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Netzwoche 13/2021

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32 Web Projects Ihr

32 Web Projects Ihr Webprojekt in der Netzwoche Haben Sie eine Website umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr Webprojekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: URL, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer, Partner) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autorin: Nadja Baumgartner NEUE WEBSITES www.kinderschutz.ch Auf kinderschutz.ch findet sich die neue Website der Stiftung Kinderschutz Schweiz. Die Bereiche und Leistungen sind laut der Stiftung so digital besser zugänglich, was den Kinderschutz stärke. Das Kernstück: eine Bibliothek aus Hilfsmitteln, Downloads und Produkten für den Berufsalltag von Fachpersonen. Ziel sei es, den Grundstein für die Digitalisierung ihrer Produkte zu legen. Die Website beinhaltet nun auch eine Sektion für Eltern und Erziehungsberechtigte. Damit soll die Öffentlichkeit wie bisher nicht nur mittels Präventionskampagnen für das Thema Gewalt in der Erziehung sensibilisiert werden, sondern nun auch digital. Kinderschutz Schweiz will damit zu einer digitalen Informationsplattform werden und auch zur Präventionsarbeit und zur Förderung der Bekanntheit der Stiftung beitragen. Auftraggeber Stiftung Kinderschutz Schweiz Auftragnehmer Campfire, Nidau Technologie Umbraco Online seit April 2021 www.winemaker.com Mithilfe von künstlicher Intelligenz den Lieblingswein finden? Das soll mit der neuen Funktion auf winemaker.com möglich sein. Mit dem sogenannten Winematcher von Tastry könnten Kundinnen und Kunden anhand von zehn Fragen ihre Vorlieben für rote und weisse Weine ermitteln, wie das Unternehmen mitteilt. Dann gleichen sie ihren Geschmack ab und «matchen» diesen mit den vorhandenen Weinen auf der Website. Jeder Wein erhält letztlich einen persönlichen Winematcher-Score auf einer Skala von 0–100. Kundinnen und Kunden können dann die passenden Weine aussuchen. Ziel von Winemaker sei es, Winzerinnen und Winzer zusammenzubringen. Es soll insbesondere eine Beziehung zwischen Produzenten und Kunden entstehen. www.myfeld.ch Viele können zuhause kein eigenes Gemüse anbauen. Stattdessen wird auf Ackerflächen Gemüse angepflanzt. Dasjenige, das nicht der Norm entspricht, landet schnell im Abfall. Mit myfeld.ch soll sich das ändern. Ziel ist es laut der Gesellschaft, genauso viel anzupflanzen, wie die Kundinnen und Kunden auch bestellen. Es sei dabei egal, ob das Rüebli zweibeinig oder die Gurke krumm sei. Die Kundschaft kann über den Online-Konfigurator auf der Website einen 16 Quadratmeter grossen Garten bepflanzen. Hierfür bietet Myfeld 30 verschiedene Gemüsesorten an. Bauern pflanzen diese an und nach der Ernte versendet Myfeld das Gemüse direkt zu den Kundinnen und Kunden an die Haustür. Das soll ungefähr 17 Mal jährlich der Fall sein. Die Kosten liegen monatlich bei 55 Franken. Auftraggeber Winemaker World Auftragnehmer und Partner Winemaker, Tastry Technologien Amazon Web Services (AWS), Sanity.io als Headless CMS, Vue JS, Nuxt JS Online seit Oktober 2020 Auftraggeber Myfeld, Sarah von Aesch, Raphaell Schär Auftragnehmer Olai Interactive Technologien Shopsystem – WooCommerce Subscription, Konfigurator – PHP, Symfony Framework Online seit Oktober 2020 13 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Event 33 Rocket Launch – von der Landing Zone zu Cloud Native Apps Der Wechsel von klassischer Anwendungsentwicklung auf Cloud-native Applikationen stellt eine grosse Veränderung für Unternehmen dar. Warum sich der Schritt lohnt und welche Möglichkeiten es dabei gibt, schilderten die Referenten am Herbstevent von Eurocloud Swiss. Autor: René Jaun Claus Thoden (r.) sprach über die Entwicklung von Composable Apps. Wer Applikationen für die Cloud entwickelt, ist mit den dafür vorgesehenen Konzepten und Werkzeugen bestens vertraut. Anders sieht es für Unternehmen aus, die dies noch nicht tun: Für sie «erscheint die Hürde auf dem Weg in die Cloud und Nutzung von Technologien und Tools wie Micro- Services, Containern, Kubernetes und Service Meshes sehr hoch», drückte es Eurocloud Swiss in der Einladung zum diesjährigen Herbst event aus, der am 27. Oktober im Zürcher Kongresshaus stattfand. Unter dem Motto «Rocket Launch – von der Landing Zone zu Cloud Native Apps» präsentierte die zum Wirtschaftsverband Swico gehörende Interessengruppe Referenten, die das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchteten. Die Sicht des Cloud-Anwenders vertrat einerseits Toni Rudolf, Mitgründer und Managing Partner des Online- Reisebüros Weekend4two. Das Unternehmen sei vor 13 Jahren ganz klein gestartet, schilderte er. Als IT-Infrastruktur habe zunächst ein mit anderen geteilter Server gedient (Shared Hosting) für 30 Franken im Monat. In seinem Vortrag zeichnete Rudolf die Evolution dieser Infrastruktur und seines Unternehmens nach. Aus dem geteilten wurde ein dedizierter Server (monatlich 180 Franken), und 2013 folgte der Einstieg ins Cloud-Angebot von AWS (monatlich 300 Franken). «Es sieht teuer aus, aber unsere Anforderungen waren auch gestiegen», kommentierte Rudolf. Es folgten Elastic Cache, Docker, schliesslich eine leistungsfähigere Datenbank und automatische Skalierung. Im Jahr 2017 betrugen die monatlichen Kosten 800 Franken. Seit diesem Jahr setzt Weekend4two auf Kubernetes. Dank Kubernetes könne er die Applikation einfach und zielgerichtet skalieren. Alles oder nichts Einen ganz anderen Wechsel in die Cloud beschrieb Markus Schönenberger von Advellence. Das Unternehmen bietet unter anderem Lösungen im Bereich des Digital Asset Managements (DAM) an. Dazu gehören beispielsweise Such- und Verwaltungsportale für Videos oder Bilder. Das Unternehmen versuchte lange Zeit, mit einer On-Prem- Infrastruktur zu arbeiten, doch dann sei die Datenmenge zum Problem geworden. «Es flog uns um die Ohren», sagte Schönenberger. Doch auch die Skalierung, verbunden mit zahlreichen Anpassungen für Kunden, konnte das Unternehmen nicht mehr bewäl tigen. Von PaaS, Composability und Integrationen Doch wie gelingt einem Unternehmen der Umstieg in die Cloud? Diese Frage beantwortete Felix Bodmer, laut Linkedin Independent Consultant und Microsoft V-TSP. In seinem Vortrag sparte er nicht mit klaren Ansagen: Container seien nicht etwa «das höchste der Gefühle», auch wenn manche Entwickler dies glaubten. Und die Idee von Multicloud kommentierte er pragmatisch mit: «Funktioniert nicht, Punkt, Schluss, das war’s.» Claus Thoden, Principal Strategic Client Architect bei Mule soft, führte das Publikum ins Entwicklungskonzept der Composability ein. Dabei wird eine Anwendung nicht mehr «in einem Block» gebaut, sondern sie besteht aus vielen kleinen «Bausteinen», die sich etwa mittels Programmierschnittstellen (APIs) untereinander austauschen. Die Sicht des Cloud-Anbieters vertrat schliesslich Thomas Maurer, Senior Cloud Advocate von Microsoft. Er demonstrierte, wie ein Unternehmen eine hybride Cloud-Infrastruktur aufbauen und verwalten kann, natürlich anhand der Tools seines Unternehmens. Es gebe diverse Gründe, die für eine hybride Cloud sprechen, wie etwa Datenschutzrichtlinien oder technische Einschränkungen. Microsoft nehme diese Bedürfnisse ernst und offeriere ein Produktportfolio, mit denen sich eigene Server oder Services anderer Clouds in eine Azure-Infrastruktur inte grieren lassen. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 13 / 2021

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