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IT for Gov 2020

STRATEGIE Wie haben

STRATEGIE Wie haben Corona und der Lockdown das Work-Smart-Projekt beeinflusst? Der Corona-Lockdown hat dem Projekt enormen Schub verliehen. Bis Mitte März hatten nur sehr wenige Mitarbeitende die Möglichkeit genutzt, regelmässig von zuhause aus zu arbeiten. Mit dem Corona-Lockdown mussten plötzlich rund 70 Prozent der Verwaltungsmitarbeitenden innert weniger Tage ins Homeoffice. Von der Technik her klappte das alles mehr oder weniger reibungslos. Aus organisatorischer Sicht war es aber ein Experiment, denn wir hatten keine Ahnung, wie gut das plötzlich alternativlos gewordene Homeoffice funktionieren würde: stimmt die Leistung, werden Termine eingehalten, funktioniert die Kommunikation? « Führungskräfte unterschätzen ihre Mitarbeitenden oft. » Christopher Schneider, Stadt Luzern Waren die Bedenken gerechtfertigt? Zu unserem Erstaunen haben sich die Mitarbeitenden hervorragend organisiert und sich den Umständen sehr gut angepasst. Technische Schwierigkeiten gab es zu Beginn immer wieder mal, aber die Arbeitsabläufe haben grösstenteils hervorragend aus dem Homeoffice heraus funktioniert. Das macht Mut. Führungskräfte unterschätzen ihre Mitarbeitenden oft. Und es waren oft auch die Führungskräfte, die damit zu kämpfen hatten, dass ihre Mitarbeitenden nicht mehr vor Ort waren. Es ist ja auch bequem, wenn die Leute von 8 bis 17 Uhr im Büro sitzen. Der Lockdown hat eben auch gezeigt, dass wir an Themen rund um Vertrauen noch arbeiten müssen. Wie haben die Mitarbeitenden auf das erzwungene Homeoffice reagiert? Nach der Rückkehr ins Büro haben wir die Mitarbeitenden zu ihren Erfahrungen im Homeoffice befragt. Die Reaktionen waren überwältigend positiv, einerseits bezüglich der Organisation, andererseits aber auch bezüglich der Arbeit im Homeoffice an sich. Viele Mitarbeitende waren offenbar selbst überrascht, wie gut es sich von zuhause aus arbeiten lässt. Über die Hälfte der Befragten meldete uns zurück, dass sie sich auch in Zukunft mindestens einen Tag pro Woche im Homeoffice vorstellen können. Das hilft uns aus Work-Smart-Perspektive natürlich, die Thematik «flexible Arbeit» im Rahmen des Projekts auf viel breiterer Ebene zu diskutieren als vor Corona. Welche nächsten Schritte unternimmt die Stad t- verwaltung Luzern im Rahmen des Work-Smart- Projekts? Unsere Sensibilisierungskampagnen führen wir fort, und wir aktualisieren unsere Führungsschulungen. Wir möchten die begleitenden Angebote für Mitarbeitende weiter ausbauen. Das kam schon während des Lockdowns gut an und hat sich bewährt. So können sich Mitarbeitende im Zusammenhang mit Work Smart weiterbilden, sich einbringen und den Austausch untereinander pflegen. Ausserdem werden einige Büroräumlichkeiten den heutigen Anforderungen an moderne Büros angepasst. Auch rollen wir wie bereits angesprochen mobile Geräte breit aus. Ebenfalls ist uns Arbeitgeberattraktivität ein wichtiges Thema. Wir möchten am Arbeitsmarkt wahrgenommen werden als Arbeitgeber, der sich Gedanken um die Arbeitswelt von morgen macht und diese gemeinsam mit den Mitarbeitenden gestaltet. Ausserdem möchten wir der schweizweit existierenden Work-Smart-Initiative beitreten, ein Netzwerk von verschiedenen Unternehmen mit dem Ziel, neue Zusammenarbeitsformen in der Arbeitswelt zu fördern und den Wandel hin zu einer modernen Arbeitswelt zu begleiten. Zudem nehmen wir das Work-Smart-Projekt demnächst in das strategische Projektportfolio der Stadt Luzern auf, damit es stärker sichtbar wird und noch mehr Leuchtturmcharakter erhält. Das Projektportfolio wird von unserer neugeschaffenen Dienstabteilung «Digital» geführt, sodass ich die Projektleitung demnächst abgeben werde. Ich bleibe aber für das Thema «Change» an Bord. Die Dienstabteilung «Personal» wird zudem für Themen wie Change, Führungsmodelle und Arbeitsstrukturen eine wichtige Projektpartnerin sein. Warum hat man in der Stadt Luzern nicht schon früher über Arbeitskultur gesprochen? Ich glaube, über Arbeitskultur wurde schon immer gesprochen. Aber nicht mit dieser Vehemenz und Dringlichkeit. Der Druck bezüglich dieses Themas steigt für alle Organisationen, ob sie wollen oder nicht. Es braucht nun Antworten auf ganz neue Fragen. In der Verwaltung haben wird einen öffentlichen Auftrag. Und wir sind finanziert durch Steuergelder. Dass wir da Entwicklungen und Trends nicht verpassen dürfen, versteht sich von selbst. Das vollständige Interview finden Sie online www.netzwoche.ch 20 ITforGov

Abraxas – Für die digitale Schweiz. Mit Sicherheit. Abraxas ist der grösste Anbieter durchgängiger IT-Lösungen für die öffentliche Hand in der Schweiz. Dank Know-how und Erfahrung von rund 800 IT-Fachleuten kennt Abraxas die Arbeitsprozesse ihrer Kunden und entwickelt darauf abgestimmte, zukunftsorientierte und sichere IT-Dienstleistungen. FIRMENPORTRÄT Die Informatik der öffentlichen Hand ist im Umbruch. Verwaltungsprozesse werden neu und mit geeigneten Informatiklösungen effizienter gestaltet. Effizienz, Wirtschaftlichkeit und E-Government erfordern bereichs- und domänenübergreifend vernetzte Prozesse. Auch zwischen den Staatsebenen werden Leistungserbringung und Abläufe neu gestaltet. Wir bringen die digitale Schweiz voran Abraxas vernetzt Schweizer Verwaltungen, Behörden, Unternehmen und die Bevölkerung mit durchgängigen IT-Lösungen und Dienstleistungen, mit denen die Arbeitsprozesse und der Austausch noch effizienter und sicherer verlaufen. Dank der medienbruchfreien und durchgängigen Vernetzung profitieren Kunden und Schweizer Bevölkerung direkt von der Digitalisierung. Wir denken mit dem Kunden voraus Dank der breiten Fach- und Branchenkompetenz kennt Abraxas die kundenseitigen Arbeitsprozesse von heute und die Herausforderungen von morgen – und entwickelt darauf abgestimmte, zukunftsorientierte Fachapplikationen und Gesamtlösungen für Strassenverkehrs- und Schifffahrtsämter, für Polizeikorps, für Organe der Rechtspflege, für Gemeindeverwaltungen oder für Berufsbildungsämter. Auf diese langjährige Kompetenz können die Kunden von Abraxas mit Sicherheit langfristig bauen. Wir bieten Sicherheit auf allen Ebenen Als Schweizer Unternehmen im Besitz der öffentlichen Hand steht Abraxas seit vielen Jahren für Kontinuität und damit für langfristige Investitionssicherheit: Die beiden Kantone St. Gallen und Zürich besitzen zu paritätischen Anteilen die Mehrheit an der Abraxas Informatik AG. Weitere Anteile befinden sich im Besitz der Kantone Thurgau, Graubünden, Appenzell Ausserrhoden und Glarus. Insgesamt zählen 127 Schweizer Gemeinden zu den Aktionären von Abraxas. Daten-, Betriebs- und Informationssicherheit sind für Verwaltungen und Unternehmen von existenzieller Wichtigkeit. Abraxas unterstützt Kunden wie Polizeikorps, Steuerämter, Gerichte, Versicherungen und weitere Organisationen mit hohem Anspruch an die Sicherheit bei der Planung und Umsetzung entsprechender Massnahmen. Wir bauen auf Talent und Teamarbeit Erfahrene Fachleute und junge, motivierte Köpfe packen bei Abraxas spannende Projekte gemeinsam an. Als attraktiver Arbeitgeber bietet das Unternehmen langfristige Entwicklungsmöglichkeiten und hohe Jobsicherheit. Abraxas ist Ausbildungsbetrieb aus Überzeugung und engagiert sich in der beruflichen Grundbildung für IT-Fachkräfte. Abraxas beschäftigt permanent 30 oder mehr Lernende mit Fachrichtungen in der Informatik. Insgesamt sind rund 800 Mitarbeitende am Hauptsitz in St. Gallen sowie an Standorten in der ganzen Schweiz für Abraxas engagiert. Diese gebündelte Kompetenz und Erfahrung unterstützen Kunden dabei, ein sicheres Fundament für die digitale Zukunft zu legen. Wir sind vierfach ISO-zertifiziert Um dem hohen Qualitätsanspruch der Kunden entsprechen zu können, unterzieht sich Abraxas einer regelmässigen Überprüfung nach ISO-Standard und ist in folgenden Bereichen zertifiziert: Qualitätsmanagement (ISO 9001), Umweltmanagementsystem (ISO 14001), Informationssicherheit (ISO/IEC 27001) und IT-Service-Management (ISO/IEC 20000). Der neue Zürcher Standort von Abraxas im Circle am Flughafen. Bild: Flughafen Zürich ABRAXAS INFORMATIK AG St.Leonhard-Strasse 80 9001 St.Gallen +41 58 660 00 00 info@abraxas.ch www.abraxas.ch ITforGov 21

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