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Fintech & Insurtech 2021

INSURANCE Zurich

INSURANCE Zurich investiert in kanadisches Start-up rja. Der Versicherer Zurich ist eine Partnerschaft mit Boxx Insurance eingegangen. Das Start-up mit Sitz im kanadischen Toronto entwickelt nach eigenen Angaben Produkte zum Schutz vor Cyberangriffen für KMUs und Privatanwender. Diese Schutzlösungen kombiniert es jeweils mit einer Cyberversicherung. In einer Mitteilung hebt Jack Howell, CEO von Zurich Global Ventures, den präventiven Ansatz von Boxx Insurance hervor. Er gibt sich «überzeugt, dass sie ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen, das das Potenzial hat, die Cyberversicherung für dieses Kundensegment aktiv zu gestalten. Boxx ist ein spannendes Unternehmen, das sich leidenschaftlich dafür einsetzt, Cybersicherheit für Kunden einfach zu machen, indem es Tools und Technologie in Versicherungen integriert.» Zurich will demnach selbst im Cyberbereich für KMUs und Consumer aktiv werden. Als Teil dieses Plans beteiligt sich das Unternehmen an der aktuellen Finanzierungsrunde von Boxx Insurance in der Höhe von insgesamt 10 Millionen US-Dollar. Weitere Geldgeber seien Cyber Mentor Fund und Sixthirty Ventures, teilt Boxx Insurance mit. Den vollständigen Artikel finden Sie online Man werde mit dem Geld auch www.netzwoche.ch neue Mitarbeitende einstellen. Axa gründet Insurtech- Tochter in der Schweiz jor. Die Axa bringt eine eigenständige, auf künstliche Intelligenz spezialisierte Schweizer Insurtech-Firma an den Start. Ziel ist es, Schadenprozesse durch den Einsatz von Computer Vision und Machine Learning umfassend umzugestalten, wie es in einer Mitteilung heisst. Zuerst soll die Firma eine Lösung entwickeln, welche Daniel Meier, CEO der die Abwicklung von Motorfahrzeugschäden digitalisie- Axa-Tochter Noimos.ai ren und damit effizienter und kostengünstiger gestalten soll. CEO des neu gegründeten Unternehmens ist laut Mitteilung Daniel Meier, bisher Leiter Mobilitätsversicherungen bei der Axa Schweiz. Eine seiner Den vollständigen Artikel finden Sie online Technologiefirma für eine ersten Aufgaben ist es, eine www.netzwoche.ch Partnerschaft zu gewinnen. Vaudoise erweitert Digitalangebot für KMUs NTT Data startet digitale Plattform für Vorsorge ebe. Der Versicherer Vaudoise hat sein digitales Angebot für KMUs ergänzt. Auf der Plattform des Luzerner Fintech-Startups Klara bietet der Versicherer neu eine vereinfachte Haftpflicht- und Inventarversicherung für Unternehmen an. Das Angebot richte sich an die Coiffeurbranche und an Nutzerinnen und Nutzer von Klara, teilt die Vaudoise mit. Klara bietet unter anderem eine cloudbasierte Buchhaltungssoftware an. Im September 2020 übernahm die Schweizerische Post die Mehrheit an Klara. Die Vaudoise fungiert als Risikoträgerin für die neuen Versicherungsprodukte. Das Angebot sei Teil der Digitalisierungsstrategie, teilt der Westschweizer Versicherer mit. Ziel sei es auch, die Präsenz in der Deutschschweiz auszubauen. Klara sieht sich laut Mitteilung als cloudbasierte Plattform, die den administrativen Aufwand für KMUs und Private, etwa für die Kunden- und Lohnverwaltung, verringern soll. Die Plattform Den vollständigen Artikel finden Sie online sisch, Italienisch und Englisch steht auf Deutsch, Franzö- www.netzwoche.ch zur Verfügung. rja. Unter dem Namen «Global Insurance Digital Platform» (GIDP) lanciert NTT Data ein neues Angebot für die Lebens- und Rentenversicherungsbranche. Das Angebot umfasst eine cloudbasierte Plattform und ein Ökosystem, wie das Unternehmen mitteilt. Über GIDP sollen sich Partner integrieren und neue Produkte schnell einführen lassen. Ausserdem ermögliche die Plattform Lebens- und Rentenversicherern, Daten proaktiv zu nutzen, Betriebskosten zu senken, Risiken zu minimieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Plattform baut auf einem komponentenbasierten Ansatz auf, der sich laut NTT Data über ereignisbasierte APIs verbinden lässt. Das zur Plattform gehörende Ökosystem eröffne Kunden unmittelbaren Zugang zu einer breiten Palette globaler und regionaler Partner. Die Plattform sei zwar global verfügbar, biete aber dennoch «die Vorteile einer hochgradig anpassbaren, regionalen Lösung, die auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Versicherers Den vollständigen Artikel finden Sie online zugeschnitten ist», schreibt www.netzwoche.ch NTT Data. 42 Fintech & Insurtech

Nationalbank und Six lancieren sicheres Netzwerk für Finanzsektor ych/san. Die SNB und der Den vollständigen Artikel finden Sie online Six kündigen den bevorste- Schweizer Börsenbetreiber www.netzwoche.ch henden Start eines sicheren Kommunikationsnetzwerks an, das die Widerstandsfähigkeit des Schweizer Finanzsektors gegen Cyberbedrohungen stärken soll. Das Secure Swiss Finance Network (SSFN) hat zum Ziel, eine sichere, flexible und belastbare Datenübertragung zu gewährleisten. Das SSFN soll «die Sicherheit und Widerstandsfähigkeit des Schweizer Finanz sektors angesichts von Cyberbedrohungen» und die «Stabilität der Kommunikation innerhalb des SIC-Zahlungssystems sowie für andere von Six angebotene Dienstleistungen erhöhen», wie die beiden Institutionen mitteilen. Das SSFN basiert auf der SCION-Technologie (Scalability, Control, Isolation on Next-Generation Networks), die an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich entwickelt wurde. Die SCION-Software stammt vom Start-up Anapaya Systems, das gerade eine Finanzierungsrunde über 6,8 Millionen Franken mit Six Fintech Ventures als Lead-Investor abgeschlossen hat. Das SSFN, das im November lanciert werden soll, ist ebenfalls das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen den Betreibern Sunrise UPC, Swisscom und Switch. SSFN soll mittelfristig den bestehenden Kommunikationsdienst von Six (Finance IPNet) ersetzen. Lizenzierte Telekombetreiber werden einen SCION-Anschluss entsprechend den Bedürfnissen des Kunden anbieten. Six gibt in der Onlinebeschreibung von SSFN an, dass das Netzwerk eine besonders hohe Ausfallsicherheit bietet, wenn eine redundante Kommunikationsverbindung von mehreren Telekommunikationsanbietern hergestellt wird. Auf seiner Website beschreibt Anapaya das SCION-Netzwerk als ein internationales Ökosystem aus Telekommunikation, Hosting, Colocation und Cloud, das zusammenarbeitet, um ein neues B2B-orientiertes Internet zu schaffen. Das System wird von zentralen Knoten aus eingesetzt und unterteilt das Netzwerk sukzessiv in geschützte Untergruppen, sogenannte Isolationsdomänen. INSURANCE Insurtech-Start-up Safeside kooperiert mit Postfinance-Tochter sut. Seit Oktober ist Safeside mit seinem Versicherungsprodukt online. Nutzerinnen und Nutzer erhalten die notwendigen Informationen zur angebotenen reinen Lebensversicherung auf einfache und übersichtliche Weise. In weniger als drei Minuten kann man eine Versicherung rein digital abschliessen, wie Safeside schreibt. Das Echo ist positiv. «Die Nutzer sind begeistert davon, wie einfach Versicherungen sein können», erklärt Safeside-Mitgründer Michael Klien. Die erste Version der Plattform soll zeigen, dass Schweizerinnen und Schweizer tatsächlich online Lebensversicherungen abschliessen. Gleichzeitig gewinnt das Schweizer Start-up auch Aufschlüsse über die Nutzer. Sie sind eher männlich und schlies sen Lebensversicherungen über überdurchschnittlich hohe Summen ab. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Ausser auf das B2C-Geschäft setzt Safeside auch auf ein B2B2C-Modell als weiteres Standbein. «Dies ist der logische nächste Schritt», kommentiert Klien. Mit Miira ist ein erster entsprechender Partner bereits an Bord. Die Vergleichsplattform zur Optimierung der persönlichen Altersvorsorge wird durch das Innovation Lab der Postfinance betrieben. Seit Kurzem ist Bild: vege / Fotolia.com das Safeside-Angebot auf Miira integriert, wobei die beiden Partner weniger als zwei Monate benötigten, um live zu gehen. Durch die Integration von Safeside in den Miira-Prozess mittels der Safeside REST API können bei Miira eingegebene Kundendaten für den Safeside-Antragsprozess genutzt werden. Kunden, die allen Schritten auf Miira folgen, erhalten die Möglichkeit, den nächsten Schritt zu machen und eine reine Lebensversicherung auf der Safeside-Plattform zu beantragen. Fintech & Insurtech 43

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