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Digital Transformation 2016

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Bundesrat stellt

Bundesrat stellt Strategie für die digitale Schweiz vor Aktuell cgr. Der Bundesrat hat im April seine neue Strategie «Digitale Schweiz» vorgestellt. Ziel derselben ist es, «mehr von der zunehmenden Digitalisierung zu profitieren und sich als innovative Volkswirtschaft noch dynamischer zu entwickeln», heisst es in dem Communiqué. Die Wirtschaft soll sich in einem digitalen Raum möglichst frei entfalten können. Zudem soll die demokratische Gesellschaft wie auch die Wohlfahrt gesichert werden. Die Einwohner der Schweiz sollen die «modernen Informationsund Kommunikationstechnologien in ihrem täglichen Leben kompetent und sicher nutzen können», lautet das Versprechen. Damit unterscheidet sich die «Digitale Schweiz» massgeblich von der 2012 verabschiedeten «Strategie für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz», die nur Leitlinien für das Handeln der Bundesverwaltung formulierte. «Digitale Schweiz» soll in Zusammenarbeit mit Behörden, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie der Zivilgesellschaft umgesetzt werden. «Digitale Schweiz» versteht sich als eine Dachstrategie, unter der die bestehenden Vorhaben untereinander abgestimmt werden sollen. Weiterhin setzt der Bundesrat folgende Schwerpunkte: ·· Digitale Wirtschaft ·· Daten und digitale Inhalte ·· Infrastruktur und Umwelt ·· E-Government und E-Health ·· Neue Formen der politischen Partizipation ·· Weiterentwicklung der Wissensgesellschaft ·· Sicherheit und Vertrauen ·· Austausch der Schweiz mit dem Ausland, insbesondere dem digitalen Binnenmarkt der EU Was diese Punkte genau beinhalten, hat der Bund in einem 15-seitigen PDF-Dokument zusammengefasst. Unter dem Dach der Strategie sollen die beteiligten Gruppen zum Dialog angeregt werden. Dazu dienen sollen auch Plattformen wie die «Infosocietydays», die Initiative für «Smart Switzerland», das Swiss Internet Governance Forum und der Swiss Telecommunication Summit. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 7767 Anzeige Usability: exzellent. Sie möchten das Geheimnis Ihres Erfolgs kennen lernen? Rufen Sie uns an! 044 849 29 29 Wir machen Kompliziertes einfach! 04 Digital Transformation www.ergonomen.ch

Grosse Unternehmen holen auf Der «Digital Maturity & Transformation Report 2016» zeigt: Die ICT-Branche ist bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle am weitesten. Aufholbedarf hingegen hat insbesondere die verarbeitende Industrie. Autor: George Sarpong Aktuell Die Digitalisierung der Geschäftswelt schreitet mit grossen Schritten voran, die regelmässige Überprüfung des eigenen Geschäftsmodells ist daher eine Notwendigkeit. Nichtsdestotrotz ist noch nicht allen Unternehmen klar, was es wirklich braucht, um im neuen digitalen Wettbewerb zu bestehen. Auch bezüglich der unternehmenseigenen digitalen Reife bestehen unterschiedliche Auffassungen. Bei dieser Problematik setzen das von der Universität St. Gallen (IWI-HSG), dem Strategieberatungsunternehmen Crosswalk und Best of Swiss Web entwickelte «Digital Maturity Model» und der darauf basierende «Digital Maturity Check», eine Onlinebefragung, an. Die Instrumente ermöglichen Aussagen zur digitalen Reife eines Unternehmens und zeigen auf, wo Handlungsbedarf besteht. Zum zweiten Mal wurden Unternehmen verschiedener Branchen eingeladen, an der Erhebung teilzunehmen. Mit knapp 550 Personen verdoppelte sich die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr – das Interesse an einer Standortbestimmung rund um das Thema Digitalisierung nahm demnach nochmals zu. Die wichtigsten Ergebnisse Die Ergebnisse des «Digital Maturity & Transformation Report 2016» zeigen, dass grosse Unternehmen bei der Digitalisierung aufholen. Während 2015 Firmen mit weniger als 100 Mitarbeitenden die höchsten digitalen Reifegrade erreichten, weisen nun grosse Unternehmen durchschnittlich die besten Werte auf. Die digitale Transformation ist gemäss den Studienautoren auch definitiv im Bewusstsein des Managements angekommen. Zwei Drittel der Umfrageteilnehmer sind auf Geschäftsleitungs- oder Abteilungsleiterstufe tätig. Die Studie zeigt auch jene Branchen auf, die am weitesten digitalisiert sind. Den Ergebnissen zufolge sind Unternehmen aus der Kommunikations- und Informationsbranche am besten gerüstet. Die Schweizer Industrie habe hingegen weiterhin Aufholbedarf. Unternehmen aus der verarbeitenden Industrie erreichten wie im Vorjahr niedrige Reifegrade. Wenig Aufmerksamkeit für Prozessdigitalisierung und Customer Experience Die Themen Prozessdigitalisierung und Customer Experience erhalten noch wenig Aufmerksamkeit: Die Reifegrade bei diesen Themen sind die niedrigsten der gesamten Untersuchung. Digital reife Unternehmen beurteilen die Erreichung wirtschaftlicher Ziele positiv. Sie zeigten sich bei der Einschätzung des Erfolgs der digitalen Transformation deutlich positiver als Umfrageteilnehmer von digital wenig reifen Firmen, wie es in der Studie heisst. Die zweite Auflage des Reports mit Informationen zum Modell, den Resultaten der Befragung inklusive branchenspezifischen Auswertungen und Handlungsempfehlungen kann kostenlos bestellt werden: www.crosswalk.ch/dmtr2016 Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 7289 Das sind die Digitalisierungschampions 2016 – so urteilte die Jury des Digital Transformation Awards. Medela Im Rahmen der digitalen Transformation will Medela ihre Kundinnen-Beziehungen ausdehnen: Einerseits sollen mit einem kanalübergreifenden Konzept neue Zielgruppen angesprochen, andererseits die Kontaktdauer mit Kundinnen intensiviert und verlängert werden. Mit der langfristigen, vom VR und der GL getragenen Transformation vereinfacht und standardisiert Medela ihre B2B- und B2C-Vertriebsprozesse auf einer zentralen Plattform, die nun bereits in zahlreichen Märkten zum Einsatz kommt: innerhalb weniger Wochen können Shops in weiteren Ländern aufgeschaltet werden. Gleichzeitig etabliert sich Medela mit einer App stärker als vertrauter Berater stillender Mütter in jeder Phase der Mutterschaft bis zum Ende des Stillalters: Medela schafft damit neu den Direktkontakt zu Kundinnen und generiert so deutliche Onlineumsätze. DIE SchWEIZErISChe Post Die Schweizerische Post hat im Bereich der digitalen Transformation signifikante Fortschritte gemacht. Das bezieht sich nicht nur auf neue innovative Lösungen an den verschiedensten Schnittstellen zum Endkunden, wie etwa das neue Bezahl system Twint, das neue Onlineportal oder die autonom fahrenden Postauto- Shuttles, sondern auch konzernintern wird kräftig digitalisiert. So wurden die «Pöstler» mit 20 000 mobilen Android-Geräten ausgerüstet und sind so mit den zentralen Logistiksystemen ständig im Datenaustausch. Eine neue Zusammenarbeitsplattform innerhalb des Konzerns ist ein weiteres zentrales Element der Digitalisierungs-Roadmap und verbessert die transversale Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Konzernbereichen massgeblich. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Schweizerische Post ein regelrechtes Feuerwerk an Digitalisierungsinitiativen gestartet hat. Digital Transformation 05

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