung gemeinsam mit Informatikprofessor Tim Weingärtner durch. Die Studie ist Teil des Forschungsprojekts «Social Blockchain» der HSLU. Ein Falldossier zum Selbstverwalten Das Forscherteam entwickelte das Konzept eines persönlichen, blockchainbasierten Falldossiers fürs Sozialwesen. Sozialhilfebeziehende verwalten die darin vorhandenen Informationen gemäss Mitteilung selbst und geben diese bei Bedarf punktuell an die zuständige Behörde frei. So könnten Klientinnen und Klienten etwa Arztzeugnisse ans Sozialamt weiterleiten. Der Clou: Der Sachbearbeiter, der das Zeugnis einfordert, hat laut HSLU keine Einsicht in die komplette Krankengeschichte seines Klienten, sondern nur in diese einzelne elektronische Akte. Der Ablauf der Verfahren in der Sozialhilfe werde durch solche technisch gestützten Massnahmen stark vereinfacht, sagt Co-Projektleiter Weingärtner. Bedürftige Personen müssten keine Vollmachten mehr erteilen, sie könnten sich rascher für soziale Dienstleistungen anmelden und es bräuchte weniger Amtsgänge, weil die Nutzerinnen und Nutzer ihre vertraulichen Daten bei Bedarf selbst freigeben könnten. Prototyp der App zur Dossierverwaltung im Einsatz Sozialhilfebeziehende könnten ihr Dossier über eine App verwalten. Im Rahmen des Forschungsprojekts programmierten Wirtschaftsinformatik-Studierende der HSLU unter der Leitung Weingärtners einen entsprechenden Prototyp. Mit der App können nun Klientinnen und Klienten des Zuger Sozialamts ihr Dossier verwalten. Ob und wann die App im Regelbetrieb zum Einsatz kommt, ist allerdings offen. Sozialdienst-Mitarbeitende sind gefordert Die Hürden dafür seien hoch, sagt Zimmermann: «Viele Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger haben überhaupt keinen Zugang zu Smartphone oder PC.» Und selbst wenn, fehlten ihnen oftmals schlicht die technischen Fähigkeiten und die Disziplin, um das Dossier selbst zu verwalten. Im Kanton Zug hat rund ein Drittel der Sozialhilfebeziehenden Mühe, persönliche Daten verantwortungsvoll zu behandeln oder zu bewahren, wie die HSLU in der Mitteilung schreibt. Laut Zimmermann sind auch Sozialarbeitende oft nicht genügend versiert im Umgang mit digitalen Technologien, um ihre Klientel im Umgang mit der Lösung zu unterstützen. Die Forschenden der Hochschule Luzern empfehlen daher, Sachbearbeitende auf den Sozialämtern zu Datencoaches aus- und weiterzubilden. Blockchain löst keine sozialen Probleme «Das Anforderungsprofil von Sozialarbeitenden muss sich in Richtung Ausbildner fürs Datenmanagement erweitern», sagt Zimmermann. Die Einführung von digitalen Technologien wie der Blockchain im Sozialwesen berge die Gefahr, Klientinnen und Klienten zu überfordern, sofern die Einführung nicht durch solche Massnahmen begleitet werde. «Die Technologie bietet weder Lösungen für gesellschaftliche Probleme, noch ist sie ein Ersatz für persönliche Gespräche zwischen Sozialarbeitenden und ihren Klienten», sagt Zimmermann. Bild: iconimage / Fotolia.com Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch WWW.NETZWOCHE.CH Gegenwind für Googles Tracking-Alternative Floc mla. Die Browser Brave, Vivaldi und Duckduckgo, die für sich in Anspruch nehmen, besonderes sicher zu sein, haben erklärt, dass sie Googles Tracking-Ersatz Floc nicht unterstützen würden. Genannte Browser ermöglichen das private Surfen ohne Tracking durch Werbetreibende. Nun kündigen auch Mozilla, Apple und Microsoft an, Floc aus ihren Browsern aussperren zu wollen. Wie «Heise» berichtet, will Wordpress zudem die Technik behandeln, als sei sie ein «Sicherheitsproblem», und sie automatisch deaktivieren. Proofpoint stimmt Übernahme zu kfi. Proofpoint hat ein Kaufangebot von 12,3 Milliarden US-Dollar gutgeheissen, wie das Unternehmen mitteilt. Beim potenziellen Käufer handelt es sich um die Investmentfirma Thoma Bravo. Sollten die Aktionäre der Transaktion an der ausserordentlichen Generalversammlung zustimmen, würde der Cybersecurity-Anbieter zu einem privaten Unternehmen. Proofpoint werde seine Cybersicherheitsund Compliance-Lösungen weiterhin weltweit anbieten und soll von den operativen Fähigkeiten, der finanziellen Unterstützung und der Branchenexpertise von Thoma Bravo profitieren. Intel gewinnt Klage gegen Patent-Troll msc. Intel hat derzeit mit einem Troll zu kämpfen. Für den Chiphersteller bedeutet dies eine Patentklage in Milliardenhöhe. Vor Gericht konnte Intel nun einen Erfolg gegen einen sogenannten «Patent-Troll» erzielen und eine Klage in Höhe von 3,1 Milliarden US- Dollar abwenden, wie «Heise» berichtet. Das US-Unternehmen VLSI Technology hatte Intel zwei Patentverletzungen vorgeworfen. Es soll sich um Patente aus den frühen 2000er-Jahren handeln. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 06 / 2021

Archiv