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IT for Health 02/2020

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Mehr Service am

Mehr Service am Patientenbett - nicht nur in Krisenzeiten! Viele Spitäler und Pflegeeinrichtungen stehen unter enormen Druck - nicht nur in Krisenzeiten, wie wir sie aktuell erleben. Sie müssen ihre begrenzten Ressourcen optimiert einsetzen und trotzdem eine qualitativ hochwertige Patientenbetreuung mit teilweise eingeschränktem Patientenkontakt sicherstellen - und dafür sorgen, dass erhöhte Sicherheits- und Hygiene-Massnahmen eingehalten werden. Komfort am Patientenbett sowie optimale Kommunikation mit Klinikpersonal und Angehörigen Die Ausstattung des Patientenzimmers mit modernsten Kommunikations-, Medien- und Healthcare-Lösungen ist neben der medizinischen Leistungsfähigkeit massgebend für die Patientenzufriedenheit. Und es entlastet das Klinikpersonal! Atos Unify OpenScape mit HiMed Patiententerminals ermöglichen zu jeder Zeit den Kontakt zwischen Patient, medizinischem Personal oder Angehörigen. Atos Unify OpenScape mit HiMed Cockpit Pro Patiententerminal bietet . . . . . . Videokontakte vom Patienten zu seinen Angehörigen . . . Interaktionen zwischen Stationsund Ärztezimmer mit dem Patienten . . . dem Patienten Zugriff vom Bett aus auf ein individualisierbares Angebot an Informationen und Entertainment . . . Integration von Zusatzdiensten wie z.B. Therapieplanung, Restaurantangebot, etc. in die Spitalprozesse unter Einhaltung hoher Sicherheits- und Hygienestandards Interessiert? Möchten auch Sie Ihren Patienten, Ärzten und der Pflege einen besseren Service anbieten? Dann nehmen Sie noch heute Kontakt mit unserem Vertriebspartner für eine kostenlose Beratung auf. swisspro Solutions AG In der Luberzen 1 8902 Urdorf +41 58 263 21 11 infoSolutions@swisspro.ch

Digitalisierung trotz beschaffungsrechtlicher Hürden Beschaffungen neuer Technologien zur digitalen Transformation sind herausfordernd. Als zusätzliche Erschwernis ist in der Gesundheitsbranche auch noch das öffentliche Beschaffungsrecht zu berücksichtigen. Es gibt jedoch einige hilfreiche Ansätze, um mögliche Hürden erfolgreich zu überwinden. PRODUKTE & TECHNIK Ist eine öffentliche Ausschreibung nötig, werden oft Verzögerungen des Projekts befürchtet. Ebenso stehen die rechtlichen Vorgaben vermeintlich im Widerspruch zu modernen agilen Projektmethoden, langfristige strategische Partnerschaften scheinen kaum möglich. Es gibt jedoch einige konkrete Ansätze, mit denen man diesen Schwierigkeiten entgegenwirken kann. Die Autorin Joëlle Lanz, Consultant, APP Unternehmensberatung Beschaffungen geeignet planen Die Dauer einer Ausschreibung im offenen Verfahren ist in der Tat oft lange. Der Zeitaufwand zur Erstellung aller Unterlagen ist hoch. Es lohnt sich deshalb, früh im Projekt Beschaffungsexpertinnen und -experten zu involvieren und ein geeignetes Beschaffungsdesign festzulegen. Daraus kann abgeleitet werden, wie detailliert die Anforderungen zu erheben sind. Auch kann dadurch sichergestellt werden, dass die Anforderungen von Beginn an so erarbeitet werden, dass sie anschliessend direkt in der Ausschreibung verwendet werden können. Die einzigen fixen Wartefristen sind dann die Einreiche- und die Rekursfrist. Dafür sieht jedoch das revidierte Beschaffungsrecht Gründe zur Verkürzung vor. Spielraum des Beschaffungsrechts nutzen Heute werden IT-Projekte meist agil und in enger Partnerschaft mit den Lieferanten abgewickelt. Die starren Vorgaben öffentlicher Ausschreibungen erschweren dies jedoch: Der Austausch mit den Anbietern ist während des Verfahrens stark eingeschränkt. Wenn ein Zuschlag einmal erteilt ist, sind Anpassungen daran schwierig. Das Beschaffungsrecht lässt aber Spielraum für kreative Lösungen. Es können etwa mehrere Fragerunden durchgeführt werden. Eine interessante Variante ist auch das Dialogverfahren, bei dem innerhalb des Ausschreibungsverfahrens zusammen mit mehreren Anbietern eine Lösung entwickelt wird. Ist im Projekt eine agile Entwicklung vorgesehen, hilft es, einen Stundenpool, statt fix definierte Leistungen auszuschreiben. Ebenso empfiehlt es sich meist, mit Optionen zu arbeiten. So kann der Leistungsumfang einfacher verkürzt oder ausgebaut werden. Strategische Planung als Basis für Beschaffungen In jedem Fall erhöhen die durch das Beschaffungsrecht bedingten Einschränkungen die Wichtigkeit einer langfristigen Informatikstrategie und eines funktionierenden Portfoliomanagements. Technologieentscheide können so langfristig gefällt und Abhängigkeiten reduziert werden. Ebenso können dadurch Beschaffungen frühzeitig und übergreifend geplant werden. Ist ein Auftraggeber beispielsweise daran interessiert, langfristige Partner zu gewinnen, sind Rahmenverträge ein hilfreiches Instrument. Es soll nicht abgestritten werden, dass einem das Beschaffungsrecht oft einschränkt. Mit den geschilderten Ansätzen, einer guten Planung und etwas Kreativität lassen sich aber trotz rechtlicher Hürden erfolgreiche und effiziente Beschaffungen durchführen. Die Vorgaben helfen sogar ab und zu, da sie erfordern, Den Beitrag sich früh zu überlegen, was eigentlich beschafft werden soll online finden Sie auch www.netzwoche.ch und mit welchem Ziel. Das Beschaffungsrecht lässt Spielraum für kreative Lösungen. Welche Gesundheitsakteure überhaupt dem öffentlichen Beschaffungsrecht unterstehen, erfahren Sie hier: Das Beschaffungsrecht wurde grundlegend überarbeitet und tritt 2021 in Kraft. Eine Übersicht der wichtigsten Änderungen finden Sie hier: Bild: Sentavio / shutterstock 41

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