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Netzwoche 09/2021

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60 Management & Career

60 Management & Career Fachbeitrag IT-Sicherheitswerkzeuge für die hybride Arbeitswelt Heute im Büro, morgen im Homeoffice oder mobil: Die Arbeitswelt der Zukunft ist von verteilten Strukturen geprägt. Absichern lassen sie sich am besten über eine zentrale Managementkonsole, die Funktionen für Update-, Patch- Management und Windows Defender integriert. Bild: tirachardz / Freepik.com DER AUTOR Sebastian Weber Head of Product Management, Aagon Den Beitrag finden Sie auch online www.netzwoche.ch Nicht alle Office-Worker werden in Zukunft zu 100 Prozent an ihre angestammten Arbeitsplätze zurückkehren. Vielmehr gehört dem Hybrid-Betrieb die Zukunft. An die IT- Security der Unternehmen stellt dies neue Anforderungen. Sicherheitsbeauftragte, Einkaufs- und weitere Abteilungen benötigen eine verlässliche Arbeitsgrundlage, die sicherheitsrechtlich und lizenztechnisch stabil ist – unabhängig davon, ob eine Person im Homeoffice, mobil oder vom Büroarbeitsplatz aus arbeitet. In seinem jüngsten «Global Security Insights Report» vom Juni 2021 berichtet VMware, dass sieben von zehn Unternehmen aufgrund zunehmender Homeoffice-Tätigkeit in den vergangenen zwölf Monaten Sicherheitsverstös se verzeichneten, über 90 Prozent davon schwerwiegend. Es besteht also Handlungsbedarf. Systeme für Unified Endpoint Management, kurz UEM, können hier eine Unterstützung leisten. Unter UEM (oder auch Client Management) versteht man die zentrale Verwaltung und Steuerung von Clients und Servern in einem Unternehmensnetzwerk. Administrationsabteilungen regeln damit Aufgaben auf den Clients zentral und im Idealfall komplett automatisiert. Gerade, wenn viele Beschäftigte remote arbeiten, wird die Verteilung von Softwareaktualisierungen und Patches auf die verteilten Client-Systeme zur Herausforderung. Oft setzen Unternehmen dafür noch zu viele Ressourcen ein und erledigen die Aufgaben teils manuell mit Insellösungen. Mit einer zentralisierten UEM-Lösung lassen sich Update- und Patch-Management wesentlich besser planen und automatisch unternehmensweit einspielen – auch bei Remote-Verbindungen. Selbständig prüfen solche Systeme die Verfügbarkeit von Patches, testen sie auf ihre Kompatibilität mit anderen Softwareanwendungen und installieren sie automatisch. Auch regelmässige Scans werden durchgeführt und Berichte auf Basis der Ergebnisse erstellt. Erste Schritte zu einem schnelleren Update- und Patch- Management sind eine vollständige Inventarisierung und eine Analyse der gewonnenen Informationen. Eine Inventarisierungssoftware als Teil von UEM erfasst neue Clients vollautomatisiert, hat immer alle wichtigen Details im Blick und kann Clients einfach sortieren, gruppieren sowie filtern. Anschliessend sollte die Verteilung von Patches sinnvoll geplant und Systemaktualisierungen sollten koordiniert sowie standardisiert werden. Im letzten Schritt schliesslich müssen mit entsprechenden Tools die Systeme aktualisiert und Sicherheitslücken geschlossen werden. Ziel ist ein stets aktueller und einheitlicher Client-Stand. Integration von Microsoft Defender Antivirus Microsoft Defender Antivirus, früher Windows Defender, ist ein Echtzeit-Virenschutz zur Erkennung von Viren, Schadsoftware und Spyware in Apps, der Cloud und im Web. Mit diesem Tool die IT-Sicherheit im Unternehmensnetzwerk zu stärken, kann allerdings zeitaufwändig sein, wenn keine zentrale Verwaltung möglich ist. Die Konfigurationen über Microsoft-Management-Lösungen wie Intune und SCCM erschweren zusätzlich eine übersichtliche Organisation. Moderne UEM-Lösungen beinhalten deshalb auch dafür ein Managementmodul. So lässt sich Microsoft Defender Antivirus über nur eine Oberfläche auf allen Clients und Servern optimal verwalten. 09 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Studie 61 Diese Zukunftskompetenzen machen beruflich erfolgreich Die Bereitschaft, Neues zu lernen, ist die wichtigste Kompetenz für die Arbeitswelt von morgen. Das geht aus einer Xing- Befragung unter Schweizer Berufstätigen hervor. Ausserdem werden fachliches Know-how und soziale Fähigkeiten künftig gleich wichtig sein. Autor: Kevin Fischer Die wichtigste Kompetenz für den Arbeitserfolg in der Zukunft ist die Bereitschaft, Neues zu lernen. So sehen das zumindest die 500 Berufstätigen aus der Deutschschweiz, die Xing zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Marketagent.com befragt hat. Die Befragten nannten gemäss dieser repräsentativen Studie diese fünf beruflichen Zukunftskompetenzen als die wichtigsten: 1. Bereitschaft, Neues zu lernen 2. Kommunikationsfähigkeit 3. Leistungsbereitschaft 4. Anpassungsfähigkeit 5. Fähigkeit, mit unterschiedlichen Menschen zusammenarbeiten zu können Auf die meisten dieser Anforderungen fühlen sich die Befragten gut vorbereitet, wie Xing schreibt. Nur bei der Kommunikationsfähigkeit gebe es eine deutlichere Lücke zwischen der Wichtigkeit und dem Grad der Vorbereitung. Unvorbereitete Unternehmen und gesuchte Qualitäten Während sich die Teilnehmenden der Studie gut auf den Wandel in der Arbeitswelt vorbereitet sehen, geben sie ihren Arbeitgebern in dieser Hinsicht schlechtere Noten. Mit 48 Prozent hält nur knapp die Hälfte der Befragten ihr Unternehmen für gut vorbereitet, wie es weiter heisst. Rund ein Drittel schätzt sein Unternehmen als teilweise vorbereitet ein, und 17 Prozent glauben, dass ihre Firma schlecht vorbereitet sei. Was die Jobsuche betrifft, glaubt die Hälfte der befragten Berufstätigen, dass in Zukunft fachliche Qualifikation und soziale Fähigkeiten gleich wichtig sein werden. Nach Geschlechtern getrennt, bewerten 45 Prozent der Männer das fachliche Know-how als wichtiger für die Zukunft als soziale Fähigkeiten. Nur 35 Prozent der Frauen teilen diese Meinung, wie Xing schreibt. Weiterbildungen mit Präsenzunterricht knapp am beliebtesten Trotz Homeoffice und Virtualisierung bleibt der persönliche Präsenzunterricht das beliebteste Weiterbildungsformat, und das zu fixen Zeiten in der Woche. Gemäss Mitteilung bevorzugen 30 Prozent der Befragten diese Variante der Weiterbildung; knapp dahinter mit 29 Prozent liegt die Kombination aus Präsenz- und digitalem Unterricht. 25 Prozent würden zeitunabhängigen Onlinekursen den Vorzug geben, und nur 5 Prozent haben Online-Trainings zu fixen Zeiten am liebsten. Dazu gehören etwa Live-Webinare. Zwischen den Geschlechtern gebe es «bedeutende» Unterschiede. Mit 32 Prozent der Nennungen sind zeitunabhängige Onlineangebote bei den befragten Frauen am beliebtesten, während 36 Prozent der Männer Präsenzunterricht zu fixen Zeiten am liebsten haben. «Unternehmen sollten unterschiedliche Präferenzen zwischen den Geschlechtern bei der Ausgestaltung ihrer Weiterbildungsangebote unbedingt berücksichtigen, damit diese für alle Zielgruppen gleichermassen attraktiv sind und es bei der Personalentwicklung nicht zu Verzerrungen kommt», kommentiert Robert Bertschinger, Geschäftsführer von Xing Schweiz, diese Resultate. Etwas mehr als ein Viertel der Befragten würde Weiterbildungen selbst bezahlen, um sich berufliche Zukunftskompetenzen anzueignen. 41 Prozent wären teilweise bereit, in entsprechende Trainings zu investieren, wie Xing schreibt. 30 Prozent könnten sich nicht vorstellen, dafür eigenes Geld zu investieren. Dabei seien Männer eher als Frauen dazu bereit, in die eigene Tasche zu greifen. Bild: bizvector / Fotolia.com Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 09 / 2021

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