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Netzwoche 07/2020

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22 Best of Swiss Web

22 Best of Swiss Web Digital-Ranking RANG 2019: 62 – 77 WWW.NETZWOCHE.CH/BOSW/DIGITALRANKING-2020 Umsatzrang (Schweiz Digital/Online/Mobile o. Media) Firma Gründungsjahr URL (Corporate Site) Positionierung Anzahl Vollzeitstellen Schweiz Anzahl Vollzeitstellen Schweiz: nur Bereich Digital Anzahl Vollzeitstellen global (Gruppe) Umsatz 2019 in CHF (Schweiz) Umsatz 2019 Bereich Digital (Schweiz, Basis Honorarumsatz) 62 Compresso AG 2001 www.compresso.ch Kommunikationsagentur 25 5 10 000 000 774 000 63 Drop8 AG 2018 www.drop8.io Consulting-Unternehmen 5 5 5 750 000 750 000 64 artd webdesign GmbH 2009 artd.ch Full-Service-Webagentur 5 5 5 670 000 670 000 65 Wortspiel GmbH 2015 wortspiel.com Digital-Marketing-Agentur 5 5 5 534 000 534 000 66 Unchained Commerce GmbH 2016 unchained.shop Full-Service-E-Commerce-Agentur 3 3 3 500 000 500 000 67 Agence Trio 1931 www.trio.ch Full-Service-Werbeagentur 19 3 19 2 200 000 450 000 68 Schrämli Consulting 2015 www.schraemli-consulting.ch Digital-Marketing-Agentur 1 1 1 500 000 430 000 69 sesamnet GmbH 1998 www.sesamnet.ch Full-Service-Webagentur 5 5 5 425 000 425 000 70 Adicto GmbH 2012 www.adicto.com Full-Service-Digitalagentur 3 2 3 600 000 400 000 71 eStudios AG 2017 www.estudios.ch Kreativagentur, Event-Umsetzung 10 10 10 930 000 350 000 72 Yapi Web GmbH 2010 www.yapiweb.ch SEM-/SEO-Agentur 1 1 1 300 000 300 000 73 Kontour Design Studio 2016 kontour.ch UX-Agentur 1 1 1 250 000 250 000 73 iundf Media Impact AG 2019 www.iundfmediaimpact.ch Full-Service-Digitalagentur 2 2 250 000 E 250 000 E 74 pbits GmbH 2014 www.pbits.ch Full-Service-Webagentur 1 1 15 300 000 200 000 75 NOEMA Innovation GmbH 2019 www.unternehmensgestaltung.ch Consulting-Unternehmen 1 1 120 000 120 000 76 ergonomie & technologie (e&t) GmbH 2001 www.easy-to-use.ch UX-Agentur 3 3 3 320 000 50 000 77 ifoa GmbH 2013 ifoa.ch Weiterbildungszentrum 1 1 1 70 000 10 000 Quellen: Umfrage Netzmedien / Best of Swiss Web, März – April 2020. Wollen Sie im Februar/März 2021 an der Umfrage zum Digital-Ranking 2021 teilnehmen? Bitte melden Sie sich bei digitalranking@netzmedien.ch an (Stichwort: Digital-Ranking 2021). Anzeige Lösungen mit Microsoft Technologien – we know how. Neu ist Noser Engineering vierfacher Microsoft Gold-Partner. Um diese Partnerschaftsauszeichnungen zu erhalten, müssen unsere Mitarbeitenden Ausbildungen besuchen und hochstehende Prüfungen ablegen. Dadurch erfüllen wir die hohen Erwartungen von Kunden an Noser Engineering im Zusammenhang mit der Microsoft Landschaft. 07 / 2020 Lernen Sie uns kennen! noser.com/ microsoft www.netzwoche.ch © netzmedien ag NOSER ENGINEERING AG WINTERTHUR I LUZERN I BERN I RHEINTAL I MÜNCHEN www.noser.com

Web 20 Jahre Netzwoche 23 2006: Das Google-Trauma und die Misere von Microsoft Google hat ein Problem damit, wenn man «googeln» sagt. Und Microsoft hat ein Problem mit Google, mit dem iPod sowie mit dem Trend in Richtung Software-as-a-Service. Die beiden Tech-Giganten kämpfen im IT-Jahr 2006 mit hausgemachten wie auch mit gesellschaftlichen Schwierigkeiten. Autor: Joël Orizet Für Microsoft ist es ein schwieriges Jahr: 2006 kündigt Bill Gates seinen Rücktritt aus dem Tagesgeschäft an, die EU- Kommission büsst den Konzern, weil er sein Windows- Monopol missbrauchte, und dann auch noch das: Die Welt der Software dreht sich in Richtung eines neuen Geschäftsmodells: Statt als Einmal-Lizenz kommen Programme mehr und mehr «as-a-Service» daher. Was Microsoft seit 1989 als Office-Paket verkauft, stellt Google nun als kostenlose Apps ins Internet. Doch Microsoft gibt nicht auf. Im Oktober kommt der Internet Explorer 7 – neu mit hauseigener Standardsuchmaschine. Google ist deswegen sauer und beschwert sich über Wettbewerbsverzerrung. Die US-Kartellbehörden weisen die Beschwerde jedoch zurück. Trotzdem hat Google gut lachen. Denn Microsoft lanciert Ende des Jahres ein Produkt, das als fulminanter Flop in die Geschichte des Unternehmens eingeht: Der MP3- Player Zune ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Da hilft es auch nicht, dass Microsoft-Chef Steve Ballmer seinen Kindern den iPod und das Googeln verbietet – und dass sich diese Streber angeblich tatsächlich daran halten, wie die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» berichtet. Google gegen googeln Google ist noch keine zehn Jahre alt – und schon erscheint in etlichen Wörterbüchern das Wort «googeln» als Inbegriff für Internetsuche. Ironischerweise gefällt das Google ganz und gar nicht. Der noch junge Konzern befürchtet den Verlust der Markenrechte und will den Ausdruck verbieten. Das Problem: Verben lassen sich offenbar nicht so einfach markenrechtlich schützen. Also lässt Google seine Anwälte auf zahlreiche Medien wie auch auf den «Duden» los, um einen missverständlichen Sprachgebrauch zu monieren. Der «Duden» gibt klein bei – zumindest zwischenzeitlich: In der 24. Auflage lautet die Definition: «mit Google im Internet suchen». Vorher hiess es noch allgemein: «Suchen im Internet». Fairerweise muss man sagen: Wer «googeln» mit «suchen» gleichsetzt, tut dem Unternehmen unrecht. Denn ist Google nicht vielmehr eine Werbe- als eine Suchmaschine? Diese rhetorische Frage stellt Netzwoche-Redaktorin Sandra Steiner in der Einleitung eines Interviews mit Urs Hölzle, dem heutigen Leiter der technischen Infrastruktur von Google Cloud. Das Interview erscheint im September 2006. Einige Passagen regen zum Schmunzeln an. Hier ein kleiner Auszug: Herr Hölzle, ich habe im Lead das Wort «googeln» benutzt. Werden Sie die Netzwoche jetzt verklagen? Urs Hölzle: Zu dieser Frage kann ich mich nicht äussern: Ich bin Techniker und kein Anwalt. Wer oder was könnte Google je zu Fall bringen? Ich glaube, die grösste Gefahr sind tatsächlich wir selbst und zwar, wenn wir unseren Fokus auf den Benutzer verlieren oder überheblich würden, dann ist es langfristig aus. Wie sieht Google im Jahr 2020 aus? Gibt es einen Bereich, in dem Google nie tätig sein wird? Ich habe keine Ahnung, was wir in zehn Jahren vielleicht machen. Aber ich bin ziemlich sicher, dass wir auch 2020 kein Gemüse verkaufen werden. Den Geschäftszweig mit dem Gemüseverkauf hat Google tatsächlich Amazon überlassen. Und das Gezänk um das Wort «googeln» ist vorbei. Wer heute nach «googeln» googelt, findet einen Auszug aus Wikipedia: «Aufgrund der Dominanz der Google-Suchmaschine wurde Google zu einem transitiven Verb.» Es beziehe sich auf «die Suche nach Informationen im World Wide Web, unabhängig davon, welche Suchmaschine verwendet wird». Auch der «Duden» setzte sich durch: Da steht jetzt wieder die ursprünglich allgemeine Bedeutung – wobei hinter dem Wort Google ein Warenzeichen steht. i RÜCKBLICK An dieser Stelle blickt die Redaktion auf 20 Jahre Netzwoche zurück. In jeder Ausgabe des Jahres finden Sie die Highlights, Kuriositäten und führenden Köpfe aus zwei Jahrzehnten Schweizer IT- Geschichte. Das Jubiläumsdossier finden Sie online www.netzwoche.ch Das bewegte die ICT-Welt im Jahr 2006. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 07 / 2020

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