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Cybersecurity 2020

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Abraxas – für die

Abraxas – für die digitale Schweiz. Mit Sicherheit. Abraxas ist der grösste Anbieter durchgängiger IT-Lösungen für die öffentliche Hand in der Schweiz. Dank Know-how und Erfahrung von rund 800 IT-Fachleuten kennt Abraxas die Herausforderungen seiner Kunden und entwickelt darauf abgestimmte, zukunftsorientierte und sichere IT-Dienstleistungen. FIRMENPORTRÄT Die Informatik der öffentlichen Hand ist im Umbruch. Verwaltungsprozesse werden neu und mit geeigneten Informatiklösungen effizienter gestaltet. Effizienz, Wirtschaftlichkeit und E- Government erfordern bereichs- und domänenübergreifend vernetzte Prozesse. Auch zwischen den Staatsebenen werden Leistungserbringung und Abläufe neu gestaltet. Wir bringen die digitale Schweiz voran Abraxas vernetzt Schweizer Verwaltungen, Behörden, Unternehmen und die Bevölkerung mit durchgängigen IT-Lösungen und Dienstleistungen, mit denen die Arbeitsprozesse und der Austausch noch effizienter und sicherer verlaufen. Dank der medienbruchfreien und durchgängigen Vernetzung profitieren Kunden und die Schweizer Bevölkerung direkt von der Digitalisierung. IT-Ausbildung im Fokus: Die Lernwerkstatt von Abraxas, zu sehen im Oktober 2019 an der Fassade des Hauptsitzes in St. Gallen als Teil der Initiative «IT rockt!». Wir denken mit dem Kunden voraus Dank der breiten Fach- und Branchenkompetenz kennt Abraxas die kundenseitigen Arbeitsprozesse von heute und die Herausforderungen von morgen – und entwickelt darauf abgestimmte, zukunftsorientierte Fachapplikationen und Gesamtlösungen für Strassenverkehr- und Schifffahrtsämter, für Polizeikorps, für Organe der Rechtspflege, für Gemeindeverwaltungen oder für Berufsbildungsämter. Auf diese langjährige Kompetenz können die Kunden von Abraxas mit Sicherheit langfristig bauen. Wir bieten Sicherheit auf allen Ebenen Als Schweizer Unternehmen im Besitz der öffentlichen Hand steht Abraxas seit vielen Jahren für Kontinuität und damit für langfristige Investitionssicherheit: Die beiden Kantone St. Gallen und Zürich besitzen zu paritätischen Anteilen die Mehrheit an der ABRAXAS INFORMATIK AG St. Leonhard-Strasse 80 9001 St.Gallen +41 58 660 00 00 info@abraxas.ch www.abraxas.ch Abraxas Informatik AG. Weitere Anteile befinden sich im Besitz der Kantone Thurgau, Graubünden, Appenzell Ausserrhoden und neu auch Glarus. 2019 sind ebenfalls fünf Gemeinden hinzugekommen: Insgesamt zählen 127 Schweizer Gemeinden zu den Aktionären von Abraxas. Daten-, Betriebs- und Informationssicherheit sind für Verwaltungen und Unternehmen von existenzieller Wichtigkeit. Abraxas unterstützt Kunden wie Polizeikorps, Steuerämter, Gerichte, Versicherungen und weitere Organisationen mit hohem Anspruch an die Sicherheit bei der Planung und Umsetzung entsprechender Massnahmen, wie zum Beispiel unserem neuen Service eines Security Operations Center zum Erkennen und Managen von Cyberangriffen. Wir bauen auf Talent und Teamarbeit Erfahrene Fachleute und junge, motivierte Köpfe packen bei Abraxas spannende Projekte gemeinsam an. Als attraktiver Arbeitgeber bietet das Unternehmen langfristige Entwicklungsmöglichkeiten und hohe Jobsicherheit. Abraxas ist Ausbildungsbetrieb aus Überzeugung und engagiert sich in der beruflichen Grundbildung für IT-Fachkräfte. Abraxas beschäftigt permanent 30 oder mehr Lernende mit Fachrichtungen in der Informatik. Insgesamt sind rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Hauptsitz in St. Gallen sowie an Standorten in der ganzen Schweiz für Abraxas engagiert. Diese gebündelte Kompetenz und Erfahrung unterstützen Kunden dabei, ein sicheres Fundament für die digitale Zukunft zu legen. Wir sind vierfach ISO-zertifiziert Um dem hohen Qualitätsanspruch der Kunden entsprechen zu können, unterzieht sich Abraxas einer regelmässigen Überprüfung nach ISO-Standard und ist in folgenden Bereichen zertifiziert: Qualitätsmanagement (ISO 9001), Umweltmanagement- System (ISO 14001), Informationssicherheit (ISO/IEC 27001) und IT-Service-Management (ISO/IEC 20000). 69

TECHNOLOGY Was der Schweiz fehlt, um zum Cybersecurity-Hub zu werden Warum denken viele beim Stichwort Cybersecurity zuerst an Israel? Und warum nicht an die Schweiz? Start-ups mit spannenden Ansätzen gibt es hierzulande mehr als genug. Aber werden die von den hiesigen Kunden auch genutzt? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, luden Netzmedien und Datastore zum ersten «CISO-Roundtable». Autor: Coen Kaat Wer an Cybersecurity denkt, hat vermutlich sogleich Bilder von Israel im Kopf. Vielleicht auch von den USA, aber es ist vor allem das Land, wo Milch und Honig fliessen, das sich in der Branche einen Namen gemacht hat. An die Schweiz denken aber wohl nur die wenigsten, wenn ihnen Fragen rund um Malware und Co. durch den Kopf gehen. Aber warum eigentlich? An Start-ups, die sich mit der Materie auseinandersetzen, mangelt es hierzulande nicht. Dies zeigt etwa die «Swiss Cyber Security Technology Start-up Map» von Datastore. Die Karte listet 44 Schweizer Jungunternehmen aus der IT-Security-Industrie. Um diese Frage nach dem Warum zu beantworten, lud die Netzmedien-Redaktion Chief Information Security Officers (CISO) und Vertreter von Schweizer IT-Security-Start-ups zum ersten CISO-Roundtable ein. Mitorganisiert wurde die Paneldiskussion vom Distributor Datastore. «Die Neutralität der Schweiz kann und soll man auch als Verkaufs argument verwenden.» Roundtable-Teilnehmer Das ungenutzte Potenzial Dass die Ausgangslage für die Schweiz sehr gut ist, wurde im Gespräch sehr schnell klar. Die USA oder China profitieren zwar von einem immens grossen Heimmarkt. Aber eigentlich wäre Europa der grössere Markt. «China und die USA sind zwar homogener», sagte einer der Gesprächsteilnehmer. «Mit über 700 Millionen Einwohnern ist Europa aber ein echter Super- Markt.» Und wenn man sich die Karte von Europa ansieht, liegt die Schweiz mittendrin. Nicht nur geografisch. «Niemand findet uns super lässig, aber auch niemand super blöd», sagte ein weiterer Teilnehmer. So gesehen sei die Schweiz noch ein unbeschriebenes Blatt. Darum stünden alle Möglichkeiten offen. Möglichkeiten, die von ausländischen Firmen durchaus wahrgenommen werden. «Unternehmen wie Google kommen nun in die Schweiz, weil sie wohl die Nähe zur ETH und zur EPFL suchen.» Ausser mit Spezialisten könne die Schweiz aber auch noch mit einem weiteren Vorteil punkten: Neutralität. «Die politischen Voraussetzungen hierzulande garantieren – zumindest in den nächsten Jahren – eine stabile Lage für Entwickler. Es wird niemand aus Bern kommen, um Sie zu zwingen, irgendwelche Backdoors einzubauen oder Datenströme unbemerkt umzuleiten. Was dies betrifft, ist die Schweiz neutral.» Einerseits könnten Soft- und Hardware hersteller hierzulande relativ offen entwickeln. Andererseits müsse auch kein Staat fürchten, IT-Produkte aus der Schweiz seien mit der Absicht zu spionieren entwickelt worden. Diese Neutralität könne und solle man auch als Verkaufsargument verwenden. Der bewegte Markt Wie auch in anderen Ländern geniesst die Schweizer Cybersecurity-Branche derzeit einen Aufwind. Denn auch in der Schweiz kann man dem Thema wahrlich nicht mehr entkommen. «Der Markt ist nicht gewachsen, weil es einfach immer mehr und immer bessere Produkte gibt», hiess es im Gespräch. «Der Markt ist gewachsen, weil auch in der Schweiz immer mehr Unternehmen angegriffen werden.» Dieses Wachstum brachte zwar Events wie die Swiss Cyber Security Days hervor. Die nationale Fachmesse für IT-Security fand dieses Jahr erstmals statt und holte auch internationale Prominenz nach Freiburg – darunter etwa Eugene Kaspersky, Gründer des russischen IT-Security-Anbieters Kaspersky. Zugleich ist das Wachstum für die Branche aber auch ein zweischneidiges Schwert. Wer über IT-Security spricht, redet immer auch über Cambridge Analytica, Wannacry und Co. «Wir fokussieren uns sehr oft auf das Negative: die Risiken, der Schaden und was all das für die Opfer bedeutet», sagte ein Vertreter der Anbieterseite. «IT-Security wird darum vielerorts als ein Ärgernis oder gar ein Hindernis für die eigenen Geschäfte angesehen.» «Wir müssen aufhören, immer nur von Angriffen zu reden und anfangen aufzuzeigen, wie Unternehmen Sicherheitslösungen geschäftsunterstützend einsetzen können», ergänzte er. So könne eine Authentifizierungslösung auch die Firmenausgaben senken, wenn man dadurch etwa feststellt, dass man zu viele Lizenzen nutzt. Und auch die Cloud lässt sich nur in Geschäftsprozesse einbetten, wenn sie abgesichert wird. 70

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