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IT for Health 02/2020

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GESELLSCHAFT &

GESELLSCHAFT & POLITIK « Man kann nicht nur das BAG in die Pflicht nehmen » Selten hat ein Schweizer Digitalprojekt so grosse Hoffnungen geweckt wie dieses: Die Swiss­ Covid-App soll helfen, Infektionsketten des Coronavirus in der Bevölkerung zu brechen. Mathias Wellig, Geschäftsführer bei App-Entwickler Ubique Innovation, zieht Zwischenbilanz und spricht über die Hintergründe, Herausforderungen und haltlose Kritik. Interview: Joël Orizet verändert. Nehmen wir zum Beispiel die Diskussionen und Medienberichte im April. Da gab es wesentlich mehr Aufrufe zur Solidarität. Es ging nicht nur darum, sich selbst zu schützen, sondern vor allem seine Mitmenschen und insbesondere die Risikogruppen. Diese Haltung ist heute weniger zu spüren. Auch deswegen, weil die Medien in letzter Zeit sehr stark auf die Probleme des Contact Tracing fokussieren. Mathias Wellig, Geschäftsführer von Ubique Innovation. Die Swiss-Covid-App ist seit Anfang Juni live. Die Zahl der aktiven Nutzer liegt aber noch weit unter dem gewünschten Niveau. Woran liegt das? Mathias Wellig: Ich hatte nie eine absolute Zielgrösse für die Nutzerzahlen im Kopf. Ich finde es schon sehr cool, dass wir nun fast 1,5 Millionen aktive Nutzer erreicht haben. Und vor allem: dass die Nutzerzahlen weiterhin steigen. Sie steigen allerdings langsamer als erhofft. Das liegt vermutlich daran, dass inzwischen eine gewisse Corona- Müdigkeit in der Bevölkerung eingekehrt ist. Das Virus verbreitet sich zwar nach wie vor – die Fallzahlen steigen sogar wieder. Doch in den Köpfen vieler Menschen sind die Risiken weniger präsent als während des Lockdowns. Wir haben uns ein Stück weit an die Situation gewöhnt. Dementsprechend sind wohl einige Leute nicht mehr so stark von der Dringlichkeit des Contact Tracing überzeugt. Ich hoffe, dass sich das ändern wird – dass wir also die Gefahren von Ansteckungen wieder bewusster wahrnehmen. Beruht die Hoffnung auf der Informationskampagne des Bundesamts für Gesundheit? Ich glaube nicht, dass man nur das BAG in die Pflicht nehmen kann. Das Bewusstsein für Probleme entsteht schliesslich im gesellschaftlichen Diskurs. In dieser Hinsicht hat sich vieles Einige dieser Probleme hat eine Recherche der «NZZ» aufgezeigt: Die Alarmierung der Nutzer erfolgt manchmal zu spät. Wie beurteilen Sie das? Es kann tatsächlich vorkommen, dass Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, einen Code bekommen, diesen aber nicht in der App eingeben. Vielleicht aus persönlichen Gründen. Solche Fälle sind schade, aber die Eingabe des Codes ist, wie die Nutzung der App, freiwillig. Das andere Problem, also dass die Codes zu spät verschickt werden, betrifft wahrscheinlich Einzelfälle. Trotzdem darf das nicht passieren. Solche Fälle sind natürlich ärgerlich, aber sie stellen nicht das Projekt infrage. Viele der Prozesse sind neu und ich bin überzeugt, dass sie schnell besser werden. Was freut Sie am meisten an der App? Ich freue mich darüber, dass wir ein so komplexes Digitalprojekt in so kurzer Zeit gestemmt haben. Vielleicht ist das sogar ein Novum in der Schweiz – zumindest ist mir kein anderes Projekt bekannt, das in dieser Zeitspanne eine so hohe Adoptionsrate erzielt hat. Ausserdem freut mich das Produkt an sich: Die App macht etwas Sinnvolles. Und was stört Sie daran? Am Produkt selbst stört mich eigentlich nichts. Doch es ärgert mich, dass manche Kritiker ohne Evidenz behaupten, das ganze Projekt bringe nichts. Ich finde es zwar wichtig, dass man auch kritisch über die App und die damit verbundenen Herausforderungen diskutiert. Ich bin ja auch jemand, der in technischen Fragen sehr genau hinschaut und kritische Fragen stellt. Aber ich würde mir wünschen, dass man die App als das Das Interview sieht, was sie ist: als einfaches Hilfsmittel, das nichts online finden Sie auch www.netzwoche.ch kostet und funktioniert. 24

Der One-Stop-Shop fürs digitale Gesundheitswesen Aus dem Public-Health-Sektor sind Lösungen wie Display Solutions oder Managed Print Services nicht mehr wegzudenken. Doch es muss sichergestellt sein, dass die Geräte auf die besonderen Anforderungen im Gesundheitsbereich abgestimmt sind. Als spezialisierter Partner können Institutionen nicht nur von unserem Fachwissen und einem grossen Netzwerk, sondern auch von Sonderkonditionen profitieren. ADVERTORIAL Moderne Technologien sind in der Gesundheitsbranche essenziell. Doch nicht nur hochspezialisierte Apparate wie MRTs oder Röntgengeräte gehören zum Inventar jedes Krankenhauses, sondern auch alltägliche IT-Geräte wie Computer, Monitore oder Drucker. Wir bieten Institutionen moderne Lösungen, die speziell für den Gebrauch im klinischen Umfeld konzipiert sind. Display Solutions In grossen Gebäudekomplexen wie Krankenhäusern oder Pflegeheimen ist eine gute Informationsstreuung nicht zu unterschätzen. Mittels Display Solutions können Informationen einfach und in Echtzeit verbreitet werden. Indem die Institutionen ihre Kommunikation ansprechend visualisieren, ist dafür gesorgt, dass sowohl Patienten, Besucher als auch Mitarbeitende stets auf dem aktuellen Stand sind. Beim Betreten von Altersheimen oder Krankenhäusern ist Händedesinfektion Pflicht, vor allem in Zeiten von Corona. Ein digitaler Kiosk mit Händedesinfektion und integriertem Bildschirm eignet sich etwa hervorragend, um Besucher auf die Wichtigkeit einer keimfreien Umgebung hinzuweisen. Es gibt zahlreiche weitere Verwendungen für Display Solutions, so können zum Beispiel Besucher anhand von Lageplänen ganz einfach das Zimmer finden, wo ihre Liebsten untergebracht sind. Spezialhardware für den Healthcare-Bereich Technische Geräte im klinischen Umfeld müssen besondere Anforderungen in Sachen Hygiene und Sicherheit erfüllen. So werden spezielle PCs, Laptops, Monitore oder Drucker eingesetzt, die für den Spitalgebrauch konzipiert wurden. Diese Geräte sind unempfindlich gegenüber Desinfektionsmitteln und lassen sich so entsprechend leicht reinigen. Verwendung finden die EMI-zertifizierten Geräte unter anderem auf Visiten-, CTGoder Pflegewagen, die wir individuell nach den Bedürfnissen der Kunden assemblieren. Auch auf Softwareseite sind die Geräte auf die Verwendung im klinischen Umfeld ausgelegt. Beispielsweise kann das Personal via Badge auf Daten zugreifen und braucht sich nicht mehr via Passwort anzumelden, was wertvolle Zeit spart. Ein weiterer essenzieller Punkt ist die Sicherheit. Sind Systeme mit Malware infiziert, kann das Personal nicht mehr auf wichtige Daten zugreifen, was schwere Konsequenzen nach sich ziehen kann. Die Systeme sollen schnell sein, stabil laufen und bestens vor Angriffen geschützt sein. Einer der führenden Hersteller in diesem Bereich ist HP. Für technische Fragen, die Erstellung einer Ausschreibung oder bei Fragen zu Verkauf, Angebot oder Ausarbeitung eines Konzepts haben wir eigens ein HP-Team geschaffen, dass Kunden in allen Belangen unterstützt. Managed Print Services Beim Umgang mit sensiblen Patientendaten werden hohe Ansprüche an den Datenschutz gestellt. So können Daten auf dem Computer durch Passwörter geschützt werden. Müssen solche Daten gedruckt werden, muss sichergestellt werden, dass die Daten nicht in die falschen Hände gelangen. Dies kann beispielsweise durch die Implementierung eines Badge-Systems verhindert werden. Moderne Multifunktionsdrucker sind ans Firmennetzwerk angebunden. Sind diese ungeschützt, macht sie das zu einem leichten Angriffsziel für Drittpersonen, die sensible Daten abgreifen oder Malware ins System einspeisen wollen. Die Lösung für dieses Problem sind Managed Print Services (MPS). Mit dem richtigen MPS-Konzept sind Institutionen nicht nur vor Angriffen geschützt – sie können durch automatisierte Bestellprozesse und Support auch Zeit und Kosten sparen. Mit uns als Partner können sich Krankenhäuser, Alters- oder Pflegeheime auf die Expertise eines eigens auf öffentliche Institutionen spezialisierten Teams verlassen. Des Weiteren können sie durch uns auf ein grosses Netzwerk im Healthcare-Bereich zurückgreifen, sowohl national als auch international. Zudem profitieren öffentliche Institutionen von Spezialkonditionen. Für sämtliche Anliegen steht den Kunden eine persönliche Ansprechperson zur Seite. Diese Person hilft Kunden durch Beratung und unterstützt sie bei der Planung und Umsetzung von Projekten, beim Verfassen von Ausschreibungen oder bei der Vereinbarung individueller Kundenkonditionen. Kontaktieren Sie unsere Experten und lassen Sie sich beraten. Gemeinsam finden wir die bestmögliche Lösung für Ihre Bedürfnisse. ARP Schweiz AG Rico Glaus rico.glaus@arp.com +41 41 799 00 79 Birkenstrasse 43B CH-6343 Rotkreuz www.arp.com

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