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Netzwoche 03/2018

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36 Products Neuheiten

36 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Lenovo-Thinkpads haben eine Schraube locker osc. Lenovo hat eine Rückrufaktion für einige Modelle aus der 5. Generation der Thinkpad X1 Carbons gestartet. Wie es in einem entsprechenden Aufruf auf der Website des chinesischen Hardwareherstellers heisst, sind vor dem 1. November 2017 produzierte Geräte mit den Seriennummern 20HQ, 20HR, 20K3, 20K4 betroffen. Grund für den Rückruf sei eine lockere Schraube, die den Akku der Ultrabooks beschädigen und so eine Überhitzung auslösen könnte, schreibt Lenovo. ▸ Webcode DPF8_79531 Ampere will Intel einen Schlag versetzen osc. Wenn es nach der US- Firma Ampere Computing geht, soll Intels Server-CPU Xeon bald Konkurrenz bekommen. Wie Heise berichtet, stellte das Unternehmen seinen ersten Prozessor vor. Er sei für den Einsatz in Rechenzentren und Cloud-Computing-Serverfarmen konzipiert. Die neue CPU verfüge über 32 ARM-v8-Kerne und basiere auf der X-Gene-Familie des Prozessorentwicklers Applied Micro. Als maximaler Takt verspreche der Hersteller 3,3 Gigahertz. ▸ Webcode DPF8_79646 Intel präsentiert seine smarte Brille Vaunt osc. 2014 hat Intel ein Forschungsprojekt mit dem Brillenhersteller Luxottica angekündigt. Es soll eine Alternative zu «Google Glass» sein. Während es um Googles Datenbrille mittlerweile still geworden ist, setzte Intel einem Reporter des Onlinemagazins «The Verge» einen ersten Prototyp namens «Vaunt» auf die Nase. Intels IT-Brille unterscheide sich von der Konkurrenz darin, dass sie nicht als solche zu erkennen sei. Sie sei leichter als 50 Gramm. ▸ Webcode DPF8_78325 Panasonic lanciert Tablet für explosive Umgebungen Das toughe Tablet FZ-G1 jor. BenQ hat an der ISE in Amsterdam ein neues Signage- Display präsentiert. Der 86-Zoll-Bildschirm mit der Bezeichnung ST860K soll Inhalte in 4k-Auflösung wiedergeben. Mit dem Gerät will der Hersteller insbesondere Werber aus der Gastronomie und dem Einzelhandel adressieren. Das Display eigne sich auch als Infotafel im Unter nehmensumfeld, heisst es in einer Mitteilung. Der Bildschirm basiert auf einem IPS-Panel, das nach Angaben des Herstellers einen Betrachtungswinkel von bis zu 178 Grad bietet. Das Gerät liesse sich im Hoch- oder Querformat einsetzen, heisst es weiter. Inhalte per App erstellen und verwalten Nutzer sollen mit der X-Sign-App Inhalte für das Signage- Display erstellen können. Die Software stellt gemäss Hersteller über 140 Templates zur Verfügung. Nutzer könnten mit der App auf intuitive Weise 4k-Bilder und -Videos einbetten. Mit der vorinstallierten App WPS Office liessen sich Dokumenttypen wie PDF, Microsoft Word, osc. Panasonic hat eine neue Version seines «Ruggedized»- Tablets «Toughpad FZ-G1» vorgestellt. Wie es in einer Mitteilung des japanischen Herstellers heisst, ist das Windows-Tablet in der Version «Mk4» nach der EU-Richtlinie ATEX (ATmosphères EXplosibles) zertifiziert worden. Es sei damit «für obererdige Arbeiten in potenziell explosionsgefährdeten Umgebungen der Zone 2 wie in der Chemie-, Öl- und Gasindustrie» gerüstet. Das FZ-G1 hat laut Herstellerangaben ein 10,1-Zoll- Display, das von einer Schutzhülle umgeben ist. Windows 10 Pro, ein Core-i5-6300u-Prozessor von Intel sowie eine Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden sorgen für Flexibilität und Rechenleistung, wie Panasonic verspricht. Der Akku lasse sich per «Hot-Swap-Tauschfunktion» wechseln. Weiter sei das Gerät nach den Standards «MIL- STD 810G» und «IP65» zertifiziert. So halte es «extremen Bedingungen stand», heisst es weiter. Je nach Konfiguration könne das Tablet mit einem 2-D-Barcode-Scanner, GPS, einem Micro-SD-Slot, einem zweiten USB-2.0-Port, einem LAN-Anschluss oder einem Smart Card Reader ausgestattet werden. Das Toughpad FZ-G1 mk4 soll laut Mitteilung ab Februar 2018 für 3028 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer erhältlich sein. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_78550 BenQ präsentiert 86-Zoll-Signage-Display Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_79420 Powerpoint und Excel öffnen. Das ST860K kommt Anfang März auf den Markt. Der Hersteller empfiehlt für das Produkt einen Endkundenpreis von 7099 Franken. Der Bildschirm ST860K lässt sich im Hoch-und Querformat verwenden. 03 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

XXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXX 37 Im Morgengrauen trafen die ersten Gäste zur Cisco Live 2018 in Barcelona ein. Cisco will mehr «Intention» in die Netzwerke der Zukunft einbauen Cisco hat zur Hausmesse nach Barcelona geladen. An der Cisco Live 2018 blickte der Hersteller von Netzwerkausrüstung auf die kommenden Innovationen und auf die Netze von heute, welche die Technologie von morgen ermöglichen sollen. Zudem zeigte Cisco neue Produkte für sein Intent-Based Networking. Autor: Coen Kaat Vor fast einem Jahr, im Juni 2017, wollte Cisco mit Intent- Based-Networking einen neuen Weg einschlagen. Die Idee: Die Intention, weswegen man die Technologie nutzt, soll im Zentrum stehen. Der Ansatz sei vergleichbar mit einem selbstfahrenden Auto, erklärte Rowan Trollope, Senior Vice President & General Manager Internet of Things & Applications Division bei Cisco. «Der Passagier steigt ein und äussert seine Absicht: Fahr mich zu Grossmutters Haus!», nannte er als Beispiel. Das Fahrzeug finde den Weg dahin selbst. Um solches auch in einem Netzwerk zu erreichen, setzt Cisco auf mehr Automatisierung und bessere Analytics-Funktionen. Der Ansatz basiert auf Ciscos Digital Network Architecture (DNA). An der Cisco Live 2018 doppelte der Hersteller von Netzwerkausrüstung nun nach. Dafür lud Cisco nach eigenen Angaben rund 14 500 Personen zu seiner Hausmesse nach Barcelona ein. Dort zeigte das Unternehmen die zweite Welle an Lösungen für sein Intent-based Networking. Mit diesen soll die Idee über das gesamte Portfolio ausgedehnt werden – bis ins Rechenzentrum hinein. Konkret stellte Cisco in Barcelona drei neue Lösungen für das Intent-Based Networking vor. Damit könnten IT-Teams die Zeit, die sie mit der Fehlerbehebung von Problemen beschäftigt sind, halbieren. Cisco DNA Center Assurance Engine Die Lösung ist für den Einsatz in den Netzwerken von Hauptsitz und Niederlassungen gedacht. Mit der Lösung werde alles zum Sensor, da sie Informationen von Netzwerk, Anwendungen, Clients und Geräten sammelt. Auf einem Dashboard bietet das Produkt eine 360- Grad-Sicht. Cisco verspricht nicht weniger, als dass Nutzer sehen könnten, wer was wo, wann und wie im Netzwerk macht. Und all das in Echtzeit. Falls nötig könne der Nutzer die Zeit aber auch quasi zurückdrehen, um ein Problem nachzubilden, das aktuell nicht mehr auftritt. Kunden können die Lösung über das Cisco-One-Abo für Netzwerke beziehen. Cisco Network Assurance Die Lösung wurde für die Verwendung im Rechenzentrumsnetzwerk entwickelt. Damit könnten IT-Teams rasch erkennen, warum das Netzwerk nicht so funktioniert, wie es sollte. Das Produkt schlägt vor, wie es das Problem beheben könnte. Dies soll die Kosten für die Fehlerbehebung reduzieren. Konkret erfasse die Engine menschliche Konfigurationsfehler, bevor diese Änderungen zu Problemen führen. Zudem verifiziere die Lösung stetig den Status des gesamten Netzwerks. Ferner soll das Sicherheitsrisiko noch zusätzlich verringert werden, indem die Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien im Netzwerk gewährleistet sei. Die Lösung ist bereits für ACI-Kunden in einer kostenlosen 30-Tage-Testversion verfügbar. Darüber hinaus können Kunden sie im Abo-Modell erwerben. Cisco Meraki Wireless Health Das Analyse-Tool soll helfen, Probleme in drahtlosen Netzwerken zu beheben. Dank der Automatisierung von Prozessen könnten IT-Teams schlecht funktionierende Access Points und Clients im Netzwerk schnell identifizieren und aufspüren. Die letzte Lösung im Bunde ist noch nicht erhältlich, soll aber Anfang 2018 zur Verfügung stehen. Kunden brauchen dafür keine neue Hardware, Software und Lizenz, verspricht David Goeckler, Executive Vice President & General Manager Networking & Security Business bei Cisco. Die Lösung werde für Cisco-Meraki-Kunden als Teil der bestehenden Lizenz ausgerollt. « Der Ansatz des Intent- Based Networking ist vergleichbar mit einem selbstfahrenden Auto. » Rowan Trollope, Senior Vice President & General Manager IoT & Applications Division bei Cisco Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_78679 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 03 / 2018

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