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Netzwoche 19-20/2019

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Advertorial Aus alt mach

Advertorial Aus alt mach neu: die Flexibilität der mobilen Zusammenarbeit Mehr als die alte Telefonanlage: Die Technik Partner AG in Zürich setzt für ihre interne Kommunikation auf Microsoft Teams und Sunrise – eine Kombination für schnelle, effiziente Prozesse. Früher kompliziert und heterogen, heute einheitlich über Microsoft Teams: Mevludin Hodza (Bild) und seine Mitarbeitenden profitieren von effizienteren Informationsflüssen. Mit dem Glasfaserkabel fing es an, vor bald zehn Jahren. Und langen Arbeitstagen, auch am Wochenende. «Wir sind die Rollout-Kings!» Mevludin Hodza lacht. Der Geschäftsführer der Technik Partner AG erinnert sich nur zu gut an die Anfänge; schnell hat sich aus dem hart arbeitenden, flinken und effizienten Team ein Unternehmen mit rund 120 Mitarbeitenden entwickelt, das die Wohnungen mit Glasfasern erschliesst, Wartungs- und Unterhaltsarbeiten an elektrischen Anlagen und Systemen erbringt sowie Konferenzräume mit smarten Lösungen für die Kommunikation über Firmen- und Landesgrenzen hinaus ausrüstet. Beim schnellen Wachstum der Firma wurde nie gross über die Kommunikationsabläufe und -technologien im Unternehmen nachgedacht; die Aufträge wurden über Festnetz und Mobiltelefon disponiert, mit Whats- App schlich sich mit der Zeit eine Schattenanwendung in die Abläufe ein, und für eine zentrale Fileablage in der Cloud wurden verschiedene Systeme ausprobiert. Office 365 nutzten die Teams zwar, doch nur einzelne Applikationen. Immer stärker beschlich Mevludin Hodza der Gedanke, dass dies zu kompliziert und ineffizient sei. Der Auslöser Als die firmeneigene, umständliche Telefonanlage ersetzt werden sollte, wollte Mevludin Hodza gleich den Schritt in die digitale Zukunft gehen. Schliesslich hatte er mit seinem Team gerade nach sechs Jahren Entwicklungszeit eine neue Innovation namens Zappter.com marktreif auch Sunrise vorgestellt. «Dabei haben wir gesehen, wie einfach und agil unsere Ansprechpartner mit Microsoft Teams arbeiten.» Nach einem Workshop, den Sunrise Berater Haskiyel Can durchführte, fiel der Entscheid zugunsten von Microsoft Teams aus, Kommunikationszentrale und quasi «Firmen-Betriebssystem» in einem. Hinzu kommen die Daten- und Kommunikationsdienste von Sunrise, IP-Kommunikation bis auf die Handys und Tablets der Servicetechniker. Die Wirkung Umgehend nach dem Entscheid erhielt die Technik Partner AG von Sunrise einen neuen, provisorischen Nummernblock für die Umstellung von der alten Telefonanlage auf die virtuelle über Microsoft Teams. «Die Flexibilität von Sunrise war grossartig», sagt Mevludin Hodza, «sie hat unsere Ausgangslage schnell erfasst und gelöst. Die Umstellung ist ohne Probleme innert weniger Tage gelungen.» Die Mitarbeitenden arbeiten seither noch effizienter und mit der nötigen Ruhe, da die Informationsflüsse zentral und einheitlich über dieselbe Anwendung laufen. Die neue Lösung sei unter dem Strich deutlich billiger, weil sie zu effizienteren Prozessen führe – wertvoll für ein Unternehmen, das dem schnellen Wandel in der Technologiebranche unterworfen ist. Bald sind die urbanen Räume mit Glasfaser erschlossen, schon steht die nächste Stufe der Digitalisierung bevor. Die IT-Abteilung der Technik Partner AG hat die Software Zappter entwickelt, mit der grosse und kleine Unternehmen ihre Prozesse digitalisieren können – ganz ohne Programmierarbeiten, bereits erprobt in mehreren grossen Firmen. So wie Microsoft Teams die Informationsflüsse im physischen Unternehmen ausrollt, repräsentiert die Zappter-App seine Prozess- und Datenlandschaft. «Das ist die Zukunft», sagt Mevludin Hodza, «jedes Unternehmen digitalisiert sich beinahe mühelos.» Mehr Informationen: sunrise.ch/teams Sunrise Communications AG Business Customers Thurgauerstrasse 101B CH-8050 Zürich Infoline 0800 555 552 sunrise.ch/business

Wild Card 53 SDX – wir werden alle zu Programmierern! Unsere Welt war lange klar strukturiert: Hardware und Software sowie Infrastruktur und Anwendungen waren klar getrennt. Damit ist es nun vorbei. Software-defined Everything (SDX) ist das neue Paradigma. Das wird uns das Leben nicht einfacher machen. Wir müssen eine ganze Reihe von Paradigmen und Berufsbilder infrage stellen. Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und CTO Ambassador bei Swisscom. Er ist Autor und Coautor verschiedener Fachbücher. Die Kolumne finden Sie auch online www.netzwoche.ch Die traditionelle Trennung zwischen Anwendungen und Infrastruktur gilt nicht mehr. Wir haben Software gebaut, die als Anwendungen auf einer bestimmten Hardware als Infrastruktur im Einsatz waren. Ob diese Infrastruktur nun ein einzelner Rechner oder ein gesamtes Rechenzentrum inklusive des Netzwerkes mit allem Drum und Dran waren, spielte dabei keine Rolle. Die Trennung war klar: entweder Software oder Hardware. Sowohl die Engineering-Methoden für den Bau als auch die Art und Weise, wie die Bereitstellung und das Lifecycle-Management durchgeführt wurde, unterschied sich stark. Damit ist es nun vorbei. Die Veränderung hat gemäss Hong Mei, Professor und Vizepräsident des Institutes für Technology der Universität Peking, bereits vor zehn Jahren begonnen. Gemäss seinem Artikel «Unterstanding software-defined from an OS perspective» ist sie mit der Entwicklung von Openflow verbunden. Die Version 1.0 wurde im Dezember 2009 publiziert und kann als Startschuss der Software-defined- Network-Technologie (SDN) bezeichnet werden. Einer Technologie, die es erlaubt, den Aufbau und damit auch die Eigenschaften eines gesamten Netzwerks, sehr schnell zu verändern. Die Trennung der Steuerlogik und der Netzwerkregeln von der eigentlichen Hardware (Router, Switches, Firewalls und dergleichen) macht eine zentrale Steuerung und eine Programmierung dieser Steuerung möglich. Netzwerkgeräte und deren Eigenschaften werden nicht mehr einzeln konfiguriert, sondern zentral programmiert. Vom SDN zu SDDC und SDC . . . Dieselbe Grundidee ist heute weit verbreitet. Was mit dem Netzwerk angefangen hat, wird seit Kurzem auf das gesamte Rechenzentrum ausgeweitet. Der Openflow-Erfinder Martin Casado formulierte das bereits vor drei Jahren am Rande einer VMware-Konferenz folgendermassen: «Was wir meinen, wenn wir über ein Datacenter sprechen, das durch Software betrieben wird, ist, dass die zentrale Funktionalität als Programm formuliert wird, das auf Standardhardware ausgeführt wird.» Im Klartext heisst dies, dass sowohl der Aufbau und die Leistung sämtlicher Komponenten eines Rechenzentrums an einem zentralen Ort als Programm beschrieben werden kann. Diese Beschreibung wird dann an sogenannte «Allzweck-Hardware»- Komponenten verteilt, um ein bestimmtes Set-up der Komponente zu veranlassen. Software-defined Datacenter (SDDC) nennt sich diese Technologie. Hersteller wie HPE beschreiben SDDC als softwaredefinierte Infrastruktur, die «… aus vollständig virtualisierten Rechen-, Netzwerk- und Speicherressourcen, die logisch in Pools kombiniert und wie eine Software verwaltet werden können …» besteht. Und selbstverständlich lässt sich dieses Konzept beliebig ausweiten. Etwa auf die Cloud, was dann als Software-defined Cloud (SDC) bezeichnet wird. . . . bis hin zu «Infrastructure is everywhere» Konsequent zu Ende gedacht, bedeutet diese Entwicklung, dass wir eine ganze Reihe von Paradigmen und Berufsbildern infrage stellen müssen. Wir programmieren nicht mehr nur Software, sondern auch die gesamte Infrastruktur, auf der die Programme ablaufen. Und machen damit die Infrastruktur zu Software und damit zum «wahrscheinlich Komplexesten, was von Menschenhand überhaupt erschaffen wird», wie es Fred Brooks in seinem wegweisenden Artikel «No Silver Bullet» formuliert hat. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 1920 / 2019

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