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Fintech & Insurtech 2021

SGKB öffnet sich für

SGKB öffnet sich für Vermögensverwalter Crealogix zurück in der Gewinnzone MARKET jor. Die St. Galler Kantonalbank (SGKB) lanciert eine standardisierte Programmierschnittstelle für ihre Depot-Services. Die sogenannte Open Wealth API soll einen sicheren Austausch von Finanzdaten mit autorisierten externen Vermögensverwaltern ermöglichen, wie die Bank mitteilt. Mithilfe der neuen API könnten unabhängige Vermögensverwalter die Bankdienstleistungen direkt über das Portfolio-Management-System beziehen. Die Schnittstelle ermögliche die Übertragung von Portfoliodaten und Wertschriftentransaktionen sowie das Lesen und Modifizieren von Kundendaten. Depotbanken und externe Vermögensverwalter könnten auf diese Weise einfacher zusammenarbeiten und regulatorische Anforderungen leichter erfüllen, schreibt die SGKB weiter. Angekündigt wurde die Open Wealth API vor rund einem Jahr. Die SGKB und die Beratungsfirma Synpulse hatten eine Openwealth-Community mit dem Ziel gegründet, einen API-Standard Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch fürs Wealth Management zu definieren, was laut Bank nun «mit der Implementierung und dem Go-Live ein erhebliches Stück näher gerückt» ist. jor. Crealogix hat im Geschäftsjahr 2020/2021 rund 109 Millionen Franken umgesetzt – 5 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Zürcher Hersteller von Bankensoftware mitteilt. Unter dem Strich steht ein Unternehmensgewinn in Höhe von 1,1 Millionen Franken. Im Vorjahr verbuchte Crealogix noch einen Verlust von 0,5 Millionen Franken. Massgeblich zum positiven Ergebnis beigetragen hätten ein Grossauftrag mit sieben Förderbanken in Deutschland und die Ausrichtung auf ein Software-as-a-Service(SaaS)-Modell. Mit SaaS erwirtschafte Crealogix inzwischen 27 Prozent des Gesamtumsatzes, heisst es in der Mitteilung. Die SaaS-Einnahmen seien im vergangenen Geschäftsjahr um 76 Prozent gestiegen. Vor 25 Jahren gegründet, ist Crealogix heute in der Schweiz, Deutschland, England, Singapur und Saudi-Arabien tätig. Zum diesjährigen Jubiläum schenkte sich das Unternehmen neue Büros auf dem Greencity-Areal in Zürich Manegg. Den vollständigen Artikel finden Sie online men mit Thomas Roth ausser- Seit Mai hat das Unterneh- www.netzwoche.ch dem einen neuen CTO. Finma genehmigt Six als Zentralverwahrer für digitale Vermögenswerte Bild: phive2015 / iStock.com nba/mla. Die Eidgenössische Den vollständigen Artikel finden Sie online zwei Bewilligungen zum Betrieb Finanzmarktaufsicht Finma hat www.netzwoche.ch von Finanzmarktinfrastrukturen erteilt, die auf der sogenannten Distributed-Ledger-Technologie (DLT) basieren. So bewilligt die Finma die Six Digital Exchange als Zentralverwahrerin und die damit verbundene SDX Trading als Börse, wie die Finma mitteilt. Es sind die ersten derartigen Finma-Bewilligungen für Infrastrukturen, die den Handel von digitalisierten Effekten in Form von Token und deren integrierte Abwicklung ermöglichen. Holpriger Start «Endlich», will es einem entfahren, denn die SDX musste den Start der Börse bereits mehrmals verschieben. Eigentlich hatte sie schon 2019 live gehen wollen, doch das klappte nicht: Die Bewilligungen fehlten und mehrere CEOs warfen nacheinander hin. «Auch wenn die endgültige Form des Marktes noch nicht feststeht, ist dies ein wichtiger Meilenstein, um institutionellen Anlegern eine sichere und robuste Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, die alle Kernanforderungen einer traditionellen Börse und CSD-Infrastruktur erfüllt. In dieser Hinsicht hat sich der Bewilligungsprozess für SDX, für Six und die Branche insgesamt als eine wertvolle Erfahrung erwiesen», sagt Thomas Zeeb, Global Head Exchanges und Mitglied der Konzernleitung von Six. Sie verfüge nun über eine vollständig regulierte, integrierte Handels-, Abwicklungs- und Verwahrungsinfrastruktur auf Basis der DLT für digitale Wertpapiere. 6 Fintech & Insurtech

Die erste regulierte Krypto-Börse der Welt kommt aus Genf ych/msc. Taurus hat von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Finma eine Lizenz für Taurus Digital Exchange (TDX) erhalten, eine Handelsplattform für Kryptowährungen und andere Krypto-Assets. Genauer gesagt, erteilte die Finma dem Start-up aus Genf eine Wertpapierhauslizenz. TDX profiliert sich damit als der weltweit erste regulierte Marktplatz für digitale Assets. Seit dem 10. Mai können Banken, Emittenten und Investoren auf TDX mit Krypto-Assets aller Art handeln: tokenisierte Aktien, Kunst oder Immobilien, aber auch Kryptowährungen und andere Assets – jede Art von Smart Contract, die auf Ethereum oder Tezos ausgestellt ist. Gegründet 2018, präsentiert sich Taurus in erster Linie als Technologieunternehmen für Bankdienstleistungen. «Der Start von TDX ist eine Reaktion auf die wachsende Nachfrage von Banken nach einem regulierten, offenen und unabhängigen Markt für digitale Assets. Unsere Vision war es schon immer, eine einheitliche Plattform zu bauen, die es Banken ermöglicht, sämtliche digitale Assets zu verwalten und private Vermögensinhaber einfach mit professionellen Investoren zu verbinden», sagt Oren-Olivier Puder, Chairman und Mitgründer von Taurus. TDX soll zunächst nur für professionelle Investoren und Banken verfügbar sein. Onboarding im Gang Mehrere Banken und Finanzinstitute sind derzeit im Onboarding für TDX, darunter Arab Bank Switzerland, Flowbank, Seba Bank und die Hypothekarbank Lenzburg. Im vergangenen Jahr begann die Hypothekarbank Lenzburg mit der Tokenisierung ihrer Vermögenswerte unter Verwendung der von Taurus entwickelten Technologie. Die neue Schweizer Rechtsnorm für Distributed- Ledger-Technologie, die Anfang Februar in Kraft trat, verspricht, das volle Potenzial der Asset-Tokenisierung zu realisieren. Die Kryptobank Sygnum hatte das erste digitale Asset Den vollständigen Artikel fin- lanciert, das diesem Gesetz entspricht: ein tokenisierter den Sie online www.netzwoche.ch Luxuswein. MARKET Anzeige So beschleunigen Vorreiter die digitale Transformation. Wir bringen Sie weiter. Banken und Versicherungen müssen ihre digitale Transformation beschleunigen. Denn Geschäftsmodelle verändern sich grundlegend und stellen neue Anforderungen an die IT. Mit einer ganzheitlichen Sicht auf Agilität, Resilienz und Energieeffizienz entwickeln wir Ihre IT weiter. Über unsere schweizweit führende Cloud­ und Datacenter­Plattform führen wir Sie in die Zukunft. Schrittweise und mit Anbindung an alle internationalen Cloud­Anbieter und Technologiepartner. Erfahren Sie, wie digital führende Unternehmen die Transformation angehen: green.ch/transformation

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