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Netzwoche 11/2021

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Facebook plant angeblich Stellenausbau in Zürich rja. Facebook will seinen Standort in Zürich weiter ausbauen. Dies schreibt die «NZZ» unter Berufung auf «eine gut unterrichtete Quelle». Demnach werde das USamerikanische Unternehmen dort 150 neue Stellen schaffen – aktuell arbeiten für Face book in Zürich 200 Personen. Auf Anfrage wollte das Unternehmen sein Vorhaben nicht kommentieren. Amazon & Co. sollen Mehrwertsteuer zahlen slk. Der Bundesrat will Versandhandelsplattformen aus dem In- und Ausland der Mehrwertsteuer unterstellen. Wie der Bundesrat mitteilt, soll die Reform zu wiederkehrenden Mehreinnahmen führen. Pro Jahr werden diese auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. Versicherer Zurich investiert in Cybersecurity-Start-up rja. Zurich hat eine Partnerschaft mit Boxx Insurance vereinbart. Das Start-up mit Sitz im kanadischen Toronto entwickelt nach eigenen Angaben Produkte zum Schutz vor Cyberangriffen für KMUs und Privatanwender. Diese Lösungen kombiniert das Start-up mit Cyberversicherungen. Zurich wolle selbst im Cyberbereich für KMUs und Consumer aktiv werden, teilt der Versicherer mit. Bund hat 1,4 Milliarden Franken für ICT ausgegeben rko/rja. 7,16 Milliarden Franken – so viel hat der Bund im Jahr 2020 insgesamt ausgegeben, um Güter und Dienstleistungen einzukaufen oder Gebäude zu finanzieren. Dies geht aus dem neuen Beschaffungscontrolling der eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) hervor. Die Ausgaben für Informatik und Telekommunikation beliefen sich demnach auf 1,4 Milliarden Franken. Startschuss für die Digitaltage 2021 jor. Ende September sind die Schweizer Digitaltage mit einem sechswöchigen Programm gestartet. Bis zum 10. November finden schweizweit an 26 Standorten über 500 kostenlose Veranstaltungen statt. Im Rahmen der Digitaltage haben sich 44 Organisationen dazu verpflichtet, ihren Mitarbeitenden 1 bis 4 Stunden Weiterbildungszeit für alle oder eine ausgewählte Gruppe zur Verfügung zu stellen. Somit sollen 155 300 Arbeitnehmende die Gelegenheit bekommen, ihre digitalen Skills zu stärken, wie Patrick Warnking, CEO von Google Schweiz, anlässlich einer virtuellen Pressekonferenz sagte. Zudem gibt es an den Digitaltagen über 200 kostenlose Lern events, die allen Interessierten offenstehen. Ein Hackathon von und für Frauen Frauen sind in der Technologiebranche nach wie vor stark untervertreten. In Europa machen Frauen nur 17 Prozent der Beschäftigten im MINT-Bereich aus – «wenn man sich die Führungspositionen anschaut, sind es nur noch 5 Prozent», sagte Yvonne Bettkober, General Manager Switzerland bei Amazon Web Services (AWS), unter Berufung auf Zahlen des EU-Statistikamts Eurostat. Für viele junge Frauen seien die wahrgenommenen Hürden einer technischen Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch rja. Die Umsetzung der Nationalen Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyberrisiken (NCS) schreitet voran. Im neuesten der jährlich erscheinenden Statusberichte gibt das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) einen Einblick in den aktuellen Stand. Die NCS wurde für die Jahre 2018 bis 2022 festgelegt. Im zweiten Quartal 2021 waren laut dem Bericht 154 von 279 Meilensteinen umgesetzt. Acht konnten nicht erreicht werden. Von den 29 Massnahmen seien sechs vollständig abgeschlossen worden. «Mittlerweile sind gut zwei Drittel der Umsetzungszeit vorbei, und rund 60 Prozent der Meilensteine sind realisiert», formuliert es Florian Schütz, Delegierter des Bundes für Cybersicherheit, im Vorwort zum Bericht. Er räumt ein: «Es würde mir – schon rein mathematisch – noch besser gefallen, wenn bereits zwei Drittel umgesetzt wären. Tatsächlich ist der Die Veranstalter der Digitaltage 2021 haben den Auftakt gemacht. Ausbildung nach wie vor hoch, sagte Bettkober. Auch hier gelte es, Vorurteile zu bekämpfen, mehr Weiterbildungen anzubieten und Frauen zu ermutigen, in Tech-Berufe einzusteigen. Dieses Ziel verfolgt der Event «herHACK» – ein Hackathon von und für Frauen. 250 Frauen nehmen ab dem 6. November in Zürich Oerlikon daran teil. Innerhalb von 36 Stunden sollen sie Ideen und Prototypen entwickeln, die zu den Sustai nable Development Goals der UN- Agenda 2030 beitragen. So läuft die Umsetzung der nationalen Cybersecurity-Strategie Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Abschluss der noch laufenden Meilensteine aber auf Ende dieses Jahres oder auf Ende 2022, also auf Ende der Laufzeit der NCS, geplant.» Die Umsetzung der Strategie habe seit dem letzten Bericht klar an Fahrt aufgenommen. Für die letzten eineinhalb Jahren der Umsetzung bleibe noch «einiges zu tun, und ich bin zuversichtlich, dass wir rasch weitere Fortschritte zu Gunsten der Bevölkerung, der Behörden, der Wirtschaft und der Wissenschaft erzielen werden». Bugs jagen in der Bundesverwaltung Der Aufbau eines Schwachstellenmanagements im NCSC ist ein Schwerpunkt der Strategie. Hier verweist der Bericht auf ein Pilotprojekt mit Bug Bounty Switzerland und fügt an: «Künftig sollen etwa Bug-Bounty-Programme (Einsatz von ethischen Hackern) für die gesamte Bundesverwaltung etabliert werden.» Zweimal führte das NCSC Public Security Tests (PST) durch, nämlich im Rahmen der Swisscovid-App und des Covid-Zertifikats. 11 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Swisssign wird zur Post-Tochter Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch rja. Die SwissID-Herausgeberin Swisssign ist per 1. Oktober von der Schweizerischen Post übernommen worden. Man sichere sich mit der Akquisition «wichtiges Know-how und etablierte Lösungen im Bereich der digitalen Identität», schreibt die Post in einer Mitteilung. Vor der Übernahme besass die Post laut eigenen Angaben 17 Prozent von Swisssign. Am 2018 gegründeten Joint Venture waren staatsnahe Betriebe, Finanzinstitute und Versicherungen beteiligt. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. VR-Präsident tritt zurück Swisssign und ihre Dienstleistungen passen in den strategischen Geschäftsbereich «Kommunikations-Services», wie die Post weiter schreibt. Das Login für die Onlinedienstleistungen der Post laufe schon heute über Swisssign, und man wolle diesen Zugang «auch in Zukunft in den Händen halten». Ausserdem bringt sich das Unternehmen als Anbieter einer neuen Schweizer E-ID in Position. «Wenn Bund, Kantone und die Bürgerinnen und Bürger wollen, dass ein bundesnahes Unternehmen Teil der künftigen E-ID-Lösung ist, werden wir dafür bereit sein», lässt sich Post-CEO Roberto Cirillo zitieren. Vorerst ändert sich für Swisssign-Kunden nichts, wie die Post auf Anfrage mitteilt: Die bestehenden Verträge laufen weiter, und die Konditionen werden nicht angepasst. Auch für die Mitarbeitenden bleibe alles beim Alten und es komme zu keinen Veränderungen in der Geschäftsleitung. Demnach bleibt Markus Naef CEO von Swisssign. Dafür tut sich einiges im Verwaltungsrat: Der bisherige Swisssign-VR-Präsident Thomas Flatt trat von seinem Amt zurück, wie er auf Linkedin mitteilte. Flatt sei durch Tecla Solari, Leiterin Trusted Interaction Services der Post, ersetzt worden, heisst es auf Anfrage bei der Post. «Als 100-Prozent-Tochter der Post wird der Verwaltungsrat von Swisssign ordnungsgemäss durch Post-Vertreterinnen und -vertreter besetzt.» WWW.NETZWOCHE.CH EU will einheitliche Ladegeräte für Handys und Co. nba. Die EU will eine einheitliche USB-C-Buchse für das Aufladen von Geräten wie Handys, Tablets und Kopfhörern vorschreiben. Die Schweiz will mitziehen, wie eine Sprecherin des Bundesamts für Kommunikation gegenüber der «Basler Zeitung» sagte. Windows-Shop öffnet sich für App-Stores gpa. Microsoft öffnet seinen digitalen Marktplatz für Drittanbieter wie Amazon und den Spieleentwickler Epic Games. Dabei verlangt der Tech-Konzern keine Provision, wenn die Anbieter ihre eigenen In-App- Bezahlsysteme nutzen. Gemäss «techcrunch.com» ist dies eine Reaktion auf die rigiden Policen von Apples App-Store. Anzeige Die Schweiz unterschreibt jetzt digital. Signieren Sie mit SwissID Sign Dokumente ganz einfach online mittels Smartphone. Profitieren Sie von 5 kostenlosen Signaturen. Jetzt ausprobieren swissid.ch/digital-signature www.netzwoche.ch © netzmedien ag 11 / 2021

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