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IT for Health 02/2017

ADVERTORIAL Vorbeugen

ADVERTORIAL Vorbeugen ist die beste Medizin Wie sich in den vergangenen Monaten mehrfach gezeigt hat, geraten Spitäler zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen. Um dieser Problematik wirksam zu begegnen, sind innovative Abwehrmechanismen erforderlich. So wie die Isolationstechnologie. Diese kann Angriffe blockieren, bevor sie den Anwender erreichen. Wenige Branchen sind derart von Daten und Informationen abhängig wie das Gesundheitswesen – ohne Patientendossiers kann keine Ärztin und kein Pfleger vernünftig arbeiten. Aber Spitäler und andere Healthcare- Akteure sind ein vergleichsweise leichtes Ziel für Cyberattacken, nur schon wegen der hohen Anzahl von Zugangspunkten. Die Beschäftigten im Gesundheitswesen greifen über zahlreiche, oft nicht wirklich gesicherte Geräte auf kritische und vertrauliche INFO Null Prozent Malware: Schutz durch Isolation Die «Isolation Platform» von Menlo Security isoliert sämtliche Websites, Dokumente und E-Mails in einem Container und führt allenfalls enthaltenen aktiven Code (JavaScript, Flash, Java) in der abgesicherten virtuellen Umgebung aus. Handelt es sich um Malware, läuft diese innerhalb des Containers und kann keinen Schaden anrichten. Der unschädliche Nutzinhalt wird als gerenderte Information ohne aktive Elemente an den Anwender übermittelt. Menlo Isolation Platform: die Highlights • Vollständige Isolation der Anwender von jeglicher Malware • Agentless: keine Software auf dem Client nötig • Funktioniert mit jedem Endgerät, OS und Browser • Eliminiert Schadcode in JavaScript-, Flash- und Java-Inhalten • 100% sichere Isolation: auch Bilder und Fonts werden bereinigt • Phishing-Schutz durch Read-only- E-Mails • Schutz vor schädlicher Werbung (Malvertising) und Ransomware • Erhältlich als Cloud-Service oder virtuelle Appliance Daten zu – eine klassische Perimeter-basierte IT-Sicherheitsarchitektur greift nicht genügend. Dazu kommt, dass Spitäler aufgrund knappster Budgets oft nicht über IT-Personal mit starkem Security-Know-how verfügen. Der Arzt wird zum «Patient Zero» Im Medizinjargon ist «Patient Zero» der erste Mensch, der eine bisher unbekannte Infektion erlitten hat und den Erreger weitergibt. Die Krankheit verbreitet sich rasant, bis eine Therapie gefunden wird. In der IT-Sicherheit benutzt man den gleichen Begriff für den ersten Anwender, der Opfer einer neuen Malware- oder Phishing-Attacke geworden ist. Obwohl man eigentlich davon ausgehen möchte, dass IT-Sicherheitssysteme eine einmal erkannte Attacke sofort beheben und künftig von Anfang an abwehren können, gleicht das Verhalten von IT-Schädlingen oft eher einer Infektionskrankheit, die sich epidemisch ausbreitet. Herkömmliche Sicherheitstechnologien beruhen darauf, Schadcode zu erkennen und so Gutes von Schlechtem zu unterscheiden. Das funktioniert für bekannte Schädlinge gut, nicht aber für neue, bisher unbekannte Angriffsmethoden, die zudem immer raffinierter werden. Wie in der Medizin braucht es seine Zeit, bis ein Mittel gefunden ist und die Infektion gestoppt werden kann. Selbst mit modernsten Methoden wie künstlicher Intelligenz können vom ersten Auftreten einer Malware bis zu einer effektiven Abwehr Tage bis Monate vergehen. Kommt dazu, dass «Patient Zero» in der IT oft schon hunderte oder tausende infizierte Geräte bedeutet. Prävention statt Therapie Es ist grundsätzlich unmöglich, je alle bösartigen Weblinks, Phishing-E-Mails und Malware-Varianten zu kennen. Die Menlo Isolation Platform geht deshalb einen anderen Weg: Mittels Isolation – auch dies in der Medizin nicht unbekannt – werden alle eingehenden Inhalte in einer kontrollierten und vom Anwender getrennten Umgebung ausgeführt. Den Anwender und sein Gerät erreicht nur eine bereinigte, absolut sichere Darstellung. Malware hat in einem solchen Isolationsmodell nicht die geringste Chance, bis zum Endpunkt zu gelangen. Mit der richtigen Isolationstechnologie können Healthcare-Organisationen ihre IT- Security heilen und deren Schwächen beheben. Und sie profitieren gleich vierfach: Erstens ist Isolation hundertprozentig effektiv, die Anwender vor Malware und Phishing zu bewahren. Zweitens merken die Anwender nichts davon. Alles wird praktisch ohne Verzögerung in Originalqualität im gewohnten Webbrowser oder E-Mail-Programm angezeigt. Drittens ist die Menlo Security Platform cloudbasiert: Im Spital muss keinerlei zusätzliche Hardware oder Software installiert werden, die Lösung steht minutenschnell bereit. Und zu guter Letzt verträgt sich die Isolationsplattform bestens mit der bestehenden Sicherheitsinfrastruktur, so etwa mit Next-Generation-Firewalls. BOLL ENGINEERING AG Jurastrasse 58 5430 Wettingen Tel. 056 437 60 60 info@boll.ch www.boll.ch

Disruption im Gesundheitswesen durch digitale Transformation? Nachdem sich der bundesamtlich verordnete Hype um das EPDG etwas gelegt hat, wird es Zeit, sich mit der Digitalisierung des Gesundheitswesens und den damit verbundenen Chancen und Risiken grundsätzlich auseinanderzusetzen. Klar ist, dass die Digitalisierung auch vor der Gesundheitsbranche nicht haltmachen wird. Im Gegenteil: Sie findet schon längst statt! STETHOSKOP Spätestens seit «Wannacry» ist wohl auch dem letzten Zweifler klar geworden, dass Spitäler ohne ICT nicht mehr betrieben werden können. Die ICT leistet sogar einen unverzichtbaren Beitrag zur medizinischen und pflegerischen Wertschöpfung, was man vom Finanzmanagement nicht gerade behaupten kann. Das Schrauben an Tarifen und die kreative Kostenumverteilung vermochten es bisher nicht, die Kostenspirale im Gesundheitswesen auszubremsen. Im Gegenteil, führten doch falsche Finanz-Anreize und kreative Tarifausschöpfung noch zu einem zusätzlichen Kostenschub. In der Industrie ist es üblich, dass man Kosten durch die Steigerung der Produktivität senkt. Das grosses Potenzial liegt hier in einer «echten» Digitalisierung des Gesundheitswesens, indem Ärzte und Pflegefachkräfte in ihrer medizinischen Arbeit aktiv unterstützt werden und wieder hauptsächlich das tun dürfen, wofür sie ausgebildet wurden. Es braucht bei den ambulanten und stationären Leistungserbringern eine komplett neue Einstellung. Der disruptive Wandel beginnt im Kopf Die heute verfügbaren modernen digitalen Werkzeuge jedoch vermögen für sich allein gesehen diesen Anspruch nicht zu befriedigen. Dazu wird eine komplett neue Einstellung bei den ambulanten und stationären Leistungserbringern benötigt. Bei den Ärzten bedeutet das etwa die Bereitschaft, liebgewonnene und erlernte Fleissarbeiten einem Algorithmus anzuvertrauen. Den Pflegenden wiederum steht etwa die Anwendung von digitaler Sensorik zur Erhebung von Vitalwerten von Patienten zur Verfügung. Die Führungsverantwortlichen in den Institutionen, ob medizinisch oder administrativ betrachtet, sind gefordert, dass hierarchische und funktionale Schranken überwunden werden können. Denn eine analoge Kultur und Organisation kann man nicht digitalisieren. Dieser Anspruch geht weit über die Konzepte eines Lean Management hinaus. Der Autor Jürg Lindenmann, Health-it GmbH KIS 4.0? Die Krankenhausinformationssysteme der aktuellen Generation haben sich in den letzten Jahren über die rein medizinische Berichtsschreibung hinaus weiterentwickelt und unterstützen mittlerweile viele medizinischen Fachbereiche mit Planungs-, Dokumentations- und Auftragsmanagement-Werkzeugen. Diese Lösungen können, richtig eingesetzt, die Effektivität und die Effizienz vieler organisatorischer Abläufe in der Klinik ohne Zweifel verbessern und das Personal an der Front entlasten. Das eigentliche medizinische und pflegerische «Doing» im Sinne etwa der Entscheidungsfindung für die am besten geeignete Therapie oder der Interpretation von diagnostischen Befunden wird in den aktuellen Lösungen bisher nur marginal unterstützt – sieht man einmal von den hochspezialisierten Anwendungen im Bereich der Intensivmedizin ab. Hier liegt ein grosses Potenzial, das knappe medizinische und pflegerische Personal bei der Arbeit zu entlasten. Es braucht den nächsten Maturitätsschritt Das Gesundheitswesen hinkte in Sachen Digitalisierung bis vor wenigen Jahren noch weit hinter anderen Branchen hinterher. Mittlerweile wurde vieles aufgeholt, aber der nächste Maturitätsschritt muss noch getan werden. Zweifellos geben die unter dem medizinisch/pflegerischen Personal zunehmend vertretenen nicht mehr analog denkenden «Digital Natives» der Digitalisierung einen neuen Schub. Natürlich geht mit der Digitalisierung auch ein zunehmendes Risiko für Missbrauch und Systemausfälle einher. Doch dies ist ein Aspekt, den bis jetzt alle technologischen Neuerungen mit sich brachten. Der Nutzen scheint aber meist zu überwiegen, sonst hätten wir Dinge wie etwa Smartphones schon lange nicht mehr im Gebrauch. 55

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