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Netzwoche 03/2016

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08 Buisiness Aktuell

08 Buisiness Aktuell www.NETZWoche.ch Alphabet legt starke Zahlen vor cka. Der Google-Mutterkonzern Alphabet hat seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2015 publiziert. Die Holding-Gesellschaft erwirtschaftete einen Umsatz von 21,3 Milliarden US-Dollar, wie Alphabet mitteilt. Dieser liegt 18 Prozent über dem kumulierten Umsatz aus dem Vorjahr. Für den Vergleichswert zählte das Unternehmen die Ergebnisse von Google und den übrigen Geschäftsbereichen zusammen. ▸ Webcode 6411 HPE kauft Schweizer Back-up-Spezialisten mur. Hewlett Packard Enterprise hat die in Altendorf ansässige Firma Trilead aufgekauft. Das Unternehmen gibt es laut Handelsregister des Kantons Schwyz seit April 2007. Trilead ist spezialisiert auf die Sicherung und Wiederherstellung von virtuellen Maschinen. Das Unternehmen bietet für diese Aufgabe den «VM Explorer» an, der die Hypervisoren ESX von VMware und Microsofts Hyper-V unterstützt. Die Pro-Version kostet je nach Ausführung zwischen 720 und 1440 Franken, die Enterprise-Variante zwischen 1290 und 2580 Franken. ▸ Webcode 6463 Migros springt auf den Twint-Zug auf cgr. Twint, die mobile Bezahllösung der Post, hat ihr Einflussgebiet fast verdoppelt. Wie das Unternehmen mitteilt, setzt nun auch Migros auf den Bezahldienst. Der andere grosse Schweizer Detailhändler, Coop, ist bereits seit dem Start von Twint im November 2015 an Bord. Bald sollen alle Coop-Kassen mit der Bezahllösung ausgestattet sein. Weniger Geld für Innovationen Bei der Migros dauert es noch etwas länger. Ziel ist es, dass bis «spätestens Anfang 2017» in allen Migros-Supermärkten, den Fachmärkten SportXX, Micasa, Do it & Garden und Melectronics, wie auch in Migros-Restaurants und Takeaways mit Twint bezahlt werden kann, wie es weiter heisst. Dazu integriert Migros Twint in die eigene Migros-App. Eine Installation von Terminals sei daher nicht notwendig. Ergänzung für die eigene App Die Migros-App verfügt auch über eine eigene Bezahllösung. Diese werde nicht obsolet, denn Twint sei nur eine Erweiterung für die App, teilte Migros auf Anfrage mit. Grundsätzlich sei auch denkbar, dass die App für andere Bezahldienste erweitert werde, momentan sei dies aber «noch kein Thema», heisst es vonseiten der Migros weiter. Laut Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion MGB, entschied sich die Migros-Genossenschaft aufgrund des «offenen Ansatzes von Twint» für die Lösung. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode 6491 Avaloq schluckt B-Source vollständig cgr. Die Tessiner Privatbank BSI hat ihre verbliebenen Anteile am Bankendienstleister B-Source an Avaloq abgetreten. Im Jahr 1995 gründete BSI B-Source als Tochterunternehmen. Vor fünf Jahren verkaufte die Bank den Mehrheitsanteil von 51 Prozent an Avaloq, wie in einer Mitteilung von Avaloq zu lesen ist. Eine im Vertrag festgeschriebene Kaufoption habe Avaloq nun geltend gemacht, schreibt die Handelszeitung. ▸ Webcode 6557 cgr. In der IT-Trends-Studie hat der IT-Berater Capgemini die wichtigsten Entwicklungen im DACH-Raum für dieses Jahr untersucht. Insgesamt erwartet die Mehrheit steigende (37 Prozent) oder zumindest gleichbleibende (36 Prozent) IT-Budgets. Lediglich 21 Prozent gehen von sinkenden Budgets aus. Laut der Studie stehen CIOs weniger Mittel zur Verfügung für Neuerungen. Der Budgetanteil für Innovationen sank im Schnitt von 20,9 auf 16,6 Prozent. Auch die Ausgaben für «Evaluierung von Innovationen» waren rückläufig. Top-Thema Digitalisierung Für 52 Prozent der befragten CIOs ist der Ausbau der Digitalisierung eines der wichtigsten Ziele dieses Jahr. Erreicht werden soll dies hauptsächlich über «Vernetzung von Informationen und Prozessen sowie der Analyse von Daten», schreiben die Studienautoren. «Viele Unternehmen stehen immer noch am Anfang der Digitalisierung und müssen ihre Initiativen priorisieren. Deshalb analysieren sie erst einmal ihre Daten, um Optionen für neue Geschäftsmodelle zu erarbeiten. Die Innovation folgt dann erst im zweiten Schritt», lässt sich Herbert Pleunik, VP bei Capgemini in Zürich, in der Mitteilung zitieren. Viele CIOs berichteten in der Umfrage von Problemen bei der Digitalisierung. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Wert von 41 auf rund 60 Prozent. In den Bereichen IoT, Big Data Analytics und mobile Technologien fehle es zudem an Fachkräften. Weitere Hemmnisse bei der Digitalisierung seien «unflexible Geschäftsprozesse und starre Organisationsstrukturen». Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6652 03 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Buisiness Aktuell 09 Fintech-Start-ups fehlt es vor allem an Geld cgr. Die Schweiz ist einer der wichtigsten Finanzplätze der Welt. Auch wenn die Region Zürich in den letzten Jahren etwas an Bedeutung verloren hat. Der Finanzplatz rangiert noch immer unter den Top 10 der Welt, wie im Swiss Fintech Report 2016 von EY (ehemals Ernst & Young) zu lesen ist. Im Bereich der neuen Fintech-Unternehmen mischt die Schweiz laut der Studie aber noch nicht ganz vorne mit. Zentren wie London, Singapur und New York, wie auch das Silicon Valley, sind schon deutlich weiter. Wo die Schweiz hinterherhinkt Im Vergleich mit den Fintech-Zentren London, Singapur und New York muss sich die Schweiz bei Aspekten wie Ausbildung und wirtschaftlicher Stabilität nicht verstecken. Hierzulande gebe es sehr gute Hochschulen und auch das Finanz-Know-how gilt als sehr umfangreich. Hingegen bekommt die Schweiz in der Studie von EY in den Bereichen Finanzierung und Unterstützung durch die Regierung schlechte Noten. Anders als in London oder Singapur nutze der Schweizer Staat kaum spezielle Förderinstrumente um Fintech-Unternehmen zu fördern. Einzig der Schweizerische Nationalfonds bietet einen Ansatzpunkt. Die Studienautoren bemängeln die fehlende Unterstützung von staatlicher Seite auch deshalb, da auch von der Unternehmensseite zu wenig für die Förderung getan werde. Noch gravierender ist für die Autoren die Finanzierungsfrage. Zwar sei in der Schweiz sehr viel Geld vorhanden, die Fintechs hätten aber nur geringen Zugang zu diesen Ressourcen. Beispielsweise flossen 2014 470 Millionen Franken in Schweizer Startups. Davon gingen aber nur etwa 8 Prozent an Fintechs, was für einen Finanzplatz wie die Schweiz zu wenig sei. Die Autoren betonen, dass sich seit 2015 sehr viel im Bereich Fintech in der Schweiz getan hat. Initiativen wie Finance 2.0, Meetup Zurich and Geneva, Fintech 2015 Boost Innovation und Digital Zürich 2025 hätten viel in Bewegung gesetzt. Die Schweiz könne mit ihrem Finanz- Know-how den Abstand aufholen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6479 www.NETZWoche.ch Ergon macht mehr Umsatz und weniger Gewinn mur. Ergon hat 2015 mehr Umsatz erwirtschaftet als 2014: Der Umsatz stieg von 40,5 auf 43,7 Millionen Franken. Das ist ein Wachstum von 7,9 Prozent. Ergon machte 2015 laut eigenen Angaben einen Umsatz von 9,5 Millionen Franken mit dem Sicherheitsprodukt Airlock Suite. Im Vorjahr seien es noch 7,8 Millionen Franken gewesen. Dabei habe der Lizenzund Wartungsumsatz in der Schweiz um 33 Prozent zugelegt. Der Gewinn sank hingegen von 4 auf 3,5 Millionen Franken. Die Zürcher Softwarefirma schuf letztes Jahr zudem 20 neue Stellen. Per Ende 2015 beschäftigte Ergon insgesamt 235 Mitarbeiter. ▸ Webcode 6446 Anzeige Unified CommUniCations Ohne Umwege ans Ziel! Eine effektive Zusammenarbeit durch flexible Kommunikation (UCC) ist unerlässlich für die Wirtschaftlichkeit von modernen Unternehmen. Wir stellen ein breites Spektrum an Kommunikationslösungen (z.B. Microsoft Lync, Cisco Jabber, Avaya Communicator) bereit. Gehen wir gemeinsam Ihren Weg! SPIE ICS – Ihr zuverlässiger und starker Partner für: • sichere Sprach-, Daten- und Videolösungen • Consulting, Integration und Betrieb • massgeschneiderte und konvergente ICT Services • lokal in der Schweiz verankert und global vernetzt Besuchen Sie uns: www.spie-ics.ch info@spie-ics.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 03 / 2016

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