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Fintech & Insurtech 2021

TECHNOLOGY SAP kommt in

TECHNOLOGY SAP kommt in IBMs Finanz-Cloud kfi. IBM will zwei SAP-Lösungen in seine Cloud for Financial Services aufnehmen. Wie SAP mitteilt, handelt es sich dabei um Finanz- und Datenmanagement-Lösungen. Damit soll die Finanzdienstleistungsbranche die IBM Cloud schneller implementieren können. Die SAP-Angebote in der IBM-Cloud for Financial Services bieten Finanzdienstleistern, ihren Partnern und Fintechs demnach: 1. die intelligente Suite von SAP, einschliesslich S/4-Hana- Lösungen; mit dem intelligenten Unternehmensframework biete SAP integrierte Anwendungen, smarte Technologien und eine digitale Plattform, mit denen Banken ihre Kunden besser bedienen können. 2. SAP-Lösungen für das strategische Datenmanagement, einschliesslich Adaptive Server Enterprise und IQ-Software. Dank der In-Memory-Technologie biete SAP eine robuste Datenplattform für geschäftliche Agilität. Die Kombination aus IBM Cloud und SAP soll Banken und Versicherern auf der ganzen Welt helfen, ihre Digitalisierung zu beschleunigen und ihr Geschäft global zu skalieren, Den vollständigen Artikel finden Sie online ter des SAP Financial Services lässt sich Bob Cummings, Lei- www.netzwoche.ch Sector, zititeren. Six und Inventx verzahnen Plattformen rja. Six und Inventx wollen ihre Plattformen «b.Link» und «ix. OpenFinancePlattform» miteinander verbinden, wie Six in einer Mitteilung erklärt. So werde ihnen die gegenseitige Anbindung beziehungsweise die Integration in Ökosysteme durch einen abgestimmten Prozess vereinfacht. Die beiden Plattformen sollen derweil unabhängig im Markt bestehen bleiben. Der Wettbewerb spiele weiter, und Teilnehmende am Ökosystem könnten die für sie besten Services von den beiden Plattformen aussuchen. Bereits im März gab Six eine ähnliche Partnerschaft bekannt, als das Unternehmen seine Open-Banking-Plattform mit jener von Swisscom kompatibel machte. Six spricht in der Mitteilung denn auch von einem «weiteren positiven Zeichen in der Diskussion um mehr Standardisierung – insbesondere gegenüber Finanzinstituten». Noch vor einem Jahr habe hierzulande spürbare Zurückhaltung gegenüber der wachsenden Open-Finance-Bewegung geherrscht. Six und Inventx seien «überzeugt, dass alle Teilnehmer und der Schweizer Finanzplatz insgesamt von der Bildung übergrei- Den vollständigen Artikel finden Sie online fender Open-Finance-Ökosysteme www.netzwoche.ch profitieren». St. Galler Kantonalbank setzt auf Open- Banking-Lösung von Crealogix Bild: pab_map / Fotolia.com jor. Crealogix hat für die Den vollständigen Artikel finden Sie online Open-Banking-Lösung umge- St. Galler Kantonalbank eine www.netzwoche.ch setzt. Es handelt sich um eine hybride Plattform, die bestehende Architekturen mit neuen Anwendungen kombinieren soll. Die Plattform ist seit Mai 2021 live. Sie erleichtere es der Bank, Applikationen von Drittanbietern einzubinden und diese den Endkundinnen und -kunden zur Verfügung zu stellen – wahlweise als Cloud- oder als On-Premise-Lösung, teilt Crealogix mit. Auf der neuen Plattform laufen gemäss Mitteilung verschiedene Module im Bereich der Kundenbetreuung und -ansprache. Die Hauptmodule umfassen Digital-Banking-Funktionen wie Dokumentenmanagement, Push-Benachrichtigungen, Wertschriften- und Zahlungsverkehr. Über ein neues Security-Token-Konzept liessen sich die bestehenden internen Drittapplikationen wie etwa die Spar-App «HäschCash» oder die Finanzplanungs-App «Wiitblick» nach aktuellen Sicherheitsstandards einbinden. Dasselbe gelte für externe Drittapplikationen. Eine Brücke zur Welt des Open Bankings Die hybride Plattform schlage eine Brücke zwischen der bestehenden Infrastruktur und den neuen Anwendungen des Open Bankings, ergänzt Crealogix-CEO Oliver Weber. Die Lösung bilde somit «die optimale Basis für die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie der St. Galler Kantonalbank». 52 Fintech & Insurtech

Anapaya sammelt frisches Kapital ein Anapaya vermarktet eine an der ETH Zürich entwickelte Netzwerkarchitektur namens SCION – das Akronym steht für Scalability, Control and Isolation on Next-Generation Networks. Entwickelt wurde die Architektur von der Forschungsgruppe Network Security Group unter der Leitung von ETH-Professor Adrian Perrig. TECHNOLOGY Adrian Perrig, Professor für Netzwerksicherheit an der ETH Zürich. jor. Anapaya hat im Sommer 6,8 Millionen Franken eingesammelt. Lead-Investor ist Six Fintech Ventures, der Risikokapital- Ableger der Börsenbetreiberin Six. Das Geld soll in die Weiterentwicklung von Anapayas SCION-basierten Lösungen sowie in die internationale Expansion einfliessen, wie es in einer Mitteilung heisst. Eine neue Architektur für das Internet SCION besteht aus neuen Netzwerk-Routern und einem neuen Adressierungsprotokoll, wie «SRF» anlässlich der ersten öffentlichen Präsentation des Projekts im Januar 2018 berichtete. Das System werde an zentralen Knotenpunkten eingesetzt und unterteile das Netz sukzessive in geschützte Untergruppen, sogenannte Isolation Domains. Ziel sei es, das Web auf diese Weise vor Manipulationsversuchen zu schützen. «Das heutige Internet ist sehr hierarchisch aufgesetzt, viele Sicherheitsprotokolle werden von wenigen Schlüsseln kon trolliert. Wer dort Zugriff hat, übt Kontrolle über das ganze Netz aus. In SCION ist alles viel dezentraler. Da gibt es weltweit keine Instanz mehr, die das Netz regieren könnte», sagte Perrig gegenüber «SRF». So würden Sicherheitsbedenken eliminiert und die Kontrolle über die Daten dem rechtmässigen Eigentümer zurückgegeben, teilt das Unternehmen mit. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch BEKB gründet eigene IT-Gesellschaft slk. Die Berner Kantonalbank (BEKB) gründet eine eigene IT- Gesellschaft und will so ihre Innovationskraft fördern. Ausserdem soll die Kooperationsfähigkeit in IT-Themen gesteigert werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Christoph Lanz soll noch im vierten Quartal 2021 CEO der neuen Einheit werden. Derzeit ist Lanz als IT-Leiter der Krankenkasse Visana tätig, wie die BEKB mitteilt. Der aktuelle Finanzchef der BEKB, Alois Schärli, wird zum Verwaltungsratspräsidenten. Schärli soll die strategische Leitung der IT-Tochtergesellschaft übernehmen. In Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen IT-Unternehmen DXC Technology mit Standort in Bern will die BEKB das Projekt verwirklichen. Die Bank werde dazu einen noch nicht bestimmten Anteil an Mitarbeitenden von DXC übernehmen, heisst es weiter. Servicemodell mit DXC Ziel der beiden Parteien sei ein Servicemodell, bei dem die DXC weiterhin Dienstleistungen erbringe. Die Details sollen spätestens bis Dezember 2021 verhandelt werden. «Wir sind auf dem richtigen Weg, und ich freue mich sehr, dass wir mit unserer IT-Partnerin DXC ein gutes Verständnis gefunden haben, die dazugehörigen Einzelheiten nun vertieft zu klären», kommentiert BEKB- CEO Armin Brun. Weiterentwicklung Kernbankensystem Auch die Weiterführung und Weiterentwicklung des Kernbankensystems IBIS3G zu IBIS4D sei seit 2018 Thema beider Parteien. Ende Juli 2021 sei nun der letzte «Master-Release» eingeführt worden, heisst es. Dabei liege der Fokus auf der digitalen Transformation und dem Open Banking. Die neue Open-Banking-API- Plattform kann laut Mitteilung Drittfirmen wie Banken, Versicherungen und Fintechs über standardisierte Schnittstellen mit der BEKB verbinden. Bei der Etablierung der neuen Gesellschaft müsse zunächst die Betriebssicherheit und -stabilität gewährleistet bleiben. Danach soll die Kooperationsfähigkeit mit anderen Firmen folgen. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Fintech & Insurtech 53

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