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Netzwoche 18/2020

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56 Management & Career

56 Management & Career Event Im MINT-Nachwuchs liegt die Zukunft Am 1. November hat Digitalswitzerland den Auftakt gegeben für die Schweizer Digitaltage 2020. Abgesehen von der neuen Dachkampagne zur MINT-Nachwuchsförderung ging es auch um Serbien. Das Land bietet ein gutes Beispiel für die Digitalisierung in Schulen. Autorin: Milena Kälin Doris Leuthard (l.) begrüsst am zweiten Digitaltag per Videobotschaft die Zuschauer. Und die serbische Premier ministerin Ana Brnabic spricht über digitale Bildung in ihrem Land. Bilder: Screenshot Netzmedien Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch mka. Am Sonntag, dem 1. November, haben die Schweizer Digitaltage 2020 von Digitalswitzerland begonnen. Sie fanden dieses Jahr – wie viele Events – vorwiegend virtuell statt. Das ist aber nicht die einzige Neuheit: Zum ersten Mal sind es nämlich drei Digitaltage. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga eröffnete den ersten Tag um 14.00 Uhr mit einem Livestream. Den zweiten Digitaltag am 2. November 2020 begann Marc Walder, Initiator von Digitalswitzerland und CEO von Ringier, mit einer Pressekonferenz. In diesem Rahmen begrüsste auch die ehemalige Bundesrätin Doris Leuthard die Zuschauer per Videobotschaft: «Die Digitaltage schaffen es, Menschen dazu einzuladen, sich auf digitale Technologien einzulassen.» Gemäss Leuthard ist die Platzierung der Schweiz auf dem 6. Platz des IMD World Competitiveness Ranking 2020 zwar gut. Dennoch müsse die Schweiz am Ball bleiben. So bleibt die Schweiz am Ball Was Digitalswitzerland aktuell tut, um eben «am Ball zu bleiben», erklärte Google-Schweiz-CEO Patrick Warnking. Er stellte unter anderem die Lifelong-Learning-Initiative vor. Ihr Ziel sei es, lebenslanges Lernen als essenzielle Haltung gegenüber der Zukunft zu fördern sowie Bevölkerung und Arbeitgebende dafür zu begeistern. Seit der Lancierung haben sich rund 140 Arbeitgebende für die Initiative ausgesprochen. Dazu werden mit der Boost-Kampagne «Deine Chance, fit zu bleiben» Anreize fürs lebenslange Lernen geschaffen. «MINT ist in allen wirtschaftlichen Branchen relevant», betonte Warnking. «Quer durch alle Branchen fehlen 120'000 Fachkräfte.» Mit der neuen MINT-Dachkampagne möchte Digitalswitzerland in Zusammenarbeit mit Pro Juventute die nächste Generation für MINT begeistern. Digitalswitzerland sei überzeugt, dass ein führender, nachhaltiger und innovativer Wirtschaftsstandort nur dann eine Chance hat, wenn jetzt in den MINT-Nachwuchs investiert wird. Serbien als Vorbild Digitalswitzerland International beteiligt sich an der europäischen Initiative für Digitalisierung und öffentlichen Dialog. Marc Walder wünscht sich auch in anderen europäischen Ländern Digitaltage. «Serbien zeigt, wie schnell man in Sachen Digitalisierung und Bildung vorwärtsmachen kann und ist deshalb ein Vorbild», sagte Walder und begrüsste die serbische Premierministerin Ana Brnabic an der Pressekonferenz. «Seit drei Jahren erlernen Kinder in serbischen Schulen digitale Skills wie das Programmieren», sagte Brnabic. Bald schliessen die ersten Schüler mit solchen Skills die Schule ab. In den Augen der Premierministerin sollen die Kinder nicht nur den Umgang mit digitalen Technologien, sondern auch deren Gefahren kennenlernen, «damit sie die Welt, in der sie leben, auch verstehen können.» In serbischen Sekundarschulen würden deshalb überall IT-Departemente eingerichtet. Brnabic zeigte sich überzeugt, dass sich dies in Zukunft auszahlen wird. Die Digitalisierung wirke sich in Serbien nicht nur positiv auf den Bildungssektor aus, sondern auch auf den Klimawandel. Seit der Einführung von E-Government in Serbien 2017 habe die Regierung Unmengen an Papier, Wasser und Elektrizität einsparen können. 18 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Aktuell 57 Netapp integriert Spot ins Cloud-Angebot Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch fki. Netapp hat seine Cloud- Angebote um neue Funktionen ergänzt. Diese sollen das Verwalten von Multi- Cloud-Umgebungen vereinfachen und die Kosten, wie das Unternehmen mitteilt. Neu bietet Netapp auch Lösungen für Arbeitsplätze in Hybrid-Cloud-Umgebungen an. «Die digitale Transformation ist für Unternehmen zu einem Muss geworden, wenn sie in der neuen Normalität erfolgreich sein wollen. Um das zu gewährleisten, müssen Unternehmen ihre IT-Architekturen für Hybrid-Multi-Cloud-Umgebungen optimieren», sagt George Kurian, CEO von Netapp. Spot-Übernahme trägt erste Früchte Netapp schloss kürzlich die Übernahme des Start-ups Spot ab. Nun lanciert Netapp Spot Storage, eine serverund storagelose Container-Lösung. In Kombination mit Spot Ocean soll diese Lösung die kostengünstige Erstellung, Implementierung und Ausführung microservicebasierter Applikationen auf Kubernetes erleichtern, wie es in der Mitteilung heisst. Dabei müssten Storage- und Datenservices nicht verwaltet werden. Ricoh lanciert neue Drucker fki. Ricoh hat die Latex- Den vollständigen Artikel finden Sie online L5160e und Pro L5130e an- Grossformatdrucker Pro www.netzwoche.ch gekündigt. Die Modelle stellen eine Weiterentwicklung der Latex-Grossformatdrucker Pro L5160 und Pro L5130 dar, wie das Unternehmen mitteilt. Durch das Ergänzen von grüner und orangefarbener Tinte wird der Farbraum gegenüber den aktuellen Modellen erweitert, wie es in einer Mitteilung heisst. Dadurch liessen sich Pantone- und Markenfarben besser reproduziert. Die Drucker sollen mit vier Farben eine Druckgeschwindigkeit von 46,7 Quadratmetern pro Stunde im Outdoor-Highspeed-Modus und von 25 Quadratmetern pro Stunde im Indoor-Standardmodus erreichen. Das Ganze werde durch die RIP-Softwarelösung Color Gate Productionserver Select gesteuert. Diese verdanke ihre Leistung der Adobe PDF Print Engine. «Die Möglichkeit, mit oranger und grüner Tinte zu drucken, um Pantone- und Markenfarben sowie Hauttöne exakt zu reproduzieren, vergrössert die Vielseitigkeit bei der Herstellung qualitativ hochwertiger Druckprodukte auf einem breiten Spektrum von Indoor- und Outdoor-Anwendungen. Die beiden neuen Bild: buchachon / Fotolia.com Ausserdem lancierte Netapp eine neue, autonome Cloud- Volume-Plattform. Diese soll das Managen von Netapp- Hy brid- und -Multi-Cloud-Storage sowie Datenservices aus einer Hand ermöglichen. Der Netapp Cloud Manager biete volle Transparenz und Kontrolle sowohl für Onpremise-Lösungen als auch für Azure-, AWS- und GCP- Storage. Darüber hinaus soll die Plattform eine native Cloud-Erfahrung für erweiterte Datenservices wie Datensynchronisierung, Datensicherung, Daten-Tiering, File- Cashing und Compliance bieten. Die Ricoh Pro L5100e Series Modelle helfen den Druckdienstleistern, ihre kreativen Dienstleistungen auszubauen und stellen den Werbeträgerspezialisten eine völlig neue Produktionsflexibilität zur Verfügung», sagt Graham Kennedy, Director Industrial Print bei Ricoh Europe. Die Modellreihe ist ab dem 1. Dezember 2020 in Europa erhältlich. WWW.NETZWOCHE.CH Prime Computer stellt PrimeMini 5 vor fki. Der Mini-PC-Hersteller Prime Computer aus St. Gallen bringt den PrimeMini 5 auf den Markt. Der lüfterlose Mini-Business-PC soll die Betriebskosten senken. Neben aktualisierter Technik verfügt das neue Modell auch über optionale Anschlüsse. Wie das Vorgängermodell setzt auch der PrimeMini 5 auf eine passive Kühlung. Deshalb bezeichnet Prime Computer den PC als Green-IT-Produkt. BW Digitronik lanciert neues Angebot cka. BW Digitronik hat neue Managed Security Services lanciert. Diese sollen auch für KMUs preislich attraktiv sein. Das Unternehmen betreibt unter anderem in Uster ein Security Operations Center (SOC). Das Dienstleistungsangebot basiere auf der SIEM- Technologie (Security Information and Event Management) des italienischen Anbieters SG Box. G Datas neue Businesslösungen cka. G Data hat die neue Version seiner Businesslösungen lanciert. Die Generation 15 soll mehr Schutz bei einer besseren Leistung bringen. Der deutsche IT-Security-Anbieter verpasste seinem B2B- Lösungsportfolio einen neuen Anstrich und eine AMSI- Schnittstelle. Auch die Benutzeroberfläche wurde vollständig neu entworfen, wie das Unternehmen mitteilt. Diese Roboter bekämpfen Keime mit UV-Licht kfi. Mit UV-Licht gegen Keime: Robo Meier führt neu Helios-UV-C-Desinfektionsroboter. In vier Stunden würden sie eine Raumgrösse von bis zu 12'000 Quadratmeter abarbeiten. Sie desinfizieren ihre Einsatzgebiete per UV- Licht über UV-C-Lampen. Nur geschultes Personal soll sie bedienen, doch seien sie einfach programmierbar. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 18 / 2020

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