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Netzwoche 03/2018

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20 People Live Ist es

20 People Live Ist es für Start-ups einfacher, auf neue Technologien zu setzen als Liegt das nicht meist auf der Hand? Nein, denn Machine Learning war bis jetzt teuer und aufwändig. Das hat sich erst mit der Cloud geändert. Viele Projekte auf AWS drehen sich um Amazon Lex und Amazon Polly. Zwei Dienste, die Sprache ausgeben und bei der Erstellung von Konversationsschnittstellen helfen. Plötzlich ist es einfach, einen Chatbot zu kreieren. Man muss dafür heute kein Experte in Machine Learning und Sprach erkennung mehr sein. AWS braucht massenhaft Compute und Speicher. Kann die Innovation in diesen Industrien mit den Entwicklungen in der Cloud mithalten? AWS hat starke Partnerschaften, etwa mit Intel. Wir können so eine Compute-Umgebung aufbauen, die genau auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist. Das Gleiche gilt für den Speicher. Unternehmen, die nicht in der Cloud sind, verpassen viele Innovationen. Es ist fast nicht möglich, onpremise eine ähnlich sichere und performante Umgebung einzurichten wie AWS. Und es ist eine grosse Herausforderung, auf eigene Faust ein elastisches Pay-as-you-go- Servicemodell aufzubauen. « Haben Sie keine Angst, Fehler zu machen! Experimentieren Sie! » Glenn Gore, Chefarchitekt von AWS für Unternehmen, die schon lange im Geschäft sind? Die Herausforderung ist für beide etwa gleich gross. Auch gestandene Unternehmen können Projekte wie Start-ups durchführen. Bei vielen Firmen stellt sich natürlich die Frage, wie sie mit Legacy-IT umgehen. Oft hilft es, Partnerschaften einzugehen, um auf neue Technologien zu migrieren. Es gibt verschiedene Strategien, zum Beispiel hybride Cloud-Modelle. Auch wir bei AWS haben Partnerschaften geschlossen, um Unternehmen das Leben einfacher zu machen, etwa mit VMware. Sie sagten, dass Schweizer Unternehmen stolzer auf ihre Errungenschaften sein sollten. Wie meinen Sie das? Mir ist aufgefallen, dass Schweizer Firmen verhältnismässig wenig über ihre Erfolge sprechen und eher bescheiden auftreten. Ich glaube, dass sich die Entrepreneure mehr austauschen sollten. Sie sollten ihre Erfahrungen stärker teilen, etwa zu IT-Sicherheit und Compliance. Unternehmen können so ihre Aussenwirkung verbessern und eine Community aufbauen. Wer etwa auf moderne Technologien, neue IT-Architekturen und aufstrebende Programmiersprachen setzt, sollte darüber reden. Das zieht Talente und gute Entwickler an. Aktuell sprechen alle über Machine Learning. Auch die Kunden von AWS? Oh ja, Machine Learning ist einer der Megatrends in der Branche. Es ist hervorragend geeignet, um repetitive Tätigkeiten zu übernehmen. Die Kunden sind begeistert von den Möglichkeiten, welche die Technologie bietet, fragen sich aber auch, wie ihr Unternehmen davon profitieren kann. Wie sieht es mit den Netzwerktechnologien aus? Auch hier gibt es viele Innovationen, etwa Software-defined Networking, die Virtualisierung des Netzwerk-Layers und eine bessere Integration in Hypervisoren. AWS-Kunden können ihre eigene Virtual Private Cloud in der Public Cloud betreiben, mit Lambda-Funktionen und einer Verbindung zu S3. Das on-premise nachzubauen, ist fast nicht machbar. Und die IT-Sicherheit? AWS hat auch hier Vorteile, die oft auf unsere Grösse und Partnerschaften zurückzuführen sind. Viele Unternehmen sind zum Beispiel immer noch nicht gegen Spectre und Meltdown geschützt, während wir die nötigen Patches schon lange ausgerollt haben. Was ist denn der grösste Flaschenhals in der AWS-Cloud? Die grösste Herausforderung in der AWS-Cloud sind nicht die Technologien, sondern die Menschen. Wie stellen wir sicher, dass wir die richtigen Talente auf dem Arbeitsmarkt finden? Welche Partnerschaften sollen wir eingehen, um noch besser zu skalieren? Wie können wir Unternehmen und die verschiedenen Industrien über unser Angebot informieren? Das sind Fragen, die uns beschäftigen. Ein letzter Rat an unsere Leser? Haben Sie keine Angst, Fehler zu machen! Experimentieren Sie! Firmen sollten eine Umgebung schaffen, in der Projekte auch mal scheitern können. Denn wer die Innovationsgeschwindigkeit erhöhen will, muss die Kosten des Scheiterns senken. Das ist mein Rat an Unternehmen. 03 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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