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Netzwoche 11/2021

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76 Service Event Plus |

76 Service Event Plus | Impressum KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Bildung Digital | M365 & SharePoint Community by IOZ Datum: 20.10.2021 Zeit: 16.00 – 18.00 Uhr An diesem kostenlosen Event zeigen wir konkrete Praxisbeispiele von digitalen Lösungen im Bildungsbereich auf, die auf Basis von Microsoft 365 aufgebaut wurden. Zu Beginn wird Gastreferent Urs Spätig der ETH Zürich ein exklusives Inputreferat zur Einführung und Nutzung von Microsoft 365 an der ETHZ halten. Er gewährt einen wertvollen Einblick, wie die ETH den Cloud-Service an rund 30 000 Nutzerinnen und Nutzer ausgerollt hat, wie unterschiedlich der Dienst von der Organisation aufgenommen und angewendet wird und welches die nächsten Schritte sind. Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: digital (in MSFT Teams) Marco Peter, marco.peter@ioz.ch IOZ AG Sursee www.ioz.ch > Das Referat der ETH Zürich wird nicht aufgezeichnet und steht exklusiv nur den aktiven Teilnehmenden zur Verfügung. An zweiter Stelle folgt Alex Schwerzmann (Dinotronic AG), der das Prüfungs-Erstellungs-Tool autorenplattform.ch vorstellt und live demonstriert. Denn schriftliche Prüfungen entstehen oft in einem unkoordinierten Mix aus Word-Files, Dropbox, Whatsapp, E-Mail-Schlangen und Google Drives. Alex Schwerzmann gewährt einen Einblick in den klar geführten, individualisierbaren und vor allem sicheren Prüfungs- Erstellungs-Prozess auf der autorenplattform.ch. Weitere Referate und Anmeldung unter ioz.ch. Jetzt anmelden IT-Markt-Briefing: Herbst-Update ICT-Markt Schweiz Datum | Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: 26.10.2021 | 10.45 – 13.15 Uhr (ZH) 12.11.2021 | 10.00 – 11.15 (online) Radisson BLU, Zürich-Flughafen | Online via Zoom Corinne Jost, c.jost@msmag.ch MSM Research AG Der ICT-Markt erholt sich und legt 2021 kräftig zu. Der Einfluss der Pandemie wird noch eine Weile spürbar sein und die aktuellen Entwicklungen sorgen immer noch für gewisse Planungsunsicherheiten bei ICT-Projekten und Businessplänen. Für viele Unternehmen ist die ICT in der Krise zum eigentlichen Game Changer und auch Katalysator für die Digitalisierung mit längerfristigen Auswirkungen geworden. Vielerorts werden die Karten der geplanten ICT-Projekte neu gemischt und neue Prioritäten festgesetzt. Aus heutiger Sicht und auf Basis unserer Sommerprognose erwarten wir nun aber nach einem Rückgang des Schweizer ICT- Marktes (B2B) 2020 einen kräftigen Anstieg der Ausgaben im laufenden und kommenden Jahr. Sichern Sie sich auf der Basis unseres Markt-Researchs topaktuelle, fundierte Grundlagen, Daten und Prognosen sowie nützlichen Input und Empfehlungen für Ihre Standortbestimmung, das Business Planning und die Strategiearbeit. Anmeldung: www.msmag.ch/itm Agenda: Herbst-Update – die Entwicklung des Schweizer ICT-Marktes bis 2023 • Die Makroperspektive und der Mikroblick – wirtschaftliche Trends und der Schweizer ICT-Markt • Outlook 2023 – der Impact auf die ICT-Budgets, Pläne und Projekte • Die Big Eight – Top-Märkte unter der Lupe • Der Schweizer Markt für ICT-Security • Digitalisierung und das Internet der Dinge (IoT) • Zwei Gedanken zum Business: Vierdimensionale Agilität und die Transformation des Channels. Das Briefing richtet sich an CEOs, Geschäftsführer, Verkaufs-/Marketingverantwortliche, Product- & Business Development Manager. i IMPRESSUM NETZMEDIEN AG Heinrichstrasse 235, CH-8005 Zürich Tel. +41 44 355 63 63 Verlag: info@netzmedien.ch Anzeigen: inserate@netzmedien.ch Pressemitteilungen: desk@netzmedien.ch Sie erreichen alle Mitarbeiter telefonisch unter +41 44 355 63 + jeweilige Endziffern oder per E- Mail: vorname.name@netzmedien.ch CEO & Verleger: Dr. Heinrich Meyer (+31) Head of Sales: Markus Stotz (+34) Sales: Colette Mader (+39) Sales: Cristina Nogueiro (+33) Sales W-CH: Supannika Chavanne Sales-Support: Svenja Goltz (+63) Praktikant Sales: Denis Dogan (+63) Buchhaltung: Christina Frischknecht (+30) Grafik/Layout: Samantha Maurer (+65) Grafik/Layout: Galledia AG Digital Media Manager: Julia Ostermann (+35)Office Managerin/Projektleitung Awards: Theresia Kayser (+35) Redaktion Deutschschweiz Marc Landis (mla), Chefredaktor (+36) Leslie Haeny (lha), stv. Chefred. CEtoday (+66) Coen Kaat (cka), stv. Chefred. IT-Markt (+64) Susanne Löbe, CvD / Korrektorat/Layout (+61) Kevin Fischer (kfi), Redaktor (+38) René Jaun (rja), Redaktor (+68) Joël Orizet (jor), Redaktor (+68) Colin Wallace (cwa), Redaktor (+60) Silja Anders (san), Praktikantin (+66) Nadja Baumgartner (nba), Praktikantin (+68) Saray-Lien Keser (slk), Praktikantin (+66) Greta Papageorgiu (gpa), Praktikantin (+38) Mit Beiträgen von ETH News (eth), Startupticker (sut), Watson (wat), Werbewoche (wew) Redaktion Westschweiz Rodolphe Koller, Chefredaktor Yannick Chavanne, Redaktor Marie-France Porres, Korrektorat Regelmässige Mitarbeit Martin Andenmatten, Rino Borini, André Golliez, Daniel Liebhart, Christopher Müller, Philipp A. Ziegler NETZWOCHE Das Schweizer ICT-Magazin für Business-Entscheider ISSN 1424-2397 Verkaufte Auflage: 4569 Ex. Verbreitete Auflage: 7495 Ex. Druckauflage: 9000 Ex. Erscheinungsweise, Abonnement Die Netzwoche erscheint 13 Mal jährlich. Jahresabonnement (Schweiz): CHF 139.– E-Paper: 98.– Einzelausgabe: CHF 9.– Aboservice E-Mail: info@netzmedien.ch Abonnemente: www.netzwoche.ch/abo ICTJOURNAL Le magazine suisse des technologies de l information pour l entreprise Verkaufte Auflage: 2748 Ex. Verbreitete Auflage: 2933 Ex. Druckauflage: 4000 Ex. www.ictjournal.ch BILDQUELLEN Sofern nicht anders vermerkt, stammen die Bilder von den Herstellern der abgebildeten Produkte oder wurden zur Verfügung gestellt. DRUCK Werner Druck & Medien AG, Basel © 2021 NETZMEDIEN AG Die Wiedergabe von Artikeln, Bildern und Inseraten, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, ist nur mit Geneh migung des Verlags erlaubt. Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Best of Swiss Web GmbH 11 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 77 Fertig Prinzessin! Die Forderung nach Chancengleichheit setzt Ungleichheit voraus. Doch wo liegt die Wurzel des Problems? Und wie kann man möglichst alle in eine mögliche Lösung einbeziehen? Eine Kolumne über Unterschiede, Gleichheit und Gerechtigkeit. Wir brauchen einen Reset-Knopf für alle. Milena Thalmann, Gründerin, White Rabbit Communications Die Kolumne finden Sie auch online www.netzwoche.ch Ich persönlich gehe nicht davon aus, dass es jemanden gibt, der hier den Kopf schüttelt und sagt: «Nein, so soll das nicht sein»: • Frauen gehören in die Arbeitswelt. • Frauen gehören ins Management. • Frauen gehören in die Geschäftsführung. • Frauen gehören in die Verwaltungsräte. Ich habe selten so viel Einigkeit bei einem Thema erlebt. Doch die Realität ist weit davon entfernt. Es gibt keine Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern und die Rede von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist mehr Wunschdenken als Tatsache. Die Gesellschaft hat sich dafür ein paar Buzzwords zurechtgelegt. Angefangen beim Gender-Gap (das Problem), über Equality (das politisch korrekte Ziel) bis hin zu Unconscious Bias (die Entschuldigung). Wir stehen mitten in einem gesellschaftlichen Wandel und müssen deshalb lernen, umzudenken. Dabei müssen sich alle in die Pflicht nehmen: Männer wie Frauen, Familien wie Kinderlose, Eltern wie Pädagogen, Arbeitgeber wie Arbeitnehmer – nicht zu vergessen: die Medien. Denn nur wenn alle mitmachen, können wir den Wandel schaffen. Der Anfang: «Equal» doesn’t mean «identical» Der Fakt, dass mein Papa mir lieber Pippi Langstrumpf als Schneewittchen vorgelesen hat, spielt auf meiner eigenen Reise rund um das Thema Gleichstellung sicherlich eine grosse Rolle. Auch, dass es bei uns zuhause keinen Unterschied gab zwischen Mädchen-Spielsachen und denen meines grossen Bruders. Wir standen nebeneinander in der Holzwerkstatt oder spielten mit Barbie Traumschiff. Daher war mein Problembewusstsein auch recht gering, als ich in die Arbeitswelt einstieg. Mir war klar, alle sind gleich – alle haben die gleichen Chancen. Doch mit jedem Jahr, mit jedem neuen Arbeitsumfeld wurde dieses Bild mehr und mehr zerstört. Es begegneten mir die üblichen Skeptiker, Traditionen und Schubladen. Folglich gewöhnte ich mir einfach an, dass ich als Frau etwas mehr kämpfen musste, um an meine Ziele zu kommen. Mein erster und grösster Fehler. Weitere sollten folgen. Viel zu spät sollte ich verstehen, dass es meine Rolle gewesen wäre, für die Normalität, die ich als Kind erfahren habe, als Erwachsene einzustehen. Erst, als ich selbst meine erste Tochter bekam, trat dieses Bewusstsein ein. Und dann stiess ich auf dieses Zitat von Andy Obuoforibo auf Twitter: «Saying women and men are equal doesn't mean one is saying men and women have no differences. It simply means those differences should not translate to different levels of access to benefits and opportunities in society.» Die Einfachheit dieses Zitats macht es so wunderbar: Unterschiede als Voraussetzung, um Gleichheit zu schaffen. Ich setzte mich in den folgenden Monaten intensiv mit der Beobachtung auseinander und entdeckte eine grosse Frage: Wie realistisch ist es, Gleichberechtigung (oder Gleichheit) zu schaffen – oder wären wir besser damit bedient, Gerechtigkeit zu schaffen? Beim Blick in den Spiegel wird uns allen klar, wir werden nie «gleich» sein – aber wir können für einen gerechten Zugang zu den gleichen, situativ angemessenen Bedingungen einstehen. Wir brauchen einen Reset-Knopf für alle. Einen, der es uns erlaubt, das Thema ohne Frust, Ängste oder Wettkampf anzupacken. Wir brauchen echte Unternehmen, die gleiche Bedingungen leben und keine Stelleninserate, die schreien: «Es ist uns egal, ob du Mann oder Frau bist.» Wir brauchen eine neue Generation. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 11 / 2021

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