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IT for Gov 2019

E-ID ist auf der

E-ID ist auf der Zielgeraden – fast STRATEGIE Bild: Visual Generation / Shutterstock.com jor. Eine unabhängige Aufsichtsbehörde, die Eidgenössische E-ID-Kommission (Eidcom), soll die privaten Herausgeber der E-ID überwachen. Der Nationalrat hatte bisher darauf beharrt, dass sich das verwaltungsinterne Informatiksteuerungsorgan um diese Aufgaben kümmern soll. Nun sprach sich die Mehrheit des Nationalrats dafür aus, dass nur eine solche Kommission eine unabhängige Kontrolle gewährleisten kann. Für Log-ins und andere elektronische Identifizierungen soll zudem eine Alternative zur E-ID bereitstehen. Die Auflage gelte zwar für die niedrigste Sicherheitsstufe, diese dürfe im Alltag aber die Mehrheit der Anwendungen, wie Onlineshopping, betreffen. Der Nationalrat akzeptierte auch den Kompromiss des Ständerats zur Datenbearbeitung durch Dritte. Einzige Differenz zwischen National- und Ständerat bleiben die Voraussetzungen, unter denen der Staat selbst eine E-ID betreiben kann. Der Ständerat wollte keine besonderen Bedingungen daran knüpfen. Der Nationalrat hingegen möchte das nur zulassen, wenn die privaten E-ID-Systeme nicht funktionieren. Nun geht die Vorlage noch einmal an den Ständerat. Die grundsätzliche Aufgabenteilung stand nicht mehr zur Debatte. Die Räte hatten sich bereits darauf geeinigt, dass der Bund die Identität einer Person prüft und bestätigt. Herausgegeben wird die E-ID jedoch von Identity Providern. Diese sollen von der neuen Eidcom zugelassen und überwacht werden. Die Gegner dieses Systems warnen davor, die mit der E-ID verbundenen grossen Datenmengen in Den vollständigen Artikel finden Sie online die Hände privater Unternehmen zu www.netzwoche.ch geben. ICT-Switzerland fordert mehr Klarheit vom Bund Quickzoll-App bringt Einnahmen lha. Der Bundesrat hat am 28. Juni die Revision des «Bundesrechts an Entwicklungen der Technik verteilter elektronischer Register» geprüft. Teil davon ist auch die Anpassung des «Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs» (SchKG). Während der Vernehmlassung diskutierte der Bund den 2017 von ICT-Switzerland-Präsident und FDP-Nationalrat Marcel Dobler eingereichten Vorstoss, in dem er die Schliessung dieser Gesetzeslücke fordert. Mit dem aktuellen Vorschlag könne das Problem allerdings nicht ausreichend gelöst werden. So regelt der Vorschlag gemäss ICT-Switzerland ausschliesslich, dass die Daten beim Konkurs eingesehen werden können. Fragen zur Herausgabe sowie zur anschliessenden Streichung aus der Konkursmasse – damit sie Dritten nicht mehr zur Verfügung stehen – bleiben bestehen. Deshalb fordert der Verband in einer Stellungnahme die Anpassung und Präzisierung des vorgeschlagenen Artikels. «Um für die Den vollständigen Artikel finden Sie online Betroffenen Rechtssicherheit www.netzwoche.ch zu schaffen.» jor. Nach dem Start der App Quickzoll im April 2018 zieht die eidgenössische Zollverwaltung EZV eine positive Bilanz: Die Applikation habe dem Bund Mehreinnahmen eingebracht, berichtet das «St. Galler Tagblatt». Über 13 000 Waren im Gesamtwert von 1,1 Millionen Franken seien bis Mai mithilfe der App deklariert worden. Quickzoll ist die offizielle Verzollungsapplikation der EZV für den privaten Reiseverkehr. Mit Quickzoll können Privatpersonen Waren, die sie im Ausland für den Eigengebrauch oder zum Verschenken einkaufen, selbstständig zur Einfuhr anmelden und anfallende Abgaben direkt bezahlen. Ausserdem fasst Quickzoll Wissenswertes über die Einreise in die Schweiz zusammen. Quickzoll ist ein erstes Ergebnis des Projekts DaziT des Bundes, im Rahmen dessen sich die Zollverwaltung digitalisieren will. Das Projekt läuft bis 2026 und soll 400 Millionen Franken kosten. Die Quickzoll-App soll die klassische Zolldeklaration auf Papier ergänzen. Trotz dieser zusätzlichen Deklarationsmöglichkeit ging die Zahl der her- Den vollständigen Artikel finden Sie online kömmlichen Deklarationen www.netzwoche.ch nicht nennenswert zurück. 4

Genau kalkuliert: Device-as-a-Service lohnt sich für die Schule Oberägeri Seit Sommer 2018 nutzen die Schülerinnen und Schüler der ersten Oberstufe in Oberägeri ein persönlich zugeteiltes Notebook. Die Eins-zu-eins-Ausrüstung hätte eine Erhöhung des Pensums des technischen IT-Supporters bedeutet. Stattdessen entschied sich die Gemeinde für das Modell Device-as-a-Service (DaaS) – die Miete der Geräte inklusive Rundum-sorglos-Servicepaket. ADVERTORIAL Fit für die Zukunft Die Aufgabe der Schule ist es, Kinder und Jugendliche auf das Leben in der heutigen Gesellschaft und Arbeitswelt vorzubereiten. Fit für die Zukunft bedeutet auch fit im Umgang mit Technologie. Um dies zu erreichen, nutzt Oberägeri die zusätzlichen Möglichkeiten, die Computer, Tablets, interaktive Wandtafeln oder Visualizer im Unterricht bieten. Computer sollen zu Alltagsgeräten werden. Den routinierten Umgang damit lernen Kinder und Jugendliche unter anderem in der Schule. Dort werden diese Werkzeuge reflektiert dann eingesetzt, wenn es Sinn ergibt. Deshalb sind die Klassenzimmer in Oberägeri seit Sommer 2018 mit interaktiven Whiteboards bestückt. Künftig werden alle Lernenden der ersten Oberstufe mit einem persönlich zugeteilten Notebook ausgerüstet. Es wird mit Office 365 gearbeitet, es gibt ein elektronisches Klassenzimmer und Aufgaben können auch elektronisch verteilt sowie über den elektronischen Briefkasten zurückgegeben werden. Die Organisation im Lehrerkollegium geschieht über das in Office 365 enthaltene Modul «Teams». Begleitet und unterstützt werden die Lehrpersonen von pädagogischen ICT-Beratern. Unterhalt und Support selbst erbringen oder auslagern? Ein Vertrauenslieferant der Schule Oberägeri ist die ARP Schweiz AG. Als aufgrund der Eins-zu-eins- Ausrüstung der ersten Oberstufe die Erweiterung der Infrastruktur geplant wurde, stellte der HP- Education-Partner die Möglichkeit von HP Deviceas-a-Service (DaaS) vor. DaaS bedeutet, dass der technische Support an den HP-Partner beziehungsweise an HP ausgelagert wird. Ein DaaS-Vertrag kann über eine individuell gewünschte Laufzeit vereinbart werden. Er umfasst die gesamte Dienstleistung des technischen Supports, die Ersatzteile, Ersatzgeräte und auch die Anschaffungskosten. Abgerechnet wird ein monatlicher Mietpreis pro im Vertrag eingebundenem Gerät – ein veritables Rundum-sorglos-Paket! «Das hört sich wunderbar an, wird aber kaum zu Computer sollen zu Alltagsgeräten werden. Den routinierten Umgang damit lernen Kinder und Jugendliche unter anderem in der Schule. bezahlen sein», dachte sich Franz Hugener, Schulleiter und IT-Verantwortlicher der Schule Oberägeri. Er wollte es genauer wissen und kalkulierte, mit welchem Aufwand für die interne Betreuung zu rechnen wäre – gemäss den Vorgaben des kantonalen Konzepts und aufgrund der lokalen Gegebenheiten. Das Resultat überraschte: «Die Erhöhung des internen Pensums wäre uns genauso teuer gekommen wie das Auslagern an ARP.» Neben dem reinen Kostenvergleich sprach für ein Outsourcing, dass die Schule keinerlei Ressourcen für allfällige Spitzenbelastungen vorsehen muss – beispielsweise, wenn die Geräte für einen neuen Jahrgang bereitgestellt werden. Zudem nimmt ARP nach Ablauf der vereinbarten drei Jahre die Geräte zurück, kümmert sich um das Löschen aller Daten und um das Recycling. Oberägeri entscheidet sich für DaaS – und die Schul-IT funktioniert Eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz von Technologie in der Schule ist, dass diese zuverlässig funktioniert. Der Einsatz von PCs muss einfach sein, die Office-365-Plattform muss hochverfügbar sein. Genau darum kümmert sich in Oberägeri nun der HP-Education-Partner ARP. Die Verantwortung für den First-Level-Support für die Notebooks liegt nach wie vor beim internen technischen IT- Support. Um alle Belange ab dem Second-Level- Support kümmert sich ARP. Via Fernwartung – oder vor Ort – werden die Geräte gewartet, wird neue Software installiert, werden Reparaturen ausgeführt. Das Beste: Mittels Monitoring-Software wird vorausschauend der Zustand der Geräte überprüft. So kann noch vor dem Eintreten eines Schadens festgestellt werden, dass ein Gerät Probleme verursachen könnte und ARP kann die fehlerhafte Komponente proaktiv austauschen. Schulleiter Franz Hugener ist rundum zufrieden: «DaaS ist eine super Sache! Die Zusammenarbeit mit ARP und HP funktioniert tadellos. Wir sind in sehr guten Händen und haben einen dedizierten Ansprechpartner bei ARP, der sich für unsere Infrastruktur verantwortlich fühlt und diese engagiert betreut. Bis jetzt haben wir nur ein Mal Hilfe benötigt. Und da war ARP schneller mit der Lösung, als wir in der Schule bereit dafür waren.» ARP Schweiz AG Silvio Defuns silvio.defuns@arp.com +41 41 799 09 57 www.arp.com

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