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IT for Health 02/2016

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SPECIAL

SPECIAL DATENSICHERHEIT Es gilt, die Einbindung der Patienten in die administrativen Prozesse zu vereinfachen, um die Kommunikation zu erleichtern. Bild: iStock schen Briefkästen und Portemonnaies. «Wir ebnen den Weg dazu. Die Verbindung zwischen Leistungserbringern und Versicherern ist schon lange unser Kerngeschäft. Wir sind bereit, Lösungen anzubieten, welche die Einbindung der Patienten in die administrativen Prozesse vereinfachen und damit sowohl den Leistungserbringern als auch den Versicherern unterstützen soll, die Kommunikation einfacher zu gestalten. Nicht nur für junge Leute ist der digitale Informationsaustausch bereits Alltag. Stark profitieren würden auch ältere Menschen, die gerne möglichst lange eigenverantwortlich in ihren eigenen vier Wänden wohnen wollen, aber nicht mehr gut zu Fuss sind. Für sie, in absehbarer Zeit ebenfalls schon ‹digital natives›, würde es einen willkommenen Komfort bedeuten, sich im Gesundheitswesen digital auszutauschen und Selbstbehalte wie andere Rechnungen ebenfalls elektronisch bearbeiten zu können. Das Einsparpotenzial ist gewaltig.» Grosser Nutzen beim Austausch bildgebender Daten Hier ist digital daily business: 2015 wurden via «MediPort X-Ray» von MediData 15,4 Terabyte elektronische Bild- und Befunddaten übermittelt. Das spart Zeit und Geld. Die Daten kommen sicher zum gewünschten Ort, ohne aufwändige Verpackung und Portokosten. «MediPort X-Ray» unterstützt den Workflow der elektronischen Bestellung von Bild- und Befunddaten, basierend auf einem Request-Response-Modell des EBIDA-Standards der Suva. Es ermöglicht dank offener Standards den strukturierten Datenaustausch ohne proprietäre Codierungen sowie eine optimale Prozess-Integration auf beiden Seiten. Neues Wachstum ist absehbar. Weit mehr als bloss Rechnungen Weiteres Wachstumsfeld: Heute werden grösstenteils Einzeldaten verschickt, vorab Rechnungen. In 5 Prozent der Fälle sind Rückfragen und Antworten nötig. «Die Zukunft liegt aber in anderen Arten der Kommunikation», meint Daniel Bätschmann, «es muss vermehrt möglich sein, zum Fall gehörende Informationen digital zu versenden. Hier werden wir in Zusammenarbeit mit den Kommunikationspartnern Lösungen schaffen, die den Datenaustausch vereinfachen. Wir wollen nicht nur den wichtigen sicheren Transport von Daten besorgen, sondern darüber 36

Daniel Bätschmann, Leiter Informatik und stv. CEO, MediData: «Sicherheit schafft Vertrauen, und das ist die Grundlage in unserem Geschäft.» SPECIAL DATENSICHERHEIT hinaus Unterstützung für Businessprozesse bieten, die den Praxisbetrieb effizienter und wirtschaftlicher gestalten. Wenn Ärzte nicht mehr nach Dokumenten suchen müssen, sondern diese direkt fallbezogen im Praxis-Informationssystem erscheinen, ist das entscheidend. Wir sind bereit, partnerschaftlich mit Anbietern von Praxissoftware zusammenzuarbeiten, um exakt diesen Mehrnutzen zu kreieren. Dazu gehört auch unser Engagement im Rahmen der standardisierten Kommunikationssprache SMEEX und in der Kommunikation nach E-Health Schweiz.» Sicherheit behält oberste Priorität Wachsende Datenmengen sind wie Autofahren: Wenn’s schneller wird, nehmen die Risiken zu. «Und zwar überproportional», bringt es Daniel Bätschmann auf den Punkt. «Entsprechend rüsten wir regelmässig auf und optimieren die Infrastruktur. Beispielsweise führen wir sämtliche Daten ausfallsicher gespiegelt an verschiedenen Standorten. Wir wenden auch grösste Sorgfalt beim Weiterentwickeln auf. Sicherheit und damit eng verbunden der Datenschutz kennen keine Kompromisse.» Das ist ein Gebot der Stunde, erhielt doch 2015 McAfee GTI (Global Threat Intelligence) täglich durchschnittlich 49,9 Milliarden Anfragen. Pro Stunde wurden (per E-Mail, Browser-Suche usw.) mehr als 4,3 Millionen Versuche gestartet, McAfee-Kunden zur Herstellung einer Verbindung mit riskanten URLs zu verleiten. Eine End-to-End-Verschlüsselung wird gerade in der Kommunikation im Gesundheitswesen immer wichtiger. Vielleicht braucht es in Zukunft sogar ein «zweites Internet», bei dem sich sämtliche Teilnehmer identifizieren müssen, um die Businessdienstleistungen genügend vor Hacker zu schützen. «Verschlüsselungssoftware und deren Unterhalt ist noch teuer», erklärt der Experte. «Voraussetzung ist, dass jeder Teilnehmer mit Publicund Private-Key ausgerüstet wird. MediData betreibt einen hohen Aufwand, um den Kunden eine sichere Kommunikation anbieten zu können. Gerne beraten wir unsere Kunden oder geben ihnen Tipps für die Behandlung von besonders schützenswerten Personendaten. Sicherheit schafft Vertrauen und das ist die Grundlage in unserem Geschäft.» Erfahren Sie mehr über MediData auf www.medidata.ch 37

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