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Digital Business

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KNOWLEDGE Digitale Businessmodelle sind keine Selbstläufer Die heutigen Anforderungen durch die Digitalisierung und die dynamisch wechselnden Marktgegebenheiten steigen permanent. Dabei nimmt insbesondere der Druck aus den Businessbereichen in den Unternehmen auf die ICT stetig zu. Die Fachabteilungen fordern sichere Infrastrukturen, Netze und ENTWICKLUNG DER NETZWERK-AUSGABEN Entwicklung der Netzwerk-Ausgaben von Schweizer Unternehmen in den kommenden 12 Monaten Welche der folgenden Aussagen kommen aus Ihrer persönlichen Sicht vor dem Hintergrund der derzeitigen Wirtschaftslage und geschäftlichen Situation am nächsten? Unsere Networking-Ausgaben werden insgesamt ansteigen Unsere Networking-Ausgaben werden insgesamt gebremst bezüglich Networking-Ausgaben erwarten wir keine Veränderungen Der Autor Philipp A. Ziegler, Geschäfts führer, MSM Research Anwendungen als Grundlage für ihr Business. Und mehr noch: Eine hochverfügbare Infrastruktur und Connectivity ist heute eine unabdingbare Voraussetzung dafür, neue Ideen rasch in wettbewerbsfähige, wertschöpfungssteigernde digitale Businessmodelle umsetzen zu können. Zeit ist dabei zum entscheidenden Faktor im Wettbewerb um Kunden und Märkte geworden. Digitale Businessmodelle sind keine Selbstläufer. Bevor der Zug abgefahren ist, gilt es, rasch einzusteigen – die besten Plätze sind schnell vergeben. Unabhängig davon, ob neue Geschäftsmodelle darauf abzielen, prioritär Prozesskosten zu senken oder beispielsweise neue Kundensegmente und Märkte anzugehen, heisst das Credo erfolgreicher Unternehmen nicht mehr «gross, viel und billig», sondern «schnell und individuell». Als Erfolgsfaktoren einer digitalen Transformation gelten daher primär die Verkürzung der Reaktionszeiten oder auch die Individualisierung im Kundenservice. Ohne eine verfügbare ICT und Connectivity funktioniert das alles nicht. Budgets für Vernetzung werden aufgestockt Die steigende Nutzung externer Cloud-Lösungen und Plattformen, die zunehmende Mobilität sowie die Verbreitung des Internets der Dinge sind heute aus Sicht der Unternehmen die grössten Sicherheitsbedrohungen für ihre Netze. Um diesen stetig wachsenden Anforderungen gerecht werden zu können, stocken mehr als 40 Prozent der im Rahmen unserer aktuellen Studie befragten Unternehmen ihre Budgets für die interne und externe Vernetzung weiter auf. Die Verantwortlichen haben dafür aber kein unbegrenztes Budget und auch keine entsprechend gros sen personellen Kapazitäten zur Verfügung. Alternativen zum Eigenbetrieb liefern externe Managed-Network-Service-Provider, welche die Verantwortung und das Management für die Netze und deren Bereitstellung übernehmen. So betreibt aktuell nur noch rund jedes vierte Unternehmen seine Netze, den Unterhalt und Support vollumfänglich in Eigenregie. Der überwiegende Teil der Unternehmen bewegt sich im Bereich ihrer Connectivity in hybriden Umgebungen, einem Mix aus Eigenbetrieb und der Nutzung externer Netzwerk-Services. Hybride Umgebungen dominieren heute den Netzbetrieb in vielen Unternehmen. Dienstleister bieten ein grösseres Leistungsportfolio Auch wenn die Kosten für externe Netzwerkdienstleister nicht immer tiefer sind, vermitteln sie jedoch in vielen Fällen die 47 % 11 % 42 % Quelle: MSM Research AG grössere Transparenz und damit Planbarkeit der Kosten. Zudem bieten externe Provider mit Blick auf die komplexen Anforderungen an die Interoperabilität, Sicherheit und Verfügbarkeit der Netzinfrastruktur oft ein breiteres Leistungsportfolio an Services, als intern bereitgestellt oder erbracht werden kann. Den Artikel finden Sie auch online www.netzwoche.ch 26

Sitzungszimmer und Arbeitsräume effizienter nutzen Der Einsatz von digitaler Technologie ist inzwischen auch bei vielen KMUs verschiedener Branchen ein hochaktuelles Thema. Sie holen teilweise zügig auf und nutzen, was bei Grossunternehmen bereits im Einsatz ist. Dazu zählen unter anderem zeitgemässe Raum-Management-Lösungen und eine bessere Sitzungskultur. KNOWLEDGE Bei der Suche nach einem freien und bedarfsgerechten Sitzungszimmer geht in KMUs viel produktive und kostbare Zeit verloren. Zudem leidet das Image. Alle kennen die Situation, dass jemand in eine Sitzung «platzt» oder mit einem potenziellen Kunden durch die Korridore irrt und einen freien Raum sucht. Das effiziente Management von Sitzungszimmern birgt vielerorts noch ein enormes Optimierungspotenzial. Der Markt bietet smarte digitale Lösungen, mit denen sich die Verfügbarkeit von Sitzungszimmern elegant verwalten lässt. Der erzielbare Zeitgewinn und eine bessere Sitzungskultur sprechen klar dafür, auch als KMU den digitalen Fortschritt zu nutzen. KMUs treiben die Digitalisierung aktiv und planmässig voran – in einigen Branchen geht es offensiver voran, in anderen eher verhalten. Gemeinsam ist aber allen, dass die neuen Technologien die Arbeitsprozesse und dadurch auch die Arbeitsorganisation verändern. Mitarbeiter setzen ihre zeitlichen und fachlichen Ressourcen immer mobiler und flexibler ein. Gleichzeitig gilt es aber, die Aufgaben und Ziele in den Teams abzustimmen und öfters gemeinsam neue Lösungen zu finden. Der Autor Fabien Moine, Head of Sales & M arketing, Roomz Gesucht: Begegnungszonen Gemeinschaftlich genutzte Räume für Sitzungen, Stand-up- Meetings und Projektarbeiten sorgen für den unmittelbaren Dialog im Kreis der Mitarbeiter, in Teams und Abteilungen sowie mit Kunden und Partnern – hier die unverzichtbare Mensch-zu- Mensch-Interaktion, dort die schnelle, routinemässige und ortsunabhängige Welt des Digitalen. Raumverwaltung: Einfach, praktisch und mehrwertig Für Sitzungs- und Konferenzräume, aber zunehmend auch für Arbeitsplätze bietet der Markt unterschiedliche Raumbelegungssysteme an. Es geht einerseits um eine intuitiv benutzbare, skalierbare und wartungsfreundliche Lösung, die ohne aufwändige Infrastruktur und Installation auskommt. Andererseits sollte das Produkt den ästhetischen Ansprüchen einer smarten Arbeitsumgebung genügen. In den meisten Unternehmen ist die Anzahl der Räume beschränkt. Deshalb werden Räume weit im Voraus reserviert. Fällt dann das Meeting aus, denkt man selten daran, den reservierten Raum wieder freizugeben. Solche Ghostmeetings sind ein verbreitetes, ärgerliches und vor allem kostenintensives Problem. Sensoren – die intelligenten Winzlinge Heute können Bewegungssensoren innerhalb des Konferenzoder Sitzungsraumes messen, ob dieser genutzt wird oder nicht. Wird ein Raum nicht genutzt, obwohl er laut Buchung im Display reserviert ist, übersteuert das System die Reservierung und gibt den Raum zur Neubelegung frei. Zudem bietet der Sensor die Analyse von Daten und eine nützliche Übersicht, wo ein Sitzungszimmer zu einem bestimmten Zeitpunkt frei wäre. Digitale Raumbelegungssysteme sind auf moderne Arbeitsprozesse und -organisationen und somit auch auf die Raumverwaltung 4.0 ausgerichtet – die Zukunft kann kommen. 27

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