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Digital Transformation 2018

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AWK Group wächst und

AWK Group wächst und will weiter wachsen BUSINESS Oliver Vaterlaus, CEO, AWK Group. osc. Die AWK Group hat ihr Geschäftsjahr 2017 mit einem kräftigen Umsatzwachstum abgeschlossen. Wie das IT-Beratungsunternehmen mitteilt, stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf 52,5 Millionen Franken. Damit übertreffe die AWK Group den Umsatz des Vorjahrs bereits zum zwölften Mal in Folge. 300 Projekte für Kunden habe das Unternehmen realisiert. «Unser Erfolg ist ein Zeichen dafür, dass unsere unabhängige Beratung überzeugt», kommentiert CEO Oliver Vaterlaus die Jahreszahlen der AWK Group in der Mitteilung. Das Unternehmen will sein Dienstleistungsportfolio nach eigenen Angaben ausbauen und die Mitarbeiterzahl mittelfristig von aktuell 250 auf 500 verdoppeln. «Unser Anspruch ist es, die digitale Schweiz zu gestalten. Diesem Anspruch werden wir jedoch nur gerecht, wenn wir als Unternehmen mit dem rasanten technologischen Fortschritt mithalten und die zunehmende Komplexität beherrschen», lässt sich Vaterlaus weiter zitieren. Die AWK Group verfügt laut Mitteilung über Standorte in Zürich, Bern, Basel sowie Lausanne. Das Unternehmen bietet Consulting, Engineering und Projektmanagement für lnformationstechnologie und Digitalisierung an. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_86912 Anzeige Liebe Digital Transformers: Transformieren Sie schon optimal? Nehmen Sie Usability-Optimierung in Ihr Transformationsprogramm auf! 12 DIGITAL TRANSFORMATION www.ergonomen.ch

Digital Natives sehen Automatisierung als Chance Der Think Tank «GfK Verein» und das St. Gallen Symposium haben junge Talente zu ihrer Haltung gegenüber Digitalisierung und Karriere befragt. Die Chefs von morgen sehen der Automatisierung mit Zuversicht entgegen. Kritik üben sie an den aktuellen Führungskräften und klassischen Karrierepfaden. Autor: Oliver Schneider BUSINESS WAS DIGITAL NATIVES ÜBER IHRE KARRIERE DENKEN Ich denke nicht zu weit voraus Ich mache mir Sorgen über die Zukunft Ich rechne mit Erfolg in der Zukunft Ich sehe viele Möglichkeiten Wie fühlen Sie sich, wenn Sie über KI und Automatisierung nachdenken und wie sie sich in Zukunft auf Sie auswirken wird? Wie fühlen Sie sich, wenn Sie über Ihre berufliche Zukunft nachdenken? 13 211 11 110 Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_90770 36 42 45 53 87 89 WAS DIGITAL NATIVES VOM ARBEITSLEBEN ERWARTEN Total Zwei oder mehr Jahre Management-Erfahrung Interessante Tätigkeit Beitrag zur Gesellschaft Neues lernen Gutes Salär Viel Eigenverantwortung Arbeit mit interessanten Menschen Teams führen Einfluss auf das Unternehmen haben Anerkennung Aufstiegschancen Passende Arbeitszeiten Arbeitsplatzsicherheit Zusatzleistungen Das Marktforschungs-Think-Tank GfK Verein und das St. Gallen Symposium haben 1400 junge Talente (Digital Natives) aus mehr als 90 Ländern, die sogenannten «Leaders of Tomorrow», zu ihren Meinungen bezüglich Digitalisierung und Automatisierung befragt. Die wichtigste Erkenntnis: Die Chefs von morgen blicken mit Zuversicht auf die technologische Entwicklung, wie die Autoren der Studie schreiben. 89 Prozent der Umfrageteilnehmer seien «mehrheitlich optimistisch», wenn es um ihre Karriere gehe. 53 Prozent sähen der Zukunft mit sehr viel Zuversicht entgegen, weil sie in digitalen Technologien wie künstlicher Intelligenz (KI) Vorteile erkennen würden. Sie seien sich weitgehend einig, dass Technologie mehr Chancen biete und neue Industrien, neue Arbeitsplätze und mehr Wachstum bringe, heisst es in der Studie. Fast alle Befragten könnten sich vorstellen, KI für Managementaufgaben zu nutzen. Die Teilnehmer seien der Meinung, dass KIs ihnen vor allem bei Verwaltungs- und Routineaufgaben unter die Arme greifen könnten, während Entscheidungen weiterhin von Menschen gefällt würden. Neben Technologie- Skills sind laut Studie Kreativität, kritisches Denken und die Fähigkeit zur Bildung von Netzwerken die wichtigsten Kompetenzen, die Führungskräfte heute mitbringen müssen. Aus der Perspektive der Befragten müsse die aktuelle Management- Generation diese Fähigkeiten verbessern, um morgen relevant zu bleiben. Traditionelle Management-Kompetenzen wie Erfahrung und Expertise verlören dagegen an Bedeutung, heisst es weiter. Kritik am Management von heute 40 Prozent der jungen Talente glauben laut Studie, dass der aktuellen Manager-Generation die Fähigkeit fehle, technische Investitionen für die Zukunft richtig zu planen. Diese liege daran, dass die derzeitigen Führungskräfte nicht verstünden, wie Technologie wirklich funktioniere und Entscheidungen auf der Grundlage von falschen Annahmen fällten. Auch für die Chefs von morgen sei das Salär ein wichtiger Motivator, heisst es weiter. Allerdings würden die Befragten beruflichen Erfolg in erster Linie an ihren Arbeitsinhalten messen. Diese müssten sinnvoll und herausfordernd sein. Um ein erfülltes Berufsleben zu führen, strebten sie keine traditionellen Karrieren an. Nur 17 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, dass sie C-Level-Führungskräfte werden wollen. DIGITAL TRANSFORMATION 13

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