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Netzwoche 18/2016

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16 SPECIAL E-LOGISTIK

16 SPECIAL E-LOGISTIK E-Logistik auf der letzten Meile zu König Kunde Die effiziente, gezielte und rechtzeitige Auslieferung der Bestellungen ist für den Erfolg im Versandhandel unerlässlich. Mit der Optimierung der Prozesse und Kosten beim Paketversand und der Automatisierung der Schnittstelle zwischen Endkunde und Transporteur wird dem Kunden der rote Teppich auf der letzten Meile ausgerollt. AUTOR Edwin Duss Head of Transport ALSO Schweiz AG «Der Kunde ist König», heisst es, und so gebärdet er sich gewöhnlich auch. Tritt er mit einzelnen Bedürfnissen auf, kann ihm der Händler problemlos gerecht werden. Was aber, wenn er dem Kunden den Versand der Waren anbietet und dieser dann rund um die Uhr bestellt, Lieferort und Lieferzeit bestimmen will, den Verlauf seiner Bestellung verfolgt – und den Händler daran misst, wie gut das alles funktioniert? Dann wird das Versandangebot oder der Onlineshop zu einem Projekt, das nach mehr verlangt als nach dem Lehrling, der am Abend ein paar Pakete zur Post bringt, beziehungsweise als dem Kunden nur eine E-Mail als Bestellbestätigung zu verschicken. Hier kommt ALSO Schweiz mit zwei innovativen Services zum Zug. Mit dem Delivery Marketplace springen schweizweit führende Logistikspezialisten in die Lücke zwischen Lehrling und Paketdienstleistern – und entlasten die Kunden gleich komplett von den Mühen des Paketversands. Und mit MyDelivery stellt ALSO Schweiz eine elektronische Plattform zur Verfügung, auf der die Endkunden die Auslieferung nach ihren Wünschen lenken können. zu seinem Tagesablauf passend festzulegen. Pick-up von Bestellungen und Drop-off von Retouren haben sich längst von der tagsüber selten offenen Haustüre beziehungsweise von der Poststelle mit fixen Öffnungszeiten weg und hin zu auch am späten Abend geöffneten Paketshops, 24/7-Paketautomaten oder an den Arbeitsplatz verschoben. Sind die Herrschaften dann doch einmal zuhause, wünschen sie die bestellte Ware möglichst noch am selben Tag, am Abend oder am Samstag zugestellt zu erhalten. Als weitere Herausforderung für den Lieferservice gefällt es den Hoheiten bisweilen, Ort und Zeit kurz vor der Auslieferung des Pakets nochmals ihren geänderten Plänen anzupassen. Ausserdem wollen sie in der Lage sein, jederzeit den Status ihrer Bestellung und den Versandweg zu verfolgen und wünschen eine Erinnerung per SMS, wenn sie die Lieferung nicht zeitgerecht abgeholt haben. Und zu guter Letzt soll die Lieferpauschale mit einem Klick abge- KONTAKT Edwin Duss Head of Transport ALSO Schweiz AG T: +41 76 390 60 16 edwin.duss@also.com www.also-services.chi Eine Plattform – alle Lieferoptionen Die Zielgruppe für den Delivery Marketplace erstreckt sich vom Kleinunternehmen, das mindestens 8 Pakete pro Tag bisher bei der Post oder einem anderen Paketdienstleister aufgibt, bis zum kleinen bis mittleren Unternehmen, das mit dutzenden Pakete pro Tag zwar über einen Vertrag mit einem Logistikpartner verfügt, aber doch noch zu wenig Volumen generiert, um Wunschkonditionen gewährt zu erhalten. Die Einkaufsoptimierung durch regionales Lieferkettenmanagement erlaubt es ALSO Schweiz, Grosskundenkonditionen an die Nutzer des Delivery Marketplace weiterzugeben. Doch der Service bietet weit mehr als nur einen günstigen Einheitspreis pro Paket. Er umfasst neben der Abholung der Pakete auch eine einfach zu bedienende Plattform zur Steuerung der Versandaufträge in Echtzeit und vernetzt über eine Schnittstelle schweizweit die besten Liefer- und Empfangsalternativen unabhängig vom Transportanbieter. Die Lieferservices werden laufend mit Newcomern wie etwa NoTime, einem innovativen Lieferservice in urbanen Gebieten, sowie neuen individualisierten Abhol-, Versandund Zustelloptionen erweitert. Kurz: mit dem Delivery Marketplace werden die ersten und die letzten Meter der letzten Meile vom teuren zum kalkulierbaren Pflaster. Der Kunde entscheidet, wann und wo König Kunde beliebt es zunehmend, Lieferort und Lieferzeitfenster 18 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

E-LOGISTIK SPECIAL17 rechnet werden. Dies alles selbstverständlich hochgradig benutzerfreundlich mit dem Smartphone. Verblüffte Endkunden, entlastete Händler Die Wunschliste des Königs ist lang. Wer ihn als Kunde an sich binden will, benötigt einen Partner, der ihm beim Erfüllen der Wünsche unterstützt. ALSO Schweiz hat mit MyDelivery erstmals einen Service im Portfolio, bei dem die Bequemlichkeit des Onlineshoppings nicht beim Klick auf «Bestellen» aufhört, sondern erst dann, wenn der Besteller das Paket am gewünschten Ort und zur gewünschten Zeit in den Händen hält. Der Endkunde mag ob so vielen Annehmlichkeiten verblüfft sein. Für den Händler steht bei alldem jederzeit die Kundenzufriedenheit auf dem Spiel, denn er steht aus Sicht des Endkunden auch für die Qualität des Lieferservices in der Pflicht*. Dieser Druck lässt nach, sobald er seinen Kunden MyDelivery zur Verfügung stellt. MyDelivery ermöglicht den Endkunden, aus derzeit 3000 Lieferzielen flächendeckend über die Schweiz auszuwählen; neben Poststellen mit besonders langen Öffnungszeiten an attraktiv gelegenen Standorten und an Feriendestinationen sind dies auch SBB-Schalter, Tankstellen, Hotels und Fachgeschäfte, und es kommen laufend weitere hinzu. Der Händler kann zudem auch seine eigenen Verkaufspunkte als Abholstellen definieren. Bei MyDelivery handelt es sich nicht um eine native App, sondern um eine für Smartphones optimierte responsive Website. Die Benutzer müssen sich weder registrieren, noch müssen sie Daten auf ihrem Gerät installieren. Für ein optimiertes Einkaufserlebnis und für zusätzliche Kundenbindung sorgt zudem das Layout im Look-and-feel des Händlers, der sich so auch gegenüber seinen Mitbewerbern differenziert. Der HP Store und Media Markt bieten ihren Kunden MyDelivery bereits an; ab November 2016 dirigieren damit auch die Kunden von Sunrise ihre Bestellungen. Logistikkosten senken hat hohe Priorität Im Zusammenspiel mit MyDelivery stellt der Delivery Marketplace sicher, dass der Paketversand im Hintergrund optimal gesteuert wird, um die vom Endkunden gewählte Zustelloption über die dynamische Auswahl des optimalen Transportnetzes gezielt und rechtzeitig zu gewährleisten. Mit der Prozessoptimierung am Anfang der letzten Meile und der automatisierten Schnittstelle zwischen Endkunden und Lieferservices auf den letzten Metern gehen Kostenersparnisse auf mehreren Ebenen einher. Die Kosten beim Logistikaufwand zu senken, hat hohe Priorität: angesichts der zunehmenden Komplexität der Auftragsabwicklung, Kommissionierung und Distribution auf der einen Seite sowie der so gut wie nicht vorhandenen Bereitschaft der Endkunden, für eine individualisierte Auslieferung zu bezahlen, auf der anderen Seite*. MyDelivery ist auch unabhängig vom Delivery Marketplace einsetzbar, für Unternehmen aus allen Branchen geeignet und skalierbar, sodass E-Commerce-Anbieter nicht an Grenzen stossen, wenn sie nicht mehr – beziehungsweise nicht von Beginn an – zur Zielgruppe des Delivery Marketplace gehören. Aber auch der Delivery Marketplace kann für Marktplätze, grössere Webshops und den Direktvertrieb adaptiert werden. Early Adopters – innovative und experimentierfreudige Supply Chain Manager sowie CEOs, CIOs und CFOs, die erkennen, dass Logistik und Vertrieb in ihrem Unternehmen eine hohe Priorität eingeräumt werden muss – wissen es bereits: Als Kunde von ALSO Schweiz werden sie eben auch wie Könige behandelt. * siehe Logistikmarktstudie Schweiz 2016, S. 142 ff.; www.gs1.ch/shop www.netzwoche.ch © netzmedien ag 18 / 2016

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