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Cybersecurity 2021

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Palantir baut Europa-Hub

Palantir baut Europa-Hub im Kanton Schwyz MARKET jor. Palantir eröffnet eine Niederlassung im Kanton Schwyz. Der US-amerikanische Anbieter von Datenanalysen will in Altendorf einen Europa-Hub aufbauen. Für den Kanton ist es ein Coup, wie die «Handelszeitung» berichtet. Denn es sollen nicht nur Briefkästen montiert, sondern auch Arbeitsplätze geschaffen werden. In einem ersten Schritt sucht Palantir 20 bis 40 Software Engineers. «Es werden qualifizierte Arbeitsplätze sein», sagte Urs Durrer, Vorsteher des kantonalen Amts für Wirtschaft, gegenüber der Zeitung. Palantir hat gemäss Handelsregister bereits zwei Zweigniederlassungen in der Schweiz. Eine in Zürich und eine in Genf. Palantir- CEO Alex Karp schätze die Schweiz als pragmatischen Wirtschaftsstandort – und wegen der Langlaufloipen, schreibt die «Handelszeitung» weiter. Palantir ist ein Unternehmen des deutschstämmigen Investors Peter Thiel, der auch Paypal gründete und Mark Zuckerberg beim Aufbau von Facebook finanziell unterstützte. Auch in das datenschutzrechtlich fragwürdige Unternehmen Clearview hat Thiel investiert. Umstritten ist Palantir unter anderem aufgrund seiner Verbindungen zu Geheimdiensten. Das Unternehmen bekam eine Anschubfinanzierung vom US-amerikanischen Geheimdienst CIA. Zu den Kunden zählen unter anderem der US- Abhördienst NSA, die US Army und die US-Bundespolizei FBI. Sie nutzen Palantirs Software, um verdächtige Datenmuster zu entdecken – etwa mit dem Ziel, Terroristen und Drogenschmuggler ausfindig zu machen. Zu den Kunden von Palantir zählen allerdings auch Unternehmen – beispielsweise die Credit Suisse. Einer der ersten privatwirtschaftlichen Kunden war die Bank JP Morgan Chase. Wie die «NZZ» berichtet, setzte die USamerikanische Investmentbank die Software von Palantir ab 2009 dazu ein, um Angestellte zu überwachen, die «aus dem Ruder laufen» könnten. Allerdings endete die Zusammenarbeit, nachdem die interne Revision die Software genutzt hatte, um das Topmanagement auszuspionieren. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.swisscybersecurity.net Anzeige Wie effektiv ist Ihr ENDPOINT-SCHUTZ? Edge-to-Edge-Sicherheitsplattform zur Vermeidung, Erkennung, Abwehr und Suche nach Bedrohungen im Kontext aller Unternehmens-Assets. Damit sehen Sie, was zuvor unsichtbar war. Kontrollieren Sie das bislang Unbekannte – in Maschinengeschwindigkeit. hello@ensec.ch ensec.ch

Kantonspolizei Zürich erhält ein SOC cka. Die Kantonspolizei Zürich hat per GATT/WTO-Ausschreibung einen Cybersecurity-Dienstleister gefunden: Terreactive. Das Unternehmen aus Aarau soll nun ein Security Operations Center (SOC) aufbauen sowie die zentrale Log-Management- Komponente (ZLMK) weiterentwickeln. Das Auftragsvolumen für das ZLMK beläuft sich auf 2,7 Millionen Franken – dasjenige für das SOC auf 5,6 Millionen Franken. Terreactive sei der einzige Anbieter gewesen, der an beiden Auftragsausschreibungen habe teilnehmen können, teilt das Unternehmen mit. Ferner sprachen auch die 20-jährige Erfahrung und die grosse Kundenbasis für das Aarauer Unternehmen. «Bei der Polizei sind Sicherheit und Zuverlässigkeit das A und O», lässt sich Terreactive-CEO Urs Rufer in der Mitteilung zitieren. «Genau dies garantieren auch wir – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.» Arbeit beginnt noch in diesem Jahr Die SOC-Services von Terreactive sind modular aufgebaut und können quartalsweise angepasst werden. «Mit Terreactive haben wir uns für ein Unternehmen entschieden, das nicht einfach ein Produkt ab der Stange liefert, sondern wirklich auf unsere Bedürfnisse eingeht», sagt Corinna Bieber, Dienstchefin IT- Spezialsysteme bei der Kantonspolizei Zürich. Der eigentliche Projektstart war Anfang des Jahres 2021. Auf Wunsch der Kantonspolizei begannen die Vorarbeiten aber bereits im vierten Quartal 2020. Den Artikel finden Sie auch online www.swisscybersecurity.net banglds / Fotolia.com MARKET Mount10, Microsoft, Swisscom, HPE und Co. erstellen Security-Leitfaden für KMUs cka. Auf Initiative von Mount10, einem Schweizer Anbieter hochsicherer Rechenzentren, haben sich diverse Industriegrössen zusammengetan. Das Ziel: gemeinsam einen einfachen Leitfaden für Schweizer KMUs zu entwickeln. Dieser Leitfaden mit sechs Massnahmen soll den Unternehmen aufzeigen, wie sie sich vor den aktuellen Bedrohungen aus dem Cyberraum schützen können. Am Leitfaden (Swiss Cyber Defence DNA genannt) arbeiteten ausser Mount10 auch Microsoft, Swisscom, HPE, Cisco, Trend Micro und Sophos sowie Spezialisten wie Atrete und Compass Security, wie Thomas Liechti, Initiant und CEO von Mount10, der Redaktion sagte. Die Trägerschaft will so die Hürde für kriminelle Hacker in der Schweiz unattraktiv hoch legen. So sollen Angriffe seltener und der dadurch angerichtete Schaden begrenzt werden. Dabei verzichteten die Autoren des Leitfadens darauf, die Interessen der Trägerschaftspartner in die Massnahmen einzubauen. Denn der Leitfaden soll für die KMUs und nicht für die Autoren von Nutzen sein, wie es auf der Website heisst. Thomas Liechti, CEO, Mount10. Den Artikel finden Sie auch online www.swisscybersecurity.net 5

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