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Netzwoche 11/2018

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38 Products Neuheiten

38 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Gigaset lanciert Smartphone «made in Germany» fpo. Gigaset hat in einem Pilotprojekt ein neues Smartphone aus deutscher Produktion angekündigt. Wie die «Wilhelmshavener Zeitung» schreibt, findet zwar die Endmontage in Deutschland statt, die meisten Komponenten kämen aber aus Asien. Das Handy GS185 ist das erste Gigaset-Smartphone mit dem aktuellen Android 8.1. Es ist ab Juli zum UVP von rund 180 Franken auch in die Schweiz erhältlich. ▸ Webcode DPF8_96073 Sunrise baut Enterprise Mobility Management aus cgr. Sunrise hat seine Cloud- Dienste für Enterprise Mobility Management erweitert. Gemäss Mitteilung können Fleet-Manager mit dem Angebot mobile Geräte überwachen und Applikationen zentral verwalten. Sunrise bietet den Dienst als Teil des Device Enrollment Programs an. Ursprünglich gab es den Dienst nur für Apple-Geräte, wie Sunrise mitteilt. Neu werden auch Android und Windows 10 unterstützt. ▸ Webcode DPF8_93772 Fujitsu bringt Cloud-Service für seinen Quantencomputer-Hybrid osc. Schon seit Längerem arbeitet Fujitsu an einem Hardwarekonzept, das Elemente klassischer Computer mit Quantentechnik verbindet. «Digital Annealer» nennt das japanische IT-Unternehmen das Programm. Nun hat Fujitsu den Start eines «Digital Annealer Cloud Service» bekannt gegeben. Er eigne sich vor allem für die schnelle Lösung von kombinatorischen Optimierungsproblemen, heisst es in einer Mitteilung. Der «Digital Annealer Cloud Service» soll gemäss Fujitsu vor allem in Bereichen nützlich sein, die derzeit aufgrund ihres hohen Rechenaufwands nicht bewältigt werden können. Das Unternehmen erwähnt die Suche nach Ähnlichkeiten in Molekülen für die Medikamentenentwicklung, die Optimierung von Portfolios in der Finanzwelt, die Personalisierung von Werbung im digitalen Marketing und die Optimierung der Lager in Fabriken und Logistikzentren. Der Cloud-Service ist laut Mitteilung in Japan verfügbar und wird im Laufe des Geschäftsjahres 2018 auch in Nordamerika, Europa und Asien eingeführt. Ausserdem habe Fujitsu einen «Digital Annealer Technical Service» gestartet, um die Entwicklung von Anwendungen für das System zu unterstützen. Fujitsu will mit den Angeboten nach eigenen Angaben bis 2022 umgerechnet rund 900 Millionen Franken umsetzen. Der Digital Annealer soll nach Ansicht von Fujitsu die technischen Probleme und Anforderungen von Quantencomputern in den Griff bekommen. Das Unternehmen Die Digital- Annealing-Unit von Fujitsu. schreibt: «Er verfügt über ein voll vernetztes Design, bei dem die Elemente innerhalb des Computers frei miteinander kommunizieren können. Seine 1024 individuellen Bits verfügen über volle Bonding-Konnektivität, und da sie die Bondingkraft in 65 536 Abstufungen minutiös ausdrücken können, ist es möglich geworden, komplexe und gros se Probleme zu lösen, mit denen heutige Quanten- Annealer nicht umgehen können.» Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_95101 Anzeige GET THE BIG PICTURE IN DIESEM BILD STECKT EINE VORAUSSCHAUENDE LÖSUNG 11 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag Erfahren Sie, wie KONE und T-Systems durch Predictive Maintenance Systeme die Ferndiagnose und Wartung von Aufzügen, Rolltreppen und Türen auf der ganzen Welt verbessern – und wie auch Sie Ihr Business planbarer machen können: t-systems.ch/kone

Products Event 39 Das war Apples Entwicklerkonferenz WWDC Apple hat an seiner Worldwide Developers Conference 2018 neue Features für iOS und MacOS präsentiert. Der Hersteller verspricht mehr Performance, mehr Kontrolle und neue Looks. Autoren: Oliver Schneider, Christoph Grau Apple hat an seiner Entwicklerkonferenz WWDC 2018 in San Jose Features der kommenden Versionen von iOS und MacOS vorgestellt. Sicherheit und Performance stechen dabei heraus, wie das US-Unternehmen mitteilt. Grössere Gruppenchats, bessere Performance Das iPhone- und iPad-Betriebssystem iOS soll in Version 12 mit neuen Kommunikationsmethoden antreten. Per Facetime-Gruppenchat könnten nun bis zu 32 Personen gleichzeitig chatten – von verschiedenen Apple-Geräten aus. Die Funktion sei auch für das neue MacOS geplant. Ausser neuen Animojis kündigte Apple für das iPhone X auch die «Memojis» an. Dabei handle es sich um virtuelle Repräsentationen des Nutzers, die sich direkt in Nachrichten erstellen liessen. iOS 12 werde mit Fokus auf mehr Responsivität entwickelt, schreibt Apple weiter. Kamera und Tastatur seien schneller betriebsbereit, Apps sollen schneller starten. Die Leistungssteigerung verspricht Apple für alle Geräte ab dem iPhone 5s. Das Mobil-Betriebssystem bringe ausserdem neue Tools mit, die Nutzern die Steuerung von Apps erleichtern sollen. Der «Nicht stören»-Modus umfasse neue Optionen. Benachrichtigungen liessen sich einfacher verwalten. Per «Screen Time» könnten Nutzer die Verwendung von Apps überwachen und planen. So könnten Eltern etwa die Smartphone-Nutzung ihrer Kinder nachvollziehen und einschränken. Auch bei der Privatsphäre und Sicherheit will Apple nachgebessert haben. Der Browser Safari könne nun Tracking durch Social-Media-Buttons blockieren und Widgets melden, die Benutzer ohne Erlaubnis verfolgen. Ab Ende 2019 können Entwickler ihre iOS-Apps auf MacOS portieren. Des Weiteren zeigte Apple mit ARKit 2 auch die nächste Version seiner Augmented-Reality-Plattform. Mit dem ARKit 2 können nun verschiedene Nutzer an einer AR- Animation arbeiten. Dies sei etwa für kollaborative Spiele oder für die gemeinsame Umgestaltung von Räumen interessant, schreibt Apple. Apple verbesserte nach eigenen Angaben mit dem ARKit auch die Erkennung von 3-D-Objekten. Damit sei etwa die Fähigkeit optimiert worden, Reflektionen aus der echten Welt auf AR-Objekte zu übertragen. MacOS und iOS rücken näher zusammen Mit MacOS in Version 10.14 (Codename: Mojave) will Apple die Grenzen zwischen Desktop und Mobilgeräten aufweichen. Erstmals seien iOS-Anwendungen wie News, Aktien, Sprachmemos und Home auf dem Mac lauffähig. Ab Ende 2019 soll ein neues iOS-Framework Entwicklern die Möglichkeit geben, ihre iOS-Apps auf MacOS zu bringen. Nutzer könnten mit MacOS 10.14 in einen «Dark Mode» wechseln, um ihren Desktop und ihre integrierten Mac- Anwendungen in einem abgedunkelten Farbschema darzustellen. So könne ein stärkerer Fokus auf Benutzerin halte gelegt werden. Per «Dynamic Desktop» könne das System das Desktop-Bild automatisch an die Tageszeit anpassen. Eine API sei verfügbar, mit der Entwickler den Dark Mode in ihre Anwendungen implementieren könnten. Mac App Store erhielt Redesign Den Mac App Store unterzog Apple nach eigenen Angaben einem Redesign. Der überarbeitete Look hebe neue und aktualisierte Anwendungen auf dem Entdecken-Tab hervor. Tabs für Erstellen, Arbeiten, Spielen und Entwickeln sollen den Benutzern helfen, Anwendungen für ein bestimmtes Projekt oder einen bestimmten Zweck zu finden. Facetime unterstützt neu Gruppenchats mit bis zu 32 Teilnehmern (l.). MacOS hat jetzt auch einen «Dark Mode». Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcodes DPF8_95432, DPF8_95485 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 11 / 2018

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