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Netzwoche 01/2021

08 Business Aktuell kfi.

08 Business Aktuell kfi. Die globale Smartphone­ WWW.NETZWOCHE.CH Innosuisse bietet KMUs mehr Unterstützung rko/lha. Der Bund lockert die Bedingungen für KMUs, die finanzielle Unterstützung für ihre Innovationsprojekte erhalten wollen. Konkret können Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitenden ihre Innovationsprojekte zu 70 statt wie bisher zu 50 Prozent von Innosuisse finanzieren lassen. Bei disruptiven Innovationsprojekten sind es gar 80 Prozent. Apple neu wertvollstes Unternehmen der Welt rja. Apple ist das wertvollste Unternehmen der Welt. Der Tech-Konzern weist Ende 2020 einen Marktwert von fast 2,3 Billionen US-Dollar auf und landet damit an der Spitze des aktuellen Börsenrankings von EY und Reuters. Das US-Unternehmen überholt demnach den Ölkonzern Saudi Aramco. Sieben der zehn wertvollsten Unternehmen sind im Technologiesektor tätig. Acronis eröffnet Rechenzentrum in Liechtenstein kfi. Das Softwareunternehmen Acronis hat Ende 2020 in Eschen, Liechtenstein, ein neues Rechenzentrum eröffnet. Acronis bezeichnet es in einer Mitteilung als «Mikrodatenzentrum». Der neue Standort gewähre regionalen Service- Provider-Partnern Zugriff auf die Cyber-Protection-Lösungen von Acronis. Das RZ sei die Antwort auf den Wunsch verschiedener Partner, Daten im eigenen Land zu halten. Boss Info übernimmt Advis kfi. Der ICT-Dienstleister Boss Info übernimmt den Berner IT- Dienstleister Advis. Mit diesem Schritt baut Boss Info seinen Geschäftsbereich «Collaboration und Business Solutions» aus. Alle Mitarbeitenden würden übernommen. Die Integration sei im 1. Quartal 2021 vorgesehen, wobei die Aktien bereits übertragen worden seien. Vorerst behalte Advis seinen Namen, auch der Standort in Gümligen bleibe bestehen. Top-Smartphone-Hersteller legen 2021 wieder zu – mit Ausnahme von Huawei Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Produktion steigt 2021 wieder auf 1,36 Milliarden Einheiten. Das entspricht einem Wachstum von 9 Prozent im Vergleich zum Jahr 2020, wie Marktforscher Trendforce prognostiziert. Im Vorjahr seien nur 1,25 Milliarden Einheiten produziert worden – 11 Prozent weniger als noch 2019. Von den 2021 produzierten Geräten sollen 37 Prozent 5G-fähig sein, was rund 500 Millionen Stück entspricht. Das sei unter anderem auf den fortlaufenden Ausbau der benötigten Infrastrukturen zurückzuführen. Der Anstieg der Smartphone-Produktion im Jahr 2021 begründet Trendforce damit, dass sich die Konsumentinnen und Konsumenten an die neue, von der Pandemie geprägte Realität gewöhnen. Ausserdem bestehe grosser Bedarf, Geräte zu ersetzen. Dennoch bleibe die Pandemie die grösste Unsicherheit in der Prognose. Gemäss Trendforce wird Huawei 2021 einen spürbar kleineren Beitrag zum Produktionsvolumen leisten als noch im Vorjahr. 2020 produzierte das Unternehmen noch 170 Millionen Einheiten und konnte sich den dritten Platz unter den grössten Smartphone-Herstellern sichern. Dieses Jahr werde rko/mka. Die Europäische Kommission (EK) beabsichtigt, den digitalen Raum in der EU stärker zu regulieren. Infolgedessen soll einer Vielzahl von Praktiken ein Ende gesetzt werden, die von der Veröffentlichung illegaler Inhalte bis hin zur Auferlegung von Barrieren für konkurrierende Dienste reichen. Die EK setzt auf verschiedene Überwachungsmechanismen und die Androhung von Rekordstrafen, die bis zu 10 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes der betroffenen Unternehmen betragen. Sie droht sogar mit Zerschlagung, um die GAFA – die Webgiganten Google, Apple, Facebook und Amazon – zur Einhaltung der künftigen Regelungen zu zwingen. Zusätzlich möchte sich die Kommission spezifische Befugnisse erteilen, die für die Aufsicht über die grössten Plattformen mit über 45 Millionen Nutzerinnen und Nutzer in der EU nötig sind. Die vorgeschlagene Reform, die noch einen langwierigen Prozess durchlaufen muss, besteht aus zwei Gesetzestexten: einem zu digitalen Dienstleistungen und einem das Volumen nur noch 45 Millionen Einheiten betragen, womit Huawei neu den siebten Platz einnehmen werde. Im Ranking der grössten Smartphone-Hersteller belegen Samsung, Apple und Xiaomi die drei ersten Plätze. Die Top 6 der Hersteller machen gemäss Mitteilung zusammen fast 80 Prozent des globalen Smartphone-Marktes aus. EU will Webgiganten Zügel anlegen Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch TOP-7-SMARTPHONE-MARKEN Ranking nach Produktionsvolumen 2020 – 2021 (in Millionen Einheiten) 2020 2021 Samsung Apple Xiaomi Oppo Vivo Transsion Huawei 0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200 220 240 260 280 zu digitalen Märkten. «Beide Vorschläge dienen dem gleichen Zweck: sicherzustellen, dass wir als Nutzer in einer sicheren Umgebung online Zugang zu einer grossen Auswahl an Produkten und Dienstleistungen haben», sagte Margrethe Vestager, Vizepräsidentin und Kommissarin für Digitales. Kontrolle und Transparenz Die erste Gesetzgebung zu digitalen Dienstleistungen wird Plattformen für die Inhalte verantwortlich machen, die sie hosten – egal ob es sich um Produkte handelt, die auf Amazons Marktplatz verkauft werden, oder um Wohnungen, die etwa auf Airbnb angeboten werden. Die zweite Gesetzgebung, die sich mit digitalen Märkten beschäftigt, richtet sich gegen Plattformen mit einer «Gatekeeper»- Funktion, die es ihnen aktuell erlaubt, konkurrierende Unternehmen auf der eigenen Plattform zu behindern. Zum Beispiel wäre Google nicht mehr in der Lage, seine eigenen Dienste in den Suchmaschinenergebnissen zu bevorzugen oder die Installation seiner Apps auf Android- Geräten zu erzwingen. Quelle: Trendforce 01 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Schweizer IT-Berater blicken optimistisch aufs Jahr 2021 Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch jor. Die Schweizer ICT- Branche blickt mit verhaltener Zuversicht auf das neue Jahr. Der Swico ICT Index landet mit einem leichten Plus von 0,1 Punkten gerade über der Wachstumsgrenze von 100 Punkten, wie der Branchenverband Swico mitteilt. «Dass die Schweizer ICT-Branche insgesamt knapp in der Wachstumszone liegt, ist nach dem Corona- Jahr 2020 sehr erfreulich», lässt sich Swico-Geschäftsführerin Judith Bellaiche zitieren. Das sehr knappe Resultat zum Jahresanfang zeige aber auch, dass an den Märkten weiterhin Unsicherheit herrsche – «und dass auf die Teilbranchen weiterhin grosse Anstrengungen warten». Die Coronakrise traf die ICT-Branchensegmente unterschiedlich hart. Dementsprechend nuanciert fallen die Prog nosen aus. Einzelne Teilbranchen erholten sich nach den ersten Lockerungen im Mai 2020 sowie dem verhältnismässig «normalen» Sommer und Frühherbst schneller als andere. Besonders IT-Berater und Serviceprovider zeigen sich Swico zufolge optimistisch. Sie sehen sich mit 105,7 Punkten (+ 1) respektive 104,5 Punkten (+ 3,3) klar in der Wachstumszone. Doch für alle anderen Teilsegmente bleiben die Erwartungen unterhalb der Wachstumsgrenze – zum Teil deutlich und mit sinkenden Werten. Besonders trüb sieht es für die Teilbranche Imaging, Printing und Finishing aus. Die entsprechenden Unternehmen senken ihre Prognosen um 3,2 Punkte und kommen auf einen tiefen Gesamtwert von 58,7 Punkten. Gründe für die pessimistische Bewertung sind gemäss Swico deutliche Rückgänge in den Auftragseingängen und Umsatzerwartungen. Die Segmente IT-Technology (96,8 Punkte; – 1,9) und Software (93,9; + 0,5) gehen mit Werten knapp unter der Wachstumsgrenze (100 Punkte) ins neue Jahr. Optimistischer blicken Firmen aus der Consumer-Electronics-Branche aufs erste Quartal 2021: Mit 9,5 Punkten macht das Segment einen Sprung nach vorn, landet aber mit insgesamt 95,3 Punkten noch unter der Wachstumsgrenze. Im September war die Stimmung in der CE-Branche allerdings noch deutlich schlechter (85,6 Punkte). SBB realisieren mit DXC eine unternehmensweite Serviceplattform Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch rja. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) erweitern ihre Partnerschaft mit DXC Technology. Der IT-Dienstleister unterstützt das Bahnunternehmen dabei, eine umfassende Serviceplattform aufzubauen, wie es in einer Mitteilung heisst. Diese basiert auf der «Now»-Plattform von Servicenow. Gemäss Mitteilung setzen die SBB schon seit 2014 auf eine entsprechende Plattform im Bereich des IT-Service- Managements. Damals sei entschieden worden, die Schlüsselfunktionen des zuvor ausgelagerten IT-Servicedesks wieder ins Unternehmen zurückzuholen, «um den IT-Betrieb und -Support für die internen Kunden neu zu organisieren». Die «Now»-Plattform von Servicenow habe die Bedürfnisse eines IT-Servicedesks optimal abgedeckt. In den folgenden Jahren seien kontinuierlich weitere Geschäftseinheiten in die Plattform integriert worden – «vom Field Service Management der Telekom-Abteilung bis zum letzten Projekt im Bereich Human Resources». Zurzeit arbeite man daran, Projekte im Umfeld der Fahrgastinformation zu realisieren. «DXC wird weiterhin Partner sein, um die Plattform weiterzuentwickeln und sicherzustellen, dass sie den internen und externen Anforderungen gerecht wird, die Kundenzufriedenheit weiter verbessert und die Betriebskosten optimiert werden können», sagt René Mulder, Geschäftsführer von DXC Technology in der Schweiz. Bild: tookapic / pexels.com WWW.NETZWOCHE.CH Gia Informatik übernimmt Avectris rja. Das Oftringer Unternehmen Gia Informatik übernimmt gemäss einer Mitteilung den Badener IT-Dienstleister Avectris. Durch den Zusammenschluss soll ein IT-Dienstleister mit mehr als 600 Mitarbeitenden an den bestehenden Standorten entstehen. Ein Stellenabbau sei nicht geplant. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Verkäufer haben zugesagt, ihre IT-Leistungen weiterhin von Avectris zu beziehen. Platinum Equity übernimmt Ingram Micro pbe. Platinum Equity übernimmt Ingram Micro von der chinesischen HNA Group. Die US-amerikanische Private- Equity-Firma zahlt für den IT- Distributor 7,2 Milliarden US- Dollar. Der jetzige CEO von Ingram Micro, Alan Monié, werde seine Position beibehalten. HPE lanciert Supercomputer-as-a-Service rja. HPE erweitert sein As-a- Service-Angebot um Supercomputer-Systeme. Ab Frühjahr 2021 stellt das Unternehmen das Portfolio als Teil seines Greenlake-Angebots zur Verfügung. Abgerechnet werde nach tatsächlicher Auslastung und die Lieferzeit betrage 14 Tage. Künftig will HPE sein gesamtes Angebot im As-a-Service- Modell vermarkten. Salesforce zahlt über 27 Milliarden USD für Slack kfi. Salesforce kauft den Messenger-Dienst Slack für 27,7 Milliarden US-Dollar. Zusammen wollen die Unternehmen die Zukunft der Firmensoftware und der ortsunabhängigen Arbeit gestalten, wie es in einer Mitteilung heisst. Nach Abschluss der Transaktion werde Slack zu einer operativen Einheit von Salesforce, die weiterhin unter der Leitung von Slack-CEO Stewart Butterfield stehe. Durch den Deal könnte Microsoft Teams einen ernsthaften Rivalen erhalten. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2021

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