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Fintech & Insurtech - Digitalisierung bei Banken und Versicherungen - 2020

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Initiative: Open Banking

Initiative: Open Banking für Wealth Management Privatbanken setzen auf Blockchain-Lösung FINTECH Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch fki. Die Initiative Openwealth- Community der St. Galler Kantonalbank und der Managementberatung Synpulse hat zum Ziel, einen Standard für Programmierschnittstellen (APIs) für das Wealth Management zu definieren. Nun kündigt die Initiative an, dass sie dem Schweizer Finanzplatz die erste Version der Openwealth-API öffentlich zur Verfügung stellt. Diese Version konzentriere sich auf die Anbindung von externen Vermögensverwaltern und werde in den kommenden Wochen lanciert. Die Openwealth-API ermögliche Nutzern und Nutzerinnen, Portfoliodaten und Wertpapiertransaktionen über standardisierte Schnittstellen zu übertragen, Kundendaten auszulesen und sie bei Bedarf zu modifizieren. Zusätzlich vereinbarte die Openwealth-Community eine Partnerschaft mit dem Fachverband Swiss Fintech Innovations (SFTI). Die weitere Entwicklung der APIs soll von Openwealth unter der Schirmherrschaft des Verbands erfolgen. Dies sei wichtig, da nur ein Standard entstehen könne, wenn möglichst vielen Banken ihn umsetzten. ych/jor. Das Genfer Start-up Den vollständigen Artikel finden Sie online Plattform entwickelt, die den Wecan hat eine Blockchainwww.netzwoche.ch Informationsaustausch zwischen Vermögensverwaltern und Depotbanken – und insbesondere die entsprechenden Compliance-Prozesse – erleichtern soll. Die Plattform heisst Wecan Comply und hat bereits mehrere Privatbanken überzeugt, namentlich Lombard Odier, Pictet, Edmond de Rothschild, Reyl und Hyposwiss. Die Lösung soll jene Compliance-Prozesse vereinfachen, die seit dem Inkrafttreten des Finanzdienstleistungsgesetzes (FIDLEG) und des Finanzinstitutsgesetzes (FINIG) einen zusätzlichen Aufwand erfordern, wie Wecan mitteilt. Mithilfe der Plattform liesse sich vor allem der Zeitaufwand für die Erhebung von Compliance-Daten reduzieren. Sie sorge auch dafür, dass diese Daten in einheitlicher Form vorlägen. Die Kosten fürs Compliance- Management liessen sich mit der Lösung um 35 bis 60 Prozent reduzieren, verspricht der Anbieter. Die Blockchain-Plattform standardisiere und beschleunige somit den Informationsaustausch zwischen den Beteiligten. Advertorial Die Zukunft ist Conversational Das ist Lisa. Sie hat heute die Chance, sich einen grossen Lebenstraum zu erfüllen. Denn zusammen mit ihrer Partnerin kann sie ihr Traumhaus besichtigen. Lisa weiss, wie selten solche Gelegenheiten kommen und will sie unbedingt packen. Aber hat sie die finanziellen Mittel dazu? Sie verliert keine Zeit und tritt sofort mit ihrer Bank in Kontakt. Dies funktioniert dank Conversational Banking ganz einfach via Messenger in ihrer Mobile-Banking-App. Innerhalb kürzester Zeit erhält Lisa von ihrer Bank einen Vorschlag für ein personalisiertes Hypothekenprofil. Auf dieser Grundlage macht Lisa dem Verkäufer unmittelbar ein Angebot. Nach der erfolgreichen Besichtigung erklärt sich der Verkäufer mit dem Angebot einverstanden und die Bank genehmigt den Hypo thekenplan. Über eine elektronische Signatur kann sie die Finanzierung direkt in der App abschliessen. Ein neues Kapitel beginnt in Lisas Leben. So sieht vollständig integrierte Kundenkommunikation aus. Finanzierungsinteressenten können mit CREALOGIX Conversational vom Erstkontakt bis zur Bestellung der Hypothek im gleichen Kanal verbleiben. Ausserdem können Konversationen nahtlos über eine proprietäre Messaging-Lösung der Bank fortgeführt und über die Hinzuziehung eines menschlichen Beraters zum Abschluss geführt werden. Conversational Banking mit CREALOGIX erfolgreich umsetzen? Kontaktieren Sie uns! crealogix.com | solutions@crealogix.com 22 Fintech & Insurtech

Mit Autoidentifikation in die Self- Onboarding-Zukunft Self-Onboarding ist bequem, spart Zeit und ist rund um die Uhr möglich. Der Prozess ergibt aber nur Sinn, wenn sich Kunden dabei auch digital identifizieren können. Höchste Zeit, dass innovative Methoden wie die Autoidentifikation auch in der Schweiz zugelassen werden – die Technologie wäre vorhanden. FINTECH Arbeitszeiten, familiäre Verpflichtungen, Coronakrise: Es wird heutzutage immer schwieriger, während der üblichen Geschäftszeiten eine Bankfiliale aufzusuchen. Finanzdienstleister, die es Kunden erlauben, mit Self-Onboarding rund um die Uhr eine neue Geschäftsbeziehung einzugehen, verfügen deshalb über einen zunehmenden Wettbewerbsvorteil. Der Autor Ralf Jenzer, Managing Partner, Ubitec User Experience vs. Regulatorien Will ein Finanzdienstleister wettbewerbsfähig bleiben, führt also kein Weg am Self-Onboarding vorbei. Die korrekte Umsetzung der einzuhaltenden Regulatorien ist dabei ein sowohl zentrales als auch komplexes Element. Gemeinsam mit einer durchgehenden User Experience ist dies laut der PwC-Studie «Next-Generation Onboarding» für viele Banken die grösste Herausforderung. Besonders das Identifizieren der Kunden ist im Self-Onboarding eine Knacknuss. Einerseits müssen die Vorgaben des Finma- Rundschreibens 2016/7 zur Video- und Online-Identifizierung befolgt werden. Andererseits will man das positive Kundenerlebnis des Self-Onboardings auf keinen Fall schmälern. Zwei Wege mit Nachteilen Gemäss dem Finma-Rundschreiben sind aktuell zwei Arten der digitalen Identifikation möglich: Die Videoidentifizierung und die Online-Identifizierung. Die Videoidentifizierung ist der persönlichen Vorsprache gleichgestellt und erlaubt Finanzintermediären Bild: Visual Generation / shutterstock.com gemäss der aktuellen Verordnung über die elektronische Signatur (VZertES) die Verwendung einer qualifizierten Signatur. Allerdings muss sich der Kunde bei dieser Methode durch einen Videoanruf bei einem Callcenter identifizieren. Dies schafft Abhängigkeiten, welche die User Experience beeinträchtigen: eingeschränkte Öffnungszeiten und Wartezeiten bei hohem Andrang. Bei der Online-Identifizierung kann der Kunde die Identifikation rund um die Uhr selbstständig und ohne Interaktion mit einem Callcenter durchführen. Da diese Eröffnungsmethode dem Korrespondenzweg entspricht, wird der Prozess allerdings auch hier gestört: Die Regulatorien verlangen eine Adressverifikation und eine Referenzüberweisung von einem auf den Namen des Kunden lautenden Kontos. Die Zukunft heisst Autoidentifikation Egal wie man die digitale Identifikation ins Self-Onboarding implementiert – entspricht sie den Regulatorien, stört sie die User Experience. Dabei liesse sich das Problem lösen: Die Methode der Autoidentifikation kombiniert die Vorteile von Video- und Online-Identifizierung und gewährleistet gleichzeitig einen ungestörten Prozessfluss. Doch was in der EU bereits Realität ist, bleibt uns in der Schweiz vorerst verwehrt. Nach Ablauf der Corona-bedingten Änderung der Verordnung über die elektronische Signatur (VZertES) ist es vorläufig nicht mehr möglich, Personen mittels des eIDAS zertifizierten Autoidentifikationsverfahrens rechtsgültig zu identifizieren. Schade, denn die technischen Möglichkeiten sind vorhanden. Es ist an der Zeit, einen Schritt vorwärtszugehen und auch regulatorisch ein komplett digitalisiertes Self-Onboarding mit hochstehender User Experience zu ermöglichen. Schliesslich hat uns die Coronakrise gezeigt, dass es nun überall vollständig digitale Lösungen braucht, damit unser finden Sie auch Den Beitrag Leben und die Wirtschaft online www.netzwoche.ch nicht zum Erliegen kommen. Fintech & Insurtech 23

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