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Netzwoche 03/2016

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26 Web Aktuell

26 Web Aktuell www.NETzWOCHE.ch Migros nutzt das Web am besten dkl. Das italienische Beratungsunternehmen Lundquist hat die Ergebnisse seiner zweiten Schweizer Webranking-Studie vorgestellt. In diesem Jahr untersuchte Lundquist 29 Schweizer Unternehmen. Klarer Spitzenreiter des diesjährigen Rankings ist Migros. Sie erreichte einen Wert von 50,7 Punkten und kletterte damit sieben Plätze nach oben. Konkurrent Coop landete auf Platz 5. Coop verbesserte sich im Jahresvergleich aber ebenfalls stark. Der Wert der Supermarktkette stieg von 31 auf 40,4 Punkte. ▸ Webcode 6551 Hackzurich wird Teil des neuen «Digital Festivals» mur. Vom 15. bis 18. September findet in Zürich zum ersten Mal das «Digital Festival» statt. Die Veranstaltung richtet sich laut den Organisatoren an Unternehmer, Meinungsführer, Technikfreaks, Social-Media-Nutzer und Nerds. Es werde einen WOW Day und einen Transformers Day geben, heisst es in einer Mitteilung der Initianten. Geplant seien Workshops, Fachkonferenzen und Ideenwettbewerbe. ▸ Webcode 6454 Dacadoo gewinnt Award in den USA mur. Dacadoo hat den Big Innovation Award gewonnen. Der Preis wird von der Business Intelligence Group verliehen. Sie prämiere Unternehmen und Personen, die neue Ideen ins Leben rufen und versuchen, den Weg, wie wir die Welt erleben, zu verändern. Dacadoo bietet eine mobile Gesundheitsplattform an. Die Zürcher Firma ist Partner des japanischen Unternehmens Wingarc. Sie schloss im August 2015 eine Kooperation mit der US Medical Fitness Association. ▸ Webcode 6423 Mehr Schweizer Organisationen nutzen Social Media dgi. Die PR-Agentur Bernet hat zum dritten Mal nach den Jahren 2012 und 2013 eine Studie zu Social Media publiziert. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Medienwissenschaft IAM der ZHAW erhob die Agentur Daten zur Entwicklung der Social-Media-Verwendung in Schweizer Organisationen. An der Studie nahmen Schweizer Unternehmen, Behörden und Non-Profit-Organisationen teil, wie Bernet mitteilt. Von insgesamt 200 verschickten Fragebögen erhielten die Autoren 133 zurück. 103 davon konnten sie auswerten. In den letzten drei Jahren hätten die befragten Organisationen neue Erfahrungen gesammelt und ihre Onlinestrategie weiterentwickelt. Knapp die Hälfte respektive 42 Prozent der Organisationen ist seit über drei Jahren aktiv. Aufwand für viele höher als der Nutzen Bei der Frage zu Aufwand und Nutzen gehen die Meinungen auseinander. Rund ein Drittel der Organisationen bewertet den Aufwand höher als den Nutzen. Für 40 Prozent der Befragten sind sie gleich hoch. Trotz Skepsis rücken die sozialen Plattformen immer mehr ins Zentrum der Kommunikationsplanung. Im Jahr 2013 gaben nur 50 Prozent der Befragten an, eine Social- Media-Strategie zu haben. Heute sind es 83 Prozent. Die meistgenutzten Kanäle sind Youtube und Facebook mit 87 Prozent, gefolgt von Twitter mit 75 Prozent. Die beiden Businessplattformen Linkedin und Xing kommen beide auf 62 Prozent. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6554 EGMR stärkt Rechte bei Onlinekommentaren cgr. In einem Urteil hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) die Meinungsfreiheit bei Kommentaren auf Webseiten und Internetforen gestärkt. Der Entscheidung des Gerichts zufolge gibt es keine generelle Pflicht zur Vorabmoderation von Beiträgen, wie Golem berichtet. Das Urteil fiel am 2. Februar und ist auf der Website des Gerichts einsehbar. Der beklagte Fall Der Fall entzündete sich an Kommentaren auf einen Artikel des ungarischen Nachrichtenportals Index.hu aus dem Jahr 2010. Der Beitrag kritisierte die Geschäftspraktiken von zwei Immobilienwebsites. In Kommentaren wurden die Portale mit teilweise sehr abfälligen Bemerkungen kritisiert. Daraufhin reichten die kritisierten Websites vor dem Budapester Regionalgericht Klage ein, worauf der Index.hu die betreffenden Kommentare löschte. In seinem Urteil befand das Gericht, dass die Kommentare entwürdigend gewesen und über das Recht auf freie Meinungsäusserung hinausgegangen seien. Sie hätten geprüft und unverzüglich gelöscht werden müssen. Das Nachrichtenportal sollte Schadensersatz leisten. Auch weitere Instanzen bestätigten diese Entscheidung, wo raufhin Index.hu den EGMR anrief. Denn Index.hu weist in seinem Impressum darauf hin, dass die Kommentare nicht die Meinung der Betreiber widerspiegeln und die Kommentatoren für den Inhalt verantwortlich seien. Über eine Meldefunktion konnten Leser die Administratoren über Missbrauch aufmerksam machen, damit der Post gelöscht wird, wenn nötig. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6470 03 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Best of Swiss Web 27 Best of Swiss Web sucht zum 16. Mal die beste Website der Schweiz mur. Die Anmeldefrist für Best of Swiss Web 2016 ist abgelaufen. Für den Wettbewerb, der dieses Jahr bereit zum 16. Mal stattfindet, gab es 355 Einschreibungen. Die Teilnehmer konnten in 11 Kategorien Projekte einreichen, die sie im Laufe des Jahres 2015 fertig stellten. Der Juryprozess läuft Wie geht es nun weiter? Die Jury wird bis zum 18. Februar alle Projekte begutachten. Diese Vorjurierung findet online statt. Zuständig sind die 11 Fachjurys, die aus je 10 ausgewählten Experten und Spezialisten gebildet werden. Insgesamt über 100 Jurymitglieder und das pragmatische Juryverfahren sollen ein Höchstmass an Objektivität bei der Vergabe der Gold-, Silber- und Bronze-Auszeichnungen garantieren. Von den prämierten Projekten werden die besten als Kandidaten für den Master-Titel ins Rennen geschickt. Der Titel «Master of Swiss Web» schliesslich wird in einer mehrstufigen Jury- und Publikumswahl vergeben. Am 22. und 23. Februar trifft sich die Jury in den Räumlichkeiten von Digicomp in Zürich. Sie wird entscheiden, welche Projekte auf der Shortlist landen und sich weiter Hoffnung auf den Master of Swiss Web 2016 machen können. Die Shortlist wird am 2. März veröffentlicht. Ebenfalls am 2. März erhalten alle Einreicher per E-Mail die Log-in-Daten für ihren Ticketaccount. Sie können dann innerhalb der vorgegebenen Frist ihre bereits reservierten Tickets für den Award einlösen. Zusätzliche Tickets für Mitarbeiter und Gäste kosten 290 Franken zuzüglich Mehrwertsteuer. Buchbar sind auch ganze Tische für bis zu 10 Personen. Das Ticket-Kontingent für die Einreichenden wird bis zum 11. März 2016 garantiert. Danach gehen alle verbliebenen Tickets in den freien Verkauf. Swiss.com, Master of Swiss Web 2015. Wer beerbt Swiss? Letztes Jahr setzte sich die Fluggesellschaft Swiss mit swiss.com durch. Sie überzeugte Jury, Netzticker-Leser und Saalpublikum und erhielt den Master-Titel. Die neue mobile Swiss-Website sei sowohl in gestalterischer als auch technischer Hinsicht ausserordentlich, lobte die Jury, und die Bedienung leicht und flüssig. Die Website, die Hinderling Volkart umsetzte, trage der Marke Swiss in allen Belangen Rechnung. Digital Transformation Award Zum 2. Mal wird im April auch der Preis «Swiss Digital Transformation Award» verliehen. Er zeichnet Unternehmen aus, die besondere Fortschritte in der digitalen Reife gemacht und ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessert haben. Erste Gewinnerin des Digital Transformation Award war die SBB. Basis und Voraussetzung für die Award-Teilnahme ist die vorherige Selbstdeklaration der teilnehmenden Unternehmen am «Digital Maturity Check», dem von der Universität St. Gallen und einer Expertengruppe entwickelten Reifegradmodell. Award-Nacht am 7. April Best of Swiss Web ist eine Initiative der Swiss Internet Industry Association (Simsa) und des Netzmedien-Verlags, zu dem auch die Magazine «Netzwoche», «IT-Markt» und «CEtoday» gehören. Ziel ist die Förderung von Transparenz und Qualitätsstandards in der Web- und ICT-Branche. Die Preisverleihung findet am 7. April im Kongresshaus Zürich statt. Sie startet um 17 Uhr. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es auf www.bestofswissweb.ch. SBB.ch, Sieger des Digital Transformation Award 2015. www.NETzWOCHE.ch Google stoppt Display-Ads in Flash mur. Google hat angekündigt, dass Adwords und Doubleclick Digital Marketing ab dem 30. Juni keine Flash-Werbung mehr akzeptieren werden. Ab dem 2. Januar 2017 werden die beiden Werbetools Display-Ads nur noch in HTML5 ausliefern. Nicht betroffen sei Videowerbung in Flash, die weiterhin funktionieren werde. Im Januar 2015 stellte Google Youtube bereits standardmässig auf HTML5 um. Einen Monat später begann das Unternehmen, hochgeladene Flash-Werbung automatisch in HTML5 zu konvertieren. ▸ Webcode 6530 Microsoft kauft Tastatur- App Swiftkey cgr. Für 250 Millionen US-Dollar hat Microsoft Swiftkey übernommen, wie die Financial Times berichtet. Die Zeitung beruft sich dabei auf anonyme Quellen. Gegenüber dem Blatt wollten die Unternehmen den Deal jedoch nicht offiziell bestätigen. Swiftkey ist eines der populärsten Tastatur-Apps. Sie ist für iOS und Android erhältlich, jedoch noch nicht für Windows Phones. Nach Unternehmensangaben wurde die App bereits mehr als 300 Millionen Mal heruntergeladen. ▸ Webcode 6419 NDG-Referendum kommt zustande cgr. Das Nachrichtendienstgesetz kommt vors Volk. Die Initianten, das «Bündnis gegen den Schnüffelstaat», reichten am 14. Januar 56 347 Unterschriften ein. Von diesen waren 56 055 gültig, teilt die Bundesverwaltung mit. Für das fakultative Referendum waren nur 50 000 Unterschriften notwendig. Das Referendumskomitee sammelte diese in 100 Tagen. Mit dem Gesetz soll der Schweizer Nachrichtendienst mehr Rechte bekommen, was verschiedene Seiten kritisieren. ▸ Webcode 6462 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 03 / 2016

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