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Netzwoche 03/2016

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46 Last Curiosities

46 Last Curiosities Qualitätsarbeit von vorvorgestern Einen Qualitätsbeweis der besonderen Art hat es im Museum of English Rural Life gegeben. Dieses gehört zur University of Reading. Wie Cnet berichtet, hat eine 155 Jahre alte Mausefalle doch tatsächlich noch einen Nager gefangen. Während Aufräum- und Reparaturarbeiten muss sich die Maus in das Depot des Museums geschlichen haben. Dort ging sie in die Falle. Das technische Wunderwerk aus dem Jahr 1861 funktionierte einwandfrei und schnappte zu. Das Museum ist sich noch nicht sicher, wie es mit den sterblichen Überresten der Maus verfahren will. Ausser einer standesgemässen Bestattung steht auch das Ausstopfen zur Diskussion. Ob die modernen Geräte von heute auch noch in über 150 Jahren so tadellos funktionieren werden, wird die Zeit zeigen. Simsalabim … und weg ist der Virus Virenprogramme waren gestern. Einen innovativen Weg geht die selbsternannte Hexe und Pastorin Joey Talley. Wie t3n.de berichtet, will die Hexe aus Kalifornien Computer allein mit Zauberkraft von Schadprogrammen befreit haben. Ausser Zaubersprüchen verwende sie auch magische Tinkturen aus Kräutern. Ihre Dienste vermarktet sie als «Professional Witchcraft Services» auf der Website reverendjoey.com. Ausser Computern habe sie auch schon defekte Alarmanlagen mit ihren Kräften reparieren können. Mit ihren Diensten adressiert Talley nach eigenen Angaben Personen, die kein Vertrauen in den klassischen IT-Support haben. Ganz billig sind die Dienste aber nicht. Nach einer kostenlosen telefonischen Erstberatung berechnet die Dame 200 US-Dollar pro angefangene Stunde. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews der vergangenen zwei Wochen immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! Autor: Christoph Grau Gesperrt bis zum Sankt Nimmerleinstag Um Daten vor dem Zugriff Dritter zu schützen, bietet Apple ein spezielles Sicherheitsfeature für seine iPhones und iPods. Nach fünfmaliger falscher Eingabe des Passworts muss man eine Minute warten, bis der Bildschirm wieder freigegeben wird. Beim sechsten Fehlversuch erhöht sich die Wartezeit auf fünf Minuten und so weiter. Leider hat dieses Feature einen Bug, wie Chip berichtet. Wenn der Nutzer den Akku tauscht, dann setzt das Gerät das Standarddatum auf den 1. Januar 1970 zurück. So kann es passieren, dass der Nutzer plötzlich mehr als 40 Jahre warten muss, bis er erneut das Passwort eingeben kann. Es gebe aber eine Lösung, schreibt Chip weiter. Mit einer aktiven SIM-Karte werde das Datum wieder korrekt eingestellt, sobald das Gerät auf das mobile Netz zugreife. Ansonsten helfe nur noch das Einspielen eines Recover-Images, bei dem aber alle Daten verlorengingen. Natur gegen Technik Ob nun mit Raketen, Störsignalen oder klassisch mit der Pumpgun. Es gibt viele Wege, um störende Drohnen vom Himmel zu holen. Ein völlig neuer Ansatz kommt nun aus den Niederlanden. Die Firma Guard From Above hat Greifvögel trainiert, um die lästigen fliegenden Plagegeister vom Himmel zu holen, wie Techcrunch berichtet. Nach eigenen Angaben arbeitet das Unternehmen mehrheitlich für Geheimdienste aus dem In- und Ausland. Die Technik mit den Greifvögeln wurde in Zusammenarbeit mit der niederländischen Polizei erarbeitet. Wann sich solche Greifvögel auch um Nachbars Drohnen kümmern werden, ist noch unklar. Malware für die Ewigkeit In den 80er- und 90er-Jahren hat nicht nur der PC seinen Siegeszug angetreten. Im Fahrwasser der Computerisierung breiteten sich auch die ersten Viren und Schadprogramme massenhaft aus. Damals noch über Disketten. Später kamen CDs und das Internet hinzu. Die Malware-Entwickler hatten damals einen Sinn für Ästhetik. Die DOS-Viren bedienten sich ausgeklügelter Textbotschaften und auch Grafiken, wie etwa blinkenden Herzchen oder Personen, die durch das Bild liefen. Dieses kulturelle Erbe auch für die Nachwelt zu erhalten, hat sich das «Malware Museum» auf die Fahnen geschrieben, wie «Der Standard» berichtet. Kurator des Museums ist der finnische Sicherheitsspezialist Mikko Hypponen. Im Webarchiv archive.org sind die Viren hinterlegt. Dort können sie in sicherer Umgebung bestaunt werden. Bild: archive.org; Fotolia (3) 03 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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