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Netzwoche 02/2021

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH IBMs Jahreszahlen sinken fki. Der Tech-Konzern IBM hat seine Geschäftszahlen veröffentlicht. Sowohl der Gewinn als auch der Umsatz des Unternehmens sanken im Vergleich zum Vorjahr. Der Gewinn schrumpfte um 42 Prozent auf 5,5 Milliarden US- Dollar, wie es in einer Mitteilung heisst. Nach Veröffentlichung der Zahlen fiel der Aktienkurs von IBM um 7 Prozentpunkte. Apple knackt die 100- Milliarden-Marke cwa. Apple hat im ersten Quartal 2021 die Umsatzmarke von 100 Milliarden US-Dollar geknackt. Damit eroberte Apple seinen Platz als wertvollste Marke der Welt zurück. Verantwortlich dafür ist ausser dem Kassenschlager iPhone auch die Diversifizierung des Portfolios. Samsung steigert Gewinn cwa. Samsung schliesst das vierte Quartal 2020 mit einem deutlichen Gewinnzuwachs ab. Der Gewinn stieg im Jahresvergleich um 26,4 Prozent, getrieben vom robusten Display- und Speicherchip-Geschäft, wie es in einer Mitteilung heisst. Anders sieht es im Mobile-Geschäft aus. Dort musste Samsung im Vergleich zum Vorjahr Einbussen hinnehmen. Verantwortlich dafür dürfte nicht zuletzt Apple sein, das im vierten Quartal Rekordergebnisse verzeichnete. SAP übernimmt Signavio jor. SAP kauft das Berliner Start-up Signavio – für 1 Milliarde Euro, wie SAP mitteilt. Der Walldorfer ERP-Hersteller will durch den Zukauf sein Geschäft mit Business Process Intelligence ausbauen. Signavio entwickelt cloudbasierte Software für Prozessmanagement und Process Mining. Solche Lösungen rekonstruieren die Abläufe innerhalb eines Unternehmens und vergleichen den Ist- mit einem Soll-Zustand. Corona bremst Übernahmen – ausser in der ICT-Branche jor. 2020 hat sich das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen abgekühlt. Die Anzahl Transaktionen mit Schweizer Beteiligung ging von 402 auf 363 zurück, wie aus einer M&A-Studie von KPMG hervorgeht. Das Transaktionsvolumen halbierte sich derweil – von 127 Milliarden auf 63,1 Milliarden US-Dollar. Der Grund für den Rückgang: Die Coronakrise bremste den M&A-Markt, insbesondere im zweiten Quartal 2020. Die grosse Unsicherheit und die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie setzten dem Markt zu. Schweizer Unternehmen akquirierten deutlich mehr ausländische Unternehmen als umgekehrt: In 154 Fällen (42 Prozent der Transaktionen) wurden ausländische von Schweizer Unternehmen und in 84 Fällen (23 Prozent der Transaktionen) Schweizer von ausländischen Unternehmen übernommen. Die grössten Deals gehen aufs Konto der ICT-Branche Die teuersten Übernahmen gingen 2020 in der ICT-Branche über die Bühne. Mehr als ein Fünftel aller Transaktionen (80) und mehr als ein Drittel des gesamten Transaktionsvolumens (22,1 Milliarden Dollar) gingen auf das Konto von IT- und Telekommunikationsunternehmen. «Die Zahlen deuten klar darauf hin, dass sich die im Zuge der Coronakrise beschleunigte Digitalisierung direkt auf das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen ausgewirkt hat», lässt sich Timo Knak, Leiter Mergers & Acquisitions von KPMG, in der Mitteilung zitieren. Der grösste Deal 2020 war der Kauf von Sunrise durch die UPC-Holding Liberty Global – mit einem Volumen von knapp 7,2 Milliarden Dollar. Die Übernahme wirkt sich auf die Belegschaft aus, wie das Unternehmen kürzlich bekannt gab: Sunrise UPC plant einen grossen Stellenabbau, von dem «weniger als 30 Prozent» der Mitarbeitenden betroffen sind. Die Hybrid Cloud gewinnt an Zuspruch rja. Die hybride Cloud ist das ideale IT-Betriebsmodell – dieser Meinung sei zumindest die Mehrheit der IT-Entscheider, schreibt Nutanix im neuesten «Enterprise Cloud Index». Demnach stimmen 88 Prozent der Schweizer Umfrageteilnehmer dieser Aussage zu. Es sind mehr als die weltweiten 86 Prozent. Und die Zahl stelle einen deutlichen Bild: Source: Jirsak / iStock.com Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Sprung zum letztjährigen Bericht dar, als sich lediglich 60 Prozent der befragten Schweizer CIOs für die hybride Cloud aussprachen. Als Vorbereitung für die hybride Cloud nutzen Schweizer Unternehmen gemäss Nutanix intensiv die Multi Cloud und Hyperconverged Infrastructure (HCI). Rund 78 Prozent der Befragten gaben an, dass sie HCI entweder bereits vollständig implementiert hätten oder dabei seien, dies zu tun. Weltweit liege dieser Wert bei gerade mal 50 Prozent. HCI verkürze die Zeit erheblich, die für den Aufbau der softwaredefinierten Infrastruktur nötig sei, die der Einsatz einer Private Cloud erfordere, erläutert Nutanix. Weiter liefert die Nutanix-Umfrage Erkenntnisse zur Public Cloud: Ein Fünftel der befragten Schweizer Unternehmen nutzt eine Public-Cloud- Infrastruktur. 44 Prozent erwarten, dass sie im nächsten Jahr mehr Anwendungen in der Public Cloud betreiben werden; und 22 Prozent der Schweizer Unternehmen gehen davon aus, dass sie in fünf Jahren mehrere Public Clouds unter Ausschluss anderer IT-Modelle nutzen werden. Bei der Auswahl neuer IT-Deployments sind Sicherheits-, Datenschutz- und Compliance- Faktoren zusammengenommen am wichtigsten (24 Prozent), gefolgt von Kostenvorteilen (16 Prozent). Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch 02 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Corona macht Swisscom einen Strich durch die Jahresrechnung Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch rja. Swisscom vermeldet für das Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 11,1 Milliarden Franken – währungsbereinigt ein Minus von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Reingewinn beträgt 1,5 Milliarden Franken, was einem Minus von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) ist mit 4,382 Milliarden Franken um 0,6 Prozent höher als letztes Jahr – währungsbereinigt blieb es allerdings gleich wie im Vorjahr, wie es in einer Mitteilung heisst. Insgesamt habe sein Unternehmen ein erfolgreiches Jahr hinter sich, kommentierte Swisscom-CEO Urs Schaeppi an der Medienkonferenz. Gleichzeitig beklagte der Unternehmenschef altbekannte Probleme: So mangle es nach wie vor an Baubewilligungen für 5G-Antennen. Adfinis wird Gitlab-Partner jor. Gitlab hat eine Partnerschaft mit Adfinis vereinbart. Der auf Open-Source-Software spezialisierte IT-Dienstleister setzt Gitlab seit jeher als DevOps-Plattform ein, wie das Unternehmen mitteilt. Nun kann Adfinis seine Dienste auch im Rahmen des Partnerprogramms von Gitlab anbieten. Gitlab soll Entwicklern alle nötigen Tools zur Einführung von DevOps-Prozessen bieten. Etwa Werkzeuge für die Planung und Verwaltung von Code oder Pipelines zum Testen und Deployen der Builds. Die Plattform liesse sich auf On-premise-Systemen, über SaaS-Lösungen oder auf hybriden Infrastrukturen nutzen. Gitlab erfülle die meisten Compliance-Anforderungen und Datenschutzrichtlinien, teilt Adfinis mit. Auch das Zürcher DevOps-Unternehmen VSHN vereinbarte unlängst eine Partnerschaft mit Gitlab. VSHN bietet nun Gitlab-Lizenzen wie auch Managed Gitlab als Bild: Source: gitlab.com Mehr Konsum, aber kaum mehr Einnahmen Wenig überraschend beeinflusst Corona das Geschäftsergebnis. Im Zuge der Pandemie habe Swisscom Kunden unterstützt, etwa mit kostenlosen Homeoffice-Angeboten für KMUs oder mit dem Verzicht auf Roaminggebühren für jene, die im Ausland gestrandet waren. Während der Kontakteinschränkung durch Corona kletterten diverse Nutzungszahlen des Telkos nach oben. So sei das Datenvolumen im Mobilnetz im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent gestiegen, vermeldet das Unternehmen. Smarthome sei 2020 um 50 Prozent gewachsen – inzwischen seien dreimal so viele Geräte verbunden, sagte Schaeppi. Und im vergangenen Frühling schauten während der Woche die Kunden so viel fern wie normalerweise nur am Sonntagabend. Da Swisscom aber vor allem Flatrate-Angebote habe, führe dieses Volumenwachstum nicht zu mehr Umsatz, sagte Schaeppi. Komplettpaket respektive Managed Service an. Zu den Schweizer Gitlab-Kunden zählt unter anderem die UBS, die eine mehrjährige Partnerschaft mit der DevOps-Plattform vereinbarte, um die Softwareentwicklungs- und Test-Prozesse zu automatisieren. Adfinis hat seinen Hauptsitz in Bern und Niederlassungen in Zürich, Basel, Crissier sowie in der niederländischen Stadt Hengelo und in Eight Mile Plains, einem Vorort der Stadt Brisbane in Australien. Das Unternehmen hat sich auf Open Source Engineering, Managed Services und Softwareentwicklung spezialisiert. Seit Ende 2018 pflegt Adfinis eine Partnerschaft mit Hashicorp. Das kalifornische Softwareunternehmen entwickelt Lösungen für Entwickler, Betreiber von Cloud-Lösungen und Sicherheitsexperten. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch WWW.NETZWOCHE.CH Jahrestagung der Polizei-IT 2021 wird virtuell cka. Der «Schweizer Polizei Informatik Kongress» findet 2021 zwar wieder statt, aber in einem virtuellen Format. Livestreams und Videobotschaften sollen das gewohnte Programm ersetzen. 2020 musste der Anlass ganz abgesagt werden. Die Stände werden durch Podcasts und Videobotschaften ersetzt und die Referate gestreamt. Unterstützt werde alles durch einen Live-Chat, teilen die Veranstalter mit. Neue Applikation: «Meine Agrardatenfreigabe» rko. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BWL) lanciert eine neue Applikation auf seiner Onlineplattform «Agate.ch». Die Applikation heisst «Meine Agrardatenfreigabe» und ermöglicht es Landwirten, ihre auf der Plattform erfassten Betriebsdaten mit Dritten zu teilen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Applikation sei im November bereits im Kanton Freiburg getestet worden und stehe nun landesweit zur Verfügung. Konkret können Landwirte mit «Meine Agrardatenfreigabe» etwa ihre Landwirtschaftsdaten mit Labelorganisationen teilen, wie es weiter heisst. SAP öffnet sich für Microsoft Teams ych. Microsoft und SAP rücken näher zusammen. Daten aus verschiedenen SAP-Lösungen, darunter S/4 Hana und Sales Cloud, sollen direkt in Teams verfügbar sein. Zudem wollen die beiden Unternehmen neue Angebote für die Integration von S/4 Hana auf Azure einführen. Ziel sei es, die Zusammenarbeit effizienter zu gestalten und Mitarbeitende produktiver zu machen. Die Integration werde Mitte 2021 ausgerollt, teilt Microsoft mit. Neue Leitfäden, Tools und Automatisierungsfunktionen sollen Kunden bei der Einrichtung der Dienste unterstützen. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 02 / 2021

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