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Netzwoche 02/2021

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44 Service

44 Service Simap-Meldungen | Event Plus In Kooperation mit DIE SIMAP-MELDUNGEN DER SCHWEIZER IT-, TELEKOM- UND CE-BRANCHE. MEHR SIMAP-MELDUNGEN AUF NETZWOCHE.CH BLS entscheidet sich für Elca Informatique Zuschlag 1165379: Technologiepartner Customer Relationship Management (CRM) Tool. Publiziert am 24.11.2020. BLS AG. Ausschreibung vom 19.8.2020. Offenes Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Dezentrale Bundesverwaltung / öffentlich rechtliche Organisationen. Auftragsort: BLS AG, Genfergasse 11, 3001 Bern. Vergabe: Zuschlag an Elca informatique SA. Seilerstrasse 4, 3011 Bern. Preis: 1 372 800 CHF. Details: 1 Offerte eingegangen. Evaluationsdauer: 97 Tage. Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. Bundesamt für Bauten und Logistik entscheidet sich für A&F Systems Zuschlag 1165161: Produkte-Ausschreibung (20171) Adobe ETLA – Creative Cloud Produkte. Publiziert am 24.11.2020. Bundesamt für Bauten und Logistik BBL für die Bundesverwaltung im zivilen Verwaltungsbereich, Schweizerische Bundesbahnen SBB, Post CH AG. Ausschreibung vom 3.9.2020. Offenes Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/WTO- Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Bund (Zentrale Bundesverwaltung). Auftragsort: Bundesamt für Bauten und Logistik BBL für die Bundesverwaltung im zivilen Verwaltungsbereich, Schweizerische Bundesbahnen SBB, Post CH AG, Fellerstrasse 21, 3003 Bern. Vergabe: Zuschlag an a&f systems ag. Grenzstrasse 3b, 6214 Schenkon. Preis: 15 869 013 CHF. Begründung: Den Zuschlag erhält die Firma a&f systems ag, da die Bewertung aller Zuschlagskriterien gemäss Pflichtenheft die höchste Gesamtpunktzahl unter den eingereichten Angeboten ergab. Ausschlaggebend für den Zuschlag an die Firma a&f systems ag ist der günstigste Preis des Angebots. Details: 3 Offerten eingegangen. Bemerkungen zum Preis (Ziffer 3.2). – Grundauftrag: EUR 8 919 299.90. – Optionen: EUR 6 949 713.37. Alle Preisangaben exklusive Mehrwertsteuer. Evaluationsdauer: 82 Tage. Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. Bundesamt für Bauten und Logistik entscheidet sich für Business IT Zuschlag 1165771: F20257 – VMware zusätzliche Wartung und Lizenzen 2021. Publiziert am 24.11.2020. Bundesamt für Bauten und Logistik BBL. Freihändiges Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Bund (Zentrale Bundesverwaltung). Auftragsort: Bundesamt für Bauten und Logistik BBL, Fellerstrasse 21, 3003 Bern. Vergabe: Zuschlag an BUSINESS IT AG. Clarastr. 21, 4058 Basel. Preis: 5 500 000 CHF. Begründung: Freihändige Vergabe nach Art. 13 Abs. 1 Bst. c VöB: Aufgrund eines im Rahmen der Ursprungsbeschaffung (Simap-Meldungsnr. 910703) nicht vorhergesehenen Bedarfs, wurde deren Volumen vorzeitig ausgeschöpft. Mit einer neuen offenen Ausschreibung (Händlerwettbewerb) soll der Bedarf per 01.01.2022 neu gedeckt werden. Für die Zwischenzeit ist die Sicherstellung der lückenlosen Leistung mittels freihändiger Vergabe unerlässlich. Aus zeitlichen Gründen sowie im Interesse der Wirtschaftlichkeit kommt dafür einzig die bisherige Leistungserbringerin als Zuschlagsempfängerin in Frage. Details: Bemerkungen zum Preis (Ziffer 3.2). – Grundauftrag: EUR 4 384 680.00. – Optionen: EUR 1 115 320.00. Alle Preisangaben exklusive Mehrwertsteuer. Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. Bundesamt für Informatik und Telekommunikation entscheidet sich für Best Practice Consulting Zuschlag 1167991: (20001) 609 Betrieb Core-IT ESTV, Wartung und Weiterentwicklung SAP PSCD. Publiziert am 7.12.2020. Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT. Ausschreibung vom 19.6.2020. Offenes Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/ WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Bund (Zentrale Bundesverwaltung). Vergabe: Zuschlag an Best Practice Consulting AG, Münster, Zweigniederlassung Regensdorf. Althardstrasse 80, 8105 Regensdorf. Preis: 15 401 450 CHF. Begründung: Den Zuschlag erhält die Firma Best Practice Consulting AG, da das Angebot hinsichtlich der Erfüllung der qualitativen Anforderungen überzeugt. Der Anbieter sowie dessen Personal verfügt über grosse Erfahrung in der Pflege und Entwicklung von SAP-Systemen im Finanzund Buchhaltungsbereich. Der Preis entspricht hinsichtlich Stunden- und Tagesansatz den marktüblichen Ansätzen. Details: 1 Offerte eingegangen. Bemerkungen zum Preis (Ziffer 3.2). – Grundauftrag: CHF 2 456 800.00. – Optionen: CHF 12 944 650.00. Alle Preisangaben exklusive Mehrwertsteuer. Evaluationsdauer: 171 Tage. Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. 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Agenda Einfluss der Pandemie auf die Entwicklung des Schweizer ICT-Marktes, Forecast bis 2022 (Frühjahrs- Update) | Heutige Topmärkte und künftige Opportunitys | Die digitale Evolution und ihre Kerntechnologien | Die Cloud im KMU-Markt | Der Workplace im Wandel | Gedanken zur Marktbearbeitung In 2 ½ Stunden sichern Sie sich auf der Basis unseres Markt-Researchs topaktuelle, fundierte Grundlagen sowie Daten und Prognosen für Ihre Standortbestimmung und das Business Planning. Lassen Sie sich von unseren Erkenntnissen und Trendanalysen inspirieren und verschaffen Sie sich wertvollen Input und Empfehlungen für Ihre Planung und Strategiearbeit. Das Briefing richtet sich an CEOs, Geschäftsführer, Verkaufs-/Marketingverantwortliche, Product- & Business Development Manager. 02 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 45 Green Fintech – Allez la Suisse! Die Schweiz hat es verpasst, frühzeitig eine global führende Rolle im Fintech-Bereich einzunehmen. Besser und insbesondere schneller machte es Grossbritannien, wie auch der Stadtstaat Singapur, wo inzwischen das weltweit grösste Fintech- Stelldichein stattfindet. Nun bietet sich für den Schweizer Finanzplatz eine neue Chance an. Das neue Schlagwort lautet Sustainable Finance. Nachhaltigkeit im Finanzbereich gewinnt global an Bedeutung. Rino Borini ist Gründer von Scarossa und der Digital-Finance-Plattform «Finance 2.0». Zudem ist er Dozent & Studiengangsleiter der CAS-Lehrgänge «Digital Finance» und «Digital Insurance» an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich. Der Schweizer Finanzplatz gehört zu den global wettbewerbsfähigsten Finanzzentren. Doch in den letzten Jahren haben die Banken-Hotspots Zürich und Genf in verschiedenen Rankings Plätze eingebüsst. Dafür gibt es viele Gründe. Ein Grund liegt darin, dass die Schweiz es verpasst hat, frühzeitig eine weltweit führende Rolle im Fintech-Bereich einzunehmen, obwohl das Thema früh, nämlich schon im Jahr 2013, mit der ersten Fintech-Konferenz «Finance 2.0» angestos sen wurde. Doch bei den Branchenverbänden und der Politik geschah lange Zeit wenig bis gar nichts, um den Finanzplatz als globalen Finanztechnologie-Hub zu positionieren. Besser und schneller machte es Grossbritannien. Die damalige Regierung unter Premierminister David Cameron initiierte 2014 ein Paket zur Förderung von Fintech. So verkündete im August 2014 der UK-Schatzkanzler George Osborne in einer eindrücklichen Rede die Ambition der britischen Regierung, Grossbritannien zum globalen Fintech-Hub zu machen. Der Schatzminister sagte in klaren Worten: «I’m here today because I want the UK to lead the world in developing Fintech. That’s my ambition – short and sweet.» Die Regierung erkannte frühzeitig die Wichtigkeit von Fintech für einen prosperierenden Finanzplatz. Osborne schloss seine Rede wie folgt ab: «Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Ära im Bankwesen.» Und diese Ära wird durch Technologie bestimmt. Kurze Zeit später verkündete auch der Stadtstaat Singapur, dass Finanztechnologie ein zentraler Treiber für das künftige Wachstum des Finanzplatzes sei. Inzwischen findet das weltweit grösste Fintech-Stelldichein in Singapur statt. Dabei handelt es sich um das mehrtägige Fintech-Festival, das Experten aus der ganzen Welt anzieht. Leider haben diese klaren Voten die Branche und Politik viel zu spät erreicht. Doch nun bietet sich für den Schweizer Finanzplatz eine neue Chance an. Das neue Schlagwort lautet Sustainable Finance. Nachhaltigkeit im Finanzbereich gewinnt global an Bedeutung. Immer mehr Investoren wollen ihre Gelder nach einem nachhaltigen Anlageansatz verwaltet haben. Dazu kommt die Generation Y, die in den kommenden zwei Dekaden unheimlich viel Kapital erben wird, und die Millennials sind bereits auf Nachhaltigkeit getrimmt. Der Bundesrat wie auch die Branche selbst haben diese Chance erkannt. Die Regierung verabschiedete diesbezüglich im Juni 2020 einen Bericht und Leitlinien zur Nachhaltigkeit im Finanzsektor. Das Ziel: Der Schweizer Finanzplatz soll global eine führende Rolle in Sustainable Finance übernehmen. Ein wichtiges Schlüsselelement dazu wird Technologie sein. Nun kommt Green Fintech ins Spiel: Innovative Jungunternehmen werden die Treiber sein, denn dank der effizienten Nutzung digitaler Technologien können sie einerseits als Innovationspartner traditioneller Finanzakteure auftreten, andererseits können sie entlang der Wertschöpfungskette etablierte Banken und Vermögensverwalter teilweise ablösen. Die Absicht des Bundesrates, den Finanzplatz Schweiz zum globalen Hub für «Sustainable Finance» zu machen, kommt zum richtigen Zeitpunkt. Jetzt gilt «Speed is the game», und alle Bestrebungen funktionieren nur, wenn alle am gleichen Strang ziehen: Ade Ego-System, hallo Eco- System! Allez la Suisse und #MakeBankingSexy! Die Wild Card finden Sie auch online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 02 / 2021

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