Aufrufe
vor 1 Jahr

Netzwoche 07/2020

  • Text
  • Coronakrise
  • Homeoffice
  • Krise
  • Schweiz
  • Microsoft
  • Technologieprovider
  • Softwareentwickler
  • Netzmedien
  • Google
  • Unternehmen

26 Products Neuheiten

26 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH MariaDB lanciert Database-as-a-Service ych/cwa. SkySQL, ein cloudbasiertes Database-as-a-Service-Modell von MariaDB, ist ab sofort erhältlich. Die Lösung basiert auf Kubernetes und Servicenow. MariaDB zielt explizit auf die Marktanteile von Amazon RDS und Aurora ab, wie das Unternehmen mitteilt. Viele der Maria- DB-Kunden hätten von diesen Diensten genug, mit ihren «ganzen Anwendungen, die in kritischen Zeiten heruntergefahren werden», «komischen Reaktionen des Supports» und «Skalierbarkeit und Leistung, die nicht den Geschäftsanforderungen entsprechen», heisst es in der Mitteilung. Aus Office 365 wird Microsoft 365 rja. Seit dem 21. April führt Microsoft bisherige Office- 365-Abos unter dem Namen «Microsoft 365» weiter. Gleichzeitig kündigt das Unternehmen neue Funktionen an, etwa eine verbesserte Schreibhilfe oder einen Präsentier-Coach. Zusätzlich erhalten Abonnenten Zugriff auf mehr als 200 neue Formatvorlagen für Powerpoint, Excel und Word. Die Preise bleiben unverändert, die Migration erfolge automatisch, alle bisherigen Funktionen blieben erhalten. KPT bietet eine virtuelle Versichertenkarte rja. Kunden der KPT erhalten eine virtuelle Version ihrer Versichertenkarte. Wie das Unternehmen mitteilt, ermöglicht diese dem Versicherten, seine Daten via Smartphone an einen Leistungserbringer (Arzt, Spital und so weiter) zu übermitteln. Hierzu müsse er lediglich einen QR-Code scannen und den Datentransfer autorisieren. Künftig sollen weitere Funktionen dazukommen. Derzeit funktioniert die elektronische Datenübermittlung bei rund 4000 Leistungserbringern in der Schweiz. Hostpoint bietet KMUs Webshop-Lösung an rja. Das neue E-Commerce-Angebot von Hostpoint heisst schlicht und einfach «Webshop». Das Angebot soll vor allem Kleinunternehmen und Privaten einen einfachen, schnellen und professionellen Zugang zum Schweizer Onlinehandel bieten, schreibt der Hostingprovider in einer Mitteilung. «Webshop» ersetzt dabei ein früheres Produkt, das Hostpoint schon seit 2011 im Angebot hatte. «Da die bisherige Lösung jedoch in Bezug auf Benutzererlebnis, Design und Technik nicht mehr den Ansprüchen genügte, wurde in den vergangenen Monaten gemeinsam mit externen Partnern intensiv an einer neuen Lösung gearbeitet», heisst es in der Mitteilung. Nutzer von «Webshop» sollen in kurzer Zeit und ohne Vorkenntnisse in Programmierung oder Design mit ihrem eigenen Onlineshop starten können. Hierbei wählen sie eine von vielen Gestaltungsvorlagen. Das Design passe sich dann automatisch jedem Endgerät an, schreibt Hostpoint. Für die Verwaltung und Logistik stehen etwa eine lha. Der Chef von Huaweis Consumer Business Group, Richard Yu, hat per Livestream Huaweis aktuelle Handy- Reihe P40 präsentiert. Die Modelle P40, P40 Pro und P40 Pro Plus brillieren mit ihrer 32-Megapixel-Frontkamera. Damit lassen sich laut Yu auch Videos in 4k aufnehmen. Auf der Rückseite wartet das P40 mit einem Dreifachkamerasystem (8 Megapixel Telephoto, 16 Megapixel Ultra weitwinkel und 50 Megapixel) auf. Am P40 Pro findet sich ein Vierfachkamerasystem (40 Megapixel Ultraweitwinkel, 12 Megapixel Telephoto, 50 Megapixel und Time of Flight) und im P40 Pro Plus ist ein fünffaches Kamerasystem verbaut (40 Megapixel Ultraweitwinkel, 50 Megapixel, zweimal 8 Megapixel Telephoto und Time of Flight). Mit dem P40 Pro lässt sich 50-fach zoomen. Das P40 Pro Plus verfügt Bestell- und Transaktionsübersicht sowie vorgefertigte Lieferscheine zur Verfügung. Je nach gewünschtem Funktionsumfang stehen vier Varianten von «Webshop» zur Auswahl, wie die Produktseite zeigt. Die günstigste Version namens «Webshop S» erlaubt die Erfassung von 1000 Produkten und setzt auf Paypal zur Zahlungsabwicklung. Sie kostet monatlich 29 Franken. Erweiterte Versionen ermöglichen etwa das Erstellen mehrsprachiger Webshops oder die Nutzung der Zahlungsdienstleister Postfinance oder Stripe. Das umfangreichste Serviceangebot kostet 149 Franken im Monat. «Webshop» kann während 30 Tagen unverbindlich getestet werden, schreibt Hostpoint. Um Unternehmen während der Coronapandemie zu unterstützen, schenkt Hostpoint den Kunden während der ersten sechs Monate die Abogebühr. Huawei lanciert P40 mit Monsterkamera Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Das Huawei P40 Pro. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch über einen 100-fachen Zoom. Die Funktion «Golden Snap» erkennt laut Huawei die besten Momentaufnahmen in einem Video und wählt diese automatisch aus. Yu sprach auch ein Thema an, das viele bereits bei der Lancierung des Mate 30 im Herbst erwartet hatten: Google-Dienste. "Für die letzten 10 Jahre haben wir mit Google zusammengearbeitet. Aufgrund des US-Banns können wir jedoch keine Google Mobile Services (GMS) mehr auf den neuen Geräten anbieten", sagte Yu. Um das App-Angebot zu erweitern, arbeite der chinesische Hersteller mit einer Reihe an internationalen und lokalen Entwicklern zusammen. Preise und Verfügbarkeit: ·· Das P40 ist seit dem 7. April in der Schweiz in den Farben Black, Silver Frost und Blush Gold mit einer Speicherkapazität von 128 Gigabyte zu einem Preis von 799 Franken erhältlich. ·· Das P40 Pro gibt es ebenso seit dem 7. April, hat 256 Gigabyte Speicher an Bord und kostet 999 Franken. ·· Das P40 Pro Plus soll ab Mitte Juni für 1399 Franken erhältlich sein. 07 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Hintergrund 27 Meena: Googles Chatbot, der plaudert wie ein Mensch Forscher von Google haben Meena entwickelt: einen Chatbot, der in der Lage ist, menschlich anmutende Gespräche über eine Vielzahl von Themen zu führen. Das Modell des neuronalen Netzes im Herzen von Meena verarbeitete 341 Gigabyte Text aus sozialen Medien. Autor: Yannick Chavanne, Übersetzung: Oliver Schneider Wird Meena dereinst wie die intelligente Assistentin im Film «Her», verkörpert durch die sexy Stimme von Scarlett Johansson, plaudern können? Das ist zumindest das Ziel der Google-Forscher, die den sogenannten Chatbot entwickeln, damit er über jedes beliebige Thema chatten und eine Erfahrung bieten kann, die einer Interaktion mit einem Menschen nahe kommt. Meena wurde vom Brain Team von Google Research entwickelt. Das Ziel des Projekts ist es, die Grenzen zu überwinden, die den heutigen, meist hoch spezialisierten Chat-Agenten anhaften. Deren Antworten sind nur für den spezifischen Bereich, für den sie trainiert werden, relevant. Ein Chatbot, der weniger spezialisiert, dafür aber in der Lage ist, über eine Vielzahl von Themen zu sprechen, könnte zu vielen interessanten Anwendungen führen, sagen die Google-Forscher. Dazu gehören die «Humanisierung» der Mensch-Computer-Interaktion ebenso wie die Verbesserung des Fremdsprachenlernens oder die Schaffung immer glaubwürdigerer Charaktere für interaktive Filme und Videospiele. Laut ihren Schöpfern ist Meena bereits in der Lage, richtige Gespräche zu führen, die Sinn ergeben (das heisst, über eine einzige Frage und Antwort hinaus). Sie basiert auf der sogenannten «Evolved Transformer Seq2seq»-Architektur. Dabei handelt es sich um ein bei Google entwickeltes neuronales Netz-Modell, das den Grad der Unsicherheit bei der Vorhersage des nächsten Wortes in einem Gespräch verringern soll. Dieser Wert kann in «Seq2seq»- Modellen automatisch als «Perplexitätsmetrik» gemessen werden, erklären die Forscher. Mit 2,6 Milliarden Parametern hat Meena 341 Gigabyte Text aus sozialen Medien verarbeitet. Laut ihren Entwicklern wäre die künstliche Intelligenz im Herzen des Chatbots viel leistungsfähiger als der Textgenerator GPT-2 von OpenAI (der als zu gefährlich für eine Veröffentlichung angesehen wird). Federer zu mögen, ist ein Pluspunkt Um Meenas «menschliche» Konversationsfähigkeiten zu bewerten und mit anderen künstlichen Intelligenzen zu vergleichen, entwickelte das Brain Team ein eigenes Bewertungssystem, den «Sensibilitäts- und Spezifizitätsdurchschnitt (SSA)». Die Experten beurteilten die Mensch- MEENAS SENSIBLENESS AND SPECIFICITY AVERAGE (SSA) IM VERGLEICH MIT MENSCHEN UND ANDEREN CHATBOTS 86% 79% 56% 56% Humans Meena Mitsuku Cleverbot DialoGPT Xiaolce Chatbot-Gespräche danach, ob die Aussagen des Bots Sinn ergaben und spezifisch waren. Wenn der Chatbot zum Beispiel zu der Bemerkung «Ich mag Tennis» hinzufügt: «Es ist schön», wird diese Antwort als aussagekräftig, aber nicht spezifisch beurteilt. Dagegen wird «Auch ich werde nie müde, Roger Federer zuzuschauen» als spezifisch bezeichnet, weil die Aussage eng mit dem Thema der Diskussion zusammenhängt. Der ideale Weg, solche Chatbot-Modelle zu verbessern und ihre Fähigkeit, menschlich zu chatten, zu verfeinern, wäre eine automatische Bewertungsmetrik, die mit dem menschlichen Urteilsvermögen korreliert. Google-Forscher haben einen mehr als interessanten Ansatz in dieser Hinsicht entdeckt. Sie stellten fest, dass die mit ihrem SSA- System ermittelte Punktzahl stark mit dem anhand einer Formel berechneten Grad der Ratlosigkeit korreliert. Es scheint, dass die SSA-Werte des Modells umso besser ausfallen, je geringer die Ratlosigkeit ist. Die Meena-Entwickler planen nun, ihre Forschung fortzusetzen, indem sie sich auf die Verbesserung von Algorithmen, Architekturen, Daten und Rechenleistung konzentrieren. Das Ziel sei es, die Ratlosigkeit in gesprächsorientierten neuronalen Netzwerken zu reduzieren. 48% 31% Quelle: Google AI Blog Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 07 / 2020

Archiv

Specials