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Cloud & Managed Services 2021

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WIE VIELE CLOUD-PROVIDER

WIE VIELE CLOUD-PROVIDER SETZEN SIE EIN? IaaS PaaS SaaS 80% 60% 80% SECURITY 60% 40% 20% 40% 20% 60% 40% 20% 0% Keinen einen bis 5 bis 10 mehr als 10 0% Keinen einen bis 5 bis 10 mehr als 10 0% Keinen einen bis 5 bis 10 mehr als 10 2018 2020 einbüssen. Lag ihr Anteil 2018 noch bei 27,5 Prozent, erreichten sie 2020 nur noch 24 Prozent. Auch in den Bereichen Storage und CRM haben lokale Anbieter gute Karten. In beiden Bereichen will die Mehrheit der Befragten ihre Anwendungen einem lokalen Provider anvertrauen. Tendenz steigend. Lokale Anbieter, die Collaboration-Lösungen in der Public Cloud anbieten, sollten ihre Strategie allerdings überdenken. Denn von dem zuvor erwähnten Boom konnten sie nicht profitieren. Im Gegenteil: Ihr Anteil sank von 14,2 auf 4,7 Prozent. Es waren die Hyperscaler, die ihren Anteil um mehr als 50 Prozent steigern konnten. Ferner sind wohl auch die Bereiche Security, Supply Chain Management und Softwareentwicklung/Test für lokale Anbieter nur wenig gewinnbringend. In allen dreien liegt ihr Anteil im mittleren einstelligen Prozentbereich. Immer weiter in Richtung Multi-Cloud Vergleicht man die Studien von 2018 und 2020, zeigt sich, dass sich die Schweizer IT-Landschaft stärker in Richtung einer Multi- Cloud-Welt entwickelt hat. Infrastructure-as-a-Service- oder Software-as-a-Service-Lösungen waren 2018 in der Regel auf bis zu fünf Cloud-Provider verteilt. Das war mit rund 60 Prozent der Befragten die jeweils am häufigsten genannte Antwort. Die Anzahl Cloud-Provider nahm unterdessen zu. Bei der Umfrage im 2020 war «Bis zehn» die meistgenannte Antwort, wenn es um SaaS- und IaaS-Lösungen geht. Insbesondere im IaaS-Bereich. Hier setzen aktuell über zwei Drittel der Befragten auf bis zu zehn Anbieter. Bei ihren Platform-as-a-Service-Diensten beschränken sich Schweizer Unternehmen hingegen lieber auf weniger Provider. 2018 gaben in dieser Kategorie fast die Hälfte der Befragten an, nur auf einen Provider zu setzen. «Bis fünf» nannten 40,8 Prozent als Antwort. In den vergangenen zwei Jahren verschob sich dieses Verhältnis leicht in Richtung Multi-Cloud. So gaben in der aktuellen Studie nur noch 30 Prozent der Befragten an, nur einen Provider zu nutzen. Der Anteil derjenigen, die ihre PaaS-Services auf bis zu fünf Anbieter verteilen, stieg derweil auf knapp über die Hälfte. Und nur 9,3 Prozent setzen auf bis zu zehn Provider. Auch der Optmismus in Bezug auf die Multi-Cloud ist gestiegen. 2018 waren 70,6 Prozent davon überzeugt, bis Ende 2020 ein Multi-Cloud-Projekt umzusetzen. Dieser Anteil stieg in der aktuellen Umfrage auf 74,7 Prozent. Der Anteil an Befragten, die verneinten, sank in derselben Zeit von 24,5 auf 20,7 Prozent. Was die Entscheider bewegt An den Gründen, wieso sich die Befragten für eine der Lösungen entscheiden, hat sich nicht viel verändert in den vergangenen beiden Jahren. Für On-Premise-Lösungen sprechen nach wie vor primär die Datensicherheit und dass die Unternehmen hier auf die eigene Erfahrung und Expertise zurückgreifen können. Entscheiden sich Unternehmen für eine Colocation-Lösung, ist die Datensicherheit zwar noch immer einer der Beweggründe. Das Hauptargument sind jedoch – 2018 wie auch 2020 – die Kosten. Im Vergleich zur ersten Studie zeigt sich, dass die Kosten in der Argumentation an Gewicht verlieren. 2020 werden die Kosten und die Datensicherheit bei der Entscheidung für Colocation schon fast als gleichwertige Argumente angesehen. Und wenn man sich für die Public Cloud entscheidet? Eine klare Kostenfrage, wie die Studie zeigt. Flexibilität und Skalierbarkeit haben die Unternehmen zwar noch im Hinterkopf. Aber das Thema Datensicherheit spielt hier kaum noch eine Rolle. Dasselbe gilt für das Argument der eigenen Expertise. Nur wenige Prozent der Befragten halten diese Faktoren für entscheidend. Interxion wollte natürlich auch in der aktuellen Umfrage wieder wissen, wie sich die IT-Landschaft in den nächsten zwei Jahren verändern wird. Die Antworten zeigen, dass die generellen Trends mehrheitlich bestehen bleiben – zumindest wenn es nach den Prognosen der Befragten geht. Bis 2020 soll der Anteil der Unternehmen mit Daten in eigenen RZs auf 27,4 Prozent schrumpfen. 58,1 Prozent der Befragten gehen davon aus, ihre Daten 2022 in der Public Cloud zu lagern. Das Colocation-Segment macht aber eine Kehrtwende. 2018 dachte man noch, der Anteil würde ein paar Prozentpunkte steigen. Nun rechnen die Befragten damit, dass der Anteil ganz leicht sinken soll. Und zwar um weniger als einen Prozentpunkt auf 12,9 Prozent bis 2022. Den Artikel finden Sie auch online www.netzwoche.ch 64

v hat unsere IoT-Lösung sehr schnell auf den Weg gebracht. Beeindruckend war die umfassende Expertise von der Ver- netzung der Maschinen bis zur Auswertung in der Cloud. Tobias Rölz Vice President Global IT & Digital Business Komax AG KUNDENBINDUNG Mehr digitale Services für mehr Kundenbindung: Mit «Komax Connect» haben nun Kunden Zugang zu allen Informationen und Services. bbv unterstützte Komax bei der Entwicklung ihrer Cloud-Plattform von der Anbindung ihrer Maschinen bis zur Visualisierung der Daten. www.bbv.ch · info@bbv.ch

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